Mit ‘Aaron Eckhart’ getaggte Beiträge

John Woo drehte zwischen 1993 und 2003 sechs Filme in Hollywood (die Fernseharbeiten ONCE A THIEF und BLACK JACK nicht mitgezählt): HARD TARGET, BROKEN ARROW, FACE/OFF, MISSION: IMPOSSIBLE 2, WINDTALKERS und eben PAYCHECK. Er war der erste und außerhalb seiner Heimat wohl auch der berühmteste der Hongkong-Regisseure der Neuen Welle, die Anfang/Mitte der Neunzigerjahre nach „drüben“ geholt worden waren, doch anstatt das US-amerikanische Actionkino zu revolutionieren, wie es sich viele Verehrer des HK-Kinos allgemein und seiner Heroic-Bloodshed-Opern im Besonderen hofft hatten, bekam man nur eine gestutzte, geglättete und ihrer emotionalen Spitzen beraubte Version. Mit HARD TARGET und FACE/OFF fielen aller Blödheiten zum Trotz immer noch zwei ziemliche Kracher ab, aber aus künstlerischer Sicht muss man seinen zehnjährigen Ausflug nach Tinseltown als kreativen Schuss in den Ofen bezeichnen. Wie bezeichnend, dass er diese Phase seines Lebens mit einer Adaption von Philip K. Dick abschloss, die den einstigen Bilderstürmer kaum noch erahnen lässt und dann auch noch mit PAYCHECK betitelt ist. Ich hoffe, dass sich Woos Sackgasse finanziell gelohnt hat.

Michael Jennings (Ben Affleck) ist ein Top-Ingenieur, der regelmäßig gut dotierte Aufträge erhält, technische Innovationen aus der Welt der Computer nachzubauen und zu verbessern. Damit er danach keine Geheimnisse verraten kann, wird ihm zum Abschluss seiner Arbeit stets die Erinnerung gelöscht. Als sein Bekannter Rethrick (Aaron Eckhart) ganze drei Jahre von Jennings Leben auf diese Weise  kaufen will, zögert der nur kurz: De Bezahlung ist einfach zu gut. Doch als er „aufwacht“, stellt er erschrocken fest, dass er die 90 Millionen, die er in drei Jahren Arbeit verdient hat, kurz zuvor angeblich höchstselbst gegen einen Umschlag voll wertlosen Plunders engetauscht hat. Und dann wird er auch noch vom FBI verhaftet. Mithilfe einer Schachtel Zigaretten und einer Brille aus dem ominösen Briefumschlag gelingt ihm jedoch die Flucht. Zufall? Nein, denn es sieht so aus, als habe Jennings an einer Maschine gearbeitet, mit der man in die Zukunft schauen kann …

Ein Jahr vor PAYCHECK war die von Steven Spielberg inszenierte und mit Tom Cruise besetzte Dick-Adaption von MINORTY REPORT ein großer Erfolg gewesen. Auch da ging es im Grunde um den Blick in die Zukunft – und die berühmte Szene, in der Cruise Computergrafiken auf einem riesigen Bildschirm mit bloßen Händen bewegt und manipuliert, wird in Woos Film gleich in den ersten zehn Minuten kopiert. Der visionären Kraft Spielbergs hat Woo allerdings nicht viel entgegegenzusetzen – und noch nicht einmal die Liebhaber seiner elegant inszenierte Ballereien kommen auf die Kosten. PAYCHECK, der für mich alten Sack noch unter „aktuell“ fällt, sieht heute aus wie ein Relikt der Neunziger und könnte, bis auf ganz wenige Aufnahmen, die den Actionmagier erkennen lassen – es gibt eine ganz schöne Verfolgungsjagd, von jedem inszeniert worden sein. Der Einsatz der Zeitlupe, einst ein Markenzeichen Woos, wirkt hier wie weniger wie ein erzählerisches Stilmittel als vielmehr wie ein Zugeständnis an ein saturiertes Publikum, dem schon eine Episode von EIN FALL FÜR ZWEI zu rasant ist. Diese Mischung aus Ruckel-SloMos, verfremdeten Erinnerungsfetzen und anderen visuellen Gimmicks, die nur wenig später dankenswerterweise auf der Müllhalde der Filmgeschichte landeten, schockierte anno 2003 keinen mehr, zu desillusioniert war man da bereits, was Woos Hollwood-Schaffen anging, aber rückblickend ist das schon ziemlich bitter.

Dass PAYCHECK trotzdem keine totale Zeitverschwendung ist, liegt an seinem Drehbuch bzw. der cleveren Idee Dicks und dem, was Drehbuchautor Dean Georgaris daraus macht: Der Film ist ähnlich Banane wie FACE/OFF, hat einen Hauptdarsteller, dessen Underacting gar nicht so weit entfernt ist vom Overacting des Duos Travolta & Cage, eine gnadenlos unterforderte Uma Thurman und Aaron Eckhart mit dem schlimmsten Messdienerscheitel diesseits von Philipp Amthor. PAYCHECK ist der klassische Fall eines Films, der sich für unfassbar clever hält, der eigentlich nur gemacht wurde, um diese vermeintlich unfassbare Cleverness zur Schau zu stellen, sich dann aber recht schnell als nur halb so schlau entpuppt. Am Ende läuft alles doch wieder nur auf das Abspulen gut abgehangener Klischees hinaus, aber es ist eben diese Art von High-Concept-Cleverness, die irgendwie Spaß macht und über die plastikhafte Hässlichkeit des Film hinwegtröstet.

 

Olympus-Has-FallenIm Rennen um die Aufmerksamkeit musste Antoine Fuquas Presidentsploitationer zwangsläufig gegen Roland Emmerichs nahezu zeitgleich gestarteten WHITE HOUSE DOWN verlieren. Die Frage, ob das gerechtfertigt war, beantworte ich vielleicht, wenn ich letzteren irgendwann mal sehen sollte, für den Augenblick beschränke ich mich auf die Feststellung, dass mir OLYMPUS HAS FALLEN als überraschend heftiger, Neunzigerjahre-Retro-Actioner viel Spaß gemacht hat, man aber merkt, dass Fuqua sich in weniger aufgeblasenen, ultrapatriotischen Fahnenschwenkern deutlich mehr zu Hause fühlt. Sowohl BROOKLYN’S FINEST, THE EQUALIZER als auch SHOOTER muten persönlicher und eigenständiger an, weniger auf einen nationalhygienischen Zweck hin modelliert, der in OLYMPUS HAS FALLEN in schöner Regelmäßigkeit für Augenrollen sorgt. Aber ich ahne, dass das in Emmerichs WHITE HOUSE DOWN wahrscheinlich alles noch viel schlimmer ist, zumal der sich nicht so auf die Inszenierung krachender Shootouts versteht wie Fuqua es ohne Frage tut. Aber die Eroberung des Weißen Hauses, bei der zahlreiche nationale Symbole effektreich zerstört werden und die in dem mit aller zur Verfügung stehenden Computerpower manipulierten Bild des vom Dach flatternden, zerfetzten Star Spangled Banner kulminiert, die hätte auch Hollywoods Lieblingsschwabe kaum masochistischer und dramatischer in Szene setzen können.

OLYMPUS HAS FALLEN ist, auch das macht ihn meiner Meinung nach interessant, zwischen Traditionsbewusstsein und Aktualitätsbestreben hin- und hergerissen. Der Präsident ist hier, anders als bei Emmerich, der Jamie Foxx als an Obama angelehntes Staatsoberhaupt besetzte, ein Weißer (Aaron Eckhart als liberaler Benjamin Asher), der mit seiner kumpeligen Attitüde an Bill Clinton denken lässt. Das Plotkonstrukt mit dem allein auf weiter Flur kämpfenden Spezialisten erinnert frappierend an die ersten beiden DIE HARD-Filme, die Schurken hingegen sind die Nazis bzw. Russen der Gegenwart, nämlich Nordkoreaner, und die Action wechselt von mit CGI aufgepimpten, ausufernd-bombastischen Schlachtgemälden hin zum brachialen, reduzierten Mann gegen Mann, das schon den Western auszeichnete. Richtig geil ist OLYMPUS HAS FALLEN immer dann, wenn er sich seinem Protagonisten, dem ehemaligen Leibwächter des Präsidenten Michael Banning (Gerard Butler), an die Fersen heftet, ihn bei seiner Infiltration des von Feinden besetzten Weißen Hauses begleitet und ihn dabei beobachtet, wie er die Schurken mit äußerster Rücksichtslosigkeit plattmacht. Durchaus untypisch für ein Eventmovie dieser Größenordnung geizt OLYMPUS HAS FALLEN nicht mit heftigen Brutalitäten: Die Kopfschüsse sind nicht zu zählen, auch Messerattacken richten sich mit Vorliebe gegen den Hals oder den Schädel der Opfer, und wenn mal keine Waffe zur Hand ist, wird eben kurzerhand das Genick gebrochen. In Hinblick auf das Sujet des Films darf man das durchaus als Warnung potenzieller Terroristen verstehen: Wer sich am Nationalheiligtum vergreift, hat keine Barmherzigkeit zu erwarten. Gerard Butler ist mit seinem Bulldoggengesicht und dem aufgepumpten Body eine ideale Besetzung für den treuen Staatsdiener, der etwas gut zu machen hat – in der Eröffnungsszene misslingt es ihm, die First Lady (Ashley Judd) nach einem Autounfall vor dem Tod zu bewahren, was ihm seinen Job kostet und ihn vom Präsidenten und dessen Sohn entfremdet –, geht seiner Aufgabe mit vollem Körpereinsatz nach und blutet dabei fast so schön wie einst Bruce Willis.

Neben der patriotischen Onanie des Films und der Ernsthaftigkeit, mit der dieser würzige Käse ausgebreitet wird, als handele es sich dabei um die neue Declaration of Independence (die finale Ansprache des Präsidenten, der potenzielle Aggressoren mithilfe wohlklingender Buzzwords wie „unity“, „strength“, „heroes“, „dignity“ und natürlich „God“ darüber aufklärt, dass die Bevölkerung der USA im Ernstfall eine vereinte, unnachgiebige Front bilde, ist gewiss der Tiefpunkt des Films) ist es vor allem der reichlich selbstzweckhaft komplizierte Plan der Schurken, der Kritik verdient: Sie dringen ins Weiße Haus ein und entführen die drei Ranghöchsten Staatsdiener, um von ihnen die Codes zur Aktivierung des „Cerberus-Programms“ zu erpressen, mit dessen Hilfe sämtliche Atomraketen und mithin die Selbstverteidigung des Landes gegen einen nuklearen Erstschlag lahmgelegt werden sollen. Man sollte meinen, dass die Terroristen das auch etwas einfacher hätten haben können, wenn sie doch schon so weit ins politische Herz der Nation vorgedrungen waren. Aber natürlich ist das Spielchen so etwas spannender, gibt es dem Helden überhaupt erst die Zeit, etwas gegen die Feinde auszurichten. Und wie gesagt: Wie er da aufräumt, das macht Spaß und dürfte aus meiner Sicht durchaus als Vorbild für weitere großbudgetierte, gewalttätige Retroactioner herhalten. Besser als die letzten beiden EXPENDABLESFilme, die sich diese Aufgabe eigentlich auf die Fahnen geschrieben haben, ist OLYMPUS HAS FALLEN sowieso.

Jetzt also die lange herausgezögerte Zweitsichtung von THE DARK KNIGHT. Schon in den ersten Sekunden des Films wird eines ganz klar: Stilistisch hat der zweite Teil von Nolans Batman-Trilogie rein gar nichts mehr mit dem unmittelbaren Vorgänger, aber auch nicht mit dem mittlerweile doch recht umfangreichen Subgenre des Comic-Superheldenfilms zu tun. Wie Vern es in seinem Text sagte: „This is squarely aimed at adults who don’t mind if the one guy happens to have bat ears. It never feels like they’re following a marketing plan or even a comic book movie formula. It honestly feels like it’s a story that’s about something, that happens to have a Batman in it, and not the other way around.“ War BATMAN BEGINS noch in einem Steampunk-Paralleluniversum angesiedelt, mit bizarren Schurkenfiguren mit größenwahnsinnigen Weltbeherrschungsplänen besetzt, vollzieht Nolan mit THE DARK KNIGHT den Wandel zum realistischen Großstadt-Crime-Drama oder Polizeifilm. Gotham City ist kein in dunklen Brauntönen dampfender Gothic-Moloch mehr, sondern eine gläsern glitzernde, moderne amerikanische Metropole in sterilem Graublau. Die ewige Nacht, die sich im Vorgänger über die Stadt gelegt zu haben schien, ist einem mitleidlos alle Gräueltaten bloßlegenden Sonnenschein gewichen. THE DARK KNIGHT spielt tatsächlich überwiegend bei Tageslicht und der Titelheld ist nur eine von zahlreichen gleichberechtigt auftretenden Figuren. Mehr als um die „Abenteuer“ Batmans geht es – wie schon im ersten Teil angedeutet – um die „Idee Batman“, um die Frage, wie und mit welchen Folgen sie umzusetzen und ob sie überhaupt wünschenswert ist.

THE DARK KNIGHT ist von daher sehr konzept- und themenschwer, für einen solchen Eventfilm ungemein komplex und ungewöhnlich strukturiert. Die verschiedenen Bemühungen unterschiedlicher Parteien, dem organisierten Verbrechen in Gotham City Einhalt zu gebieten, werden sehr detailliert und ausführlich geschildert, immer wieder gespiegelt, kontrastiert und neu bewertet. Auch die Figuren durchlaufen einen langen Entwicklungsprozess, der jedoch nicht in einem idealisierten Zustand der Allwissenheit mündet. THE DARK KNIGHT ist ein Film der Unsicherheit, des Zweifels und der Orientierungslosigkeit. In seinem nüchternen Realismus, der Strategie, in einem Schwebezustand zu enden, von dem aus alles neu aufgebaut werden muss, erinnert er tatsächlich stark an anspruchsvollere US-Fernsehserien mit ihren über Jahre entwickelten Handlungs- und Beziehungsgeflechten, Zwischenhochs und -tiefs, dem dialektischen Wechsel von Rückschlägen und Fortschritten, Niederlagen und Siegen. Am Ende fühlt man sich atemlos, aber nicht, weil man über 120 Minuten mit Effektgewalt bombardiert worden wäre, sondern weil THE DARK KNIGHT so enorm übervoll ist: mit Charakteren, mit Plots und Geschichten, mit Konzepten und Ideen. Die Frage, ob das Prinzip der Selbstjustiz, das Batman verkörpert, wünschenswert und vertretbar ist, steht natürlich im Zentrum des Films: Aber dass er auch nach 140 Minuten nicht in der Lage ist, sie eindeutig zu beantworten, ist für ein solches „Franchise“ schon sehr bemerkenswert.

Ich hatte im Text zum BATMAN BEGINS etwas voreilig und aus der Erinnerung heraus behauptet, dass THE DARK KNIGHT quasi „unmenschlich“ sei. Das stimmt so eigentlich nicht. Gerade dieses Zweifeln, Hadern, Abwägen, Probieren und Verwerfen, das die Handlung bestimmt, macht ihn sehr menschlich. Trotz der erwähnten Konzeptschwere hat man nie den Eindruck, die Figuren würden einem erzählerischen Zweck unterworfen. Alle offenbaren sie unterschiedlichste Facetten und keine von ihnen ist nur gut oder nur böse. Selbst der Joker, ein Psychopath wie er im Buche steht, hat manchmal einfach Recht mit seiner Verachtung für das System. Das macht den Film ebenso unvorhersehbar wie lebendig, ohne dass er dabei seine Kompaktheit aufgäbe und sich im Uferlosen verlöre. Man ahnt, welche akribische Arbeit hinter THE DARK KNIGHT steckt, dennoch wirkt er nicht überformt, sondern bei aller Geschliffenheit unkonstruiert und roh. Der Film ist voll von diesen Gegensätzen: Er ist gleichzeitig so dicht, dass man beinahe erstickt, wie offen: Die in Gotham City herrschende Panik vor der Herrschaft des Verbrechens etwa wird allein durch die Atmosphäre des Films greif- und nachvollziehbar: Es bedarf dafür keiner Massenszenen oder Bilder von bedrohten Zivilbürgern. Ich weiß nicht genau, wie Nolan das gelungen ist, einen so eng abgezirkelten Film zu drehen, der dabei dennoch nicht abgeriegelt wirkt. Und doch ist es wahrscheinlich am ehesten ihm anzulasten, dass man THE DARK KNIGHT als unangenehm, niederdrückend und, ja, irgendwie als böse empfindet. Die Atmosphäre des ganzen Films ist freudlos, keine Spur mehr von comichaftem Eskapismus, seine Charaktere allesamt völlig entkernt, leer, grüblerisch, oberflächlich oder schlichtweg psychotisch. Der hoffnungsvolle Fingerzeig am Ende, wenn sich die Menschen völlig überraschend als doch noch nicht völlig vertiert, sondern als empathiebefähigt herausstellen, verpufft inmitten des grimmigen Elends und der heiligen Ernsthaftigkeit, mit der diese dunkle Mär um Rache, Sadismus und alttestamentarische Gerechtigkeistvorstellungen dargeboten wird. Der sterile Perfektionismus Nolans treibt ihr jeden Spaß aus, wirkt rigide und niemals filigran, sondern inhuman und klobig. Die ideale Umsetzung des Namens „Gotham“: Ausdifferenziert, vielseitig, schillernd, komplex, aber eben auch düster, gewaltig, bedrohlich, monolithisch.

Wahrscheinlich ist es das, was mich damals und auch heute zögern lässt, diesem Film uneingeschränkt mein Herz zu schenken: Ich fand ihn diesmal, mehr als bei Erstsichtung, absolut faszinierend und hatte nach dem Ende nicht übel Lust, ihn gleich noch einmal zu schauen, weil er so viel bietet. Aber „liebhaben“ kann ich ihn einfach nicht. Ich fühlte mich ein bisschen bedrängt von THE DARK KNIGHT: Kleinlaut sitzt man in der Ecke, während sich der Film über einen beugt, einem jeden Ausweg versperrt, die Luft zum Atmen raubt und mit lauter, fester Stimme auf einen einredet. Man möchte sich dagegen wehren, aber man ist irgendwie wie gelähmt. Auch die Momente, in denen der Film anhebt und Befreiung verspricht, in seinen Actionszenen, bieten keine Entlastung. Viele waren hin und weg von seinen Actionszenen, bei mir hat keine einzige wirklich nachhaltig Wirkung gezeigt. Nein, dieser Batman ist nicht in der Bewegung zu Hause. Er will am liebsten nur noch Idee sein, Einschüchterung, Symbol. Mit Nolan hat er einen guten Propaganda-Arbeiter gefunden.