Archiv für Juni, 2019

Der Begriff „Wimp“ gehört in den aktiven Wortschatz eines jeden Metallers: „Wimps and Powers leave the Hall“, sangen die belendenschurzten Hünen von Manowar einst und forderten damit all jene auf, sich zu verkrümeln, die in albernen Barbarenkostümen und Metal mit absurden Fantasy- und Chauvietexten nicht den höchsten Ausweis männlicher Allmacht sahen. In Chuck Vincents WIMPS ist der Begriff allgemeiner gefasst, was auch die größte Schwäche des Films ist – vor allem im Vergleich zu Vincents eigenem, wunderbarem PREPPIES, der als hinreichende Definition und Illustration der titelgebenden Spezies diente und damit – da bin ich mir ziemlich sicher – Inspirationsquelle für WIMPS war.

Nun liegt die Schuld für das Versäumnis nicht allein beim Regisseur, denn der „Wimp“, zu Deutsch: „Weichei“, „Waschlappen“ oder auch „Warmduscher“, ist schon rein optisch viel weniger festgelegt als der „Preppy“, den man zuerst mit einem bestimmten Outfit assoziiert. Während PREPPIES seinen Charme vor allem daraus bezog, seine Protagonisten in all ihrer preppiness liebevoll zu überzeichnen, widmet sich WIMPS einer Figurenkonstellation, die eigentlich ein Standard des Collegefilms ist und die spezifische wimpiness weitergehend vermissen lässt. Protagonist ist Francis (Louis Bonanno), eines der besagten Weicheier, der um Aufnahme in jener Fraternity sucht, in der sein Vater zur lebenden College-Legende wurde. Leider gehen dem blässlichen Spargeltarzan Männlichkeit, Kernigkeit und Sportlichkeit völlig ab und die ritualisierten Demütigungen, die mit seinem Aufnahmegesuch einhergehen, treffen ihn demnach mit voller Härte. Der Gipfel wird erreicht, als vor versammelter Mannschaft ein Video vorgeführt wird, dass die Bewerber beim Onanieren auf dem Wohnheimsklo zeigt: Das bricht dem armen Francis fast das Herz. Doch natürlich wird er Gelegenheit erhalten, sich in seiner vermeintlichen Lappigkeit doch noch als nützliches Mitglied der Wohngemeinschaft zu erweisen: Als die College-Leitung den Beschluss fasst, dass auch Football-Talente über ein Mindestmaß an Bildung verfügen sollten, um einen Abschluss zu erhalten, packt die hohlbirnigen Jocks, mit denen Francis zusammenwohnt, die nackte Angst. Und er soll sie für die Prüfung auf Vordermann bringen. Weil ihm das mit Bravour gelingt, bittet ihn sein Zimmergenosse Charles (Jim Abele), ihm bei der Eroberung der intellektuellen Roxanne (Tracey Adam) zu helfen, die auf Jocks allergisch reagiert …

Spätestens der letzte Satz sollte klar gemacht haben, wo lang der Hase läuft: WIMPS ist eine Neuinterpretation von Edmond Rostands „Cyrano de Bergerac“ mit den Mittel des Teeniefilms. Francis verfasst im Namen von Charles schwelgerische Briefe für die Schöne, souffliert ihm bei Dates und schafft es so, dass sie sich in den gnadenlos eindimensionalen Womanizer verliebt. Die versprochene Gegenleistung für Francis bleibt indes aus: Die heiße Braut, die Charles seinem Helfer in Aussicht gestellt hatte, entpuppt sich als prostituierte Schnapsdrossel, die in der mit Abstand besten Szene des Films Froot Loops mit Dosenbier bestellt – beim Double Date in einem französischen Nobelrestaurant wohlgemerkt -, anschließend in aller Öffentlichkeit blank zieht und dann unter den Tisch kriecht, um ihren „Freier“ zu fellationieren, wobei sie dann besoffen einschläft. Der Rest von WIMPS ist nicht richtig schlecht, aber leider weitestgehend frei von Witz, Tempo oder sonstigen Reizen. Und der Titel ist eigentlich völlig unpassend: Es gibt genau ein Weichei im ganzen Film und dieser Francis ist eigentlich relativ normal. Am Ende stellte ich mir die Frage, ob Chuck Vincent sich bei der Wahl des Titels wirklich nur an seinem eigenen PREPPIES orientierte und sich gnadenlos vergriff oder ob die Titelwahl nicht gar eine latente Kritik enthält: Sind nicht vielleicht die Jocks, die nicht in der Lage sind, ihre Gefühle zu offenbaren und zu diesen auch zu stehen, die wahren Wimps? Ich denke, man kann das so sehen, ohne dem Film allzu viel der Ehre machen zu wollen.

Bliebe nur noch eine Frage: Warum sieht Hauptdarsteller Bonanno auf dem Plakat aus wie 12?

 

 

 

„The film is ranked Number 45 in GamesRadar’s 50 Best Sex Comedies, a list including ANNIE HALL and THE GRADUATE, and in 2013 Complex magazine rated it Number 42 in their 50 Best Raunchy Teen Comedies, above several better known major studio films,“ schreibt die allwissende Wikipedia und enttarnt damit die Einschätzung, ich bespräche hier nur niederen Schund, als böse Unterstellung. Nun ja. Fakt ist zugegebenermaßen auch, dass der hauptberuflich als Pornoregisseur tätige Chuck Vincent PREPPIES ursprünglich für den Playboy-Channel produzierte, der Film dann aber, als solche juvenilen Sexkomödien plötzlich das große Geld an den Kinokassen machten, einen ganz regulären Kinostart erhielt. Seine „wahre“ Bestimmung erkennt man noch daran, dass da zahlreiche Profis in den entsprechend freizügigen Nebenrollen zu sehen sind und sich PREPPIES nicht lang bitten lässt: Der Film ist noch keine fünf Minuten alt, da kommt der geneigte Betrachter in den Genuss einer S&M-Einlage mit diversen barbusigen Schönheiten in Ledergeschirr. Way to Start!

Um kurz den Titel zu erläutern: Als „preppies“ bezeichnet der US-Amerikaner konservative Schnösel aus wohlhabendem Hause, die mit Lacoste-Polohemd in Pastellfarben und um die Schultern geschlungenem Pullover den Country Club oder den Campus des Ivy League Colleges unsicher machen, wobei „unsicher machen“ dem züchtigen Tun des gemeinen Preppies noch deutlich zu viel Ehre macht. Der Preppy hat immer seine Zukunft im Blick, die sich nicht zuletzt auf das Vermögen der Eltern gründet, in deren Fußstapfen er treten und mit denen er es sich deshalb keinesfalls verscherzen will. Es handelt sich beim Begriff um eine Klassenzuschreibung, die sich so nur schwierig ins Deutsche übersetzen lässt: Weder „Popper“ noch „Schickimicki“ trifft es, wenngleich ich meine, in den ekligen BWL- und Jurastudenten, die man bei Wahlveranstaltungen der FDP zu sehen bekommt, deutsche Wesensverwandte des Preppies erkennen zu können. Für die abgebildete Gattung ist PREPPIES ungefähr das, was REVENGE OF THE NERDS für die Nerds war: Wer vorher nicht wusste, was der Begriff bezeichnet, der weiß es danach.

Der Film kreist um die drei Preppies Robert (Dennis Drake), Bayard (Steven Holt) und Marc (Peter Brady Reardon), für die aufgrund schulischer Versäumnisse das letzte Stündlein zu schlagen droht: Wenn sie durch die in wenigen Tagen anstehende Prüfung rasseln, werden sie von dem renommierten College geschmissen, auf dem ihre Väter einst ihre ersten Karriereschritte machten – und das Vermögen, das Robert erben soll, fällt dann seinem fiesen Cousin Blackwell (Leonard Haas) zu. Büffeln ist also angesagt, doch das will Blackwell natürlich verhindern: Er setzt die losen Mädels Roxanne (Nitchie Barrett), Jo (Cindy Manion), Tip (Katie Stelletello) und Suzy (Jo-Ann Marshall) auf die drei Preppies an, damit diese sie von ihren Büchern ablenken …

PREPPIES hat nur wenig echte elaborierte Gags, aber er kann sich ganz auf die wunderbaren Darbietungen seiner Darsteller und ihre grandiosen line readings sowie auf seine pointierten Dialoge und diverse schräge Ideen verlassen. Die drei Streber sind einfach zum Schießen in ihrem Dilemma, die ruhmreiche Anwaltskarriere auf der einen, Sex mit lüsternen Weibern auf der anderen Seite. Sie sind zu bedauern, denn gegen die Raffinesse und die körperlichen Reize der erfahrenen Aufreißerinnen haben sie eigentlich nicht den Hauch einer Chance – wenn da nicht Margot (Katt Shea) wäre, Roberts strenge und humorlose Preppy-Freundin. Gemeinsam mit der dümmlichen Trini (Lynda Wiesmeier), Marcs Perle, nimmt sie den Kampf gegen die losen Schlampen auf, was dann in einer wahnsinnige Sex-Lehrstunde für die völlig unerfahrene Trini kulminiert: In Trockenübungen, mit kreisendem Becken, rudernden Armen und lautem Stöhnen, erläutert Margot der Ahnungslosen, was diese während des Schäferstündchens zu tun hat. Katt Shea ist die eigentliche Entdeckung des Films, absolut perfekt als die hochgeschlossene, verbissene Margot, bei der schon die Wahl ihres Liebhabers eine bedeutende Karriereentscheidung ist. (Sehr vielsagend ist die „Sexszene“, die sie mit ihrem Lover hat und bei der sie ihn hinter der Scheibe einer Terrassentür platziert, durch die er sie dann „anfassen“ darf. Wahnsinn!) Shea sollte später selbst einige Filme inszenieren – STRIPPED TO KILL, STRIPPED TO KILL 2, STREETS und den relativ bekannten POSION IVY mit Drew Barrymore als junger femme fatale – und sogar eine Retrospektive am New Yorker MoMa erhalten, bevor sie sich aus dem Geschäft zurückzog. Toll ist auch Cindy Manion als augenrollende blonde Versuchung Jo: Als die Mädels mit ihren Opfern einen Joint auf dem Herrenklo durchziehen gerät sie angesichts des Pissegeruchs und der Vorstellung, dass sich Männer am Urinal auf die Finger pinkeln, in Wallung. Super ist aber auch die Szene, in der sich Roxanne unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zugang zu Roberts Elternhaus verschafft – sie behauptet einfach, eine Freundin von „Archibald“ zu sein – und den fassungslosen Jungs dann einen Pornofilm um eine Gurkenfarm vorführt. Mein Favorit unter den Preppies ist Marc, der von Reardon als ständig unter sexuellem Druck stehender Jammerlappen interpretiert wird. Einmal verdingt er sich als Lustspender für seine Freunde: Während er in schwüler Rhetorik vom heißen Sexabenteuer spricht, den er uns seine Kumpels nicht hatten, sieht man, wie da langsam aber sicher drei Zelte unter den Bettdecken errichtet werden. Leider trat Reardon nie mehr in Erscheinung: PREPPIES ist sein einziger Film geblieben.

PREPPIES erschien in Deutschland unter dem Titel PREPPIES – DIE SCHRILLEN 3 VOM COLLEGE bei Toppic auf Video, dürfte hier aber kaum zur Kenntnis genommen worden sein. Ich hatte noch nie von ihm gehört, bevor ich im wunderbaren Schmöker „Teen Movie Hell“ von ihm las. Umso schöner, ihn jetzt unter einem Stein im Wald entdeckt zu haben. Der Film lässt vielleicht die attraktiven Settings, spektakulären Set-Pieces und den Hit-Soundtrack anderer, populärerer Teeniekomödien jener Zeit vermissen, aber er beweist Inspiration, Herz und hier und da gar unerwartete sophistication. Für seine Darsteller war er dennoch eine Sackgasse: Kaum einer von ihnen trat danach noch groß in Erscheinung. Mit Ausnahme der weiter oben erwähnten Profis, für die PREPPIES eine schöne Abwechslung gewesen sein dürfte.

Die Highschool-Buddies Woody (Tom Cruise), Spider (John Stockwell) und Dave (Jackie Earle Haley) haben für das Wochenende den Trip ihres Lebens geplant: In Tijuana, dem Sündenbabel kurz hinter der mexikanischen Grenze, wollen sie sich ins Nachtleben stürzen und es so richtig krachen lassen. Die erste Hürde gilt es schon vor der Abfahrt zu nehmen, denn ihr Finanzier fällt aus und so müssen die Jungs wohl oder übel Daves kleinen Bruder Wendell (John P. Navin jr.) mitnehmen, der immer Bares in der Tasche hat. Auf dem Weg gabeln die Vergnügungssüchtigen dann auch noch Kathy (Shelley Long) auf, die sich in Mexiko von ihrem Ehemann scheiden lassen will. Im Nachtleben von Tijuana werden die Freunde dann getrennt und müssen sich mit gehörnten Mexikanern, korrupten Polizisten und schlagkräftigen US Marines herumärgern …

LOSIN‘ IT verdankt seine Prominenz nicht zuletzt der Tatsache, dass Tom Cruise hier sein allererstes Top Billing erhielt. Der spätere Superstar bildet als sensibler Träumer Woody zwar das romantische Herz des Films, aber im Gedächtnis bleibt vor allem Jackie Earle Haley, der den mit Abstand saftigsten Part des Jungdarsteller-Trios abbekommen hat. Sein Dave ist bekennender Sinatra-Fan mit passendem, schief sitzendem Hütchen und gefällt sich in der Rolle des mit allen Wassern gewaschenen, welterfahrenen Ladies‘ Man – der in Wahrheit aber weder von Tuten noch von Blasen Ahnung hat. Stockwell spielt hingegen den kampferprobten Jock der Clique, der seine Lektion dann in einer schäbigen mexikanischen Gefängniszelle  lernen muss, während der Softie Woody die erfahrene Kathy verführt – oder von ihr verführt wird. Die von Curtis Hanson inszenierte Komödie spielt im Jahre 1965 und profitiert vom Zeit- und Lokalkolorit: DoP Gilbert Taylor (u. a. REPULSION, FRENZY, STAR WARS, THE OMEN und FLASH GORDON) beweist seine Klasse und stilisiert das nächtliche Tijuana zu einem fast mythischen Ort, der mit seinen bunten Lichtern, den fantasievollen Dekorationen der Ladenlokale und dem ameisenhaften Gewusel auf den Straßen all das verkörpert, was die jungen Helden sich erträumt haben. Sogar den Auftritt des obligatorischen Esels gibt es, auch wenn der nicht zum Einsatz kommt – das gab das Rating dann doch nicht her.

Das ist dann auch das kleine Problem des ansonsten sehr unterhaltsamen Films: Er schöpft sein Potenzial nicht ganz aus. Hinter der Geschichte um drei Jungs aus einem der reichsten Länder der Welt, die mit ihren Dollars in einem der ärmeren einfallen, um sich dort wie die Wildsäue zu benehmen, verbirgt sich ja auch eine bittere Abrechnung mit den Baby Boomers bzw. deren Eltern, die aber zugunsten eines munteren Jugendabenteuers vernachlässigt wird. Manchmal bricht sie durch, etwa in der Konfrontation mit dem mexikanischen Gesetzeshüter, der voller Neid das teure Auto bestaunt, mit dem die Dreikäsehochs da unterwegs sind. Wie sehr die Jungs bereits in jungen Jahren verinnerlicht haben, welche Macht mit ihrem amerikanischen Geld einhergeht und dass die „Armen“ immer auch käuflich sind, zeigt sich, als sie dem Polizisten wie selbstverständlich Geld anbieten, um sich seines Wohlwollens zu versichern. Er weist sie dann sehr sachlich darauf hin, dass sie trotzdem ein kaputtes Bremslicht haben. Im Puff werden die Machtverhältnisse dann umgekehrt, die notgeilen Männer unten mit den üppigen Senoritas geködert und oben dann von traurigen, desillusionierten Kettenraucherinnen abgefertigt. Die Betreiber wissen natürlich: Wenn die Freier einmal die Treppe erklommen haben, geht die Bereitschaft, wieder umzukehren, gegen null. Im US-amerikanischen Puritanismus liegt auch eine Chance für die mexikanische Wirtschaft; Wenn sie den Amis einfach all das versprechen, was sie zu Hause nie bekommen, sind die schon mit der Hälfte davon zufrieden. Ob Woody und seine beiden Freunde diesen Mechanismus durchschaut und ihre Rolle als Kulturimperialisten begrifen haben, darf bezweifelt werden. Dass sie trotzdem geläutert nach Hause kommen, liegt einfach daran, dass Reisen nun einmal bildet.

ODDBALLS, eine kanadische Low-Budget-Produktion, gehört zu den Komödien, in denen der damals große Einfluss der Filme von Zucker-Abrahams-Zucker sichtbar wird: Hier werden die Gags im Sekundentakt an die Wand geschmissen, in der Hoffnung, dass irgendwas davon schon kleben bleiben wird und mit der Gewissheit, dass die Trefferzahl bei 1.000 Versuchen höher ist als bei 100. Die Erfolgsquote ist eher bescheiden, aber das spielt eigentlich gar keine Rolle: Schon der Enthusiasmus, mit dem die Beteiligten wirklich jede sich bietende Gelegenheit nutzen und sich dabei auch für die hohlste Zote nicht zu schade sind, ist bewundernswert. Und irgendwann kann man als Betrachter eh nicht mehr zwischen gut und misslungen unterscheiden: Der Film schafft sich seinen eigenen Kosmos, in dem außerhalb davon geltende Maßstäbe hinfällig sind. Der Wahnsinn bemächtigt sich der Unternehmung und verschlingt alles.

ODDBALLS beginnt mit einer im Jahr 1984 wahrscheinlich unvermeidlichen INDIANA JONES-Persiflage: Auf der Flucht vor der rollenden Kugel stürzt der Archäologe aus dem Busch mitten auf eine Straße – und vor den Bus, der die jugendliche Protagonistenschar zum Handlungsort des Filmes bringt. Mit dem ersten von unzähligen albernen Soundeffekten klatscht der Abenteurer gegen die Winschutzscheibe, von der ihn der Busfahrer – der sich ein paar Szenen später als Blinder entpuppt – mithilfe des Scheibenwischers entfernt. Bis die Kiddies im mitleiderregenden Camp Bottomout angekommen sind, wird außerdem ein mit seinem Pappraumschiff notgelandeter Marsmensch passiert, der im weiteren Verlauf für zeitgenössische E.T.-Gags herhalten muss. Die Filmreferenzen – später werden in kurzer Folge erst die Hexe aus WIZARD OF OZ und Mary Poppins vom Himmel geballert – gehören zugegebenermaßen zu den kläglicheren Humorversuchen von ODDBALLS, aber auch sie stehen für die „Volle Kraft voraus!“-Strategie, der sich der Regisseur aufopferunngsvoll hingibt.

Camp Bottomout ist ein absolutes Dreckloch, das Gelände übersät mit Fahrzeugwracks, zwischen denen sich in den Totalen immer wieder Römer und Wikinger balgen, die Zimmer sehen nicht besser aus (in einem Bett liegt eine halbverweste Leiche) und die Trunkenheit des depressiven Eigentümers wird nur noch von seinem Kinderhass übertroffen. Zuständig für die „sozialen Unternehmungen“ ist ein verurteilter Kinderschänder, weil der nun einmal so preiswert zu haben war, Camp Counsellor Laylo Nardeen (Mike MacDonald) hingegen beglückt die Kinder mit seinen Aufreißtipps und Ausflügen in den lokalen Amüsierbetrieb namens „Meat Racket“. Einziger Lichtblick für die desillusionierten Kinder – die hier übrigens tatsächlich Kinder sind und keine Dreißigjährigen, die Teens spielen – sind das am anderen Ufer des Sees liegende Camp Bountiful, dessen Gäste allesamt gut gebaute Mädels sind, die den lieben langen Tag nichts anderes machen als Aerobic im Freien, die üppigen Brüste der Camp-Krankenschwester und das sonnige Gemüt von Bassetts Enkeltochter Jennifer (Konnie Krome). Der Konflikt, den es für die Jungs zu bewältigen gibt, ist die Auseinandersetzung mit Bountiful-Chef Skinner (Donnie Bowes), der das Bottomout-Grundstück kaufen will, um darauf eine Shopping Mall zu errichten und in der Verfolgung dieses Plans vor keiner Gaunerei zurückschreckt. Dass er ein echter Teufel ist, zeigen schon die Bilder über seinem Schreibtisch: der Crimson Ghost und Adolf Hitler.

Das eine Element von ODDBALLS, das ohne Wenn und Aber großartig ist, ist Bassett-Darsteller Brooks: Der Comedian machte sich einen Namen mit der Darstellung von „lovable drunks“ und nimmt man seine Darbietung hier zum Maßstab, führte er diese Kunst zur makellosen Perfektion. Bevor ich wusste, wer Brooks ist, hatte ich die Vermutung, dass der Darsteller des Bassett tatsächlich sternhagelvoll bei den Dreharbeiten war – dem Film wäre es zuzutrauen gewesen: Er imitiert die typischen Merkmale, den müden, wegdriftenden Blick, dieses Schlurfen der Sprache, mit solcher Brillanz, dass man kaum glauben mag, dass es nur gespielt ist. Und der Charakter eines angebrannten, alternden Kinderhassers, der dazu gezwungen ist, ein Feriencamp zu leiten, ist einfach nur komödiantisches Gold, ganz gleich ob Bassett nun von einem brav und stumm dreinblickenden Lausebengel Backsteine vor die Rübe gedonnert bekommt oder auf den Vorwurf der Enkelin, sie habe 18 leere Whiskey-Flaschen bei ihm entdeckt, entgegnet, er kaufe niemals leere Whiskey-Flaschen.

Bemerkenswert ist auch die Vielzahl der verschiedenen Humor-Spielarten, die der Film bedient: Ich erwähnte schon die Filmzitate, hinzu kommen typische Sight Gags – Skinners dämlicher Sohn trägt ein Poloshirt, an dessen Brust ein echter Babyalligator befestigt ist, hinter der Klotür mit der Aufschrift „Men“ verbergen sich eben Männer, bis ein cleveres Kerlchen das Schild mit dem Edding kurzerhand um die Buchstaben „Wo“ ergänzt -, Slapstickeinlagen und dusselige Puns (als Skinner dem begriffsstutzigen Filius den Begriff „to woo“ erklärt und das Wort dazu mehrfach wiederholt, treten auf einmal Indianeer ins Bild und fragen, warum man sie gerufen habe) sowie lupenreiner Metahumor: Als sich in Vorbereitung eines Flashbacks dieser bekannter Wabereffekt über das Bild legt, wundern sich die Charaktere über den komischen Nebel und einmal knallt der jugendliche Hauptdarsteller bei einem Zoom mit dem Kopf gegen die Kamera, sodass ein Sprung auf der Mattscheibe sichtbar wird. Einer der inspirierteren Gags dreht sich in Anlehnung an ANNIE HALL um plötzlich eingefügte Untertitel – „für die Kunstfans“ -, mit denen eine der Figuren beleidigt wird. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass David Wain, Schöpfer der ganz ähnlich gelagerten Kultkomödie WET HOT AMERICAN SUMMER, diese kleine kanadische Bizarrerie nicht unbekannt ist und sein Werk entscheidend mitbeeinflusste: In ihrer no holds barred-Strategie sind beide Filme Seelenverwandte – auch wenn Wains Komödie deutlich geschliffener daherkommt. Drehbuchautor Ed Naha fand hier das Sprungbrett für eine Karriere, in der er unter anderem die Scripts für TROLL, C.H.U.D., DOLLMAN und HONEY, I SHRUNK THE KIDS sowie dessen Fortsetzung verfasste. Ein liebenswerter kleiner Film, dessen Hingabe seine Defizite aber mehr als aufwiegt und objektiv „besseren“ Werken seine singulär-beknackte Haltung voraus hat.

Zunächst Enttäuschung: Nach dem phänomenalen HAMBURGER: THE MOTION PICTURE hatte ich eigentlich gehofft, mit HOT DOG … THE MOVIE! den nächsten Film mit Fast-Food-Bezug vor mir zu haben. Leider bezieht sich der Titel jedoch nicht auf die Knackwurst im Labberbrötchen, sondern aufs Freestyle-Skiing, das, aus welchem Grund auch immer, ebenfalls „Hot-Dog“ genannt wird (da ich in den Eighties dem C64-Spiel „Winter Games“ verfallen war, hätte ich das eigentlich wissen können). HOT DOG … THE MOVIE! ist also ein lupenreiner Sportfilm, der allerdings mit Elementen des Teenie(sex)films garniert wird, der in diesen heißen Tagen einen passenden Schwerpunkt in meinem Blog bildet. Peter Markle, der junge Regisseur dieses Vehikels, landete einen veritablen Hit mit dem Teil und qualifizierte sich damit für den nächsten Wintersportfilm, den er mit dem noch unglaublicheren YOUNGBLOOD vorlegen durfte.

HOT DOG … THE MOVIE! spult eine tausendfach bewährte Story ab: Das junge, unerfahrene Ski-As Harkin (Patrick Houser) reist in seinem gammeligen Truck nach Lake Tahoe, um dort an den internationalen Meisterschaften im Freestyle-Skiing teilzunehmen. Unterwegs gabelt er die hübsche Sunny (Tracy Smith) auf, die sich zunächst störrisch gibt, dann aber erwartungsgemäß zum heißblütigen love interest avanciert. Am Ziel findet Harkin Aufnahme in die amerikanische Freestyling-Clique um den Veteran Dan (David Naughton): Gemeinsam tritt die muntere Truppe nicht nur gegen das arrogante österreichische Ski-As Rudi (John Patrick Reger) und bestechliche Wettkampfrichter an, sie lässt es auch abseits der Piste bei Wet-T-Shirt-Contests und Saufgelagen ordentlich krachen. Zum großen Konflikt kommt es, als das berüchtigte Pistengroupie Sylvia Fonda (Shannon Tweed) das hoffnungsvolle Talent  ins Jacuzzi zerrt: Das sieht Sunny gar nicht gern …

Wie gut einem HOT DOG … THE MOVIE! gefällt, hängt wahrscheinlich stark davon ab, wie sehr man sich für Wintersport begeistert – oder wie gut man ausblenden kann, dass ein gutes Drittel der Laufzeit mit Bildern der verschiedenen Wettbewerbe bestritten wird. Ich nehme da eine neutrale Position ein: Da die abgebildeten sportlichen Leistungen von ansprechendem Niveau sind und auch die Inszenierung sich nicht deutlich hinter den Standards verstecken muss, die etwa Willy Bogner mit seinen James-Bond-Kollaborationen setzte, konnte ich mich ganz gut damit arrangieren. Fakt ist aber dennoch, dass HOT DOG … THE MOVIE! mit ganz heißer Nadel gestrickt ist und den Vorwurf der frechen Geldschneiderei nicht ganz von sich weisen kann. Was aber ja eigentlich eh klar gewesen sein dürfte. Innerhalb des Teeniesexfilms sticht Markles Film mit guten Production Values und qualifizierten Darstellern hervor. Letzteres gilt nicht zuletzt für die Damen: Busenfetischisten kommen voll auf ihre Kosten, denn alle blankziehenden Darstellerinnen sind überaus gut gebaut. Allen voran natürlich Shannon Tweed, die im Verlauf der Achtziger- und frühen Neunzigerjahre zu einem veritablen Exploitation-Film-Star aufstieg und es dann nicht mehr nötig hatte, sich vor der Kamera auszuziehen. Die Freizügigkeit des Gebotenen überrascht innerhalb des polierten Rahmens und belegt wieder einmal, wie sich die Maßstäbe in den vergangenen Jahrzehnten verschoben haben. So offenherzig wie HOT DOG … THE MOVIE! ist heute nicht mal mehr ein Film wie 50 SHADES OF GREY, von dem man das eigentlich erwarten dürfte.

Der Boobfaktor ist aber nicht das einzige, was hier für Verwirrung sorgt: HOT DOG … THE MOVIE! zeigt einen etwas unangenehmen nationalen Chauvinismus, der die Nebenwirkungen des damals noch köchelnden Kalten Krieges erkennen lässt. Rudi wird mit deutschem Akzent als Arschloch oberster Güte gezeichnet, der sich schon bei seinem ersten Auftritt von den (durchaus etwas verbissenen) Ami-Helden als „Nazi“ beschimpfen lassen muss, hinzukommen die Ressentiments gegen die Ausrichter des Wettbewerbs, die lieber europäische Sportler in die Startliste hieven und angeblich bessere US-Boys aussortieren. Hintergrund sind kommerzielle Erwägungen, gegen die die Schar durch und durch idealistischer Protagonisten nichts ausrichten kann. Dan stellt einen der Verantwortlichen erbost zur Rede: Eines seiner Argumente, mit denen er sich gegen die himmelschreiende Ungerechtigkeit zur Wehr setzt, lautet, dass die amerikanischen Sportler zum Teil mehrere tausend Meilen angereist seien, nur um nun so bitter enttäuscht zu werden. Ob ihm bewusst ist, dass jemand aus Europa wahrscheinlich noch größere Reisestrapazen auf sich genommen hat? Warum die Wettkampfrichter mit ihren bisweilen verblüffenden Fehleinschätzungen immer auf der Seite Rudis sind, erklärt das Drehbuch ebenfalls mit keiner Silbe. Die dahinterliegende Strategie ist durchsichtig und billig ohne Ende: Die (amerikanischen) Zuschauer sollen einfach voll und ganz auf die Seite der Helden gezogen werden und nichts eint bekanntlich so sehr wie ein gemeinsamer Feind und das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. Der Betrachter kommt dank dieser Dramaturgie immerhin in den Genuss eines zünftigen Showdowns: Beim finalen „Chinese Downhill“ heizen Dutzende von Skifahrern mit MAD MAX-artigen Accessoires den Abhang hinunter und rammen sich unsanft in die Botanik entlang der Piste. Das macht Gaudi und ist ein angemessener Abschluss für HOT DOG … THE MOVIE!, der als eine gesunde Mischung aus Wichsvorlage, sportlichem Highlightvideo und Pannenshow durchgeht. Es gibt weiß Gott schlechtere Konzepte.

Fred (Dominic Hogan) und Janet (Gay Rowan) sind seit acht Jahren verheiratet, aber die Beziehung liegt in den letzten Zügen. Bei einem Ausflug kommt es erneut zum Streit, denn wieder einmal versucht er, sie dazu zu bringen, seine fragwürdigen Geschäftsideen zu finanzieren, für die er selbst kein Geld hat. Der Unfall, in den die beiden verwickelt werden, bedeutet dann die Lösung all seiner Probleme: Er lässt seine schwer verletzte Gattin im Autowrack zurück, deren Vermögen nach ihrem Tod ihm gehört. Doch dann kommt er arglose Al (Dan Hennessey) des Weges und versucht die Frau zu retten. Was er nicht weiß: Fred liegt im Busch auf der Lauer und muss nun einen Weg finden, dem Fremden den Tod Janets in die Schuhe zu schieben …

Der Kanadier Brian Damude drehte SUDDEN FURY – der in Deutschland den Deppentitel DIRTY FRED – DER SCHOCK-KILLER aufgedrückt bekam – mit dem lächerlichen Budget von 115.000 kanadischen Dollars und Laiendarstellern – und schuf einen perfekten kleinen Hochspannungsthriller. SUDDEN FURY bietet mit seinen glasklaren Motivationen und dem bis aufs nackte Skelett heruntergekochten Plotgerüst Affektkino vom Feinsten: Als Zuschauer fühlt man sich bisweilen wie ein Kind im Kasperletheater, das den Helden vor dem Krokodil warnen möchte. Fred ist wirklich ein hassenswertes Arschloch, ohne dabei gleich zum comichaften Oberschurken stilisiert zu werden, Al ist der Hitchcock’sche Held, der immer ein bisschen weniger weiß als alle anderen.

Das Rezept wird von Damude opimal umgesetzt: Voll konzentriert und ohne Schnickschnack, aber mit jener technischen Präzision, die beim Thriller nun einmal den Unterschied macht, zieht er hier sein Ding durch und verliert im Verlauf der knapp 90 Minuten nicht einmal den Überblick. SUDDEN FURY ist finster, bitterböse, sackspannend und mit einem Ende ausgestattet, dass nachhallt, ohne dass dafür die Twistkiste geplündert werden musste. Sein Film ist auch deshalb so gut, weil er immer glaubwürdig bleibt: Das alles könnte sich genau so zutragen. Das kleine Juwel wurde vor einiger Zeit von den Filmarchäologen von Vinegar Syndrome ausfindig gemacht: Nach seinem Kinostart war der Film nur selten gezeigt und dann weitestgehend vergessen worden. Hierzulande feierte er seine Premiere 1985, als er unter oben genanntem Titel direkt auf Video erschien. Jetzt darf man ihn sich in HD-Qualität in den Schrank stellen. Wer kleine Thriller ohne Bullshit genauso mag wie ich und etwa Robert Fuests AND SOON THE DARKNESS zu seinen Geheimfavoriten zählt, muss hier zugreifen.

Frank Sinatra ist der Privatdetektiv und Glücksspieler Tony Rome, Held der Romane des Hardboiled-Autoren Marvin H. Albert. Wenn Rome nicht mit seiner kleinen Motoryacht herumschippert und Gin Martini schlürft, wartet er in seinem tristen Büro auf Arbeit oder verspielt sein karges Honorar. Eines Tages erhält er einen Anruf seines ehemaligen Partners Ralph (Robert J. Wilke), der ihn um einen Gefallen bittet: In seinem Hotel ist die junge Diana Pines (Sue Lyon) versumpft und weil er keinen Ärger mit der Sittenpolizei haben will, soll Rome das Mädchen unbemerkt nach Hause zum reichen Unternehmerpapa Rudy Kosterman (Simon Oakland) bringen. Gesagt, getan. Die Probleme fangen an, als Diana erneut bei Rome auftaucht, um nach einer verlorenen Diamantbrosche zu fragen. Wenig später wird Rome an Bord seines Schiffes von zwei Schlägern überfallen …

Ich habe vor kurzem die Sinatra-Bio „The Life“ gelesen und es fiel mir beim Betrachten des Films schwer, sie auszublenden. TONY ROME ist – wie sollte es anders sein – ein Vehikel für seinen Star, der 1967 bereits etliche Comebacks und Karrierezyklen hinter sich hatte und längst eine lebende Legende war. Seine einstige Freundschaft mit Humphrey Bogart, der männlichen Ikone des Film Noir, des Genres, dem auch TONY ROME Tribut zollt, sowie sein natürlicher Machismo prädestinierten Sinatra für die Rolle des abgezockten Private Eye, der in dieser Zeit eine Kino-Renaissance erlebte. Aber Sinatra war auch eine ziemlich problematische Figur: tief verwoben ins organisierte Verbrechen, mit einem feinen Freundeskreis, dem mehrfache Mörder angehörten, einem Hang zu Gewaltausbrüchen und einer langen Geschichte von nur wenig kavalierhaftem Verhalten gegenüber den vielen, vielen Frauen, die er verführte – oder schlicht beanspruchte. Sein Tony Rome ist kaum als eigener Charakter zu bezeichnen, vielmehr entspricht er exakt der Persona, die auch Sinatra ab den Fünfzigerjahren verkörperte: den coolen hustler mit Stil und Sinn für das gute Leben, immer auf dem Sprung und natürlich mit jeder Menge Schneid bei den dames, die er aber nicht halten kann, weil er einfach nicht der Typ für das häusliche Leben ist. Diese Rolle passt Sinatra zugegebenermaßen perfekt wie ein Handschuh, aber wenn man die weniger ruhmreichen Anekdoten seines ereignisreichen Lebens kennt, bekommt die perfekte Fassade doch deutliche Risse.

TONY ROME leidet nicht über Gebühr darunter, auch wenn er ohne seinen Star nur die Hälfte wert wäre. Douglas inszeniert zweckdienlich-professionell und ohne große Inspiration. Sein Film ist weder übermäßig spannend noch besonders spektakulär, die Handlung – typisch fürs Genre – labyrinthisch und schwer nachvollziehbar, aber am Ende ist man dann erstaunt, wie banal das alles eigentlich ist. Bemerkenswert – und da sind wir dann wieder bei Sinatra – ist lediglich der Style: Während die klassischen Noirs alle in einer quasi-apokalyptischen Schattenwelt angesiedelt sind, wird hier jeder Millimeter Prunk und Luxus von der gleißenden Sonnen Floridas beschienen. Rome kann noch so oft beteuern, dass er pleite sei: Er führt ein Jet-Set-Leben wie eigentlich alle, denen er im Zuge seiner Ermittlungen begegnet. Selbst die Drogenabhängige sieht aus wie aus dem Ei gepellt. Das Hotel Fontainebleu, wo Teile des Films spielen, wurde auch deshalb als Drehort gewählt, damit Frankie-Boy es nach seinen Drehtagen nicht so weit zur seinem Zweitjob hatte. Er sang dort nämlich Abend für Abend. Ich vermute, der Wechsel von der einen zur anderen Bühne ist ihm nicht allzu schwer gefallen. Er konnte den ganzen Tag in character bleiben – und sogar die Drinks mitnehmen.