In Kürze geht es hier weiter mit meinem Filmtagebuch. Ich setze damit ein Projekt fort, dass ich vor über drei Jahren an anderer Stelle begonnen habe.
In meinem Filmtagebuch geht es mir nicht darum, Rezensionen im klassischen Verständnis zu schreiben, also Empfehlungen auszusprechen oder aber abzuraten. Zwar werden auch solche Texte einen Platz haben, aber eher betrachte ich dieses Blog als eine Art Experimentierfläche, auf der ich verschiedene Möglichkeiten erproben möchte, über Film und Film-Sehen zu schreiben.
Die Textgattung wird natürlich vom jeweiligen Film und dem individuellen Sichtungserlebnis bestimmt: Einem Film, den ich zum ersten Mal sehe, begegne ich naturgemäß anders als einem Film, den ich in- und auswendig kenne. Das Ideal wäre sicherlich, jeden Film mit einem individuellen, unverwechselbaren und nicht mehr nur arbiträren Text zu würdigen: Dass dieses Ideal unerreichbar ist, soll mich nicht vom Versuch abhalten.
Ich hoffe, mit diesem Projekt nicht nur Eindrücke festhalten zu können, die sonst unweigerlich im Fluss der Informationen untergehen würden, sondern auch eine gewisse Ordnung in diese Eindrücke zu bringen. Das Filmtagebuch ist also mehr als die Summe seiner Teile. Außerdem geht es mir um eine Filmrezeption, die eng am Medium bleibt, ohne sich vom Betrachter (also: mir) zu entfremden. Jede Filmsichtung ist auch eine Auseinandersetzung. Mit mir, mit dem Film. Ihr Ergebnis ist der Text.
Komm, lass anstoßen auf einen guten Start und weit darüber hinaus!
Jawoll, Prost! Werde mich anstrengen!