inception (christopher nolan, usa/großbritannien 2010)

Veröffentlicht: Oktober 11, 2015 in Film
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Ich bin gar kein Nolan-Hater. MEMENTO hat mich damals so tief beeindruckt, dass ich ihn binnen kürzester Zeit bestimmt fünf- oder sechsmal gesehen habe. THE PRESTIGE mochte ich auch sehr und mit seinen drei BatmanFilmen habe ich mittlerweile ebenfalls meinen Frieden gemacht: Wenn ich sie auch nicht für die Offenbarung halte, die viele in ihnen sehen wollen, so finde ich sie doch immerhin recht interessant und eigenständig. Nolan hat einen Stil, der ihn derzeit zu dem vielleicht polarisierendsten Hollywood-Regisseur überhaupt macht: Seine Filme sind akribisch gefertigte Puzzlespiele, in denen er große philosophische Fragestellungen mit dem Ernst des Asketen beackert. Sie sind meist grau oder stahlblau und haben etwas entschieden Maschinelles, Anorganisches an sich, das die Protagonisten zu verschlingen droht und den Zuschauer tief in den Sitz drückt. Es gibt wenig leeren Raum und Luft zum Atmen in Nolans Filmen: Jede Sekunde, jeder Millimeter ist mit Exposition oder Bedeutung zugestellt, man bekommt keine Zeit, den Blick einfach nur mal schweifen zu lassen, nichts ist Zierrat oder gar überflüssig. Man sieht den Ernst, mit dem Nolan seine Welten baut, vermisst aber die Freude. Es scheint, als betrachte er das Filmemachen so wie der INCEPTION-Protagonist Cobb (Leonardo DiCaprio), der der Traumarchitektin bei der Schöpfung beeindruckender Traumwelten begleitet, sie aber immer dann, wenn sie zu viel Enthusiasmus an den Tag legt, zur Disziplin ermahnt und an die Regeln erinnert. In diesem Sinne ist INCEPTION vielleicht der ultimative Nolan-Film. Und ich mochte ihn überhaupt nicht.

Sollte es unter meinen Lesern tatsächlich solche geben, die ihn noch nicht kennen (ich glaube eigentlich, dass ich der letzte bin, der ihn noch nicht kannte), dann sei kurz gesagt, dass Cobb und seine Leute – Arthur (Joseph Gordon-Levitt, Ariadne (Ellen Page) und Eames (Tom Hardy) – ihr Geld damit verdienen, Träume zu bauen, die sie dann dazu nutzen, dem Träumenden Geheiminformationen zu stehlen. Cobb ist ein Meister in der Traumarchitektur, kann diesem „Job“ aber nicht mehr nachgehen, weil sein Unterbewusstsein von der Erinnerung an seine verstorbene Frau Mal (Marion Cotillard) gestört wird. Ihr Selbstmord zwang den Gatten einst dazu, seine Kinder in den USA zurückzulassen, um einer Mordanklage zu entgehen. In INCEPTION geht es nun um einen Auftrag, mit dem Cobb sein altes Leben zurückkaufen kann: Er soll eine Information nicht extrahieren, sondern im Gegenteil im Unterbewusstsein des jungen Millardenerbes Fischer (Cillian Murphy) implementieren und ihn so dazu zu bringen, Firmenanteile zu verkaufen. Im Zuge dieses Auftrags steht Cobb aber auch vor der noch größeren Aufgabe, endlich seine Schuldgefühle zu besiegen.

INCEPTION ist zunächst einmal fürchterlich umständlich und unelegant: Es dauert geschlagene 90 Minuten, bis die Regeln der Traumarchitektur, auf denen die Handlung fußt, vollständig erklärt sind, und danach ist Nolan eigentlich nur noch damit beschäftigt, den Plot abzuwickeln – was, ganz im Gegensatz zur „träumerischen“ Handlung, in einer brachialen Ballerei geschieht. Am Ende folgt die bahnbrechende Erkenntnis, dass wir unsere eigene Realität konstituieren. Nicht nur stehen Aufwand und Ertrag in Nolans Film in beträchtlichem Missverhältnis: „Effizienz“ ist so ziemlich das letzte, was ich INCEPTION zugutehalten würde, was viel über Nolans Kunstverständnis aussagt. Und dafür, dass es nicht zuletzt um Schöpfung und Fantasie geht, ist er erschreckend farb-, freud- und fantasielos. Das geht bei der monochromen Farbpalette los, setzt sich bei bei Hans Zimmers dräuendem Dröhnscore fort, der an die Todesseufzer eines an Verstopfung verendenden Buckelwals denken lässt, und endet in der stets ganz und gar zweckgerichteten Traum-Architektur, die so aussieht wie alle Nolan-Filme aussehen. Baute Nolan Häuser, alles wäre grauer Sichtbeton, Stahl oder Glas, es gäbe keinerlei runde Formen und das oberste Paradigma wäre Funktionalität. Design, in dem man nicht leben kann. Es gibt in INCEPTION nichts, was nicht in irgendeiner Form bedeutsam wäre, alles ist dem großen Ganzen unterworfen, fügt sich nahtlos in den Gesamtentwurf ein. Der Film funktioniert wie ein filigranes Räderwerk, dessen Konstruktion einem durchaus einen gewissen Respekt abnötigt, aber es produziert reinen Selbstzweck. So sind auch seine Figuren: Reine Diener des Plots, darf keine eine Eigenschaft entwickeln, die nicht im Dienste der Geschichte stünde. Cobbs Trauma ist leer, weil sich Nolan gerade so weit dafür interessiert, wie es in sein Konstrukt passt. Diese Haltung greift aber das Fundament des dem Film zugrundeliegenden Gleichnisses an. So, wie sich Nolan Träume – geradlinig, logisch, geordnet – vorstellt, träumt kein Mensch. Es geht mir bei dieser Kritik nicht um Logik, nichts läge mir ferner als das. Aber INCEPTION frisst seine eigene Prämisse. Nolan war bei der lückenlosen Konstruktion so vertieft, dass er gar nicht bemerkt hat, dass sein Film einem nichts, rein gar nichts mehr über den Menschen sagt (das ist etwa bei MEMENTO, einem auch hochgradig konstruierten Film, vollkommen anders), nur noch darüber, wie er sie sieht: als leere Kästen, in die man etwas reinlegt, das man wieder rausholt, wenn man es braucht. Ich will das nicht unnötig politisieren, aber INCEPTION hat etwas Faschistoides, Tyrannisches, Unmenschliches.

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Kommentare
  1. Wolfgang sagt:

    Perfekt!

    Dem ist eigentlich kaum mehr was hinzuzufuegen – ich stimme 100%ig zu! – ausser vielleicht, dass der Film nach kurzer Zeit langweilig wird und ewig laaaaaange (gähn) dauert.

    Was an diesem aufgeblasenen Mops von einem Film toll sein soll, ist mir ein Rätsel und erfreulich, dass es doch noch Filmliebhaber gibt, die das ebenso sehen. 🙂

  2. noribori sagt:

    „So, wie sich Nolan Träume – geradlinig, logisch, geordnet – vorstellt, träumt kein Mensch.“

    Natürlich geht es nicht um Träume. Es geht um Geschichten. Solche, wie sie etwa das Kino erzählt. Es geht um die Manipulationen des Erzählers, der nicht einfach bestimmen kann, wie sein Publikum mitfühlen soll. Der Erzähler muss auf etwas im Publikum zugreifen, das er selbst gar nicht kennt. Es müssen Übertragungen stattfinden, Projektionen. Es müssen allzu offensichtliche wertende Vorgaben kaschiert werden. Die Phantasie des Publikums muss eingebunden sein, seine intimsten Sehnsüchte und Ängste.

    Wenn das nicht gelingt, dann wird der Film/die Geschichte als formelhaft und platt erlebt. Oder als leer und aufgeblasen.

    Bei The Prestige habe ich den Gag-verliebten Plot gehasst (zum Problem des doppelten Ichs gibt es von Stanislaw Lem Besseres). Die Batman-Filme sind faschistoid, tyrannisch, unmenschlich.
    Inception ist der erste Nolan-Film, den ich mochte. Das Bild des in Superzeitlupe von der Brücke stürzenden Autos, das dem Film einen Ruhepunkt gibt und eine Art Zeitlosigkeit darstellt, verschränkt mit anderen Ebenen, die alle unabhängig voneinander sind und sich doch beeinflussen — faszinierend.

    Inception hat meine Meinung über Christopher Nolan geändert. Der manipulierte Milliardärssohn, der am Ende aus dem Kino, nein, aus dem Flughafen geht — das bin ich. Ich bin aber auch die Leonardo DiCaprio-Figur, die am Ende bekommt, was sie will, und sich sicher ist, nicht nur dem Schein verfallen zu sein.

    (Interstellar ist eine sehr schlechte Kopie von Inception, mit vielen ähnlichen Elementen).

    • Oliver sagt:

      „Natürlich geht es nicht um Träume. Es geht um Geschichten. Solche, wie sie etwa das Kino erzählt.“

      Das habe ich schon verstanden, ist ja auch Nolans Lieblingsteham. Aber dann ist das Gleichnis einfach schlecht gewählt. Träume folgen keiner dramaturgischen Logik und werden auch nicht bewusst geschaffen. Beides unterscheidet sie von jeder Art von Erzählung. Und trotzdem schaffen es die meisten Erzähler, ihren Geschichten einen Hauch von Spontanietät mitzugeben, eine Fähigkeit, die Nolan abgeht.

      „Die Batman-Filme sind faschistoid, tyrannisch, unmenschlich.“

      Ja, aber zu denen passt das auch. Zu einem Film, in dem es um Schöpfung geht, eben nicht.

      • noribori sagt:

        Ich würde sagen, dass es eher um „Traum“ in einem weiteren Sinne geht. Der normale Erholungschlummer mit REM gehört dazu. Genauso aber auch ein Drogentrip, ein computergenerierter Bewußtseinszustand wie in Matrix, ein Liebesrausch wie im Mittsommernachtstraum, eine Fieberhalluzination wie im Wizard of Oz. Oder eben auch das Filmerlebnis selbst als „traumähnliches“ Erlebnis.

        „Traum“ steht hier einfach dafür, dass die gewohnte Realität außer Kraft gesetzt ist. Das Bewusstsein wird durch endogene oder exogene Mittel beeinflusst oder gar erzeugt. Die Forderung nach einer nicht-dramaturgischen Logik wäre nur dann angebracht, wenn irgendjemand behauptet hätte, dass Inception zeigen will, wie normales Träumen abläuft. Damit hat der Film aber wenig am Hut.

  3. lance sagt:

    Hier http://www.umblaetterer.de/2010/08/06/der-neue-nolan/
    habe ich zu INCEPTION im Jahr 2010 bereits einige Anmerkungen hinterlassen … und Quellen aufgetan, die Nolan zumindest ‚inspiriert‘ haben müssen … 😉
    Aktuell: INCEPTION ist einer der wenigen Flicks, den ich – das muss ich nun zugeben – erst in der deutschsprachigen Fassung in aller Tiefe während einer Drittsichtung verstanden habe (nach Kino OV, DVD OV, letztlich Stream DE). Auch im Freundeskeis stehe ich mit meiner Begeisterung für INCEPTION recht alleine. Vielleicht liegt das nur an der Beteiligung von Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page und Cillian Murphy in einem einzigen Film, die ich eben für sich genommen schon sehr schätze.

    • noribori sagt:

      Den Film kann man ziemlich oft ansehen und ganz neue Sehweisen entdecken, ja.
      Diesen Vortrag hier hab ich eben erst entdeckt, und völlig neu war mir, dass der „dräuende Dröhnscore“ (der manche nur an verendende Buckelwale denken lässt, mich aber an die Dehnung und damit das Irreale von Zeit) komplett auf Piafs „No, je ne regret rien“ beruht, jenem Lied also, das im Film das Ende des Traums signalisiert:

      • Oliver sagt:

        Naja, das ist ja schön und gut. Aber wenn einen das alles schon auf der obersten ästhetischen Ebene total abstößt, nützt einem auch eine möglicherweise „tiefere“ Bedeutung nix. Einen popelgrünen Strickpullover, der mit ockergelben Hakenkreuzen verziert ist, finde ich einfach hässlich, da kann er noch so ein kunstvolles Maschengeflecht zeigen. Ich habe auch nie behauptet, dass Nolan unfähig ist oder so. Ich spreche INCEPTION gar nicht ab, dass man da immer neue Sehweisen entdecken kann. Es wäre ein Armutszeugnis, wenn dem nicht so wäre, weil er ganz offensichtlich genau auf diese Moebius-Band-Struktur hin konzipiert wurde. Was ich Nolan abspreche, ist die Fähigkeit, seine Kopfgeburten mit Leben zu füllen. Für mich steckt da keine Seele drin, kein Herz. Seine Filme sind Machtdemonstrationen des Intellekts. Imposante, hoch hinaufragende, wuchtige Gebilde, die mir eher Angst machen, als dass sie mich inspirieren oder berühren.

        Desweiteren bin ich der Meinung, dass das, was du an INCEPTION so genial findest, die vielen Bedeutungsebenen, Verzahnungen und Verschränkungen, eine Eigenschaft sind, die jeder „gute“ Film aufweist. Der Unterschied zwischen diesen und INCEPTION besteht aber in der Regel darin, dass sie im Idealfall nicht von einem genialischen Beamten wie Nolan am Reißbrett daraufhin entworfen werden, sondern diese Eigenschaft erlangen, indem sie Freiräume für den Zuschauer eröffnen und ihre Ideen fließen lassen. INCEPTION ist so mit bewusst hinterlassener Bedeutung zugestellt, dass es keinen Spaß mehr macht, sie zu entschlüsseln. Wenn ich einen Film schaue, will ich nicht in erster Linie der Aufgabe nachgehen, herauszufinden wie brillant sein Schöpfer war. Ich finde Filme, die konstruiert sind wie gewaltige Rätsel, bei denen der Zuschauer die Aufgabe hat, wie ein Punktesammler alle Ver- und Hinweise, die der Regisseur gnädigerweise hinterlassen, aufzulesen, zunehmend öde und unkreativ.

        Du siehst, du wirst mich von der Genialität von INCEPTION nicht überzeugen können, weil er ästhetisch nd konzeptionell so ziemlich allem widerspricht, was ich an Film schätze.

  4. Mr. Majestyk sagt:

    Zur guten Kritik gibt es wenig hinzuzufügen.

    Zum Film INCEPTION reicht eigentlich ein „Blub“.

    Wie so oft ein völlig aufgeblasener Blockbuster, dessen Hype sich nur durch filmische Unkenntnis der Rezipienten oder bereist völliger Abgestumpftheit nach jahrelangem Einheitsbrei erklären läßt. Diesbezüglich kann INCEPTION zumindest bei einmaligen Sehen durchaus ein kleiner Lichtblick sein, denn schlimmer geht immer und gerade aus Hollywood seit Jahren gewohnheitsmäßig oft.

    Als Folge einer TWILIGHT ZONE oder kleiner Indie-Streifen hätte die Grundidee von INCEPTION vielleicht gefallen können, so aber ertrinkt die Idee im Bombast.
    Über die Traumdarstellungen läßt sich lange diskutieren, allein die Traumkontrolle ist schon ein Widerspruch in sich, der für sich genommen meine Sehlust bei der Erstsichtung noch nicht getrübt hat. Aber bereits im Kino habe ich den Twist schon sehr früh erahnt, die zugegeben gut getimten Actionszenen waren aber bereits bei Erstkontakt einfach eine Nummer zuviel des Guten. Zumal wir hier wieder bei Planbarkeit von Träumen sind. Solche Heists gelingen mir in meinen Träumen nämlich nie und dies obwohl ich Träume bewußt herbeiführen, ja sogar fortsetzen kann.
    Den penetranten Zimmer-Score lasse ich mal außen vor, ist es Zufall dass jener zumeist auch die Filme meines „Lieblings“ Scott orchestriert?

    Ein Grundproblem in nahezu allen Filmen Nolans ist das Desinteresse welches er seinen Charakteren entgegenbringt. Diese entwickeln sich niemals frei, sind immer dem erwartbaren Twist untergeordnet, die Kühle und Distanz gegenüber allen Figuren bleibt für mich immer spürbar. Hier erinnert mich Nolan stark an Kubrick, die ich allerdings nicht in einen Top schmeißen möchte. Auch bei Kubrick werden Charaktere oftmals zu reinen Handlungselementen und müssen sich dem großen Bild unterordnen. Nur sind die Bilder bei Kubrick dann auch wirklich überlebensgroß, brennen sich förmlich in die Netzhaut ein und erzeugen eine Sogwirkung der man sich nicht zu entziehen vermag. Auch ließ Kubrick seinen Darstellern sicher nicht freien Lauf, aber zu leeren Kästen (schönes Bild) werden die Figuren in Kubricks Geschichten dennoch nicht.

    Bei Nolan sind die Bilder auch oftmals ansprechend, bleiben aber meist reine Setpieces. Eigentlich logisch, wenn Kino auf das reine Event reduziert wird.

    Eine kleine Anmerkung noch. Dass eine Geschichte über einen Milliardär, der sich Fledermausohren ansteckt um die Unterwelt (Unterschicht) zu bekämpfen, reaktionäre Züge aufweist mag wohl kaum verwundern. Imho ist auch die DARK KNIGHT Trilogie hoffnungslos überbewertet, wenn auch größtenteils unterhaltsam.
    Auch in INCEPTION geht es ja darum wieder Ordnung herzustellen, insofern bleibt sich Nolan treu.
    Nur die Unterstellung von faschistoidem liegt mir doch recht schwer im Magen. Sicher Nolan wird es nicht lesen, auch nicht tangieren. Der Begriff ist mittlerweile eh fehlbesetzt wie nur wenige politische Definitionen, aber gleich allem was anders ist und der eigenen Vorstellung zuwiderläuft etwas faschistisches oder faschistoides zu unterstellen, dies widerstrebt mir sehr.

    No offense, aber es ist nervig genug kaum noch eine politische oder gesellschaftliche Diskussion führen zu können ohne dass jemand mit der Keule kommt. Bitte nicht auch noch bei Filmbesprechungen von seelenlosen aber im Grunde bedeutungslosen Popcornkino.

  5. Oliver sagt:

    Nur kurz, weil zum Film aus meiner Sicht alles gesagt ist. Ich habe Nolan nicht als „Faschisten“ bezeichnet. Ich habe gesagt, dass die Ästhetik und Struktur seines Films faschistoide Züge aufweisen. Etwa, dass die Figuren bei ihm immer dem Zweck unterworfen sind und die Form dahingehend entworfen, dass sie überwältigt, niederdrückt. Genau das meine ich. Das hat nix damit zu tun, dass Nolan Ausländer, Frauen, Moslems oder Vegetarier nicht mag, sondern lediglich damit, dass ich die Art, wie er erzählt, eben oft „unmenschlich“ finde.

  6. Mr. Majestyk sagt:

    Ich sagte ja, zum Film reicht eigentlich ein „Blub“. 😉

    Und ich hatte Dich schon verstanden, meine Anmerkung richtete sich nicht nur an Dich, sondern vor allem auch an noribori. Hätte ich besser kenntlich machen sollen

    “Die Batman-Filme sind faschistoid, tyrannisch, unmenschlich.”
    Was schon anders und intensiver klingt als: „INCEPTION hat etwas Faschistoides, Tyrannisches, Unmenschliches.

    Natürlich weisen INCEPTION und erst recht THE DARK KNIGHT eine Leni Riefenstahl Gedenkästhetik auf. Die findet sich aber im Kino allerorten, spätestens wieder bei SW Episode VII würde ich wetten. Filme können also durchaus eine bestimmte Ästethik und Bildsprache aufweisen müssen aber nicht zwangsläufig auch die entsprechende Geisteshaltung vertreten.
    Wobei es dies natürlich auch gibt, leider zumeist auf einer wesentlich subtileren schwerer greifbaren Ebene.

    Ansonsten liegen unsere Meinungen recht nah beieinander. INCEPTION ist ein ziemlich groß aufgeblasenes Nichts. Ich kann Dich nicht einmal trösten, viel besser wird es mit INTERSTELLAR auch nicht werden, trotz dem großartigen Matthew McConaughey.

    • Oliver sagt:

      OK, hatte ich logischerweise auf mich bezogen. 🙂

      Zu INTERSTELLAR haben sich ein paar Leute, die sich durch Geschmack auszeichnen und INCEPTION doof finden, eher positiv geäußert. Mal sehen. Derzeit sind andere Sachen wichtiger.

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