Mit ‘Donna Reed’ getaggte Beiträge

THEY WERE EXPENDABLE ist John Fords erster Spielfilm seit HOW GREEN WAS MY VALLEY von 1941 und er folgte einer Zeit, in der der Regisseur selbst im Zweiten Weltkrieg aktiv war. Als Filmemacher war er auch in dieser Phase natürlich nicht ganz untätig gewesen: So hattte er während des Krieges unter anderem die beiden Oscar-prämierten Dokumentationen THE BATTLE OF MIDWAY (1942) und DECEMBER 7TH (1943) gedreht. Als Navy-Soldat war er mit den in THEY WERE EXPENDABLE dargestellten Vorgängen vertraut: Der zugrunde liegende Bestseller von William Lindsay White basierte seinerseits auf den Erlebnissen des hochdekorierten Marine-Offiziers John D. Bulkeley (im Film „John Brickley“), den Ford während seiner Zeit bei der Navy selbst kennengelernt hatte, und so war es keine große Überraschung, dass MGM ihn als Regisseur haben wollte. Auf dem Papier ist THEY WERE EXPENDABLE ein typischer Vertreter seiner Zunft: Man könnte ihn als Propaganda, als Mutmach- und Durchhaltefilm bezeichnen, wie sie in der letzten Phase des Weltkrieges entstanden, um die letzten Reserven zu mobilisieren. Im Kontrast zu den realen Vorgängen, bei denen sich das Blatt trotz der verheerenden Niederlage im Pazifik längst zugunsten der Alliierten gewendet hatte, sind die Filme dieser Zeit aber nicht etwa ein Spiegel des greifbaren Triumphes, vielmehr zeichnen sie sich durch eine melancholische, resignative Weltsicht aus. Sie sind bereits durchzogen von der Gewissheit, dass dem „Sieg“ eine lange Leere, geprägt von der Trauer um die Gefallenen und der schweren – vielleicht unmöglichen? – Rückkehr in den Alltag, folgen wird. Fords THEY WERE EXPENDABLE entspricht diesen Charakteristika, verstärkt diesen melancholisch-resignativen Zug aber noch und thematisiert nicht etwa den Sieg, sondern handelt eben von einer der vielen Niederlagen, die dorthin führten. Zwischen den aufwändigen Schlachtszenen zeichnet er sich vor allem durch einen warmen, intimen und aufrichtigen Blick auf seine Protagonisten aus, die er nicht in Momenten des Heldentums einfängt, sondern eben als ganz normale Menschen in einer Extremsituation. Mein erster Eindruck während und nach der Sichtung war eher der eines technisch und logistisch beeindruckenden, inhaltlich aber „leeren“ Kriegsfilms: ein Urteil, das man auf zahlreiche dieser „Propagandafilme“ anwenden kann. Erst im Nachgang und nachdem ich einige Texte gelesen hatte, wurde mir klar, dass diese Einschätzung dem Film nicht gerecht wird. Ganz überraschend ist der Fehlschluss nicht: Das Herz von THEY WERE EXPENDABLE liegt nicht in seiner Story oder in seinen großen Set-Pieces, sondern in den flüchtigen Blicken, die Ford auf Nebenfiguren und Statisten wirft, im kameradschaftlichen Miteinander der porträtierten Marine-Soldaten, in den Gefühlen, die sie in ihrem Mienenspiel, in ihren Gesten und Dialogzeilen offenbaren. Glaubt man einigen Berichten, war Ford ein noch deutlich leiserer Film vorgeschwebt, aber das passte seinen Geldgebern nicht in den Kram: Vor allem mithilfe der pathetischen Musikuntermalung und der finalen Texteinblendung „They shall return!“ betonte das Studio den Heroismus der amerikanischen Soldaten, sehr zum Missfallen des Regisseurs, der sich wohl auch entsprechend äußerte. Auch John Wayne hatte es dem Vernehmen nach nicht einfach am Set und wurde von seinem Regisseur besonders harsch behandelt: Der Star war einer der wenigen am Set, die über keinerlei Armee-Erfahrung verfügten. Ausnahmslos gute Erinnerungen dürfte indessen Robert Montgomery mit THEY WERE EXPENDABLE verbunden haben, der Ford hinter der Kamera ersetzte, als dieser wegen eines Beinbruchs ausfiel, und dabei einigen Gefallen an dieser Tätigkeit fand: Zwischen 1945 und 1960 drehte er fünf Filme, darunter die Noirs LADY IN THE LAKE und RIDE THE PINK HORSE.

THEY WERE EXPENDABLE handelt von einer auf den Philippinen stationierten, von Lieutenant John „Brick“ Brickley (Robert Montgomery) kommandierten Schnellboot-Flotte. Brickleys Männer, darunter seine rechte Hand Lieutenant „Rusty“ Ryan (John Wayne), müssen mit den Vorurteilen der Generäle kämpfen, die die neuen schnellen, wendigen, aber nur wenig widerstandsfähigen Boote konsequent unterschätzen, lieber auf die Feuerkraft von Zerstörern setzen und Brick und Konsorten mit läppischen Botenaufträgen abspeisen. Vor allem Rusty ist genervt und hat sein Abberufungsgesuch schon in der Schublade. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor wendet sich das Blatt: Die Schnellboote können sich im Kampfeinsatz beweisen, allerdings ohne Zutun von Rusty, der wegen einer Blutvergiftung im Lazarett weilt, wo er die Krankenschwester Sandy Davyss (Donna Reed) kennen und lieben lernt. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer: Unter den Angriffen der Japaner wird der Rückzug angeordnet. Brick und Rusty erhalten den Befehl, den „General“ – hinter dem sich unverkennbar der Kriegsheld General Douglas MacArthur verbirgt – und seine Familie in Sicherheit zu bringen. Nach erfolgreicher Mission werden die beiden in die Heimat zurückbeordert, wo sie als Ausbilder die Schlagkraft einer neuen Schnellboot-Flotte sicherstellen sollen, während viele ihrer Kameraden vor Ort einer ungewissen Zukunft – Tod, Gefangenschaft – entgegensehen …

Wie der schöne und umfangreiche Eintrag zum Film auf der Seite TV Tropes zeigt und wie ich oben schon angedeutet habe, ist THEY WERE EXPENDABLE in vielerlei Hinsicht ein „typischer“ Film seiner Gattung: Ford greift auf zahlreiche damals bereits bestehende und zum Teil bis heute gültige dramaturgische und inszenatorische Kniffe und Klischees zurück, die man als Zuschauer kennt, sofern man mehr als einen Kriegsfilm gesehen hat: Da gibt es den verschworenen Soldaten-Haufen, der wie die US-Bevölkerung einen bunten Querschnitt durch unterschiedliche Ethnien darstellt (ein Schwarzer fehlt allerdings), gibt es etwa den nie um einen Spruch verlegenen Koch, eine schwarze Katze, die als Glücksbringer fungiert, ausgelassene Saufgelage, gemeinsam intonierte Seemannslieder, von Sterbenden oder Zurückbleibenden weitergegebene Briefe für die Angehörigen zu Hause, den Konflikt zwischen den realitätsfernen Generälen und den Frontkämpfern, eine romantische Liebesgeschichte, ernüchtert gesprochene Abschiedsworte, den alten Zausel, der sich weigert, vor dem Feind zu fliehen, die Jungspunde, die manchen groben Scherz über sich ergehen lassen müssen, aber sich auch auf die väterliche Unterstützung der alten Hasen verlassen können, und natürlich die ausufernden Szenen, in denen die Überlegenheit der Kriegstechnik in dynamische, explosive Bilder verpackt wird. Es sind bezeichnenderweise letztere, bei denen mein Interesse immer wieder erlahmte, auch wenn der betriebene Aufwand immens gewesen sein dürfte und Ford tatsächlich den Eindruck vermittelt, „mittendrin“ zu sein, wenn da Torpedos durchs Wasser schießen, Explosionen die Luft zerreißen oder das Wasser hochspritzen lassen, japanische Kampfflieger vom Himmel stürzen und Schiffe in gewaltigen Feuerbällen und Rauchsäulen aufgehen. Immer, wenn das menschliche Element aus dem Fokus gerät, wird THEY WERE EXPENDABLE etwas austauschbar und beliebig, was nicht zuletzt daran liegt, dass Ford „den Feind“ komplett ausblendet. Der Zuschauer bekommt keinen einzigen Japaner zu Gesicht, es gibt keine einzige direkte Konfrontation zwischen einem Amerikaner und einem Japaner, es wird noch nicht einmal über ihn geredet. Das Augenmerk liegt ganz auf den amerikanischen Marinesoldaten, gleichwohl geht damit nicht der Vorwurf einher, Ford entindividualisiere den Gegner. Es ist vielmehr völlig klar, dass der Krieg als Gesamtunternehmung ein grausames Spiel ist, mit Opfern und Tätern auf beiden Seiten und den gleichen tragischen Geschichten hier wie dort.

Es sind dann eben auch vor allem die kleinen, intimeren Momente, in denen das deutlich wird: Etwa in dem ängstlich-schockierten Blick einer philippinischen Sängerin, als diese erfährt, dass Amerikaner und Japaner nun offiziell im Kriegszustand sind. In Bricks Erklärung, dass es nicht die Aufgabe ihrer Flotte sei, einen „Homerun“ zu schlagen, sondern durch ihr eigenes Opfer einem „Teamkameraden“ zum Punkt zu verhelfen. In Rustys Telefonat mit seiner Geliebten, der er vor seiner letzten Mission nur mitteilt, dass er nicht weiß, ob sie sich jemals wiedersehen werden, bevor die Verbindung unterbrochen wird. Im Schicksal zweier Offiziere, die das Glück haben, via Warteliste einen Platz im Flieger gen Heimat zu erhalten, nur um dann doch zwei gerade noch rechtzeitig ankommenden Nachzüglern weichen zu müssen und schnell noch Briefe an ihre Familien abgeben. In dem Gesicht des jungen Rekruten, der bei einem zünftigen Gelage aufgrund seines Alters nur mit Milch anstoßen darf. In den kurzen Verabschiedungsritualen der Männer, die entweder nach Hause fahren dürfen oder aber zurückbleiben müssen. In dem munteren, verspielten und vertrauten Miteinander der Männer zwischen den Einsätzen. Besonders rührend ist die Szene, in der Sandy ihren Rusty besucht und mit seinen engsten Vertrauten ein Abendessen einnimmt, bevor sich die Männer zurückziehen und dem Pärchen einen Moment der Zweisamkeit gönnen. Da sieht man den Figuren in jeder Faser an, wie kostbar diese Momente des Friedens und des unbeschwerten Zusammenseins sind, was es auch bedeutet, eine Frau in der Mitte zu haben. Nur mit viel Boshaftigkeit könnte man den Vorwurf erheben, dass Ford den Militärdienst verharmlose und glorifiziere: Immer wieder ist von den übermenschlichen Entbehrungen die Rede, von der Aufopferung für das Heimatland und die damit verbundenen Werte. Er hinterfragt die Richtigkeit dieser Überzeugung nicht, aber er zeigt, dass da Menschen ihr Leben für etwas aufs Spiel setzten, was sie für größer als sich selbst halten, ohne wirklich zu wissen, worauf sie sich einließen. Auffällig ist auch, dass nie gejammert oder geklagt wird: Das eigene Schicksal wird mit großer Tapferkeit, Verantwortungsbewusstsein und einem gesunden Maß an Galgenhumor getragen. So gelingt es Ford auf eindrucksvolle Art und Weise, ein Denkmal für die Menschlichkeit zu errichten, ohne jemals explizit Partei zu ergreifen. Es gibt keine erklärenden Monologe oder mit Inbrunst vorgetragene Reden. Selbst das kurze Gedicht, das Rusty für zwei gefallene Kameraden hält, zeichnet sich durch seine emotionale Zurückhaltung aus. „Würdevoll“ ist wahrscheinlich der richtige Ausdruck dafür. Der Krieg erscheint bei Ford als großer Gleichmacher: Nichts zeigt das deutlicher als die Degradierung Waynes, schon damals ein strahlender Leinwandheld, Fleisch gewordener Mythos, der ins zweite Glied hinter dem optisch durchschnittlichen Montgomery zurücktritt und noch nicht einmal die Frau bekommt. Im Krieg wird auch der größte Held auf Maß gestutzt.

 

 

 

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its_a_wonderful_life_movie_posterIT’S A WONDERFUL LIFE ist – zumindest in den USA – der Inbegriff des weihnachtlichen Feelgood Movies und bietet als solcher natürlich reichlich Ansatz für Ideologiekritik: Man könnte Capras Film vorwerfen, dass er die Verlierer des Kapitalismus, die einfachen Leute, mit ihrer Niederlage versöhnt, anstatt sie aufzuwiegeln, dass er ihnen Honig ums Bärtchen schmiert und ihnen ihr Dasein schmackhaft macht, anstatt es ihnen zu verleiden. Ich glaube aber, dass eine solche Kritik am Kern des Films vorbeigeht. IT’S A WONDERFUL LIFE ist zwar in der Realität angesiedelt – die Jahre der Depression und der Zweite Weltkrieg haben eine wichtige Bedeutung für die Handlung -, aber doch auch in einer märchenhaften Parallelwelt. Bedrock Falls, der Ort, in dem der Film spielt, ist eine idealtypische, gemütliche amerikanische Kleinstadt voller liebenswürdiger, schrulliger, rechtschaffener Bürger, die beim Grüßen den Hut ziehen und sich alle untereinander kennen. Der einzige, der aus der Rolle fällt, ist der griesgrämige Potter (Lionel Barrymore), ein unbarmherziger Kapitalist, der nur seinen Gewinn im Sinn hat und dafür auch bereits ist, Leben zu zerstören. Nicht von ungefähr erinnert er an Ebenezer Scrooge aus Dickens‘ Weihnachtsgeschichte. Sein Gegenspieler ist der empathische Humanist George Bailey (James Stewart), der als Leiter eines privaten Bankhauses auch den ärmsten der Armen noch Kredite gewährt, bei der Rückzahlung der Raten gern ein Auge zudrückt, so zwar ständig am Konkurs entlangschrammt, aber eben auch überaus beliebt ist bei den Einwohnern seines Heimatstädtchens, die ihm oft nicht weniger als die Existenz zu verdanken haben.

Natürlich hat Bailey mit seiner aus kaufmännischer Sicht mehr als fragwürdigen Geschäftsphilosophie auf lange Sicht keine Chance gegen Potter, aber Regisseur Capra, vielleicht der größte Humanist des US-Kinos, lässt ihn am Ende dennoch triumphieren: Als seinem Unternehmen der Konkurs und ihm Gefängnis droht, erinnern sich die Bürger von Bedrock Falls daran, wie er ihnen einst half und retten ihn, indem sie ihm etwas von ihrem Geld geben, um seine Schulden zu begleichen. Tue Gutes und es wird sich auszahlen, das könnte die Botschaft sein, aber Capra liegt solches Profitdenken eigentlich fern. Der Humanismus, das verantwortungsbewusste, rücksichtsvolle Handeln, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe sind ihm Werte an sich, die nicht weniger wertvoll und wichtig sind als die Fähigkeit, imposante Bauwerke zu errichten, Maschinen zu konstruieren, Bücher zu schreiben oder sonstige sichtbare Spuren zu hinterlassen.Baileys Drama ist es, dass ihn sein Altruismus sein ganzes Leben davon abgehalten hat, seine eigenen Träume zu verwirklichen: Als junger Mann will er Bedrock Falls verlassen, um sich die Welt anzusehen, da macht der Tod seines Vaters es erforderlich, dass er bleibt und sich um das Geschäft kümmert. Sein energisches Eintreten gegen Potter imponiert dem Aufsichtsrat des Bankhauses so sehr, dass sie ihn zum neuen Geschäftsführer machen: Um die Philosophie seines Vaters am Leben zu halten, nimmt er den Job, der auch das Ende seiner eigenen Pläne bedeutet, zähneknirschend an. Später sitzt er mit seiner Gattin Mary (Donna Reed) im Auto auf dem Weg in die Flitterwochen, als der schwarze Freitag ihn dazu zwingt, sein Privatvermögen und damit auch den Urlaub mit der Frau für die Kunden zu opfern. Bailey, der eigentlich Dinge „erschaffen“ will, sieht sich als Opfer seiner eigenen Überzeugungen. Er trifft wichtige Entscheidungen, ja, aber alle diese Entscheidungen führen ihn auf einen Lebensweg, den er nie einschlagen wollte. Die Pointe des Films ist bekannt: Als er sich das Leben nehmen will, zeigt ihm ein Engel (Henry Travers), wie es in Bedrock Falls aussähe, wenn es ihn nie gegeben hätte. Dieser Blick erst zeigt George, dass er tatsächlich etwas von Wert geschaffen, dass er überall Spuren hinterlassen hat, dass der ganze Ort deutliche Zeichen seines Wesens trägt.

Einer Ideologiekritik, die dem Film vorwürfe, er sediere die vom Kapitalismus Unterdrückten, indem er ihnen ihr trauriges Leben zum Heldentum verzeichnen, würde ich also entgegnen, dass George ja keineswegs ein „John Doe“ ist, ein Durchschnittsbürger, der in der Masse versinkt. Im Gegenteil: Er tritt immer und überall für seine Überzeugungen ein, auch dann, wenn es ihm zum eigenen Nachteil gereicht. Nie geht er den Weg des geringsten Widerstandes, auch dann nicht, wenn er davon profitierte, immer hat er das große Ganze im Blick, seine Heimatstadt und die dort lebenden Menschen, die ihn brauchen. Das nicht länger Bedrock Falls, sondern Pottersville heißende Städtchen, das ihm am Ende vorgeführt wird, ist dann auch in etwas puritanischer Übersteigerung ein wahres Sündenbabel voller Stripschuppen und dubioser Nachtbars, die mit blinkenden Neonschildern wüste Versprechungen in die Nacht streuen. Blendet man die etwas piefige Lustfeindlichkeit aus, die aus der Gleichsetzung von Sex und Sünde spricht, bleibt ein Bild, das durchaus an unsere Innenstädte erinnert: Alles ist Kommerz und schöner Schein, im Vordergrund steht nicht mehr die Gemeinschaft, das Interesse am Wohlergehen des Nächsten, sondern der Profit. Bailey wird mit seinem Bankhaus niemals reich werden, sein Name wird niemals in den Geschichtbüchern verewigt werden, aber nichtsdesstotrotz hat er einen wichtigen Beitrag zum Leben geleistet: Er hat gezeigt, dass man für seine Überzeugungen und Werte einstehen muss, dass noch der kleinste Beitrag große Wirkungen zeitigen kann. IT’S A WONDERFUL LIFE entlässt seine Zuschauer nicht aus der Verantwortung, im Gegenteil: Er fordert ihnen eine Menge ab.

Kleiner Nachtrag: Ich habe den Film mehr aus Versehen in einer nachkolorierten Fassung geschaut, die dem Vergnügen aber keinen Abbruch getan hat. Im Gegenteil: Ich fand, dass die pastelligen, leicht unnatürlichen Farben den märchenhaften Charakter des Films und das Idyll von Bedrock Falls sehr schön unterstrichen haben.