there was a little girl (ovidio g. assonitis, usa/italien 1981)

Veröffentlicht: Oktober 10, 2015 in Film
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Anlässlich der Zweitsichtung – diesmal der deutschen Synchronfassung, aber dafür als 35-mm-Kopie auf der großen Leinwand – möchte ich meinen alten Text nur kurz ergänzen. Damals schrieb ich ob des Twists in Richtung schwarzer Horrorkomödie, den der Film im letzten Drittel vollzieht, dass ich  „mir […] noch nicht so sicher [sei], ob ich diese Wendung des Films wirklich gut finde“. Nun, diesmal hat mir dieser Umschwung ausgesprochen gut gefallen, fand ich den Bruch überaus wirkungsvoll, Robertsons Darbietung eines psychopathischen Pfarrers gleichermaßen urkomisch wie böse. Neben der Tatsache, dass ich diesmal auf den krassen Stimmungswechsel vorbereitet war, fällt er in der durch die Synchronisation sowieso etwas grelleren deutschen Version außerdem weitaus weniger heftig aus als noch im Original, dessen Atmosphäre insgesamt gedämpfter ist.

Nachdem diese eine Hürde, an der ich beim ersten Mal noch ins Straucheln geriet, nun mit Leichtigkeit genommen wurde, kann ich vermelden, dass THERE WAS A LITTLE GIRL ein erstklassiger, visuell wunderschöner und spannender Slasherfilm ist, der sich vom Gros des meist an Teenies gerichteten Genres überaus positiv abhebt und eine Wiederentdeckung lohnt.

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