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blended (frank coraci, usa 2014)

Veröffentlicht: Oktober 20, 2014 in Film
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Jim (Adam Sandler), Witwer und Vater dreier Töchter, trifft bei einem Blind Date auf Lauren (Drew Barrymore), geschieden und Mutter zweier Söhne. Der Abend wird zum Desaster und die Wege der beiden Suchenden trennen sich, ohne dass einer die Lust verspürte, dem anderen noch einmal wieder zu begegnen. Natürlich kommt es anders und schließlich landen die beiden durch eine Verkettung glücklicher Zufälle samt Kindern in einem Luxus-Urlaubsresort in Südafrika. Anfangs nur wenig begeistert, beginnen Jim und Lauren langsam sich gegenseitig wertzuschätzen …

THE WEDDING SINGER und 50 FIRST DATES, die ersten beiden gemeinsamen Filme von Adam Sandler und Drew Barrymore, zählen zu den wenigen Sandler-Komödie, die auch über den erlauchten Kreis von dem Komiker generell wohlgesonnenen Menschen hinaus auf Wohlwollen stoßen. Die beiden verfügen gemeinsam über eine unleugbare Chemie, und die auch mit 39 unverändert zuckersüße Barrymore scheint ein besonderes Talent dafür zu haben, Sandlers oft infantile Impulse im Zaum zu halten – oder sie zumindest zu erden. In BLENDED geht es, dem Alter der Stars entsprechend, nicht mehr um die erste große Liebe, sondern sozusagen um den zweiten Anlauf, bei dem nun nicht mehr nur das eigene Gefühl entscheidend ist. Der Partner muss nicht nur das eigene Herz und Hirn erobern, sondern auch das der mit in die Beziehung gebrachten Kinder und sich zudem der neuen Herausforderung, „fremde“ Kinder zu erziehen, gewachsen zeigen. BLENDED – die mittlerweile vierte Kollaboration von Sandler und Regisseur Coraci (nach THE WEDDING SINGER, THE WATERBOY und CLICK) – zeigt äußerlich die typischen Sandler-Trademarks, gleichzeitig aber auch eine gewisse Ruhe, Souveränität und, ja, Würde, die durchaus neu sind. Wieder einmal scheinen die Dreharbeiten von Sandler als Traumurlaub geplant worden zu sein, bei dem dann als netter Nebeneffekt auch noch ein Film mit schöner Kulisse abfällt, wieder einmal läuft ein menschlicher Running Gag durch Film (Terry THE EXPENDABLES Crews ist wunderbar als Nickens, Sänger der Resort-eigenen Sangestruppe Thathoo), wieder einmal gibt es Tiersex, wieder einmal spielen Sandlers Kumpels mit (Kevin Nealon und Allen Covert), wieder einmal ist seine ganze Familie in Gastrollen mit von der Partie. Aber insgesamt ist BLENDED besinnlicher und von einer unterschwelligen Altersweisheit getragen, die ihm sehr gut zu Gesicht steht.

Man wird ja üblicherweise nicht verstanden oder mitleidig angeschaut, wenn man überhaupt in Erwägung zieht, Sandler-Filme nicht bloß als hohlen, künstlerisch wertlosen Zeitvertreib zu betrachten; ich kann mir aber nicht helfen: Mir scheint er hinsichtlich seiner Ansichten zu Familie, Liebe und Kindern einer der klügsten Männer in Hollywood überhaupt zu sein, ein echter Humanist, dem es zudem gelingt, Rassen- und Klassengrenzen in einem Atemzug zu transzendieren wie sie ihre Existenz anzuerkennen. Sandlers Filme sind eigentlich immer Utopien, aber niemals wirken sie hochgestochen oder unerreichbar. Es gibt keine ideologisch-politischen Höhenflüge, keine belehrend-mahnendes Fingerzeigen, kein nervtötendes PC-Getue. Im Zentrum werden sie befeuert vom einfachen Glauben daran, dass jeder Mensch das Gute will, sich mancher bei dessen Verwirklichung lediglich selbst im Wege steht. Sandler ist ein Populist im positivsten Sinne des Wortes, nahezu vorurteilsfrei und ohne verklärenden/verklärten Blick auf die Dinge.

Über BLENDED muss ich gar nicht viel mehr sagen, außer: Die schönste US-Komödie des Jahres. Aber das war ja eh zu erwarten.

Scott Voss (Kevin James) geht seinem Beruf als Biologielehrer nur noch mit äußerst gemäßigtem Einsatz nach. Das ändert sich, als er erfährt, dass der liebenswerte Musiklehrer Marty Streb (Henry Winkler) kurz vor dem Aus steht, weil die Schule Geld einsparen muss. Weil er insgeheim weiß, dass Marty einer der wenigen Lehrer ist, die ihren Job verdient haben, nimmt er sich vor, das Geld aufzubringen, um seinen Job zu retten. Dummerweise fällt ihm dafür keine bessere Lösung ein, als sich als MMA-Kämpfer zu verdingen. Mithilfe des ehemaligen Fighters Niko (Bas Rutten) wirft sich Scott in den Ring – und hat nach einigen Schwierigkeiten tatsächlich Erfolg …

Der unsportliche Normalo, der sich einer anscheinend selbstmörderischen und unlösbaren körperlichen Aufgabe stellt: eine beliebte Komödienformel, die etwa Will Ferrell meisterlich anzuwenden verstand. Auch Kevin James verdankt seinen Ruf der sympathischen Interpretation des treudoofen Durschnittstypen mit gelegentlichen delusions of grandeur und ist somit eigentlich prädestiniert dafür, zur Freude des Publikums von gefährlichen Kampfgiganten verdroschen zu werden. Leider mag sich HERE COMES THE BOOM aber nicht damit begnügen, die Schadenfreude seiner Zuschauer zu bedienen und seine Prämisse bis auf den letzten Tropfen zu melken. Klar, es gibt ein paar dankbare Gags, die Coraci – einer von Adam Sandlers Stammregisseuren – gern mitnimmt, aber viel lieber möchte er ein warmherziges Drama abliefern, das wieder einmal erzählt,  das man alles schaffen kann, wenn man nur will, dass es wichtig ist, Ideale zu haben und seinen Träumen zu folgen, anstatt immer nur realistisch zu sein. Über die neue Herausforderung wird Scott zu einem besseren, motivierteren und natürlich auch bei den Kids beliebteren Lehrer, er hilft dem nerdigen Philippino-Mädchen, das von seinem Papa gezwungen wird, die Musik aufzugeben, um ihm in seinem Restaurant zu helfen, er kriegt die heiße Schulkrankenschwester Bella Flores (Salma Hayek) und gewinnt am Ende natürlich gegen jede Chance einen Profikampf in Las Vegas, während die ganze Schule ihm von der Tribüne aus zujubelt. Was eine herrlich blöde kleine Komödie für die intellektuelle Unterschicht hätte sein können, wird unversehens zu einem ausgesprochen aufgeblasenen und unangenehmen aufdringlichen Vehikel, das sich viel zu ernst nimmt, dafür, dass es lediglich Altbekanntes wiederkäut, reichlich verlogene Augenwischerei betreibt und Meisterschaft lediglich im Knöpfchendrücken erlangt. Leid tut es mir vor allem um Bas Rutten, der hier wirklich toll ist als liebenswerter, kantiger Immigrant. Wann immer er die Szene betritt, erlangt der Film die Lockerheit, die man sonst weitestgehend vermisst.

Fünf Jahre ist es her, dass der Zoowärter Griffin (Kevin James) seiner Freundin Stephanie (Leslie Bibb) einen Heiratsantrag machte und abgewiesen wurde. Die Wunden sind seitdem immer noch nicht verheilt. Als er erfährt, dass sie vor der Ehe mit dem Proleten Gale (Joe Rogan) steht, sie ihm aber eine neue Chance geben würde, unter der Voraussetzung, dass er einen „vernünftigen“ Job ergreift, wird Griffin schwach. Die Tiere des Zoos, die ihren Pfleger sehr zu schätzen wissen, sehen seine Wechselgedanken mit Sorge und beschließen, zum Äußersten zu gehen, um ihn zu halten: Sie offenbaren ihm, dass sie sprechen können. Aber noch jemand möchte, dass Griffin bleibt: Seine Kollegin Kate (Rosario Dawson), die in ihn verliebt ist …

Jajaja, ich weiß. Ein Text zu ZOOKEEPER ist nicht dazu angetan, für die eigene Cinephilie und den erlesenen Geschmack zu werben. Ich hatte einfach Lust auf den Film, weil es für mich in einer bestimmten Gemütsverfssung nichts Lustigeres gibt, als dem „King of Queens“ Kevin James bei seinen shenanigans zuzusehen. Das simple Aufs-Maul-Fallen hat er zur Kunstform erhoben, er verleiht dem Durchschnittstypen, der einen wahren Rausch erlebt, wenn er dann mal über sich hinauswächst, ein Gesicht. ZOOKEEPER hat von den von mir erwarteten Slapstickeinlagen zugegeben weniger, als ich erhofft habe, macht diesen Mangel aber durch einige andere schöne Ideen wett. An vorderster Stelle ist hier natürlich die Synchronisation der Tiere mit einigen echten Superstars zu nennen: Sylvester Stallone spricht den Löwen, Cher seine Gattin, Adam Sandler gibt das freche Kapuzineräffchen und Nick Nolte den depressiven Gorilla. Das wertet diesen „Gebrauchsfilm“ deutlich auf, der mit Rosario Dawson zudem über ein Love Interest verfügt, dass ausnahmsweise einmal nicht in erster Linie brav und langweilig ist. Kevin James ist die Idealbesetzung für den gutmütigen Simpleton, der seinen eigenen Wert erkennt. Ein netter Film für zwischendruch. Und mir ein Rätsel, warum man Filme wie diesen so barsch verreißen muss, wie das wieder einmal passiert ist. Sprechende Gorillas mögen nicht der Gipfel der sophistication sein, aber man kann den feinen Herren ja auch mal zu Hause lassen, gell?

Bobby Bouchet (Adam Sandler) ist ein sympathischer Einfaltspinsel. 31 Jahre alt, lebt er immer noch mitten in den Bayous bei seiner überfürsorglichen Mama (Kathy Bates), die alle ihrer Meinung nach schädlichen Einflüsse von ihm fernhält und so sein Erwachsenwerden verhindert. Mit großer Akribie und Zufriedenheit widmet sich Bobby seinem „Beruf“ als Wasserträger beim örtlichen Footballteam, wo er geduldig die Schmähungen der Sportler erträgt, für die er nur ein Dummkopf ist. Als er bei den seit Jahren sieglosen „Mud Dogs“ landet, wendet sich das Blatt für Bobby jedoch unerwartet. Der verzweifelte Trainer (Henry Winkler) entdeckt nämlich ein bislang verborgen gebliebenes Talent Bobbys: Wenn er provoziert wird, legt er die Zielstrebigkeit und Durschlagskraft einer Zielsuchrakete an den Tag. So wird er vom Wasserträger zur unersetzlichen Waffe der Mud Dogs, die mit ihm von Sieg zu Sieg eilen. Seine neue Popularität ist jedoch nicht nur Bobbys Mama, sondern auch den Gegnern ein Dorn im Auge …

THE WATERBOY war in den USA ein veritabler Hit und wurde von mir und meinem guten Freund Rolf damals überaus neugierig in den Videorekorder geworfen, als er in einer örtlichen Videothek frühzeitig als NTSC-Tape zur Verfügung stand. So hatten wir das damals in Ermangelung an O-Ton-Spuren noch nicht ganz so selbstverständliche Glück, den Film nicht in der grausamen deutschen Synchro ertragen zu müssen. Diese quälte Zuschauer des Filmes nämlich mit der Geschmacklosigkeit, „Richie“, den damals populären Prolotürken-Charakter des heute mit zahlreichen Fußballprominenz-Imitationen nervenden „Komikers“ Matze Knop, als Sprecher für Adam Sandlers idiot savant aufzubieten. (Ein absolut verachtenswerter Brauch übrigens, dessen wahrscheinlich hinrverbranntester Auswuchs die Erkan&Stefan-Synchro der spanischen CLEVER & SMART-Verfilmung ist: Der deutsche Zuschauer darf sich nun darüber wundern, warum zwei spanische Geheimagenten die ganze Zeit irgendwelche idiotischen Dönersprüche reißen. So kann man einen Film auch kaputtbearbeiten.) Gefallen hat mir THE WATERBOY damals trotzdem nicht: Zu albern und infantil erschien mir sein Humor damals, Sandlers Spiel als zu ausgestellt, zu wenig „naturalistisch“, zu grimassierend und clownesk. Die erneute Sichtung gut 15 Jahre später zeigt, dass das keineswegs ein Unfall war, sondern vielmehr Programm ist. THE WATERBOY ist ein modernes Märchen, in dem alles etwas größer und bunter ist, aber die im Märchen greifenden Mechanismen in das moderne Alltagsamerika überführt werden. Bobby lebt wie in einer kleinen Privatseifenblase, es ist, als schritte er durch den Spiegel, wenn er das anachronistische Holzhäuschen seiner Mama verlässt, um seinen Arbeitstag anzutreten.  Zuhause ist alles gut: Der Esel steht friedlich im Wohnzimmer, Mama tischt leckere hausgemachte Sumpfdelikatessen wie Schlange oder Baby-Alligator auf und bürstet ihrem Sohnemann die Haare, bevor der im Kinderpyjama zu Wrestlingübertragungen mit seinem Held „Captain Insano“ einschläft. Draußen fängt dann der Spießrutenlauf an: Schon während der Fahrt auf seinem kleinen Traktor muss sich Bobby anpöbeln lassen und diese Beleidigungsarie zieht sich durch seinen ganzen Alltag. Sandlers Amerika ist hier eher unfreundlich: Seine Bewohner sind schnell bereit, ihren niedersten Instinkten zu gehorchen, es regiert das Gesetz des Stärkeren und es nimmt nur wenig Rücksicht auf jene, die nicht zu den Schönen und Erfolgreichen gehören. THE WATERBOY erzählt zwar die eigentlich altbekannte uramerikanische Erfolgsgeschichte, gibt sich dabei jedoch keinen großen Illusionen hin. Pathos sucht man vergebens: Dass der tumbe Bobby zum Star wird, ist im System nicht vorgesehen, und was ihn letztlich dazu befähigt, sind Jahrzehnte der Demütigung und des aufgestauten Zorns.

Wie die meisten Filme Sandlers ist auch THE WATERBOY kein Gag-Dauerfeuerwerk, sondern vor allem etwa fürs Herz. Der Zuschauer wird nicht dazu eingeladen, sich über den Dummkopf kaputtzulachen, sondern mit ihm zu fühlen. Seine vermeintliche Dummheit ist nämlich gar kein Makel, sie ist letztlich Zeichen seiner Offenheit und Verwundbarkeit, die ihn in seiner gleichgeschalteten Welt zu etwas Besonderem macht. Es überspannt den Bogen tatsächlich nur unwesentlich, zu behaupten, THE WATERBOY sei ein Film gegen den Ökonomiewahn der sogenannten Leistungsgesellschaft. Talent, Engagement, Einsatzwille und Durchsetzungsvermögen sind nicht immer da zu finden, wo man sie am ehesten vermutet.

1985: Robbie Hart (Adam Sandler) verdient sein Geld als Sänger auf Hochzeitsfeiern. Mit seiner Band covert er die größten Hits und wenn ein besoffener Gast sich auf der Bühne zu blamieren droht, rettet er gekonnt die Situation. Nur mit der eigenen Hochzeit klappt es nicht: Seine langjährige Freundin lässt ihn allein am Traualtar stehen und stürzt den armen Robbie in eine tiefe Krise. Linderung verspricht Julia (Drew Barrymore), die er vor kurzem kennen gelernt hat und die selbst in den Vorbereitungen für ihre Hochzeit mit dem unsympathischen Glenn (Matthew Glave) steckt. Eigentlich soll Robbie ihr nur ein bisschen helfen, doch dann funkt es zwischen den beiden …

Ich hatte THE WEDDING SINGER etwas später in Sandlers Filmografie verortet: Coracis Film bedeutet nach HAPPY GILMORE sowohl tonal wie auch stimmungsmäßig einen ziemlichen Sprung (der Buddy-Film BULLETPROOF liegt noch zwischen den beiden) und bescherte Sandler dann auch in Deutschland die ersten durchweg wohlwollenden Besprechungen. Es ist ein Film zu dem ich wahnsinnig gern zurückkehre und der auch nach Jahren und mehreren Sichtungen zu meinem Erstaunen nichts von seinem Charme verloren hat. Natürlich ist THE WEDDING SINGER auch „nur“ eine RomCom: Seine Geschichte hält keine bahnbrechenden Überraschungen bereit und Kritikern, die behaupteten Robbie sei ein bisschen zu nett, Julia ein bisschen zu süß, kann ich eigentlich kaum widersprechen. Es ist die Frage, inwieweit man bereit ist sich auf dieses Liebesmärchen einzulassen. Ich liebe ihn für seine Charaktere, die sich bei aller Formelhaftigkeit echt anfühlen und mit denen ich gern meine Zeit verbringe. Ich habe für dieses Genre eigentlich nicht viel übrig, aber hier ertappe ich mich dann doch immer wieder dabei, wie ich mir wünsche, dass Robbie und Julia gegen alle Hindernisse zusammenfinden. Aber es sind ja nicht nur Robbie und Julia – von Sandler und Barrymore mit viel Herzblut gespielt –, die den Film ausmachen, sondern auch seine Nebenfiguren, die auch, wenn sie eigentlich nur ein Running Gag sind, Tiefe andeuten, die über das Gezeigte hinausgeht: Da ist etwa Robbies Bandkollege George (Alexis Arquette), eine Boy George nacheifernde Transe, die leider nur „Do you really want to hurt me?“ im Repertoire hat und mit ihrer Performance regelmäßig die Hochzeitsgäste verstört; oder Sammy (Sandler-Regular Allen Covert), Robbies bester Freund, der mit seinen Weibergeschichten prahlt, eigentlich aber ein vereinsamter Single ist; die alte Dame Rosie (Ellen Albertini Dow), die ihrem Ehemann zur Goldenen Hochzeit ein Ständchen singen möchte und dafür Gesangsstunden bei Robbie nimmt;  Alle diese Figuren hauchen der Formel Leben ein, sorgen dafür, dass sich das Richmond des Films belebt anfühlt. Es ist ein Ort voller kleiner Geschichten und die von Robbie und Julia ist nur eine davon. Andere erzählen vielleicht vom verbitterten Dave Veltri (Steve Buscemi), der sich vom Vater immer vernachlässigt fühlte und nicht das Glück hatte, eine tolle Frau kennenzulernen, oder auch vom peinlichen Hochzeitssänger Jimmy Moore, der sich für unwiderstehlich hält, wenn er Kool & The Gangs „Ladies Night“ anstimmt. Der tolle Score mit einigen wunderbaren Eighties-Evergreens – teilweise von Sandler überaus kompetent interpretiert – und genuinen Sandler-Stücken tut sein Übriges. THE WEDDING SINGER bietet 90 Minuten lang perfekten, herzerwärmenden Eskapismus. Ich liebe den Film, das habe ich bei dieser Sichtung wieder gemerkt, und halte ihn für einen von Sandlers besten. Danach kehrte er mit seinem Superhit THE WATERBOY erst einmal wieder wieder zum Erfolgsrezept seines Frühwerks zurück. Vielleicht wäre es an der Zeit, Robbie und Julia wiederauferstehen zu lassen. Ich würde ganz gern wissen, was in der Zwischenzeit aus ihnen geworden ist …