Archiv für die Kategorie ‘Zum Lesen’

die filme von stephanie rothman

Veröffentlicht: März 12, 2017 in Film, Zum Lesen
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Auf critic.de widmet sich eine Textreihe dem überschaubaren Werk von Stephanie Rothman, die in den frühen Siebzigerjahren zum Stall von Roger Cormans New World Pictures gehörte und ihm unter anderem den Riesenhit THE STUDENT NURSES bescherte. Wenn Cormans Filme aus jener Zeit heute als „subversiv“ bezeichnet werden, weil sie unter dem Deckmantel der Exploitation avancierte Ideen über den Stand der Gesellschaft verhandelten, dann muss Rothman in dieser Hinsicht als eine treibende Kraft bezeichnet werden. Kolleginnen und Kollegen wie Silvia Szymanski, Lukas Foerster und Michael Kienzl werden sich in den nächsten Tagen ihrer gesamten Filmografie  widmen. Mein Text ist soeben erschienen: Es handelt sich um einen kleinen Aufsatz zum erotischen Vampirfilm THE VELVET VAMPIRE, über den ich mich auch hier schon einmal ausgelassen habe.

was ich noch sagen wollte …

Veröffentlicht: Januar 25, 2017 in Film, Zum Lesen
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Normalerweise verlinke ich ja hier auch Texte, die ich für andere Plattformen schreibe, oder weise auf Veröffentlichungen hin, an denen ich beteiligt bin. Wie meine Leser vielleicht schon gemerkt haben, bin ich derzeit etwas film- und schreib- sowie generell müde, daher sind mir zwei dieser Anlässe durch die Lappen gegangen, die ich nun noch erwähnen möchte.

Zum einen ist im vergangenen Jahr via Koch Media Michele Soavis schöner LA SETTA als Bluray-Mediabook erschienen, zu dem ich das Booklet beigesteuert habe. Dass sich der Erwerb des guten Stückes lohnt, muss wahrscheinlich nicht noch einmal gesondert erwähnt werden. Ich bezweifle, dass man irgendwo auf der Welt eine bessere Version dieses zauberhaften Films findet. Und wenn doch, dann ist da garantiert kein Text von mir dabei.

Deutlich aktueller ist dieser Text, der auf critic.de erschienen ist und Erinnerungsfetzen und Eindrücke verschiedener Besucher des 16. Hofbauer-Kongresses versammelt. Neben geschätzten Freunden und Kollegen wie Michael Kienzl, Silvia Szymanski, Florian Widegger, Matthias Dell, Rainer Knepperges, Till Kleinert oder Lukas Foerster fühle ich mich mit meinem alkoholgetränkten Absatz über D’Amatos DELIZIA ziemlich gut aufgehoben.

Und jetzt: Kaufen bzw. lesen!

critic.de braucht hilfe!

Veröffentlicht: Dezember 22, 2016 in Film, Zum Lesen

Hin und wieder verlinke ich hier Texte, die ich für critic.de geschrieben habe. Es handelt sich um eine der wenigen deutschen Filmseiten, die noch echten, klassischen Filmjournalismus im Netz betreibt und dabei keine Berührungsängste hat. Der „Arthouse“-Hit hat hier genauso seinen Platz wie der Blockbuster, der vom deutschen Markt unbeachtete Autorenfilm aus Fernost oder der Exploitationhobel aus den Siebzigerjahren, die Filmrezension ist ebensso vertreten wie das Interview oder der filmpolitische Essay.

Leider geht es critic wie den meisten idealistisch geprägten Seiten: Die Einnahmen sinken, der Betrieb wird schwieriger zu finanzieren. Wir alle jammern immer wieder darüber wie der pöse Kapitalismus alles kaputt macht, was uns mal am Herzen lag. Plattenläden, Fußballvereine, Sexshops, Pornokinos. Hier bietet sich die einmalige Gelegenheit, mitzuhelfen, etwas zu bewahren. Lest den Artikel auf critic.de und überlegt euch, ob ihr einen Beitrag leisten möchtet, das Angebot der Seite zu retten.

Danke!

horror-hotel-posterIch bin müde und habe keine Lust mehr zu schreiben, deshalb nur kurz: Auf Critic.de kann man meine Rezi zu Moxeys CITY OF THE DEAD lesen, der dieser Tage als schönes Mediabook erschienen ist. Haut rein.

nfp30bis99ff-57Josef von Bákys Verfilmung eines Dramas von Gerhart Hauptmann ist dieser Tage via Filmjuwelen auf DVD erschienen – und durchaus eine lohnenswerte Anschaffung für Menschen, für die die Liebe zum trivialen deutschen Film nicht bei Karl May und Edgar Wallace endet. Im allerweitesten Sinne ein Heimatfilm – die Handlung wurde aus Schlesien in die Alpen verlegt – ist FUHRMANN HENSCHEL eines jener Werke, die einem zwischendurch den Mund offen stehen lassen. Neben den entwaffnenden Einblicken in das Rollenverständnis der Fünfzigerjahre, sind es nicht zuletzt die Ausflüge in die German Gothic, die Bákys Literaturverfilmung auch für aufgeschlossene Genrefilm-Freunde interessant macht. Obendrauf gibt es eine verruchte Nadja Tiller in der Blüte ihrer Jugend, einen extraschmierigen Wolfgang Lukschy und ein putzige Maderl, das in einer verrauchten Gaststube mit Glockenstimmchen ein Liedlein singt, damit der versoffene Opa sich das Zwetschgenwasser leisten kann. Am Ende geht alles in Flammen auf. Meinen Text gibt es auf Critic.

sauft benzin, ihr himmelhunde

Veröffentlicht: November 10, 2016 in Über mich, Film, Zum Lesen

14993445_1256446437730120_3871200149805597144_nSchon im vergangenen Jahr berichtete ich hier über die Veröffentlichung unserer alten Blogtexte als Buch. So richtig durchgestartet ist das gute Stück damals dann aber nicht: Durchaus auch, weil wir uns dazu entschlossen hatten, die Werbetrommel still stehen zu lassen und es noch einmal gründlich zu überarbeiten. Wir waren einfach nicht richtig glücklich damit. Das ist jetzt anders: Das Teil ist richtig schick geworden, noch einmal eine ganze Nummer dicker und hat auch ein paar schöne bunte Bilder von geilen VHS- und Plakatartworks, die unsere Exegesen auflockern. Wir haben definitiv vor, das Ding etwas zu promoten. Lesungen, Rezensionen, Interviews, Homestories in Boulevard-Magazinen, Verfilmungen, Comicadaptionen, Hörbücher oder Computerspiele, Pornos: Wir sind für jeden Scheiß bereit. Wer Interesse hat, wissen will, was rund um das Buch so ansteht, der sollte unsere Facebook-Seite liken. Blogger oder Journalisten, die das Buch reviewen möchten, wenden sich einfach an mich. Und wer Werbung für uns machen möchte, ist natürlich herzlich eingeladen.

Vorher aber bitte das Buch kaufen, und zwar pronto!

the-town-that-dreaded-sundown-poster

THE TOWN THAT DREADED SUNDOWN erlebte jüngst ein reichlich unerwartetes Remake: Zwar genießt er einen kleinen Kultstatus und hat seine Spuren in der Genrefilm-Geschichte hinterlassen, aber es ist ein eher kleiner, im positiven Sinne unspektakulärer Film, der nicht unbedingt nach einer Neuverfilmung schreit. Immerhin hat die Adaption den Weg für eine Neuentdeckung gebahnt, die sich nun auch in einer deutschen Blu-ray-Veröffentlichung unter dem wunderbaren alten Verleihtitel DER UMLEGER niederschlägt. Freunde des True-Crime-Kinos müssen eigentlich zuschlagen – der Film widmet sich einer Mordserie aus dem Jahr 1946 – und wer ein Faible für das lokale Exploitationkino der Siebziger hat, wird ebenfalls auf seine Kosten kommen. Für Critic.de habe ich ein paar Zeilen anlässlich der Veröffentlichung geschrieben. Hier geht’s lang.