07
Sep
09

blood: the last vampire (chris nahon, hongkong/japan/frankreich/südafrika 2009)

blood_the_last_vampire_live_actionWenn man sich anschaut, welche Länder an dieser Produktion teilgenommen haben, fällt einem unweigerlich das Sprichwort mit den Köchen und dem Brei ein. Chris Nahon, der einst den spaßigen KISS OF THE DRAGON gedreht und danach den recht ambitionierten L’EMPIRE DES LOUPS nachgelegt hatte, hat sich mit dieser lausigen Anime-Realverfilmung jedenfalls keinen Gefallen getan. Der Plot ist verquast und verlabert (was beim Festivalscreening durch die nicht untertitelten japanischen Passagen noch unterstrichen wurde), die Effekte schwanken zwischen gut und katastrophal und überhaupt wage ich zu bezweifeln, dass BLOOD: THE LAST VAMPIRE in der vorliegenden irgendjemandem zu gefallen in der Lage ist, der noch seine Sinne beisammen hat. Zu Beginn sah das zugegebenermaßen noch eine Weile so aus, als könnte am Ende ein zwar dummer, aber doch unterhaltsamer und rasanter Actionfilm stehen, aber von dieser Hoffnung musste ich mich schnell verabschieden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Nahon oder die Produzenten besonders stolz auf diesen Haufen zusammengeklebten Schnittmülls sind. ABer wahrscheinlich muss man ihn für die Nerds nur in einem schicken Steelbook verpacken, um die Kosten wieder einzuholen. Was für eine Welt.


1 Antwort zu „blood: the last vampire (chris nahon, hongkong/japan/frankreich/südafrika 2009)“



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