Archiv für die Kategorie ‘Über mich’

die aktuelle ausgabe vom freitag …

Veröffentlicht: Juli 28, 2017 in Über mich, Zum Lesen
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… enthält einen Text von mir zum eben in ausgewählten Kinos angelaufenen Dokumentarfilm SIE NANNTEN IHN SPENCER, in dem sich zwei Fans auf den Weg machen, ihr Idol zu treffen. Leider fand ich den Film eher fremdschämig und habe die Sichtung deshalb vorzeitig abgebrochen. Also habe ich die Gelegenheit genutzt, etwas zu tun, was ich sehr liebe: über Bud Spencer, Terence Hill und ihre Filme zu schwadronieren. Wer das lesen möchte, sollte sich die aktuelle Ausgabe des Freitag kaufen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

sauft benzin, ihr himmelhunde

Veröffentlicht: November 10, 2016 in Über mich, Film, Zum Lesen

14993445_1256446437730120_3871200149805597144_nSchon im vergangenen Jahr berichtete ich hier über die Veröffentlichung unserer alten Blogtexte als Buch. So richtig durchgestartet ist das gute Stück damals dann aber nicht: Durchaus auch, weil wir uns dazu entschlossen hatten, die Werbetrommel still stehen zu lassen und es noch einmal gründlich zu überarbeiten. Wir waren einfach nicht richtig glücklich damit. Das ist jetzt anders: Das Teil ist richtig schick geworden, noch einmal eine ganze Nummer dicker und hat auch ein paar schöne bunte Bilder von geilen VHS- und Plakatartworks, die unsere Exegesen auflockern. Wir haben definitiv vor, das Ding etwas zu promoten. Lesungen, Rezensionen, Interviews, Homestories in Boulevard-Magazinen, Verfilmungen, Comicadaptionen, Hörbücher oder Computerspiele, Pornos: Wir sind für jeden Scheiß bereit. Wer Interesse hat, wissen will, was rund um das Buch so ansteht, der sollte unsere Facebook-Seite liken. Blogger oder Journalisten, die das Buch reviewen möchten, wenden sich einfach an mich. Und wer Werbung für uns machen möchte, ist natürlich herzlich eingeladen.

Vorher aber bitte das Buch kaufen, und zwar pronto!

nachlese 2015

Veröffentlicht: Januar 5, 2016 in Über mich, Film, Zum Lesen

Martin Compart hat mich gebeten, für seinen Jahresrückblick ein paar Absätze beizusteuern. Meine Gedanken zum „Buch des Jahres“, „Film des Jahres“, zur „Filmischen Wiederentdeckung“ und zur „Heimkino-VÖ des Jahres“ findet ihr hier.

film noir fragebogen

Veröffentlicht: Dezember 1, 2015 in Über mich, Film, Zum Lesen
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Martin Compart, Krimi-Autor, Herausgeber, Journalist, Blogger und tollerweise Leser meines Blogs, hat mich gebeten, den „Film Noir Fragebogen“ auszufüllen, den – wenn ich das richtig verstanden habe – Myron Brünnagel, Herausgeber des deutschen Noir-Magazins „Mordlust“, erdacht hat. Anbei der Fragebogen – hat Spaß gemacht!

Name?
Oliver Nöding

Berufungen neben dem Kritikerdasein?
Familienvater sein und möglichst viele Filme schauen.

Film in deinem Geburtsjahr?
ROCKY, TAXI DRIVER, CARRIE, ALL THE PRESIDENT’S MEN, ASSAULT ON PRECINCT 13, THE SHOOTIST, KEOMA, UOMINI SI NASCE POLIZIOTTI SI MUORE, SAN BABILA ORE 20: UND DELITTO INUTILE, THE FRONT, OBSESSION und wahrscheinlich noch einige mehr.

Was steht im Bücherschrank?
Der Anteil an Sachbüchern über Film oder (Auto-)Biografien zum Thema wächst gegenüber den Romanen stetig an. Trotzdem: U. a. die Brenner-Reihe von Wolf Haas und außerdem zwei verschiedene Nietzsche-Gesamtausgaben.

Was war deine Noir-Initiation?
An den ersten gesehenen Noir erinnere ich mich nicht mehr. Aber der erste, der mich dann wirklich beeindruckt hat, war Mark Robsons THE SEVENTH VICTIM.

Welches Noir-Klischee ist dir das liebste?
Die nicht enden wollende Nacht.

Ein paar Film noir-Favoriten?
Ich kenne ehrlich gesagt noch viel zu wenige klassische Noirs. Eine Bildungslücke, die ich im kommenden Jahr zu schließen gedenke. Folgende mag ich sehr: NARROW MARGIN, THE SEVENTH VICTIM, THIEVES‘ HIGHWAY, KISS ME DEADLY, TOUCH OF EVIL, TOUCHEZ PAS AU GRISBI, BOB LE FLAMBEUR, UN FLIC.

Und abgesehen von Noirs?
Habe ich natürlich eine große Vorliebe für sogenanntes Männerkino, also Western, Kriegsfilme, Polizeifilme und die Actionfilme der Achtzigerjahre. Außerdem Horror, Horror, Horror. Aber auch sonst viel zu viel.

Welche Roman- und Filmfigur würdest du mit eigenen Händen umbringen?
Den Mengele-haften Molloch aus THE EVIL THAT MEN DO. Sonst immer gern rassistische Cops.

Internet?
https://funkhundd.wordpress.com

Noir-Fragen: Dein Leben als Film noir

Im fiktiven Film noir Deines Lebens – welche Rolle wäre es für Dich?
Der Mann, der einem Phantom nachjagt, das sich als er selbst herausstellt.

Und der Spitzname dazu?
Chase

Welcher lebende (oder bereits abgetretene) Schriftsteller sollte das Drehbuch dazu schreiben?
Elmore Leonard

Berühmtestes Zitat aus dem Streifen? (Beispiel: Scarface = The World Is Yours, White Heat = Made It Ma, Top Of The World)
„Es gibt Tage, da verliert man, und Tage, da gewinnen die anderen.“

Schwarzweiß- oder Farbfilm?
Für jemanden, der in den Achtzigerjahren aufgewachsen ist, muss es wohl Farbe sei.

Wer liefert den Soundtrack zum Film?
Jay Chattaway.

Welche Femme fatale dürfte Dich in den Untergang führen? (Alternativ: Welcher hartgesottene Noir-Held?)
Klassisch: Barbara Stanwyck. Modern: Kathleen Turner ca. 1983.

In welchem Fluchtwagen wärst Du unterwegs?.
Ford Mustang

Und mit welcher Bewaffnung?
Smith & Wesson Modell 29 – die Schusswaffe von Dirty Harry.

Buch für den Knast?
Was dickes. „Gravity’s Rainbow“ von Thomas Pynchon?

Und am Ende: Welche Inschrift würde auf dem Grabstein stehen?
„He desperately tried to not give a fuck and failed miserably“. (Auf Deutsch klingt’s einfach nicht so gut.)

kurze sendepause

Veröffentlicht: Juni 2, 2015 in Über mich

Ich schließe dieses Blog für zwei Wochen, um mich mit meiner Familie am Meer zu erholen. Ich nehme ausnahmsweise keine DVDs mit, werde in dieser Zeit also wahrscheinlich gar keine Filme schauen. Wenn ich zurückkomme, geht es vermutlich mit den JAWS-Filmen weiter, aber auch die NIGHTMARE ON ELM STREET-Reihe ist eigentlich mal wieder fällig. WIr werden sehen. Ich hoffe, ihr vergesst mich nicht und bleibt mir gewogen. Bis bald!

blog-ergänzung: neue seite „bibliografie“

Veröffentlicht: Februar 24, 2015 in Über mich

Ich habe das Blog um die neue Seite „Bibliografie“ ergänzt. Wie der Name unschwer erkennen lässt, habe ich dort alle meine filmrelevanten Arbeiten inkl. entsprechender Links versammelt, die ich im Laufe der letzten Jahre so angesammelt habe. Ich hoffe, die Liste wird kontinuierlich weiter wachsen und gedeihen. Momentan sieht es sehr gut aus, schon für dieses Jahr stehen einige weitere spannende Projekte an, die ich ankündigen werde, sobald es denn spruchreif ist. Die Seite steuert ihr über die Navigation im Header an oder über diesen Link.

liebster award

Veröffentlicht: Januar 13, 2015 in Über mich, Movie Blogs, Zum Lesen

Patrick Lohmeier vom Bahnhofskino hat mich bzw. mein Blog für den sogenannten Liebster-Award nominiert. Ich fühle mich geehrt und geschmeichelt und sage ehrlich: Danke! Weil mit einem Award aber nicht nur Privilegien – Sex, Verkehr und lose Weiber – verbunden sind, sondern auch Pflichten, von denen sich normalsterbliche Nichtnominierte kein Bild machen, zitiere ich kurz aus der umfassenden Satzung:

Beim “Liebster Award” stellen Blogger_innen/Podcaster_innen anderen Blogger_innen/Podcaster_innen elf Fragen. Diese nominieren dann wieder weitere Blogger_innen/Podcaster_innen und stellen ihnen ihre Fragen. Das Ziel der Aktion ist es, einander dabei zu unterstützen, neue Leser_innen/Hörer_innen zu finden und sich gegenseitig zu vernetzen.

Zunächst beantworte ich Patricks Fragen:

1. Gab es einen konkreten Zeitpunkt in deinem Leben, an dem dir klar wurde, dass du über Kino schreiben willst bzw. musst?

Jein. Ich habe schon immer gern geschrieben, mir fehlte aber immer der konkrete Anlass, mich mal hinzusetzen. Nach ersten Gehversuchen auf der von Studenten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf initiierten Seite www.filmrezension.de, wo ich mich mit meinem Geschmack nicht wirklich heimisch fühlte, stieß ich auf Christian Kesslers Filmtagebuch auf Filmforen, wo man innerhalb der Forenstruktur ein eigenes Filmtagebuch führen kann und konnte. Diese Möglichkeit begeisterte mich sofort: Da war die fertige Redaktionsplattform, ein Publikum und gleichzeitig absolute kreative Freiheit. Ich habe mein Filmtagebuch dort Ende 2004 eröffnet und es mit einer kurzen Pause 2005 bis zu meinem „Umzug“ in mein eigenes Blog 2008 geführt.

2. Wer oder was inspiriert dich?

Das kann ich so pauschal nicht beantworten. Es gibt keinen Künstler, von dem ich per se alles gut finde oder dessen neuen Filmen/Platten/Büchern ich gespannt entgegenfiebere. Davon habe ich mich mittlerweile abgelöst, keine Ahnung warum. Ich würde sagen, dass mich Enthusiasmus fasziniert und inspiriert. Wenn jemand für etwas Begeisterung aufbringt, dann finde ich das ansteckend, ich will dann wissen, was es mit dieser Sache auf sich hat. So haben mich etwa die Hofbauer-Kommandanten und der erweiterte Kreis der Eskalierenden Träume total für den „vergessenen“ deutschen Film gewonnen. Ich schaue mir derzeit mit großem Gewinn Sachen an, die mir bis vor einiger Zeit nicht nur komplett unbekannt waren, sondern die ich damals höchstens mit der Kneifzange angefasst hätte.

3. Was war die prägendste Kinoerfahrung deiner Kindheit oder Jugend?

Damals, in meiner Kindheit, Anfang bis Mitte der Achtziger, war eigentlich jeder Kinobesuch irgendwie prägend. Ich sehe das heute an meiner Tochter und generell den Kindern in den Kindervorstellungen: Die sind voll bei der Sache, da gibt es für 80, 90 Minuten nur den Film auf der Leinwand. Es gibt da noch keine Routine beim Filmeschauen. Müsste ich aus dieser Zeit einige Filmbesuche herauspicken, würde ich die Besuche in DIE RECHTE UND DIE LINKE HAND DES TEUFELS und VIER FÄUSTE FÜR EIN HALLELUJA nennen. DIE UNENDLICHE GESCHICHTE hat mich damals ebenfalls sehr beeindruckt, genauso wie TEEN WOLF. Sehr wichtig war die Sichtung von DER WEISSE HAI im Fernsehen. SUSPIRIA, OPERA und TENEBRE, aber auch IRREVERSIBLE und RINGU auf großer Leinwand beim Fantasy Filmfest waren natürlich auch toll, aber eben nicht so sehr im Sinne von „prägend“, also „bleibende Spuren hinterlassend“. Ab einem bestimmten Alter fallen die Dinge, die man rezipiert, ja immer stärker in ein bestehendes Raster. Man vergleicht, kategorisiert, katalogisiert, lässt sich nicht mehr so leicht überrumpeln. Sehr schade, aber wahrscheinlich nicht zu vermeiden.

4. Wer ist der von dir am meisten geliebte Filmemacher? (Mehrfachantwort möglich)

Wie ich eben schon sagte, bin ich nicht der loyalste Filmseher, Musikhörer, Leser. Es fällt mir deshalb auch etwas schwer, von Liebe zu einem Filmemacher zu sprechen. Die Liebe zu Filmen liegt mir da schon näher. Aber ein Regisseur, den ich sehr bewundere, weil es ihm gelungen ist, über 40 Jahre lang ein sehr hohes Niveau zu halten, ohne dabei langweilig zu werden (wie viele andere, wenn sie ein bestimmtes Alter erreichen), ist Brian De Palma. Da fällt mir wieder ein, dass ich seinen letzten Film PASSION immer noch nicht gesehen habe.

5. Auf wessen filmisches Oeuvre könntest du verzichten? (Mehrfachantwort möglich)

Da Film in Teamleistung entsteht, hat wohl auch der schlechteste Regisseur immer wenigstens einen guten Film in sich. Auch meine „Hass-Regisseure“ haben Filme gemacht, die ich mag. Krass überbewertet und nervtötend finde ich Ridley Scott. P. T. Anderson mag ich auch nicht besonders.

6. Verdienst du mit dem Schreiben über Kino Geld?

Das ist einfach: Nein.

7. Welche Filmmagazine (Print, Online) liest du?

Ich habe erst vor wenigen Tagen das Magazin „Siggi Götz Entertainment“ abonniert. Ansonsten lese ich seit der Einstellung der Splatting Image gar keine Printmagazine aus dem Bereich Film mehr. Im Netz bin ich auch eher sprunghaft, lese mal hier, mal da, aber nichts regelmäßig. Ein paar der Sachen, die ich auf dem Schirm habe sind Slant Magazine, Armond Whites Texte (mittlerweile auf National Review), Filmdrunk, David Bordwells Blog und das, was Freunde so schreiben und der Facebook-Stream an Land spült. Ich lese gern immer mal wieder Filmbücher, seit einiger Zeit haben es mir vor allem Autobiografien angetan. Die Bücher von Sam Fuller, Richard Fleischer, Will Tremper, Artur Brauner oder Curd Jürgens kann ich wärmstens empfehlen.

8. Welcher Film hat dich in 2014 am meisten bewegt? (Wiederentdeckung oder Neuerscheinung)

Ohne Frage NEW YORK CITY INFERNO, der erste Hardcore-Schwulenporno, den ich gesehen habe. Ein sehr spezielles Erlebnis und ein toller Film. Jürgen Enz‘ HERBSTROMANZE müsste ich nennen und, um mal was Aktuelles zu wählen, Michael Bays PAIN & GAIN und Villeneuves PRISONERS.

9. Was ist deine größte Enttäuschung des Kinojahres 2014?

Schwierig, weil ich kaum noch aktuelle Filme sehe. Ganz, ganz schwach fand ich den neuen X-Men-Film, aber eigentlich kann man da nicht von Enttäuschung sprechen, weil ich die bislang alle blöd fand. THOR: THE DARK WORLD fand ich nach dem schön pulpigen ersten Teil ziemlich mau. Von Florentines NINJA 2: SHADOW OF A TEAR hatte ich mir mehr versprochen. Nach einiger Ratlosigkeit richtig sauer aufgestoßen ist mir Villeneuves ENEMY, ein gutes Beispiel dafür, dass künstlerische Freiheit einem Filmemacher nicht immer gut tut.

10. Was ist der beste Ort – virtuell oder im echten Leben – um sich über Kino auszutauschen?

Jeder Ort, sofern sich da die richtigen Menschen aufhalten.

11. Tinto Brass oder Russ Meyer?

Von Tinto Brass habe ich bislang nur SALON KITTY gesehen, von Russ Meyer fast alles. Von daher: Russ Meyer.

Meine Nominierungen:
Meine Gattin Leena von Frauenfiguren
Alex Klotz von Hypnosemaschinen
Silvia Szymanski von Hard Sensations
Christoph Draxtra, Marian Meidel, Andreas Beilharz, Sano Cestnik und Robert von Eskalierende Träume
David Leuenberger von Whoknows presents
Merkur Schröder von Intergalaktische Filmreisen
Udo Rotenberger von L’Amore in città und Grün ist die Heide

Und ich stelle folgende Fragen:

  1. Was ist dein Anspruch, wenn du Texte über Filme schreibst? Wann sagst du: „Ich bin zufrieden“?
  2. Du könntest deine „Bloggerkarriere“ rebooten. Wie würdest du dich neu erfinden? Was würdest du anders machen? Warum?
  3. Warum schaust du dir Filme an? Was erwartest du von ihnen? Was versprichst du dir für dich davon?
  4. Was muss ein Film leisten, damit er dir gefällt? Gibt es einen Film, der deinen Idealvorstellungen krass widerspricht und den du trotzdem oder gerade deshalb besonders liebst?
  5. Was hältst du für das größte Manko des gegenwärtigen Kinos/Films?
  6. Du darfst Produzent spielen und den Film machen, auf den die Welt bislang vergeblich gewartet hat. Du bist dabei weder finanziell, noch in Zeit und Raum gebunden. Welchen Stoff würdest du verfilmen, wer dürfte Regie führen, Drehbuch schreiben, den Soundtrack komponieren etc. Wer spielte die Hauptrollen? Alles ist möglich!
  7. Welche Filme würdest du gern zu ihrer Erstaufführung im Kino sehen? Beschränke dich auf maximal drei.
  8. Du darfst dir drei DVD-/Bluray-Veröffentlichungen bislang nicht erhältlicher Filme wünschen. Welche wären es?
  9. Wie sieht dein ideales Kino aus?
  10. Wenn du in einem Film einziehen könntest, welcher Film wäre es?
  11. Nenne einen Film, den du gern mögen würdest, es aber einfach nicht schaffst.