new town killers (richard jobson, großbritannien 2008)

Veröffentlicht: September 4, 2009 in Film
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new-town-killers-filmplakatDer Waisenjunge Sean (James Anthony Pearson) lässt sich auf ein gefährliches Spiel mit zwei Anzugträgern ein, um die horrenden Schulden seiner Schwester abbezahlen zu können. Doch die beiden Bösewichte haben nicht vor, das Geld zu bezahlen: Sie wollen Sean jagen und umbringen …

Das Menschenjagd-Subgenre ist eigentlich immer für rasantes, slightly provokantes Kino gut. NEW TOWN KILLERS, ein unerträglich einfältiger Quatschfilm, ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Die zu Beginn in einem Fernseher eingeblendeten Börsenkurse, zu denen die Nachricht eines mysteriösen Todesfalls verkündet wird, lässt bereits das Schlimmste befürchten, das sich dann vollends bestätigt: Die Bösen sind zwei reiche Bänkertypen, die ohne ein echtes Motiv, lediglich because they can Jagd auf den „Pöbel“ machen und sich dabei so richtig mächtig fühlen. Diese Naivität und Plumpheit setzt sich in dem „Schuld und Sühne“ entlehnten Nachnamen des Oberbösen, Alistair Raskolnikoff, und in einem zur Fremdscham anregenden Monolog von dessen Darsteller Dougray Scott fort, über den das Programmheft sagt, er „spielt sich die Seele aus dem Leib“, damit jedoch lediglich eine freundliche Umschreibung dafür findet, dass der Mime overactet bis zur dringend fälligen Entmündigung. Danach habe ich das Kino genervt verlassen. Eine von drei unrettbaren Gurken des Festivals.

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