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Aug
08

cloverfield (matt reeves, usa 2008)

Zweitsichtung: Der Verdacht, CLOVERFIELD könne bei der Zweitsichtung auf dem heimischen Fernseher viel von seiner Wirkung und seinem Reiz verlieren und nichts mehr nachlegen, war durchaus nicht ganz haltlos. CLOVERFIELD verdankte seinen Erfolg ja nicht zuletzt der Tatsache, dass man mehr oder weniger unvorbereitet im Film gesessen hatte und dann dem Geniestreich der Verknüpfung eines Genres, das von Größe und Erhabenheit handelt, mit einer Form, die Intimität und Direktheit und damit genau das Gegenteil erzeugt, beizuwohnen. Bei Zweitsichtung wird jedoch klar, dass CLOVERFIELD kein Gimmickfilm ist, dessen Wert sich nur in Oberflächlichkeiten erschöpft. Der ganze Film ist ausgesprochen geschickt komponiert worden, verhandelt seine Themen – Zeugenschaft und Kommunikation – durchgängig, ohne dabei aufdringlich zu sein, und weiß das Mittel der diegetischen Kamera so überzeugend einzusetzen, wie nur wenige Filme vor ihm. CLOVERFIELD -ein technisches Husarenstück – erscheint jederzeit homogen und menschlich und ist nichts weniger als modernes Kino in Vollendung. Und um Längen besser als THE DARK KNIGHT. Das nur so nebenbei.


3 Antworten zu „cloverfield (matt reeves, usa 2008)“


  1. 1 Thomas Hemsley
    Dezember 26, 2011 um 10:47 nachmittags

    Ich kenne nicht alle Found-Footage-Filme, von denen, die ich kenne, war das der beste – bin ja im Gegensatz zu dir absolut kein Fan von REC. Aber mit deinem Kommentar zu THE DARK KNIGHT hast du Recht;-)


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