35 mm # 27

Veröffentlicht: Juli 9, 2018 in Film, Zum Lesen
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Ein kleines Lebenszeichen von mir gibt es in Form der neuesten Ausgabe des 35 Millimeter Retro-Filmmagazins, das sich ganz den „Filmbösewichtern“ verschrieben hat. So gibt es u. a Stories zum Bösen im Hindi-Film, zu Brasiliens Coffin Joe, zu Bela Lugosi, Basil Rathbone und bösen Doktoren im Kino der Weimarer Republik und natürlich Vieles mehr. Ich habe mich in meinem mittlerweile vierten Beitrag meiner Film-Noir-Reihe mit einem Klassiker des frühen Exploitation-Films beschäftigt, namentlich Joseph H. Lewis‘ GUN CRAZY. Das Heft kann man wie immer hier bestellen. Viel Spaß beim Lesen!

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Kommentare
  1. Dennis Neiss sagt:

    Inwiefern ist denn „Gun Crazy“ ein Exploitationfilm?

    • Oliver sagt:

      Preiswert, schnell, mit unkonventionellen Regieeinfällen und einer Schlagseite RIchtung Sex and Crime. Film noir ist ja ganz allgemein eine Vorstufe zum späteren Exploitationfilm-Genre, das seinen Autoren eine verlässliche Schablone lieferte, die sie dann ausmalen konnten. (Ähnlich wie der Pinku in Japan.)

      • Dennis Neiss sagt:

        Vielen Dank für die Aufklärung, Oliver! War mir nicht bewusst, dass es sich beim Film noir um eine Art Vorstufe zum Exploitationfilm handelt.

    • Jan Bantel sagt:

      Exploitation muss ja nicht zwangsläufig negativ behaftet sein, bzw. Filme auf entsprechende Qualitäten reduzieren.

      • Oliver sagt:

        Sagst du das mir oder Dennis?

      • Jan Bantel sagt:

        Dennis. Dass ich das Dir nicht sagen muss, ist mir klar. 😉

      • Oliver sagt:

        OK. 🙂

      • Oliver sagt:

        @ Dennis: Der Begriff „Vorstufe“ ist etwas unscharf, auf den würde ich mich nicht festnageln lassen wollen. Es gab ja in den Vierziger- und Fünfzigerjahren Exploitationfilme. Aber der Film noir hat das Themen- und Ausdrucksfeld entscheidend erweitert, würde ich sagen. Und er brachte definitv eine künstlerische Komponente mit hinein. (Deshalb der Vergleich mit den Pinkus.)

  2. Jan Bantel sagt:

    Ich würde ja frecherweise behaupten, dass selbst die gesamten Disney- und Marvel-Fließbandproduktionen einen Exploitation-Charakter haben, Mainstream- bzw. Franchise-Exploitation, wenn man so will – natürlich auf Basis anderer Ingredienzien als Sex und Gewalt… zumindest oberflächlich. Aber ich schweife ab.
    Film Noir ist mir jedenfalls lieber, egal ob Exploitation oder nicht. „Gun Crazy“ steht seit nunmehr sehr, sehr langer Zeit auf meiner To Watch-Liste.

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