Archiv für die Kategorie ‘Zum Lesen’

Auf critic.de habe ich etwas über Robert Sigls wunderschönen, einzigartigen LAURIN geschrieben, der vor einigen Wochen via Bildstörung die verdiente Blu-ray-Veredelung erfahren hat. Wer sich für schwarze Romantik, Gothic Horror und sinnliches Kino per se interessiert, kommt an der Veröffentlichung nicht vorbei. Außerdem fungiert der Film mal wieder als trefflicher Beweis, dass Deutschland fantastisches Kino zu bieten hat – man muss nur leider abseits der von den Massen ausgetretenden Pfaden danach suchen. Meine Rezension gibt es hier zu lesen.

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wörthersee und exploitation

Veröffentlicht: Dezember 28, 2017 in Film, Zum Lesen
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„Wörthersee & Exploitation“: Bei Schwerenötern, Leichtfüßern, Kurschatten aus Bad Spenzer und natürlich Lesern meines Blogs schrillen hier alle Alarmglocken. Tatsächlich schließt Band 2 der vom Filmarchiv Austria herausgegebenen Reihe „Film Geschichte Österreich“ mit dem Werk über die LISA-Film eine bislang schmerzhaft klaffende Lücke. In dem reich bebilderten Buch gibt es u. a. einen ausführlichen Aufsatz über die Geschichte der deutsch-österreichischen Produktionsfirma, eine komplette LISA-Filmografie – und drei Texte von mir zu ausgesuchten Schönheiten des Schaffens der findigen Filmschmiede (oder doch eher „schmierigen Filmfinde“?). Verantwortlich für die Schönheit ist der liebe Florian Widegger aus Wien, Besuchern des ofbauer-Kongresses vertraut als Adrian Hoven der Cinephilie. Das 100 Seiten starke Buch kann und sollte man hier bestellen: http://filmarchiv.at/produkt/woerthersee-exploitation/ Bei einem Preis von schlappen 9,90 Euro kann man nun wirklich nichts falsch machen. Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder!

sigi götz entertainment #30

Veröffentlicht: Dezember 27, 2017 in Film, Zum Lesen
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Hipp-hipp, hurra! Die 30. Schrift des Sigi-Götz-Entertainment ist ab sofort erhältlich. Nach zehn Jahren ist in der aktuellen „Jahrhundert-Edition“ ein neuer, 99 Titel umfassender „Neuer Kanon des deutschen Films“ enthalten, der ganz gewiss viele, viele Anregungen für archäologische Entdeckungsreisen enthält und garantiert einige blinde Flecken gnadenlos bloßlegen wird. Leser meines Blogs interessieren sich vielleicht bzw. hoffentlich auch für meine umfassende Würdigung der FAHNDER-Episoden, die unter der Regie von Dominik Graf entstanden sind. Außerdem im Heft: Clemens Klopfenstein über Polo Hofer, Henry John Kaiser über Roland von Oystern und Benedikt Eppenberger mit einem Nachruf auf Lukas Ammann. Das Heft kann man für gut angelegte 3,50 Euro hier bestellen oder am besten gleich abonnieren: http://www.sigigoetz-entertainment.de/?n=abo_bestellung

35 MM # 23/24

Veröffentlicht: Dezember 20, 2017 in Film, Zum Lesen
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Die neue Ausgabe des Magazins 35 MM ist raus. Passend zur Jahreszeit widmet sich ein Special dem Weihnachts-, das Kontrastprogramm dem Gangsterfilm. Außerdem gibt es Texte zu Josef von Sternberg, Luis Bunuel und Michelangelo Antonioni. Ich freue mich riesig, ab sofort eine eigene Kolumne im Heft betreuen zu dürfen. Unter dem Titel „Im Zwielicht: Film Noir ohne Filter“ werde ich mich regelmäßig einem Exemplar des düsteren Krimis der 40er- und 50er-Jahre widmen. Das gibt mir Gelegenheit, eine Bildungslücke auszuwetzen und darüber hinaus ein bisschen abseits der sattsam bekannten Klassiker zu wildern – auch wenn diese nicht per se ausgeschlossen sind. Den Anfang macht Abraham Polonsky großartiger FORCE OF EVIL, den man unbedingt einmal gesehen haben sollte. Das 76 Seiten starke Heft kann man für 6,50 EUR hier bestellen:

http://35mm-retrofilmmagazin.de/shop/

Helmut Käutners meisterlicher German Nachkriegs-Noir war fast 50 Jahre lang nur in einer gekürzten Fassung zu sehen – wenn überhaupt. Der Zentralrat der Juden hatte Anstoß an einer Szene genommen, in der der Begriff „Saujud“ fiel, Strafanzeige gegen den Regisseur gestellt (es kam nicht zur Verhandlung) und die Kürzung des Filmes erwirkt. Erst 2009 wurde eine rekonstruierte Fassung wiederaufgeführt. Der Skandal spiegelte in der Realität die Verwirrung und Orientierungslosigkeit, der die Charaktere auch in Käutners Film nach dem Krieg erlegen sind, denn natürlich richtete sich Käutner mit jener Szene gegen die Nazis, die übriggeblieben waren und immer noch Sympathisanten unter der Bevölkerung hatten. Wer auch nur im mindesten an deutscher Geschichte interessiert ist, darüber hinaus einen (weiteren) Beleg benötigt, wie großartig deutsches Kino einmal war, der muss die Blu-ray von SCHWARZER KIES kaufen. Ein Meisterwerk, über das ich auf critic.de geschrieben habe.

hisayasu satō bei critic.de

Veröffentlicht: Dezember 1, 2017 in Film, Zum Lesen
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In letzter Zeit sind hier ein paar Texte zum „japanischen David Cronenberg“ Hisayasu Satō erschienen: Grund war unter anderem meine Beteiligung an der neuesten Textreihe von critic.de. Die ist heute gestartet und ich habe die Ehre, den Reigen mit meinem Erguss zu eröffnen. In meinem Text fasse ich meine bisherigen Seherfahrungen zusammen und stehe jenen Unentschlossenen zur Seite, die Satō noch gar nicht kennen, nicht wissen, ob sie sich an ihn herantrauen oder was sie von ihm halten sollen. Viel, ähm, „Spaß“.

danke, unbekannter leser …

Veröffentlicht: September 2, 2017 in Über mich, Film, Zum Lesen

… dafür, dass du meinen Text zu BLUTIGER FREITAG für den Michael-Althen-Preis eingereicht hast. Das war gestern eine ziemlich tolle Überraschung. Ich hoffe, die Häufung guter Nachrichten in letzter Zeit bedeutet nicht, dass sich das Karma auf einen Gegenangriff einstellt …