Mit ‘Adam McKay’ getaggte Beiträge

„The other guys“: Der nicht ganz leicht sinngemäß zu übersetzende Originaltitel akzentuiert den Unterschied zwischen den beiden New Yorker Supercops Highsmith (Samuel L. Jackson) und Danson (Dwayne „The Rock“ Johnson), die ihren Job mit jenem Maximalismus versehen, der normalerweise Filmfiguren vorbehalten ist, und den beiden Durchschnittstypen Allen Gamble (Will Ferrell) und Terry Hoitz (Mark Wahlberg), die neben diesen beiden Superhelden eben nur „die anderen Typen“ sind. Die, für die sich keine Sau interessiert. Adam McKay lässt seinen Film mit einer von Highsmith und Danson zelebrierten Autoverfolgungsjagd und Zerstörungsorgie beginnen, die er in Hochglanzoptik mit rasanter Kamera und in wilden Schnittfolgen inszeniert, um einige Minuten später, wenn er sich seinen wahren, weniger überlebensgroßen Protagonisten zuwendet, deutliche gemäßigtere Mittel aufzufahren.

Wie eigentlich in allen Ferrell-Komödien besteht der Witz auch hier in erster Linie darin, einem Mann, dessen Gesicht und Körperbau biederstes Mittelmaß sind, Aufgaben zu geben, die dazu in krassem Widerspruch stehen. Sein Allen Gamble ist mit der superheißen Sheila verheiratet (Eva Mendes), die er Hoitz gegenüber als „old lady“ bezeichnet und so behandelt, als sei sie von eher mäßiger Attraktivität, während sie mit größter Offenherzigkeit über ihr aktives gemeinsames Sexleben vor dem staunenden Partner spricht. Dass er keinerlei Interesse an all jenen Aspekten seines Jobs hat, wegen derer Hoitz den Beruf einst ergriff, erklärt er mit einem „dark chapter“ seines Lebens: Es stellt sich heraus, dass er zu Collegezeiten ein erfolgreicher Zuhälter namens „Gator“ war, auch wenn er der Meinung ist, es habe sich dabei um einen ganz normalen Job gehandelt. Als „Aufpeitschmusik“ hört er den einschläfernden Folkpop der „Little River Band“ und eine Tasse mit der Aufschrift „FBI – Female Body Inspector“ hält er für die Sternstunde des Humors.

Adam McKay, der mit Ferrell schon die großartigen ANCHORMAN: THE LEGEND OF RON BURGUNDY, TALLADEGA NIGHTS und STEP BROTHERS gedreht hat (und noch ANCHORMAN 2: THE LEGEND CONTINUES folgen ließ), weiß, dass man Ferrell an einem guten Tag nur die Brocken hinschmeißen und ihn machen lassen muss. Einige der witzigsten Szenen entstehen demzufolge, indem er seinen Star einige seiner unnachahmlich abseitigen One-Liner improvisieren lässt, etwa, wenn dessen spießiger Prius von Obdachlosen für wilde Sexorgien missbraucht wurde und nun nach „deer vagina“ riecht. Was an THE OTHER GUYS indessen weniger gut als in den genannten Filmen gelingt, ist das Halten der Balance zwischen diesen aneinandergereihten Sketchen und der Handlung, einer Krimigeschichte um einen Finanzbetrüger à la Bernie Madoff (Steve Coogan). Den kriminellen Machenschaften, um die es geht, fehlt einfach der Sexappeal, weshalb eine Gang von henchmen um den Australier Wesley (Ray Stevenson) für die nötigen Ballereien eingeflochten wird, mit der Folge, dass die Abwicklung der immer komplizierter werdenden Story von den Figuren, um die es eigentlich gehen soll, wegführt. Die letzte halbe Stunde knickt gegenüber den rasanten ersten 60 Minuten deutlich ein. Hätten sich die Macher an den altbewährten Leitsatz des „Weniger ist mehr“ erinnert, das Resultat wäre noch deutlich besser ausgefallen: Die Schlusscredits, die von Statistiken rund um Finanzkrise, ungerechte Geldverteilung und illegales Geschäftsgebaren von Banken und Kredithäusern gesäumt werden, lassen vermuten, dass die Ambitionen für eine einfache Komödie vielleicht eine Spur zu groß waren, man sich nicht allein auf die ausreichend beknackte Prämisse verlassen wollte. Sei’s drum, THE OTHER GUYS ist immer noch einer der besseren Ferrell-Filme der letzten Jahre.

Will Ferrells Stern als Starkomiker ging nach einigen grandiosen Gastauftritten – etwa in den AUSTIN POWERS-Filmen, ZOOLANDER, THE LADIES MAN, JAY AND SILENT BOB STRIKE BACK und Hauptrollen in A NIGHT AT THE ROXBURY und OLD SCHOOL – wahrscheinlich mit ELF auf, aber sein frühes Meisterwerk legte er ein Jahr später mit ANCHORMAN: THE LEGEND OF RON BURGUNDY ab. Alles, was ihn auszeichnet, konnte er in diesem ihm auf den Leib geschneiderten Film in Perfektion zeigen: Ein Gefühl für aufgeblasene Popanze, bei denen Selbst- und Außenwahrnehmung krass auseinanderfallen und die das Gemüt eines emotional instabilen Kindes aufweisen, eine Mimik irgendwo auf dem immens schmalen Grat zwischen Ausdruckslosigkeit und Overacting und grenzenloses Improvisationstalent. Herrlich absurde Ideen und eine mit sichtbarem Spaß agierende Riege von Nebendarstellern rundeten ein Werk ab, dem ich ohne zu zögern den Begriff „Kultfilm“ anheften würde, wenn der nicht mittlerweile gänzlich unmöglich wäre. Zuletzt zeigte Ferrells Masche arge Abnutzungserscheinungen und seine beiden letzten wirklich tollen Filme, TALLADEGA NIGHTS und STEPBROTHERS, liegen 8 bzw. 6 Jahre zurück. Seine Imitation und Parodie von George W. Bush in diversen Kurzsketchen und einem Ein-Personen-Stück brachten ihm noch einmal Respekt ein und bestätigten, dass er auch politisch zu den „Guten“ zu zählen ist, aber Filme wie CASA DE MI PADRE oder THE CAMPAIGN waren doch eher enttäuschend. Nach fast zehn Jahren seine vielleicht beliebteste Rolle in Form eines Sequels wiederaufleben zu lassen, schien eine logische Idee und ein relativ sicheres Mittel, das abgeflaute Interesse noch einmal aufleben zu lassen. Aber zumindest bei mir schwang da doch von Anfang an die Befürchtung mit, dass sich ANCHORMAN mit der Fortsetzung als einmaliger Glücksfall erweisen würde und Ferrell als ein Komiker, dessen beste Zeit unbestreitbar vorbei ist. Nachdem ich ANCHORMAN 2: THE LEGEND CONTINUES nun gesehen habe, kann ich sagen: Nein, ANCHORMAN 2 kommt an seinen Vorgänger nicht heran, aber er macht das Beste aus einer vertrackten Situation.

Nach den Ereignissen von Teil 1 sind mittlerweile die Achtzigerjahre angebrochen und Anchorman Ron Burgundy ist dem Ruf des Erfolges nach New York gefolgt, wo er gemeinsam mit seiner Ehefrau Veronica Corningstone (Christina Applegate) eine Nachrichtensendung moderiert. Alles ist gut, bis Veronica eines Tages befördert und er gefeuert wird: In seiner Ehre gekränkt, verlässt er sie und seinen Sohn, stürzt sich in Selbstmitleid, Alkohol und ein Engagement als Moderator der Delfinshow in SeaWorld. Unerwartete Besserung deutet sich an, als er von Freddie Shapp (Dylan Baker) für den neuartigen 24-Stunden-Newskanal des Medienmoguls und Fluglinienbesitzers Kench Allenby (Josh Lawson) engagiert wird. Er trommelt sein altes Team, bestehend aus Sportmoderator Champ Kind (Davd Koechner), Brian Fantana (Paul Rudd) und Wetterman Brick Tamland (Steve Carell), zusammen und tritt erwartungsfroh den neuen Job an. Die Euphorie währt nur kurz: Man überantwortet ihm den unattraktiven Nachtslot, während der schmierige Schönling Jack Lime (James Marsden) zur Prime Time moderieren darf. Als sich der in seiner Ehre gekränkte Burgundy Lime zu einer beinahe aussichtslose Wette hinreißen lässt – er will Limes Quote toppen oder für immer von seinem Beruf zurücktreten –, kommt ihm eine Idee, die die Nachrichten für immer revolutionieren wird: Er erfindet das Infotainment und erreicht mit Einspielfilmen über putzige Tierchen und Brustimplantate, Unwetterwarnungen, Liveübertragungen von Verfolgungsjagden, Crack-Experimenten und wilden Spekulationen Rekordergebnisse …

ANCHORMAN 2: THE LEGEND CONTINUES wählt mit dem Aufkommen von reinen Nachrichtensendern ein interessantes Thema, dessen Potenzial leider nicht voll ausgeschöpft wird. Die Interpretation von Nachrichten als Entertainment, die heute längst der Standard ist, hätte eigentlich ausreichend Gelegenheit für absurde Episoden und Gags gegeben, wird letztlich aber in nur zwei, drei Szenen abgefrühstückt. Wenn McKays Film die lange Pause zwischen beiden Teilen auch oft zugute kommt – man verzeiht ihm nach so langer Zeit gern auch einige unkreativen Wiederholungen –, so spürt man auch die Bürde, die damit einhergeht. Viel Zeit wird gewissermaßen für die Pflicht geopfert, Gags aus dem Vorgänger zu wiederholen oder zumindest zu refrenzieren, und eine Handlung zu konstruieren, die doch eigentlich nur von minderem Interesse ist, während die Kür, das Ausreizen neuer, viel versprechender Einfälle, das wilde Improvisieren haarsträubender Dialoge – das Herz des ersten Teils – viell zu kurz kommt. Ich hätte gern mehr gemeinsame Szenen des Newsteams gesehen, mehr Fremdscham indzuzierende Versuche Burgundys, sich bei der Familie seiner neuen afroamerikanischen Flamme und Chefin Linda (Meagan Good) als „brother“ anzudienen, mehr peinliche Eskapaden des Popanzes Burgundy. Seine Läuterung zum Familienvater und verantwortungsbewusstem US-Bürgerim letzten Akt wirken dagegen müde, ausgewalzte Reprisen etwa des Newsteam-Fights (ntürlich mit noch mehr Cameos als zuvor) sind wie auf Autopilot inszeniert und rauben Zeit, ohne dem Vorgänger noch etwas hinzufügen zu können. Man merkt, dass hier einfach mehr auf dem Spiel stand als beim ersten Teil, an den keinerlei Erwartungen geknüpft waren. ANCHORMAN konnte sich ganz auf seine Figuren konzentrieren und war immer dann ganz bei sich, wenn er Ferrel und Co. improvisieren ließ, ohne sie mit dramaturgischen Zwängen einzuengen. Das kam seinem Thema, der Misogynie in den Medien der Siebzigerjahre, sogar zugute. ANCHORMAN 2 hat hingegen eine Agenda, die sich immer störend nach vorn schiebt. Wenn Burgundy am Ende erklärt, dass Nachrichtensendungen dazu da sind, das Volk über die Taten seiner Politiker aufzuklären, anstatt sie zu betäuben, ist das sehr löblich. Aber dass das so explizit gesagt werden muss, noch dazu von einem Esel wie Burgundy, zeigt auch, was hier falsch gelaufen ist. Trotzdem: Ich habe einige Male sehr gelacht. Und vielleicht vertsecken sich ja auch noch ein paar Perlen im Bonusmaterial.

 

eastbound & down (usa 2008)

Veröffentlicht: August 23, 2010 in Film
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Mit 19 Jahren wird Kenny Powers (Danny McBride) zum Superstar: Völlig unerfahren wird er im Endspiel der World Series im Baseball als Pitcher eingesetzt und wirft das Strikeout, das seinem Team die Meisterschaft einbringt. Doch mit dem kommenden Ruhm kann Powers nicht umgehen: Eh ein streitbarer Charakter, verprellt er sowohl Fans als auch Medien mit seinen Verunglimpfungen, seinem Größenwahn und seiner Söldnermentalität, während seine Leistungen kontinuierlich schlechter werden. Als ihm dann auch noch ein Steroid-Skandal in die Quere kommt, ist seine Laufbahn beendet: Mit Mitte 30, Drogenproblemen und völlig außer Form findet sich Powers mittellos als Untermieter im Haus seines Bruders Dustin (John Hawkes) und dessen Familie wieder. Sein Geld verdient er als Sportlehrer an der Schule, an der auch seine ehemalige Highschool-Flamme April (Katy Mixon) arbeitet. Doch Kenny denkt nicht daran, sich mit dem Durchschnitt abzugeben: Er will mittelfristig nicht nur April zurückerobern, sondern auch zurück in die Major League … 

Unter anderem produziert von Komödienstar Will Ferrell (der auch die Rolle des schleimigen BMW-Händlers Ashley Schaeffer spielt) und Adam McKay, Regisseur der Ferrell-Hits ANCHORMAN, TALLADEGA NIGHTS und STEP BROTHERS, gliedert sich EASTBOUND & DOWN auf den ersten Blick fast nahtlos in deren bisheriges Oeuvre ein. Wie die genannten Filme widmet sich EASTBOUND & DOWN einer skurrilen Figur, die von Mitautor Danny McBride mit grässlicher Vokuhila-Figur, Südstaatenakzent und Bierwampe zum Leben erweckt wird. Weil das Ganze eine Produktion des Bezahlkanals HBO ist, darf man sich auf nackte Tatsachen, mit Vulgaritäten gepfefferte Dialoge und anderen „explicit content“ freuen, die jedoch längst nicht nur den Status oberflächlicher Kosmetik innehaben: Sie markieren vielmehr eine Verschiebung vom zwar in der Realität gründenden, aber dennoch eher harmlosen Quatsch der oben genannten Filme hin zur erwachsenen Tragikomödie. Die Sichtung der sechs 25-minütigen Folgen der ersten Staffel ist dann auch mit der ein oder anderen Irritation verbunden. Denn auch wenn die Komödienhistorie reich an eigentlich unsympathischen Hauptfiguren ist, die dem Zuschauer gegen jede Vernunft aufgezwungen werden und diesem seine Identifikation förmlich abringen müssen, so stellt Kenny Powers sicherlich einen Extremfall dieses Typus dar: Er ist dumm, arrogant, eingebildet, selbstverliebt, vulgär, rassistisch, verantwortungslos, selbstmitleidig, unverschämt, undankbar, unbeherrscht und schlicht und ergreifend peinlich mit seiner Frisur, seinem auf Rebell getrimmten Outfit und seinem ganzen unflätigen Benehmen. Die Entwicklung, die er durchmachen muss, um die Geschichte einem (guten?) Ende zuzuführen, ist jedoch nicht wie sonst üblich mit Selbsterkenntnis und einer anschließenden persönlichen Wandlung verbunden: EASTBOUND & DOWN widmet sich vielmehr einem Mann, der in der Lage ist, jede Situation so zu deuten, dass die anderen Schuld sind und er so bleiben kann wie er ist. Das erinnert jedoch nur selten an die Übungen in Sachen Fremdscham, die in den letzten Jahren so in Mode gekommen sind, stattdessen stellt sich bald Mitleid mit diesem Narren ein, der als ungebildeter Klotz ja auch Opfer einer Maschinerie geworden ist, die er mit seinen begrenzten Mitteln gar nicht verstehen kann. Baseball ist hier sicherlich nicht willkürlich als Powers‘ Sportart gewählt worden: Anders als in den anderen populären US-Sportarten kann sich der Ruhm im Baseball mit einem einzigen Wurf einstellen und das Vorurteil, dass Baseball der Sport ungebildeter Weißer sei, hält sich ebenfalls so hartnäckig, dass man es nicht als vollkommen aus der Luft gegriffen bezeichnen möchte. Insofern widmet sich EASTBOUND & DOWN fast schon einem gesellschaftlichen Problem: Was passiert mit diesen Leuten, wenn sie sich als nicht geeignet für das nach streng wirtschaftlichen Kriterien operierende System „Profisport“ erweisen? Wie ergeht es einem, der plötzlich eine Persona non Grata ist, nachdem ihm zuvor Abertausende zugejubelt haben? Wenn man für alle Mitmenschen als Versager gilt, als einer, der zu deumm war? Kann man ein Leben als Popstar einfach ad acta legen und in einem 9-to-5-Job neu anfangen als wäre nichts gewesen? Wenn man doch gleichzeitig von allen anderen nicht als normale Person, sondern eben als Ex-Superstar betrachtet wird?

Diese Aspekte hieven EASTBOUND & DOWN eindeutig über den Status einer normalen Komödie, auch wenn die Serie über weite Strecken so tut als sei sie nicht mehr als das. Dies macht die Einordnung manchmal schwer, denn einige Plotlines strapazieren den Goodwill des Zuschauers etwas über: die Liebegeschichte zwischen Kenny und April etwa. Dass eine attraktive und gebildete Frau etwas an diesem selbstbesessenen Arschloch findet, will sich nicht unmittelbar erschließen. Ein Urteil fällt nach sechs Episoden auch deshalb ziemlich schwer, weil noch nicht eindeutig abzusehen ist, welchen Weg die Serie und mit ihr Kenny Powers nehmen werden. Wird er sich mit der Realität abfinden müssen, nachdem alle Versuche zur Rückkehr in den Profisport gescheitert sind? Wird er wider jede Vernunft das Wunder schaffen und an seine früheren Erfolge anknüpfen können? Es ist nicht wenig erstaunlich, dass sich diese Fragen überhaupt stellen, wenn man bedenkt, wie formelhaft das Gerne der Komödie doch für gewöhnlich abläuft. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die zweite Staffel, die hoffentlich Antwort auf die Frage geben wird, ob man EASTBOUND & DOWN als konzeptionellen Geniestreich oder doch nur als harmlose Komödie mit unangenehm zynischen Untertönen im Gedächtnis behalten wird. Bis jetzt bin ich bereit, sie als gelungenen Spaß einzuordnen.

step brothers (adam mckay, usa 2008)

Veröffentlicht: September 29, 2009 in Film
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Zweitsichtung. Auch über diesen Film habe ich bereits etwas geschrieben, kann meinen Eindruck von damals hier im Gegensatz zum vorigen Text jedoch vollends bekräftigen, sogar mehr als das, denn das, was ich damals noch kritisiert hatte, hat mich diesmal überhaupt nicht mehr gestört. Die Prämisse – zwei verwöhnte 40-jährige Söhne, die nie die Teenagerzeit hinter sich gelassen haben, nach der Heirat ihrer alleinstehenden Eltern plötzlich Stiefbrüder sind und darüber in einen erbitterten Zickenkrieg geraten – ist so herrlich bescheuert und von den beiden idealbesetzten Hauptdarstellern John C. Reilly und Will Ferrell so brillant umgesetzt, dass man den Film einfach lieben muss. Die beknackten Ideen nehmen kein Ende und berücksichtigt man die Deleted Scenes, die das hohe Niveau des Films in zwei Szenen sogar noch toppen, so kommt man nicht umhin, hier ganz fest die Daumen für ein Sequel zu drücken.