Mit ‘Achtzigerjahre’ getaggte Beiträge

Die letzte Sichtung des Klassikers liegt zwar schon etliche Jahre zurück, dennoch war ich der Meinung, den Film noch sehr gut zu kennen. Grundsätzlich stimmt das auch, aber ich war bei diesem Wiedersehen dann doch sehr überrascht: davon, wie lange es bis zur berühmten Verwandlungsszene dauert und wie schnell AN AMERICAN WEREWOLF IN LONDON danach zu seinem Ende findet.  An die Ermittlungen des Arztes (John Woodvine) von David Kessler (David Naughton) in dem englischen Kaff, an dessen Rand er und sein Freund Jack (Griffin Dunne) Opfer eines mutmaßlichen Psychopathen wurden, konnte ich mich gar nicht mehr erinnern, ebensowenig an den kurzen Blick auf den zurückverwandelten Werwolf am Anfang und den großen Showdown auf dem Piccadilly Circus hatte ich als deutlich weniger blutig im Gedächtnis. Toll fand ich den Film immer noch, aber ich finde schon, dass er einigermaßen kühn konstruiert ist.

Landis behauptet in Interviews immer, sein Ziel sei gewesen, die „moderne“ Variante eines alten Stoffes zu liefern. Statt eines Wolfmannes auf zwei Beinen, wollte er die Verwandlung eines Menschen in eine echte Bestie zeigen und diese Verwandlung sollte gut sichtbar sein, ohne „Abkürzungen“ gewissermaßen, und schmerzhaft sein. „Kontemporär“ sind auch die Härte etwa der ersten Attacke sowie generell die Verbindung von blutigen, naturalistischen Make-up- und Spezialeffekten und schwarzem Humor sowie den für Landis typischen selbstreflexiven Gags. Die Theatralik des Universal-Klassikers, in dem Lon Chaney jr. mit Haarmaske und Gummitatzen durch den Nebel schlich und seine Opfer zu Boden rang, verwirft Landis zugunsten einer eher mitleidlos-nüchternen Darstellung von Davids nächtlichen Raubzügen, die vor allem dadurch zum Ausdruck kommt, dass er seine menschliche Form und das Bewusstsein seiner Taten komplett verliert.

Aber AN AMERICAN WEREWOLF IN LONDON ist noch auf eine andere Art und Weise modern, nämlich darin, wie er seine Geschichte strukturiert und organisiert. Nach der noch am ehesten „klassischen“ Eröffnungssequenz, die zur Attacke des Werwolfs auf die beiden Protagonisten führt, steuert der Film sehr zielstrebig auf diese Vollmondnacht zu, für die Davids ihm in Visionen erscheinender Freund die Verwandlung angekündigt hat. Bis dahin gibt es kein Ankämpfen gegen den Fluch: Schließlich glaubt David nicht an Werwölfe, wie könnte er auch. Und trotzdem: Was, wenn diese Visionen keine posttraumatischen Symptome sind und er wirklich mit einem übersinnlichen Fluch belegt ist? Landis bezieht die Spannung ganz wesentlich aus der Frage, ob das Unglaubliche nicht doch Wirklichkeit werden könnte, aus dem langsamen Bröckeln der Sicherheit, in der wir es uns als aufgeklärte Menschen eingerichtet haben, aus den immer lauter werdenden Stimmen des Zweifels. Der Höhepunkt von AN AMERICAN WEREWOLF IN LONDON, der Showstopper, der auch heute noch ungebrochen gut funktioniert, ist diese berühmte Metamorphose, aber sie funktioniert auch deshalb so gut, weil sie meisterhaft eingeleitet wird: Die Krankenschwester Alex (Jenny Agutter), die mit ihrem amerikanischen Patienten eine Liebesbeziehung begonnen und ihn bei sich aufgenommen hat, lässt ihn an jenem Tag, an dem sich zeigen wird, ob er nur ein psychisches Problem hat oder sich tatsächlich in einen Werwolf verwandeln wird, allein in ihrer Wohnung zurück, und der findet angesichts der anstehenden Entscheidung einfach keine Ruhe. Er legt sich hin, rollt sich herum, steht wieder auf. Er geht zum Kühlschrank, setzt sich, nimmt ein Buch, steht wieder auf, läuft in der Wohnung umher. Seine Qual wird absolut greifbar: Mit der Möglichkeit der Verwandlung steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel, sondern auch eine komplette Weltanschauung. David muss sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass das Undenkbare Wahrheit werden könnte. Das ist die große erzählerische Innovation des Films gegenüber seinen Vorläufern, in denen der Einbruch des Fantastischen zwar nicht unbedingt an der Tagesordnung stand, aber viel bereitwilliger akzeptiert wurde. Und es macht – das habe ich früher nie so empfunden – AN AMERICAN WEREWOLF IN LONDON auch heute noch so beunruhigend. Wie wäre es, wenn alles, woran wir jemals geglaubt haben, was wir für eine unantasbare Gewissheit hielten, sich als Täuschung herausstellen würde?

Zwei Herzen schlagen, ach, in seiner Brust: CRIMES OF PASSION ist auf der einen Seite visuell berauschend, mitunter verstörend, subversiv, mutig und provokant, witzig, poetisch, seinem Sujet überaus angemessen mal unverschämt ziemlich sexy und dann wieder niederträchtig und abtörnend, auf der anderen Seite leider aber auch irgendwie inkonsequent, unbeholfen und ja, auch unangenehm spießig und einseitig. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob diese Janusköpfigkeit einfach daher rührt, dass Russell sich, wie Drehbuchautor Sandler zu Protokoll gab, für das normale Familien- und Eheleben seines Protagonisten nicht so sehr interessierte, oder ob diese Kluft nicht tatsächlich Teil des Programms ist. Das werden zukünftige Sichtungen vielleicht verraten – oder auch nicht.

Nicht unähnlich den De Palma-Filmen DRESSED TO KILL oder BODY DOUBLE geht es bei CRIMES OF PASSION um Sex, um unerfüllte Fantasien, das Bedürfnis, sie Realität werden zu lassen, den Konflikt zwischen einem Leben in der Wirklichkeit, eingebunden in alltägliche Zwänge, und einer Traumwelt, die man zumindest teilweise wahr werden lässt, und die Gefahren, die damit einhergehen, wenn man permanent Masken trägt. Die Protagonisten sind auf der einen Seite die Modedesignerin Joanne Crane (Kathleen Turner), die nachts unter ihrem Künstlernamen „China Blue“ auf den Strich geht und ihren Freiern jeden noch so bizarren Wunsch erfüllt, auf der anderen Seite der biedere Unternehmer und Familienvater Bobby Grady (John Laughlin), der ihr irgendwann begegnet. Bobby ist seit über zehn Jahren mit Amy (Annie Potts) verheiratet, doch ihre Ehe existiert eigentlich nur noch als Erinnerung, vor allem das gemeinsame Sexleben ist nonexistent. Was in seiner Beziehung alles falsch läuft, erkennt er, als er Sex mit China Blue hat: ein geradezu ekstatisches Erweckungserlebnis, nach dem er eine Liebesbeziehung mit der Prostituierten anstrebt, die mit ihren Rollen selbst eine tiefe Verunsicherung kaschiert – und darüber hinaus von dem irren Prediger Shayne (Anthony Perkins) verfolgt wird.

CRIMES OF PASSION fängt bärenstark an, ist mit seiner artifiziellen Neonoptik und an Ikonenmalerei erinnernden Bildkompositionen um seine weibliche Hauptfigur ein absolutes Fest, das aufgrund der grellen Musik von Rick Wakeman und natürlich der Thematisierung von Sexualität und Geisteskrankheit Erinnerungen an den italienischen Giallo wachruft. Russell und sein DoP Dick Bush (u. a. SORCERER und LAIR OF THE WHITE WORM) zeichnen das Rotlicht-Milieu als bisweilen schmutzige und deprimierende, aber eben auch schillernde, geheimnis- und reizvolle Welt und ziehen den Zuschauer mit in seinen Sog. Kathleen Turner agiert als souveräne Herrscherin der Fantasien, als selbstsicherer Zeremonienmeister, der jedem gibt, was er sucht – nur eines nicht: sich selbst. Es liegt eine tiefe, bittere Ironie darin, dass der etwas einfach gestrickte Bobby, der zu Hause Liebe, Leidenschaft und Ehrlichkeit vermisst, ausgerechnet bei einer Professionellen fündig geworden zu sein glaubt. Er ist der Trottel des Films, ein Mann, der sich sicher ist, nicht dem typischen Puffgänger zu entsprechen, aber schon beim ersten Besuch gnadenlos in das gängige Muster fällt und glaubt „seine“ Nutte retten zu müssen, mehr bei ihr ausgelöst zu haben als der übliche Stecher.

Seltsamerweise springt ihm Russell in seiner Verblendung aber zur Seite – jedenfalls macht es diesen Eindruck. Amy ist eine Frau ohne jede positive Eigenschaft: Gibt es zu Beginn noch einige kurze Situationen, in denen sie mit ihrer Kritik an Bobby im Recht scheint, verwandelt sie sich irgendwann zum Inbegriff der missgünstigen, ungerechten Zicke. Bobby wird demgegenüber viel zu schnell vom Haken gelassen: Er ist der manchmal etwas dümmliche, im Grunde seines Herzens aber stets ehrliche Mann, den die Gattin im Stich ließ und ihm dann keine Chance mehr gab. Diese Einseitigkeit mutet in einem Film, in dem es im Wesentlichen um die Beziehungen zwischen Mann und Frau, aber natürlich auch um Machtstrukturen und – wir sind hier schließlich bei Russell – um den Kampf gegen den Status quo geht, schon etwas seltsam an. Von einer Kritik an Maskenhaftigkeit, Unehrlichkeit und Verdinglichung schlägt er plötzlich um in die reine Männerfantasie. Keine Ahnung, was da schiefgelaufen ist. Für faszinierend und sehenswert halte ich CRIMES OF PASSION aber dennoch. Ob trotz oder wegen dieser Unentschlossenheit wird sich in der Zukunft noch zeigen.

Über diesen Film, der im Herzen der meisten Achtzigerjahre-Action-Fans, also auch in meinem, einen Sonderplatz einnimmt, habe ich glaube ich tatsächlich noch nie geschrieben und ihn jetzt auch zum ersten Mal seit vielen Jahren wiedergesehen. Schon auf dem Papier liest er sich wie ein Traum: Chuck Norris auf dem Zenith seiner Karriere, Joseph Zito, der es uns mit THE PROWLER und FRIDAY THE 13TH: THE FINALE CHAPTER zweimal mit der groben Keller gegeben hatte, die Cannon auf dem Gipfel ihrer Spendierlaune, dazu ein Drehbuch, das alle von Reagan und Konsorten geschürten Ängste aufgriff, und zu einer völlig absurden Geschichte zusammenkochte, die jeder Beschreibung spottet.

Ich hatte total vergessen, wie absurd und wie bizarr dieser Film tatsächlich ist. Ich skizziere mal den Plot, um irgendwo anfangen zu können: Ein Gruppe von kommunistischen Lateinamerikanern landet unter der Führung des russischen Agenten Rostov (Richard Lynch) an der Küste Floridas und startet von dort aus eine ganze Reihe terroristischer Anschlägen gegen die Zivilbevölkerung. Ihr Ziel: Zwietracht und Angst unter den amerikanischen Bürgern und so den Keim eine Bürgerkriegs und des Zusammenbruchs der Ordnung säen, die die Eroberung begünstigen sollen. Das CIA rekrutiert den in den Everglades lebenden Ex-Agenten Matt Hunter (Chuck Norris), der mit Rostov noch ein Hühnchen zu rupfen hat. Mit einer Reihe von Einzelaktionen vereitelt er geplante Anschläge, bis er sich schließlich zum Duell mit Rostov stellt.

Zunächst mal ist INVASION U.S.A. unglaublich düster und fatalistisch: Gleich zu Beginn werden Dutzende armer kubanischer Flüchtlinge, die seit Tagen in einem defekten Boot auf dem Meer treiben, darunter auch Frauen und Kinder, von Rostov und seinen Leuten gnadenlos niedergemetzelt. Wer RED DAWN für antikommunistisch und faschistoid hält, der wird hier seine helle Freude haben, denn die Leute um Rostov – und der Schurke selbst – haben keinerlei menschliche Eigenschaften. Dazu kommt die Strategie der Invasoren, in der Bevölkerung inhärentes Konfliktpotenzial zu schüren, um die Revolte anzustoßen, was ebenso perfide wie clever ist, denn natürlich fußt sie auf einer richtigen Beobachtung: Als weiße Polizisten getarnt, eröffnen die Terroristen da zum Beispiel das Feuer auf harmlos feiernde Hispanics, ganz genau um die Spannungen zwischen den verschiedenen Gruppen wissend. Das ist schon bitter und markiert einen weiteren Unterschied zu Milius ungefähr zur gleichen Zeit gestarteten Invasionsepos, in dem die Russen eine amerikanische Mustergemeinde mitten im Heartland attackieren: Die in Eintracht Schulter an Schulter stehenden „USA“ sind bei Zito ein höchst fragiles Gebilde, dass jede Menge Spucke und Feuerkraft benötigt, um zusammengehalten zu werden.

Für letzteres ist eben Matt Hunter zuständig: Zito inszeniert ihn als in Jeans gewandeten Deus ex Machina, der wie durch Zauberhand immer da auftaucht, wo er gerade gebraucht wird, gelangweilt einen coolen One-Liner ausspuckt und dann weiterzieht. Wenn man INVASION U.S.A. aufmerksam schaut, fällt einem auf wie episodisch er ist, wie wenig tatsächlich erklärt oder hergeleitet wird, wie geradezu nachlässig Hunter als Protagonist charakterisiert wird und wie verzweifelt das Material im Film herumsteht, mit dem Zito eine klassische Geschichte vorzugaukeln versucht. Gab es wirklich ein Drehbuch? Es muss unbedingt die ziemlich großmäulige Journalistin Dahlia (Melissa Prophet) genannt werden, die zusammen mit den verzweifelten Cops, die der Blutspur der Terroristen hinterher ermitteln, als narrative throughline durch den Film läuft, ohne jemals wirklich relevant für die Handlung zu werden (ihre Figur erinnert an eine zeitgenössische Variante jener unzähligen Reporterfiguren, die in den B-Filmen der Vierziger- und Fünfzigerjahre aufzutauchen pflegten). Man erwartet immer, dass sie und Hunter irgendwann zusammenkommen, dass er sie retten muss oder Ähnliches, aber dann bleibt es doch immer bei einem kurzen Treffen, in dem sie sich wissend zunicken oder kurze Aufmunterungen austauschen, bevor ihre Wege sich wieder trennen. Wie es Hunter gelingt, die Pläne der Terroristen zu durchkreuzen, bleibt sein Geheimnis: Er scheint einfach zu wissen, wo sie auftauchen, vereitelt ihre Pläne und dreht den Spieß dann um. Das grenzt, wie etwa im Falle des Schulbusses, der anscheinend wahllos mit einer Zeitbombe bestückt wird, schon an Zauberei.

Die Kritik ging, wie zu erwarten war, nicht zimperlich um mit INVASION U.S.A., an dem Norris auch als Drehbuchautor beteiligt war. Der Film hatte ein üppiges 10-Millionen-Dollar-Budget, war damit doppelt so teuer wie Norris‘ voangegangene Filme, und der Star sahnte einen Gehaltsscheck von zwei Millionen ab. Angeblich wollte er für die Rolle der Reporterin Whoopi Goldberg haben, was Zito jedoch, sehr zum Zorn des Stars, vereitelt haben soll. Ich finde die Vorstellung urkomisch und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Goldberg da wirklich mitmachen wollte, aber in einer Welt, in der INVASION U.S.A. existiert, eine atemlose Aneinanderreihung abwechselnd alarmistischer und dann wieder kathartischer Actionszenen, ist wahrscheinlich nichts undenkbar. Der Film ist der totale Wahnsinn, radikal in jeder Hinsicht. Geil, dass es ihn gibt.

Können wir uns darauf einigen, dass Nacktschnecken eklig sind? Ich erinnere mich noch an einen traumatischen Dänemark-Urlaub, in dem ich im Garten unseres kleinen Ferienhauses jeden frühen Abend mit einer wahren Schneckeninvasion konfrontiert wurde. Ich traute mich kaum aus dem Haus, weil ich die Biester so abstoßend fand. Meinen Kindern geht es ähnlich: Wann immer wir den Weg einer Nacktschnecke kreuzen, kreischen sie auf mit dieser Mischung aus Ekel und Faszination. SLUGS ist der passende Film zu diesem Gefühl. Und darüber hinaus einer jener unwahrscheinlichen Titel, die es geschafft haben, nicht nur Kapital aus ihrer Kuriosität zu schlagen, sondern auch darüber hinaus über einigen Charme verfügen.

Juan Piquer Simón hat ja schon den kaum weniger wunderbaren MIL GRITOS TIENE LA NOCHE, besser bekannt als PIECES, zu verantworten, einen ultrasplatterigen Slasherfilm, der gleichzeitig eine herrlich rammdösige Komödie ist, die ihre eigene Schäbigkeit zu ihrem vollen Nutzen auszuspielen weiß. SLUGS ist ähnlich bescheuert und geht ebenso offen damit um, ohne dabei jedoch zum selbstironischen Nervtöter zu geraten. Ich weiß nicht genau, wie dem Regisseur das eigentlich gelingt. SLUGS ist ein inhaltlich wenig origineller Tierhorrorfilm, in dem eine amerikanische Kleinstadt von durch toxischen Abfall mutierten Nacktschnecken attackiert wird. Dass die Glitschbiester eher träge sind und kaum in der Lage, einen Menschen zu überwältigen, machen sie durch schiere Masse aus, dadurch, dass sie sich ihren Weg heimlich und unbemerkt durch Wasserleitungen bahnen oder über den Salat im Verdauungstrakt landen. Die entsprechenden „Action-“ und Goreszenen sind einmalig: Ein Gärtner ist nicht in der Lage, den Handschuh mit der bissigen Schnecke darin von seiner Hand zu entfernen, hackt sie sich schließlich ab und jagt im Todeskampf das ganze Gewächshaus in die Luft. Einem Mann explodiert der Schädel, weil er Schneckenparasiten gegessen hat. Mehrere Jugendliche werden einfach aufgefressen. Es gibt unnötigen Schneckensnuff und als Highlight einen wunderschönen kleinen Puppeneffekt, der das gefräßige Maul einer Schnecke zeigt. Vervollständigt wird das durch schauspielerische Darbietungen, die zwischen unbeholfen, engagiert und liebenswürdig changieren. Man hat den Eindruck, dass alle „in on the joke“ waren, sich aber darauf einigten, ihr Amüsement für sich zu behalten. Die Fotografie ist mitunter überdurchschnittlich gut, der pompöse Orchesterscore, der an die schwofigen Katastrophenfilme der Siebzigerjahre denken lässt, trägt erheblich zum Witz des Ganzen bei, weil er diesen Schwachsinn zum ganz großen Drama überhöht.

Der Witz trägt nicht über die vollen 90 Minuten, zumal inhaltlich sattsam Bekanntes geboten wird und sich die Spannung demzufolge in Grenzen hält, aber ich kann und will nichts Schlechtes über SLUGS sagen, den ich schon damals liebte und nun zum ersten Mal seit Jahrzehnten wiedergesehen habe. Jetzt bitte noch schnell eine ähnlich perfekte HD-Version vom Kakerlakenhorror THE NEST, dann bin ich wunschlos glücklich.

THE ANNIHILATORS – in Deutschland unter dem Titel CITY COMMANDO von CBS-Fox auf Video verwurstet – erfuhr vor einiger Zeit das Arrow-HD-Treatment, was gleichermaßen absurd wie geil ist. Die New World Produktion aus der Hand von SILENT NIGHT, DEADLY NIGHT-Regisseur Charles E. Sellier ist alles andere als ein vergessener Klassiker oder übersehener Geheimtipp, sondern einer von Hunderten preiswert runtergekurbelter Reißer jener Zeit, die, mit einem geilen Coverartwork versehen, in die aus dem Boden schießenden Videotheken gekippt wurden, um den im Fahrwasser all der geilen Stallones, Schwarzeneggers und Norrisens riesigen Hunger der schnauzbärtigen Actionkundschaft zu stillen. Die Muskelprotze mit den Riesenwummen vor apokalyptischer Großstadtkulisse, die mindestens den besten Film aller Zeiten versprechen, entpuppen sich schließlich – und für den Kenner nicht sonderlich überraschend – als eher durchschnittlich Respekt einflößende Vietnamveteranen und die testosteronhaltige Megaaction, die man sich vor dem geistigen Auge ausmalt, bekam man damals auf ähnlichem Niveau im Wochenrhythmus bei EIN COLT FÜR ALLE FÄLLE oder DAS A-TEAM serviert. Okay, ein bisschen härter und räudiger ist THE ANNIHILATORS schon, aber um den Schlaf brachte Selliers DEATH WISH 3-Ripoff garantiert schon vor 34 Jahren niemanden. Selliers letzter Film ist billig, klischeehaft, hebt nie das in seiner Geschichte angelegte Potenzial, ist formal unambitioniert, aber rundum zweckmäßig und professionell – und in dieser Mischung auch ziemlich geil. Zumindest für mich.

Bill (Christopher Stone), Ray (Gerrit Graham), Garrett (Lawrence-Hilton Jacobs), Woody (Andy Wood) und Joe (Dennis Redfield) sind eine verschworene Einheit im Vietnamkrieg. Bei einem Einsatz wird Joe angeschossen und ist danach querschnittsgelähmt. Jahre später fällt er in seinem kleinen Gemischtwarenladen einem Überfall des fiesen Roy Boy Jagger (Paul Koslo) zum Opfer, dem Anführer einer Gang, die South Point, ein Elendsviertel in Atlanta, in Angst und Schrecken versetzen. Um ihren Freund zu rächen und die Ordnung in dem Stadtteil wiederherzustellen, reisen Joes alte Kumpels an.

THE ANNIHILATORS greift alle Klischees auf, die man als Fan des Eighties-Action- und -Vigilantenkinos so liebt: Da ist die verschworene Einheit harter Typen aus dem ja doch irgendwie coolsten Krieg aller Zeiten, die sich insgeheim lieber über den Haufen schießen ließen, anstatt einem eierlosen Bürojob nachzugehen; der heruntergekommene Stadtteil, in dem asoziale Flegel die braven Bürger drangsalieren, die sich einfach nicht trauen, sich zu wehren; und natürlich die untätige Polizei, die immer zu spät kommt, nichts anderes tut, als die Leichen einzusammeln und Autorität vorzugaukeln, wo eigentlich die pure Hilflosigkeit regiert. Kaum kommen die alten Armykumpels vorbei, geht ein Ruck durch die ängstlichen Bürger, werden sie im Nahkampf ausgebildet und nehmen sie sich ein Herz, sich den Bösewichten endlich entgegenzustellen. Unter den Helden befinden sich Typen wie der stets den Überblick behaltende Vatertyp (Stone), der gut gelaunte Irre (Graham), der stylische Afroamerikaner (Hilton-Jacobs) und der traurige, aber loyale Säufer (Wood), während die Gangmitglieder allesamt gut 20 bis 30 Jahre älter sind, als es in Gangs eigentlich üblich ist. Koslo sieht mit seiner Friese aus wie der Keyboarder der Puhdys und reißt den Hahn deutlich weiter auf, als es ihm angesichts der verblödeten Asis, die er da um sich geschart hat, und der hilflosen Gegner, die er sich aussucht, eigentlich zusteht. Und warum die Polizei sich so dämlich anstellt, versteht auch keiner: Es ist ja nicht gerade so, dass sich die Schurken große Mühe geben, unerkannt zu bleiben.

THE ANNIHILATORS ist zumindest für einen schäbigen Videofilm überdurchschnittlich gut besetzt und die üblichen Peinlichkeiten bleiben aus, aber er lässt etliche Chancen ungenutzt. Wie Winners erwähnter DEATH WISH 3 scheint er auf die Ausbildung der Ottonormalverbraucher durch die Veteranen abzuzielen, aber das bleibt dann eine bloße Behauptung. Es gibt zu Beginn eine putzige Trainingsmontage, in der die Soldaten den Bürgern Selbstverteidigung beibringen und wie man seinem Gegenüber einen Bleistift in den Hals rammt (no shit), aber das wird leider nie wirklich ausgespielt. Am Schluss sieht man zweimal, wie die Zivilisten den Helden zu Hilfe kommen, in dem sie den Schurken von hinten eins über den Schädel ziehen, aber dass hier eine Schlacht tobe, bei der „jeder mitmacht“, wie einer der Charaktere vollmundig euphorisiert behauptet, kann man als unparteiischer Betrachter nicht wirklich bestätigen. Überhaupt „Schlacht“: Schon bei DEATH WISH 3 war ja Schmalhans Küchenmeister, aber gegenüber THE ANNIHILATORS nimmt er sich aus wie APOCALYPSE NOW. Mir ist das bei solchen Dingern meistens völlig egal, weil es mir da eher um Attitude, jene gewisse Räudigkeit und eine Power geht, die nicht immer synonym mit Größe ist. Auch THE ANNIHILATORS nahm mich ein, weil der Film seine Klischees gut ausfüllt und einen wirklich herrlich trostlosen Schauplatz aufweisen kann. Im letzten Drittel, also eigentlich genau dann, wenn der Film sich seinem Höhepunkt nähert, geht ihm aber ein bisschen die Luft aus, weil er nichts mehr draufzusetzen hat. Ich kann ihm das nicht richtig anlasten, denn man merkt dem Film seine budgetären Zwänge in jeder Sekunde an. THE ANNIHILATORS ist bestimmt kein Werk, dass ich beim nächsten Gespräch über geilen Videoschund mit einer flammenden Rede bedenken werde, aber ich glaube, ich mag den Film nicht zuletzt deshalb so, weil er so durchschnittlich verläuft. Für mich gehört das zu diesen Dingern dazu: Dass man sie mit kindlicher Fantasie im eigenen Kopf größer macht als sie tatsächlich sind. Ich habe mit Filmen wie diesen das Filmesehen gelernt.

Es ist ja doch erstaunlich, dass es auch nach 35 Jahren Filmeschauen, in denen ich vor dem Schrägen, Obskuren, Bescheuerten und Missglückten nicht gerade zurückgescheut bin, immer noch Filme gibt, die mir die Schuhe ausziehen und mir das Gehirn an die Schädeldecke nageln. Zehetgrubers NESSIE hat mich gestern beim Mondo Bizarr verstört, genervt, in die Verzweiflung getrieben, gelangweilt, fasziniert und in dieser Melange auch irgendwie begeistert (nur wiedersehen muss ich ihn erst einmal nicht). Man kann sich als denkender Mensch nur wundern, wie so etwas entsteht. Was dachten die Verantwortlichen und Beteiligten nur, als sie diesen Kram fabrizierten und dann am Ende zum ersten Mal sahen? Waren sie wirklich der Meinung, dass dieser Film mit seiner abscheulichen Titelkreatur – ohne Zweifel ein kläglich gescheiterter Versuch, sich an den im Vorjahr mit großem Erfolg gelaufenen DIE UNENDLICHE GESCHICHTE und den Kuscheldrachen Fuchur anzuhängen – den Ansprüchen des anvisierten Familienpublikums genügte? Dass er dem entsprach, was ein deutsches Kind unter vergnüglicher Unterhaltung verstand? Dass er all das war, was er ohne Zweifel sein wollte: nämlich witzig, turbulent, spektakulär, spannend, fantasievoll, rührend? Oder erkannten sie konsterniert, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes ein Monster geschaffen hatten, einen Film, der so kaputt, missraten und gestört war, dass man ihn zum Schutz der Menschheit eigentlich verbrennen oder besser noch verkapseln und ins Weltall schießen musste? Klar, die Filmgeschichte ist voll mit fürchterlich missglückten, potthässlichen Filmen, sowohl kleinen Billigheimern, bei denen das Versagen auf die Mischung aus zu wenig Geld, ungünstigen Produktionsbedingungen und mangelndem Talent zurückzuführen war, als auch Großproduktionen, bei denen nicht selten aufgedunsene Egos oder die Einmischung der Produzenten verantwortlich waren, wenn etwas unheilvoll schief ging. NESSIE liegt zwischen diesen Extremen: Zehetgruber war im deutschen Film wenn auch gewiss keine Größe, so doch ein Mann, der einige Erfolge vorzuweisen hatte und über langjährige Erfahrung verfügte. Die Besetzungsliste versammelte Profis wie Horst Niendorf, Christian Rode, Ulli Kinalzik oder Gerd Duwner, die, wenn sie auch nicht selbst als Hauptdarsteller in Erscheinung getreten waren, so doch als Nebendarsteller agiert und darüber hinaus als Synchronsprecher etlichen Stars ihre markanten Stimmen geliehen hatten. Ähnliches traf auch auf die „Jungstars“ Oliver Rohrbeck und Tobias Meister zu, die hier allerdings erneut ziemlich eindrucksvoll Zeugnis davon ablegen, warum allein ihre Stimmen zu ihrer Marke wurden. Und auch der Rest der Stabliste ist voller Professionals, die man zwar nicht unbedingt namentlich kennt, die gewiss auch nicht als Meister ihres Faches gelten, die ihr Handwerk aber ohne Zweifel verstanden. Trotzdem geht hier wirklich nichts zusammen.

NESSIE, DAS VERRÜCKTESTE MONSTER DER WELT bedient sich einerseits beim unsterblichen Mythos des Monsters von Loch Ness und verbindet das mit einem tranigen Krimiplot, grauenvoll unwitzigem Humor, hirnrissigen Gimmicks und einem haarsträubenden Monsterdesign zu einem Spektakel, das sich jedem Versuch, ihm mit den Mitteln der Sprache auf den Leib zu rücken, entwindet wie ein in zwei Teile geschnittener Regenwurm. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich die Story, die der Film da erzählt, nicht verstanden habe. Was gewiss nicht an ihrer überdurchschnittlichen Cleverness liegt, sondern eher daran, dass das Gehirn des Betrachters nach einiger Zeit aus reinem Selbstschutz herunterfährt und nur noch Bruchteile dieses nach archaischen alchimistischen Regeln zusammengebrauten Werkes an ihn heranlässt. Es geht um die Tochter der wohlhabenden Campbell-Familie, die durch einen Unfall bei den Mackenzies landet, die in ihrer Werkstatt neben allerlei anderem Firlefanz auch ein Roboternessie zusammengeschraubt haben und damit Unfug treiben. Am Ende kommt irgendwie ein Lösegeld ins Spiel, ein verrückter Bruder (Gerd Duwner), der etwas an Teddy Brewster aus ARSENIC AND OLD LACE erinnert, und natürlich das echte Nessie, eine wahlweise lächerliche bis abscheuliche Effektschöpfung, die vom vollkommen verblendeten Marketing tatsächlich in den Mittelpunkt der Promotion gerückt und als Konkurrenz zum weiter oben erwähnten, ungleich überzeugenderen Flugdrachen Fuchur aufgebaut wurde. Nessie sieht wirklich so beschissen aus wie auf dem Bild da oben, bewegt sich, als leide es an einem schweren Gehirnschaden und macht auch solche Geräusche. Dazu ist es vollkommen nutzlos und bekommt als gerechte Strafe eine Kugel in den Hals (!), an der es aber leider nicht qualvoll verendet. Wenn man den Film im Fieber betrachtet, löst er wahrscheinlich schwere Schäden aus. Dazu wird Rohrbeck, Identifikationsfigur für das jugendliche Publikum, das NESSIE nie zu Gesicht bekam, weil es 1985 schon zu klug war, um sich eine solche Scheiße andrehen zu lassen, dazu gezwungen, sich in einer Tour in einem Jargon zu artikulieren, den Drehbuchautor Zehetgruber offenkundig für authentische Jugendsprache hielt. Es ist einfach nicht zum Aushalten. Alle, wirklich alle humoristischen Versuche des Films scheitern kläglich, was auch deshalb so schmerzhaft auffällt, weil keiner von ihnen auch nur ansatzweise homogen in die Handlung eingebunden wird. NESSIE, DAS VERRÜCKTESTE MONSTER DER WELT hat weniger Lacher als Pasolinis SALÒ O LE 120 GIORNATE DI SODOMA oder IDI I SMOTRI und besteht nahezu ausschließlich aus Schnittmüll, der bei anderen Filmen selbst aus den Outtakes und Bloopers im Bonusmaterial aussortiert worden wäre.

Hauptübeltäter des Films ist ganz ohne Zweifel Zehetgruber, der als Writer-Director wirklich keine Ausrede hat. Aber er bestätigt hier eigentlich auch nur, was man eh schon wusste, wenn man mehr als einen Film von ihm gesehen hat. Man muss seine Fähigkeit, durch einen Wink seiner geübten Hand wirklich alles leblos, träge, lauwarm und langweilig zu machen, ein graues Leichentuch über den Dingen auszubreiten, als außerordentliche Gabe begreifen. Ich kann das gar nicht wirklich beschreiben: Es passiert eine Menge dummes Zeug in NESSIE, trotzdem fühlt man sich bei der Sichtung, als würde man während eines Schneesturms mit Bleischuhen durch Teer laufen, in Richtung eines unbekannten, aber mit jedem Meter uninteressanter und sinnloser werdenden Ziels. Einmal lockert eine aus einem über den See rasenden Helikoper gefilmte Kamerafahrt das rammdösige Tempo des Films auf und diese zwei, drei Sekunden wirken wie der Zug aus der Sauerstoffflasche, nachdem man drei Minuten lang die Luft angehalten hat. Aber weil wir bei Zehetgruber sind, bleibt es bei dieser Ausnahme, geht es danach sofort weiter in diesem Trantütentempo, das an einen langweiligen Schunkelschlager erinnert, der zu langsam abgespielt wird. Ich weiß nicht, ob Zehetgruber einfach nur schlampig war: Er war deutlich zu lang im Geschäft, als dass man seine Tätigkeit auf einen Irrtum zurückführe könnte, was nahelegt, dass er eine sehr spezielle Weltsicht und Ästhetik sein eigen nannte. Dafür sprechen auch solche Absonderlichkeiten wie das von Ilja Richter angeführte Fernsehteam, das nur aus ihm besteht und seinen Bericht über das sensationelle Seeungeheuer Nessie offensichtlich ohne Kameras zu produzieren gedenkt. Was passiert da eigentlich, um Himmels willen? Gibt es diesen Film wirklich oder habe ich ihn nur geträumt? Es ist einfach nicht in Worte zu fassen. Unter den vielen, vielen rätselhaften Scheißfilmen, die die Filmgeschichte hervorgebracht hat, nimmt NESSIE tatsächlich einen Sonderplatz ein.

Ich habe meistens Mitleid mit Filmen, die scheitern, weil ich die Träume sehe, die hinter ihnen stehen, aber hier empfinde ich es als tröstlich, zu wissen, dass die Zahl der Kinder, die sich in Erwartung eines großen, spannenden, die Fantasie anregenden, herzerwärmenden Spektakels in eine Vorführung von NESSIE verirrten und so traumatisiert, geschädigt, für die Verlockungen des Kinos auf ewig verloren und schlicht um 90 Minuten Freude betrogen wurden, sehr überschaubar blieb. Vor meinem geistigen Auge sehe ich ihn vor mir, diesen blässlichen Jungen namens Torben, der nie zu den Coolen gehörte, aber dann zum achten Geburtstag all seine Freunde in eine Vorstellung von NESSIE mitnehmen durfte. Die Vorfreude war groß, endlich würde er dazugehören. Aber er kam als Gebrochener aus dem Kino, als Außenseiter, man hatte ihm einen Tag gestohlen, der ein Triumph hätte sein sollen und stattdessen in einem Trauerspiel endete. Seine vermeintlichen Freunde redeten nie wieder über NESSIE und eingeladen hat ihn danach auch keiner mehr. Keine Ahnung, was aus Torben geworden ist. Dieser Text ist auch für ihn. Ich verstehe Torben und weiß, warum er manchmal auf die Welt schaut und nur Enttäuschung fühlt. Es ist der Zehetgroove. Nicht jeder kann ihn fühlen. Es braucht besondere Antennen dafür. Und irgendwann, wenn man alt genug ist, kommt man damit klar. Dann kann er einem nichts mehr anhaben. Und die Sichtung von NESSIE, die ist wie diese Narbe, die man sich man selbst zugefügt hat und die einen stärker macht, wenn man sie betrachtet.

geschenktipp #1

Veröffentlicht: November 30, 2019 in Film
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I done did it again. Für das Mediabook von Eric Reds COHEN & TATE habe ich das Booklet beigesteuert. Der Film ist ein vielbesungener, aber selten gesehener kleinen Actionthriller und das überaus gelungene Regiedebüt des Mannes, der zuvor die gefeierten Drehbücher zu THE HITCHER und Kathryn Bigelows NEAR DARK geliefert hatte. Basierend auf einer Kurzgeschichte von O. Henry schuf er mit COHEN & TATE einen arschtighten, spannenden Reißer, wie sie heute leider nicht mehr gemacht haben. Wer ihn noch nicht kennt, kann ihn sich in dieser Fassung getrost zulegen.