Mit ‘Claudette Colbert’ getaggte Beiträge

Und noch ein Meilenstein: John Fords erster Farbfilm erzählt von den Geburtswehen der USA und setzt den Siedlern, die das neue Land mit großen Träumen erschließen wollten, dabei große Entbehrungen auf sich nahmen und im Unabhängigkeitskrieg aufgerieben wurden, ein Denkmal. Historische Genauigkeit genießt dabei nicht oberste Priorität: Die im Film dargestellten Ereignisse basieren zwar auf realen Ereignissen – der Kampf um das Mohawk-Tal spielte eine wichtige Rolle im Unabhängigkeitskrieg -, haben aber nicht immer ein direktes Vorbild. Es spielt keine Rolle, denn es wird klar, worum es Ford geht: eine Art amerikanischen Schöpfungsmythos zu schaffen, mit archetypischen, aber niemals zu idealisierten Figuren und einer Storyline, die vom leichtfüßigen, unbeschwerten Humor bis zur Tragödie alle menschlichen Emotionen abdeckt.

Lana (Claudette Colbert) weiß nicht genau, worauf sie sich einlässt, als sie sich am Tage der Hochzeit von ihrem Mann Gilbert (Henry Fonda) ins Mohawk-Tal mitnehmen lässt. Am Ziel angekommen, einer bescheidenen Blockhütte im Wald, erleidet sie, aus gutem, wohlhabenden Hause stammend, fast einen Nervenzusammenbruch. Nach einiger Zeit hat sich das Paar eingelebt und plant für die Zukunft, doch just, als sie gemeinsam mit den benachbarten deutschen Siedlern eine Scheune errichten, werden sie zum ersten Mal von Torys und Indianern überfallen. Zwar kommen sie mit dem Leben davon, doch sie verlieren ihren Besitz – und ihr ungeborenes Kind. Im Haus der Witwe McKlennar (Edna May Oliver) finden sie ein neues Zuhause, doch dann erreicht die Nachricht vorrückender Briten das Dorf. Gilbert rückt mit der von den Siedlern gebildeten Miliz aus und kehrt später verwundet und traumatisiert zurück. Er erholt sich rechtzeitig, um eine wichtige Rolle während des letzten Angriffs der Torys und der Indianer zu spielen …

DRUMS ALONG THE MOHAWK ist ganz anders strukturiert als der Vorgänger STAGECOACH: Die Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren, es gibt kein klar vorgegebenes Ziel, der Plot entfaltet sich eher episodisch, als dass er auf den einen, großen Höhepunkt zuliefe. Es gibt auch keine Heldenfigur wie John Waynes Ringo. Zwar hat auch Gilbert seinen heroischen Moment, aber gemeinsam mit seiner Frau und den anderen Siedlern nimmt er bei den historischen Verwerfungen nur teil. Ja, er nimmt am Ende in einem heldenhaften Akt Einfluss auf den Ausgang zumindest einer kleinen Episode, aber die beiden sind damit ja nur repräsentativ für viele tausend andere, die in jener Epoche Vergleichbares leisten mussten. Der Unterschied zu STAGECOACH wird schon mit Blick auf die Besetzung klar: dort John Wayne, stets über den Dingen stehend, pure Souveränität und Kontrolle ausstrahlend, hier Henry Fonda, ein schlaksiger, unsicherer und empfindsamer Mann, der nicht unbedingt zu Hause ist, wenn er die Axt schwingen muss. Er muss im Finale über sich hinauswachsen, für John Wayne rreichte es immer aus, John Wayne zu sein. Was beide Filme gemein haben ist der Detailreichtum in der Zeichnung ihres Figureninventars und die Feinheiten, mit der Ford hier Szenen inszeniert, die später hundertfach kopiert wurden. Man nehme etwa die Darstellung der feindlichen Indianer.

Als eine Handvoll der von den Torys mit Schnaps und Geld gekauften Seneca-Indianer das Haus von Witwe McKlennar überfällt, mutet deren Zerstörungswut wie das Werk übermütiger Kinder an, nicht wie das blutrünstiger Wilder. Auf Geheiß der Witwe, die sich weigert, ihren Besitz kampflos aufzugeben, tragen sie sogar ihr Bett aus dem brennenden Schlafzimmer. Für sie ist das alles ein großer Spaß und es wird sehr klar, dass die ungebildeten Männer von den Torys gnadenlos missbraucht werden. Die eigentlichen „Schurken“, die Torys und die Briten, spielen im Film hingegen kaum eine Rolle. Sie werden vertreten vom diabolischen Augenklappenträger Caldwell (John Carradine), der ein wenig wie ein Zugeständnis an die Masse wirkt, das eine Projektionsfigur braucht. Ford ist an Schuldzuweisungen nicht besonders interessiert, Revanchismus ist seine Sache nicht. Der Unabhängigkeitskrieg ist für ihn einfach ein Faktum, eine Etappe, die die USA auf ihrem Weg überstehen musste.Es führt zunichts, heute noch Groll zu hegen und zu ermitteln, wer damals „angefangen“ hat. Es ist, wie es ist. DRUMS ALONG THE MOHAWK – der Titel ist ein schöner Kniff, weil er eben nicht Indianertrommeln meint, sondern die der amerikanischen Milizen und so impliziert, dass die Weißen durchaus als Eindringlinge gesehen werden konnten – ist in seinen zwei großen Actionszenen auch heute noch von immenser Durchschlagskraft, unheimlich reich und eine unverzichtbar Geschichtsstunde, wenn man die USA verstehen will.

Heiligabend! Zeit, den Lieben seine Wertschätzung mitzuteilen, in sich zu gehen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, gut zu speisen und zu trinken, Geschenke auszupacken, es sich bei einem guten, nicht zu aufwühlenden Film  gemütlich zu machen – und dann gnadenlos wegzupennen. Zugegeben: Es braucht kein Weihnachtsfest und keine Bescherung, damit ich vor dem Fernseher einschlafe, aber es war eine meiner weniger  guten Ideen dieses Jahres, nach einem nicht nur für unsere Tochter aufregenden Abend um 24 Uhr noch Ernst Lubitschs BLUEBEARD’S EIGHTH WIFE anzufangen. Nach ca. der Hälfte des Films beschlossen meine Frau und ich, die Sichtung abzubrechen und uns schlafen zu legen. Bis dahin hatte uns Lubitschs Ehekomödie ausgezeichnet gefallen, uns mit dem Schwung und Esprit verzaubert, die wir mittlerweile von dem deutschen Meisterregisseur gewöhnt waren. 24 Stunden später, als wir uns vor dem heimischen Fernseher wiederfanden, um den Film nun zu Ende zu sehen, war die Magie irgendwie verflogen, schleppte sich der Film seltsam angestrengt seinem Ende entgegen und ließ uns dabei außen vor. Und ich bin mir nicht sicher, ob das nun an der unfreiwilligen Unterbrechung lag, die uns den Anschluss verpassen ließ, oder nicht doch daran, dass die zweite Hälfte von BLUEBEARD’S EIGHTH WIFE an das Niveau der ersten nicht heranreicht. Eine Antwort auf diese Frage wird bis zur nächsten Betrachtung vertagt werden müssen. Oder doch nicht?

Lubitsch befasst sich in BLUEBEARD’S EIGHTH WIFE – benannt nach dem französischen Kunstmärchen von Claude Perrault um einen notorischen Frauenmörder, das später auch Eingang in die Sammlung der Gebrüder Grimm fand – wieder einmal mit der gesellschaftlichen Konvention der Ehe, darum, wie seine Protagonisten sich diesem Beziehungsmodell unterwerfen, obwohl es offensichtlich nicht das ihre ist. Aber es geht um noch mehr: Lubitsch zeigt auf gewohnt hellsichtig-bissige, aber niemals gehässige Art und Weise, wie  gesellschaftliche Konventionen unhinterfragt übernommen werden, auch wenn sie dem eigenen Glück offensichtlich im Weg stehen. Seine beiden Hauptfiguren hängen an einem Bild vom moralisch „richtigen“ Leben, anstatt sich zu fragen, ob es auch für sie richtig ist.  BLUEBEARD’S EIGHTH WIFE erzählt die Geschichte des mürrischen Millionärs Michael Brandon (Gary Cooper), der an der Riviera die selbstbewusste Nicole De Loiselle (Claudette Colbert) kennenlernt und sich in sie verliebt. Mit seiner unfreundlichen und misstrauischen Art – er befürchtet stets, um sein Geld geprellt zu werden –  stößt er zunächst nicht auf Zuneigung, doch schließlich erobert er sie doch. Unmittelbar vor ihrer Hochzeit erfährt sie aber, dass sie nicht die erste Frau in seinem Leben ist – und noch nicht einmal die zweite: Er war bereits siebenmal verheiratet. Eine Ehe mit Brandon steht für sie damit zwar außer Frage – wie kann sie ihm mit diesem Wissen noch vertrauen? –  doch ein Rückzieher ist auch nicht mehr möglich, weil er gesellschaftliche Stigmatisierung bedeuten würde. Ebenso wenig ist sie gewillt, von sich aus von ihrem Eheversprechen zurückzutreten, schließlich geht es auch um finanzielle Interessen und sie ist ohne Frage die Betrogene. Also treffen beide eine Vereinbarung: Sie führen nach außen eine normale Ehe, die aber privat nicht vollzogen wird. Er verspricht ihr Treue und Liebe und 100.00 Dollar, falls er doch irgendwann die Lust an ihr verlieren und die Scheidung einreichen sollte. Fortan wird er von ihr geschnitten, gegängelt und hingehalten: eine Schmach für den Mann, der es sonst gewohnt ist, alles zu bekommen, was er haben will.  Gleichzeitig verbietet es ihm sein Ehrgeiz, das Spiel zu beenden …

Der große Clou an Lubitschs Film, das, was seiner Geschichte Ambivalenz, Deutbarkeit, aber auch das Herz verleiht, ist, dass nie geklärt wird, was Brandons bisherige Ehen eigentlich scheitern ließ. Wenn der Zuschauer ihm zum ersten Mal begegnet, liegen diese Erfahrungen bereits weit hinter ihm und es ist ebenso denkbar, dass dieser unfreundlich-unnahbare Typ seine Frauen, denen er sich als Millionär nie wirklich verpflichtet fühlen musste, mit seiner Art in die Flucht geschlagen hatte, wie auch, dass seine harte Schale nur ein Panzer ist, den er sich über die Jahre als Schutzschild vor Enttäuschungen zugelegt hat; weil nämlich seine Frauen stets nur das eine von ihm wollten: Geld. BLUEBEARD’S EIGHTH WIFE lässt sich so gleichermaßen als Märchen über die „Zähmung des Widerspenstigen“ verstehen (Shakespeares Stück wird einmal von Brandon gelesen und dient ihm als Inspiration, Nicole – ebenfalls eine Widerspenstige, wenigstens in seinen Augen – zur Vernunft zu bringen, allerdings erfolglos), als Geschichte über die Vermenschlichung eines „Unmenschen“, aber auch als hintersinnige Komödie über die Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern, die keinesfalls so klar zugunsten der Männer ausgerichtet sind, wie es vordergründig den Anschein hat. Schon in der Eröffnungsszene, zeigt Lubitsch sehr deutlich, wer seiner Meinung nach die Hosen anhat: Brandon will einen neuen Pyjama kaufen, ist aber nicht bereit, 100 Dollar für das ganze Kleidungsstück auszugeben, da er nur das Oberteil haben will. Seinem Wunsch, nur die Hälfte zu bezahlen und auf die Hose zu verzichten, möchte man aber nicht nachkommen. Die Lösung des Problems naht mit Nicole, die wiederum nur die Hose, aber kein Oberteil braucht – und zwar für ihren Vater (einmal mehr Lubitschs Dauerdarsteller Edward Everett Horton). Der männliche Macher Brandon wird hier gleich mehrfach zurechtgestutzt: damit, dass man ihm seinen Wunsch abschlägt, dass es einer Frau bedarf, um ihm zu helfen, sie sowohl über das Pyjamamodell entscheidet (er will den dunkelblauen, sie wählt den gestreiften) als auch den geringeren Anteil des Preises bezahlt und er in Folge schließlich dem Mann begegnet, der „seine“ Pyjamahose trägt. Andererseits geht mit dieser symbolischen Kastration eben auch eine Problemlösung einher: Er bekommt sein Pyjamaoberteil. Das Leben ist voller Kompromisse.

Trotzdem kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Brandon bei diesen Kompromissen schlechter wegkommt. Am Ende des Films ist er so entnervt, dass er sogar in einer Zwangsjacke landet. Aber vielleicht ist das das Opfer, dass nötig ist, um endlich die klaffende Lücke in seinem Leben zu schließen. Nicole, so ahnt man, ist wohl die richtige Frau, um es mit diesem Chauvi aufnehmen zu können. Wahrscheinlich braucht er genau diese Frau, eine, die sich ihm widersetzt, über die er nicht verfügen kann, die ihn in den Wahnsinn treibt, ihm den Spiegel vorhält und den Spieß herumdreht (mir kommt das übrigens auch nicht ganz unbekannt vor). Jetzt, wo ich so über den Film nachdenke, bin ich mir übrigens ziemlich sicher, dass es an der genannten Unterbrechung lag, dass er uns am Ende etwas enttäuscht hat. Er ist schon ziemlich toll und keineswegs nur leichtes, heiteres Lustspiel. Ich will hier nicht den immergleichen Sermon herunterbeten, darüber wie modern, fortschrittlich und provokant Lubitschs Filme sind. Die Entdeckung hier war für mich Gary Cooper, der fast Cary Grant’schen Charme aufbietet und mitleiderregend gut ist als an den Rand des Nervenzusammenbruchs getriebener Machtmensch. Es ist auch seiner Darstellung zu verdanken, dass man Michael Brandon zu den vielschichtigsten, interessantesten und sympathischsten (Männer-)Figuren in Lubitschs Werk zählen darf. Dass BLUEBEARD’S EIGHTH WIFE saukomisch ist … das ist ja eh klar.

Nach fünf Jahren Ehe hat Gerry (Claudette Colbert) das Gefühl, ihrem Gatten Tom (Joel McCrea) im Weg zu stehen. Seine ambitionierten Pläne, einen topmodernen Flughafen zu bauen, werfen kein Geld ab, die Gläubiger sitzen den beiden im Nacken. Gerry ist fest entschlossen, sich scheiden zu lassen und lässt sich auch von Tom nicht von dieser Idee abbringen. Im Zug nach Florida, wo die Scheidung vollzogen werden soll, lernt sie den Multimillionär J.D. Hackensacker III. (Rudy Vallee) kennen, der sich gleich in Gerry verliebt. Doch am Ziel ihrer Reise werden sie von Tom empfangen. Gerry gibt ihn als ihren Bruder aus und verkuppelt ihn mit Hackensackers Schwester (Mary Astor) …

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber Sturges ergänzt sein bis hierhin makelloses Schaffen um ein weiteres Meisterwerk. THE PLAM BEACH STORY ist für mich sein bislang lustigster und turbulentester Film. Vom Start weg, einer Art simulierter Pre-Title-Sequenz, die den Hochzeitstag der beiden Protagonisten als im Zeitraffer ablaufende Aneinanderreihung kleinerer Slapstick-Katastrophen rekapituliert, und der diese abschließenden Verkündung, dass das Paar „glücklich bis an ihr Lebensende“ lebe, von der aus mit der Frage „Or do they?“ in die nicht mehr ganz so glückselige Gegenwart übergeleitet wird, legt der Film ein Tempo vor, das dem Zuschauer bis zum Ende keine Verschnaufpause gönnt – so ähnlich wie dieser Satz, für den ich mich aufrichtig entschuldigen möchte. Im Hier und Jetzt angekommen, konfrontiert Sturges den Zuschauer mit der prekären finanziellen Lage der Jeffers: Das Ehepaar fliegt nur deshalb nicht aus seinem mondänen Apartment, weil ein potenzieller Neumieter – ein greiser texanischer Würstchenfabrikant – Gefallen an Gerry findet und ihr aus Mitleid eine große Summe Geld zusteckt. Die offenherzige Art, mit der sie ihrem Gatten davon erzählt, sorgt für das erste unvergleichliche Wortgefecht. „Und Sex hatte nichts damit zu tun?“ fragt der eifersüchtig-ungläubige Tom und erntet dafür von ihr ein Lachen: „Natürlich hatte Sex etwas damit zu tun, Sex hat immer etwas damit zu tun!“ (Der größte Lacher folgt für mich beim darauffolgenden ehelichen Dinner, als beide mitleidig über ihre nicht vorhandenen Kochkünste reden und er sich an einen besonders missratenen Braten von ihr erinnert: Das Gesicht, das er dabei zieht – eine Mischung aus einem Schmunzeln über das epochale Versagen und Verwunderung darüber, wie man ein Essen so dermaßen versägen kann – ist Gold wert.)

Sturges versteht es ausgezeichnet, unverblümt geäußerte Wahrheiten und zurückhaltende Diplomatie heftig zusammenprallen zu lassen und kostet die sich an diesen Zusammenprall anschließende Unsicherheit gnadenlos aus. Meist sind es die Männer, die von den Frauen zurechtgestutzt werden, aber selten nehmen die Frauen dabei eine aggressiv-dominante Rolle ein. Es ist einfach herrlich, Tom dabei zuzusehen, wie er seine Frau verzweifelt davon überzeugen will, dass sie ihm keinen Gefallen damit tut, ihn zu verlassen. Sie gibt ihm keine Chance, das leidende Opfer zu spielen und sie auf Knien zum Bleiben zu überreden, weil sie sich sehr raffiniert selbst in die Rolle des Opfers begibt, obwohl alle Initiative von ihr ausgeht. Wie schon in THE LADY EVE hat der Mann keine Chance gegen die Frau, auch dann nicht, wenn diese ihre Überlegenheit hier ganz anders ausspielt als dort. Aber THE PALM BEACH STORY ist nicht nur Zeugnis‘ von Sturges‘ Dialogkunst und seiner Einsicht in Bezeihungsdynamik, er zelebriert hier auch einige herrliche Slapsticksequenzen. Im Zug nach Florida wird Gerry mit einem Verein betrunkener Sportschützen konfrontiert, die in Schnapslaune den ganzen Waggon zusammenschießen. Am Ziel angekommen wird das Hin und Her der beiden vermeintlichen Pärchen vom Hausfreund Toto ergänzt, einem geckenhaften Gockel mit Zwirbelschnauzbart und Fantasiesprache, der mit seinen Avancen von Hackensackers Schwester so brüsk abgewimmelt wird, als sei er ein nervendes Schoßhündchen. Sein beharrlich ausgerufenes „Nitz!“ beantwortet sie regelmäßig genauso barsch mit „Yitz!“ Das klingt wahrscheinlich nicht nach viel, aber so wie Sturges das muntere Treiben inszeniert ist THE PLAM BEACH STORY nicht weniger als der lustigste Film aller Zeiten.