Mit ‘Matthew McConaughey’ getaggte Beiträge

how-to-lose-a-guy-in-10-days-movie-poster-2003-1020201634Die Prämisse: Andie Anderson (Kate Hudson) ist das How-to-Girl eines erfolgreichen Frauenmagazins. Zwar würde sie gern über Politik und das Weltgeschehen schreiben, doch vorerst ist sie auf fluffige Ratgebertexte zu Mode, Sex, Liebe und Beauty festgelegt. Das desolate Liebesleben ihrer Freundin dient ihr als Inspiration für den nächsten Coup: ein Artikel darüber, was man in einer sich anbahnenden Liebesbeziehung alles falsch machen kann, also: „How to lose a Guy in 10 Days“. Der Typ den sie sich dafür aussucht, ist Ben Barry (Matthew McConaughey), ein Werbemann, der ebenfalls einen Auftrag hat: Um den Werbeetat eines großen Diamantenhändlers zu bekommen, soll der auf Sport- und Getränkewerbung abonnierte Womanizer beweisen, dass er die Frauen versteht, in dem er eine innerhalb von 10 Tagen dazu bringt, ihn zu lieben. Die beiden Aufträge beißen sich natürlich: Andie benimmt sich mehr und mehr wie eine Verrückte, um ihn loszuwerden, er lässt alle Demütigungen mit einer Engelsgeduld über sich ergehen, obwohl er sie eigentlich am liebsten zum Teufel jagen würde. Am wegweisenden zehnten Tag findet eine große, von Bens Boss organisierte Gala statt, bei der sich die Werbeagentur als Dienstleister empfehlen möchte und über Bens Erfolg oder Misserfolg entschieden wird. Andie ist auch dabei und hat ebenfalls einen Auftrag zu Ende zu bringen.

Auch wenn die Grundkonstellation hoffnungslos überkonstruiert ist – es ist nicht gerade so, dass Frauenmagazine für investigativen Enthüllungsjournalismus und lückenlos recherchierte Geschichten stehen, warum also kann Andie ihren banalen Artikel nicht ohne echte First-Hand-Erfahrung schreiben? –, erinnert sie in ihren besten Momenten durchaus positiv an die Konflikte, die die Protagonisten der Screwball-Komödien miteinander durchlitten. Klar, dass ist hier alles sehr viel platter, materialistischer und weniger elegant, ohne die komplexen Betrachtungen zu Klasse und Geschlecht (und am Ende unnötig in die Länge gezogen), entwickelt aber dank der Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern einigen Schwung und Charme. Kate Hudson, um die es seit damals auch eher still geworden ist, verleiht ihrer ambitionierten Journalistin Quirligkeit, Witz und den Sexappeal des Girl next Door, mit dem man beim Basketballspiel Bier trinken kann, McConaughey ist idealbesetzt, weil er in seiner Wette gewissermaßen auch gegen seine eigene Filmpersona anspielen muss. Möglicherweise legte er mit diesem Film den Grundstein für sein Image als strahlender Traumtyp: Wenn es nach ihm gegangen wäre, könnte Petries Film wahrscheinlich auch „How to lose your shirt in 10 minutes“ heißen, denn das Drehbuch bietet ihm früh die Gelegenheit, seinen modellierten Oberkörper zu entblößen, die ihm in THE WEDDING PLANNER verwehrt geblieben war. (Seine Kolleginnen verwandeln sich sofort in gierige Spanner.)

Seinen Witz bezieht der Film natürlich nicht nur daraus, dass der einer der wahrscheinlich begehrenswertesten Männer der Welt hier mit purer Absicht und sadistischer Freude wie Dreck behandelt wird und das auch noch mit sich machen lässt, sondern darin, dass man einige dieser Beziehungskiller selbst kennt bzw. sich vorstellen kann, wie es in dem armen Kerl brodeln muss. Andie zwingt ihn während der letzten Sekunden eines Basketballspiels dazu, ihm ein Getränk zu holen, sie gibt ihm (und seinem besten Stück) furchtbare Kosenamen, besucht ihn auf der Arbeit, dekoriert seine Wohnung um, zwingt ihn zu vegetarischem Essen (nachdem sie ihn ein fantastisches Fleischgericht hat kochen lassen), schleppt einen hässlichen Köter an, zerrt ihn in die Chick-Flick-Night und das Celine Dion-Konzert und stört seinen Männerabend. Wie es die Gesetze des Genres wollen, entwickelt sie natürlich trotz ihrer Mission einen unheilbaren Crush für ihn, bis sie von seiner Wette erfährt und sich die beiden nach einem heftigen Streit trennen. HOW TO LOSE A GUY IN 10 DAYS strickt eifrig an dem Bild der selbstbewussten Frau, das auch SEX AND THE CITY vermittelte: Frauen sind karriereorientiert, erfolgreich und sexuell aktiv – aber dann doch nur so lange, bis der Mr. Right aus dem Märchen vor der Tür steht. Die Sympathieverteilung kippt im Laufe des Films immer weiter zugunsten Bens, auch weil Andies Dilemma, wie oben geschildert, einfach nicht glaubwürdig ist. Das Drehbuch knüpft den von ihr angepeilten Karrierefortschritt hin zur ernsten Journalistin an den Erfolg ihrer How-to-Story, doch es scheint von Anfang an naiv von ihr anzunehmen, für ein seichtes Frauenmagazin irgendwann anspruchsvolle Politstories schreiben zu dürfen. Und genau das eröffnet ihr ja dann auch die Chefin, die nie vorhatte, Andie den journalistischen Freifahrtschein auszustellen. So hat sie alles verloren und es bleibt ihr nur, die Zelte in New York abzubrechen und es woanders zu versuchen. In einer Last-Minute-Aktion macht Ben ihr klar, dass die Karriere nichts ist gegen das Liebesglück, das sie mit ihm erlebt hat. Und sie landet dann doch noch in seinen Armen. Was 99 % aller anderen RomComs üblicherweise den ideologischen Todesstoß verpasst, verzeiht man hier vor allem, weil Kate und Matthew einfach gut zusammen passen. So wenig Freiraum das Konzept ihnen auch zur Entfaltung lässt, die beiden wirken echt zusammen, wenn sie die Knicks anfeuern, miteinander flirten oder sich zu Besuch bei Bens Eltern beim Kartenspiel bescheißen. Das rettet den Film in der zweiten Hälfte, wenn Andies Verhalten zunehmend überzogener wird und der anfängliche Witz sich abgenutzt hat. Ein Film, der Kate Hudson und Matthew McConaughey einfach nur bei der Gestaltung eines netten Wochenendes verfolgt, hätte gar das Potenzial, es mit Linklaters BEFORE SUNRISE aufzunehmen.

Westeuropäern dient HOW TO LOSE A GUY IN 10 DAYS außerdem mal wieder als Anschauungsmaterial dafür, wie seltsam ritualisiert das Datingverhalten in den USA ist. Beim ersten Date darf auf gar keinen Fall was laufen, akribisch wird über die Anzahl der Dates Buch geführt, nach der sich bemisst, wie weit man gehen darf und wie ernst die Lage ist. Andies allererster Versuch, Ben zu verprellen, ist dann auch die Ermutigung zum Sex am ersten Abend. Irgendwie freudlos. Das ganze Beziehungsspiel ist voller Codes und Regeln, denen HOW TO LOSE A GUY IN 10 DAYS seine Prämisse verdankt. Wie hochgradig gestört ist das eigentlich, einem Mann nicht einfach direkt zu sagen, dass man kein Interesse (mehr) an ihm hat, sondern sich stattdessen wie ein kompletter Soziopath zu benehmen, um ihn zu verscheuchen? Selbstbewusstsein sieht definitiv anders aus. Ich frage mich, ob sich diese Idee in eine deutsche Beziehungskomödie übertragen ließe. Ich glaube nicht. Aber das hat hierzulande ja noch niemanden abgehalten.

Mary Fiore (Jennifer Lopez), ist der beste Wedding Planner San Franciscos und darüber hinaus Psychologe, Sanitäter, Problemlöser und ein rundheraus großartiger Mensch. Zu Beginn befreit sie eine Braut unmittelbar vor der Trauung mit einer tief empfundenen Ansprache von ihren „kalten Füßen“, gibt ihr den verlorenen Mut und das Selbstwertgefühl zurück (später erfahren wir, dass diese Rede einstudierter Teil ihres routinemäßig abgerufenen Programms ist), verbietet dem Priester gouvernantenhaft den Toilettengang, weil der Zeitplan strikt eingehalten werden muss, platziert für die Kamera ungünstig positionierte Personen so um, dass diese sich nicht gegängelt, sondern im Gegenteil bevorzugt fühlen, kommuniziert mit kalter Professionalität über ihr Headset wie ein Navy SEAL („The FOB is MIA“, was bedeutet, dass der Vater der Braut vermisst wird) und versorgt den vor lauter Aufregung leicht angetrunkenen Papa mit dem im Bauchgürtel mitgeführten Vorrat an schnell wirkenden Medikamenten. Mary ist so toll, dass die bei der Traumhochzeit anwesenden Damen nicht etwa die Braut anhimmeln, sondern eben sie, die mit Adlerauge den reibungslosen Ablauf überwachende Schönheit, deren Liebesleben sie sich nur als himmlisch vorstellen können. Die Realität sieht natürlich anders aus: Abend für Abend kommt Mary in ihre Katalogwohnung, bereitet sich eine bescheidene Mahlzeit, die sie von einem akkurat abgestellten Tabletttisch einnimmt, putzt die sowieso schon sterile Behausung (natürlich mit einem um die Haare gewickelten Tuch), legt ihre Kleidung fein säuberlich zusammen und begibt sich dann allein in ihr ausladendes, aber keinesfalls protziges Bett. Statt einer Beziehung hat sie erst einmal die Karriere im Sinn, will Teilhaberin des Unternehmens werden, in dem sie schon so lange die besten Erträge bringt, und erhofft sich von der Organisation der Hochzeit der aus wohlhabendem Hause stammenden Fran Donolly (Bridgette Wilson-Sampras) den entscheidenden Boost. Sie ist auf einem guten Weg, wie man an dem überirdischen Leuchten in den Augen der Braut in spe und ihrer Eltern sieht, als Mary mit ernster Stimme und in die Ferne gerichtetem Blick erzählt, wie sie sich die Hochzeit vorstellt. Es ist, als empfange sie ihre Inspirationen vom lieben Gott persönlich.

Es ist vor allem der Papa (Alex Rocco), der sie immer wieder daran erinnert, dass sie selbst noch Single ist – ein Unding für eine Frau mit Marys Gardemaßen. Weil das für einen katholischen Italiener nicht sein kann, will er ihr den treudoofen Massimo (Justin Chambers) andienen, dessen Name Mary allein einen Blick abringt, der sagt: „Das kann nicht dein Ernst sein.“ Massimo fällt durch, weil er Mary als Kind genervt hat und sie mit dem Verspeisen von Schlamm beeindrucken wollte. Als Papa ihn trotzdem hinter eine Wand hervorzaubert, sieht man gleich: Massimo ist ganz nett und süß, aber eben doch maximal Brüderlicher-Freund-Material und überhaupt nicht Marys Kragenweite. (Erwähnte ich, dass Marys Papa einen schrulligen Schwarzen und eine alte Vettel als Kumpels hat, und sich die drei regelmäßig mit Mary zum Scrabble-Spielen treffen?) All die Kuppeleien scheinen hinfällig, als Mary den schönen Steve Edison (Matthew McConaughey) kennen lernt. Sie bleibt beim Überqueren einer Straße mit dem Absatz ihres brandneuen Gucci-Schuhs in einem Gulli stecken und wird in allerletzter Sekunde von Steve vor einem heranrollenden Müllcontainer gerettet, den ein fetter Taxifahrer durch eine Kollision versehntlich in Bewegung versetzt hatte. (Der Taxifahrer taucht später noch einmal auf because hilarious.) In den starken Armen des supersmarten Schönlings mit dem Gewinnerlächeln sinkt die offensichtlich hoch empfindliche Mary in Ohnmacht und wacht später von Kindern umringt in einem Krankenhausbett wieder auf. Steve ist nämlich Kinderarzt (!) und lässt der Schönen das gesamte Untersuchungsprogramm angedeihen, um sicherzustellen, dass sie bei dem Sturz keine inneren Verletzungen davongetragen hat. Sogleich macht sie – unter dem Druck ihrer hinzugeeilten besten Freundin und Kollegin, der hyperaktiven und latent soziopathischen Penny (Judy Greer), ein Date mit ihm aus, und er findet das peinliche Ringen um die richtigen Worte und das verkrampfte Verhalten der beiden nicht etwa furchteinflößend und psychotisch, sondern höchst amüsant. Sie treffen sich im Freilichtkino des Golden Gate Parks zu einem alten Musical, wo der schwarze Kumpel ihres Papas als Parkwächter arbeitet und ihnen das romantischste Plätzchen reserviert hat, die beiden fangen an zu tanzen, doch bevor sich ihre Lippen berühren, fängt es an zu regnen und sie lassen voneinander ab. Leidenschaft!

Um es kurz zu machen: Wenig später stellt sie fest, dass er der künftige Ehemann von Fran ist, woraufhin sie sich ihm gegenüber zur passiv-aggressiven Zicke verwandelt, in seiner Abwesenheit aber doch beginnt, über eine Verbindung mit Massimo nachzudenken, weil sie ja offensichtlich nicht für das große Glück gemacht ist. Der Papa offenbart ihr dann auch noch, dass er ihre Mutter erst am Tage der Hochzeit zum ersten Mal gesehen habe, weil ihre Ehe von den Eltern abgesprochen war, und dass sich die Liebe manchmal über die Jahre entwickele. Als Fran während der Hochzeitsvorbereitungen überraschend auf Geschäftsreise geht, kommen sich Mary und Steve erneut näher. Nachdem sie ihren ehemaligen Verlobten wiedertrifft – nun verheiratet und werdender Vater – und sich bei dem Treffen komplett zum Affen macht (sie versucht, sich vor ihm unter einem Tisch zu verstecken), tröstet Steve sie und macht ihr Avancen, die sie jedoch ablehnt. Zwischen Fran und Steve ist nämlich auch nicht alles perfekt und so werden am Schluss gleich zwei Ehen in letzter Sekunde gecancelt: Steve und Fran beschließen in freudigem Einvernehmen, sich zu trennen, der Papa interveniert auf dem Standesamt bei der ehehschließung von Mary und Massimo, weil er es doch sieht, dass das Töchterlein nicht mit dem herzen bei der Sache ist. Damit nicht alles umsonst war, kommt Steve angerauscht (mit dem Taxifahrer vom Anfang, because hilarious, siehe oben), offenbart, dass er wieder frei ist, und sofort wird alles in trockene Tücher gebracht. Ende.

Ein Film zur Bestätigung von Vorurteilen. Filmemachen als inspirationsfreies Going through the motions, bei dem echte Gefühle durch Lippenbekenntnisse und Klischees ersetzt werden. Auch Matthew McConaugheys natürliches Charisma kann hier nichts mehr ausrichten, und Jennifer Lopez, damals auf dem Gipfel ihrer seither verklungenen Berühmtheit, die richtig eingesetzt durchaus charmant sein kann, ist hier, wie der ganze Film um sie herum, hoffnungslos bland – das Filmposter vermittelt einen guten Eindruck von der „Lebendigkeit“ und Lebensnähe dieses Werks, gegen das ein deutscher Heimatfilm aus den Fünfzigern geradezu rebellisch, gewagt und sexuell anrüchig wirkt. Nun ist es wahrscheinlich etwas viel verlangt, dass ein Film wie THE WEDDING PLANNER mit ausgearbeiteten Charakteren, progressivem Rollenverständnis sowie zeitgemäßem Beziehungs- und Liebeskonzept um die Ecke kommt. Aber wenn ausnahmslos alle Fguren mit der emotionalen Intelligenz von verzogenen Sechsjährigen daherkommen müssen, damit das, was die Macher für eine „Geschichte“ halten, funktioniert, ist das eher nicht so gut. Hier wollen anscheinend vor allem solche Leute heiraten, die eigentlich gar nicht heiraten, ja noch nicht einmal überhaupt noch zusammen sein wollen. Überhaupt dieses Heiraten. Ja, ich trage auch einen Ehering, und er bedeutet mir auch etwas, aber ganz ehrlich: Es wäre auch ohne gegangen. Hier wird ein Riesenaufriss um dieses Event gemacht, und zwar von Leuten, die so sehr mit sich selbst beschäftigt sind, dass schon eine kleine Liebelei zum die eigene Existenz gefährdenden commitment wird. Das alles gehört, so viel habe ich schon mitbekommen, irgendwie zum Genre dazu, von dem niemand ernsthaft Realismus erwartet. Aber im Idealfall wird der hoffnungslose Romantizismus von Akteuren aufgefangen, die eine Chemie miteinander entwickeln, die den Zuschauer an ihrem Märchen teilhaben lässt. Hier werden zwei attraktive Schauspieler vom Drehbuch zum Traumpaar hochgejazzt, ohne dass man ihre Begeisterung füreinander wirklich mitfühlt. Mary ist eher verzweifelt als alles andere und Steve scheint grundsätzlich jede schöne Frau heiraten zu wollen, weil er das Glück hat, auszusehen wie Matthew McConaughey in seinen frühen Dreißigern. Wenn er Mary offenbart, dass der Abend im Park der schönste Moment seines Lebens gewesen sei, weiß man nicht, ob man die Chuzpe, mit der er diese Behauptung lächelnd vorträgt, bewundern oder ihn für sein anscheinend äußerst höhepunktarmes Liebesleben bemitleiden soll. Sein vorgegebener witzig-origineller Individualismus gipfelt in der Marotte, dass er nur braune M&Ms zu essen pflegt (wegen der Farbstoffe), was Mary so sehr beeindruckt, dass sie sich das gleich abschaut. (Man sieht die beiden vor dem geistigen Auge eine Spur bunter M&Ms hinter sich herziehen.) Matthew McConaughey ist als romantischer Liebhaber, zumindest als solcher der WEDDING PLANNER’schen Art, eher ungeeignet, und das ist nur einer der vielen eklatanten Fehler von Shankmans Film (fehlender Witz, das Einfühlungsvermögen einer Planierraupe und die Kreativität eines Finanzbeamten vor der Pension sind weitere). Mit Brille und pastellfarbenen Kaschmirpullovern sieht er wie schlecht als Langweiler verkleidet aus und sein suggestiv-herausforderndes Grinsen deutet den Sexprotz an, der an der monogamen Beziehung nur insofern interessiert ist, als ihre Vortäuschung ein gutes Mittel ist, Frauen wie Mary ins Bett zu zerren. Aber da ist bei ihr natürlich nix zu holen. Überhaupt: Dass man für den Anfang auch einfach mal miteinander bumsen könnte, bevor man sich fürs ganze Leben aneinander bindet, ist eine Idee, die keinem kommt. Völlig unterleibsverkrampft begegnen sie sich und machen sich schon beim Versuch, normale Konversation zu betreiben, zum Vollhorst. Die schmerzhafteste Szene des Films ist mit Sicherheit die, in der Mary Massimos vollkommen selbstzerstörerischen Heiratsantrag (er schenkt ihr ihr altes Puppenhäuschen, vollständig mit Minibild ihrer toten Mama, in dem ein Ehering liegt) durch Verschieben der Buchstaben „O“ und „K“ positiv beantwortet. Ein KO-Schlag, den der totgeborene Film eigentlich nicht mehr gebraucht hätte.

der matthew mcconaughey romcom-romp

Veröffentlicht: März 9, 2015 in Film
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Die Lektüre dieses Textes über Matthew McConaugheys 2006er-RomCom FAILURE TO LAUNCH (aus einer tollen Essay-Reihe über sogenannte „Forgotbusters“, kommerziell immens erfolgreiche Filme, die jedoch keinerlei kulturelle Spur hinterließen) brachte mich auf diese perverse Idee: alle (oder zumindest die meisten) romantischen Komödien des smarten Texaners hintereinander zu schauen und jeder einen ausführlichen Text zu widmen. Das kleine, sechs Filme umfassende und hoffentlich für alle Seiten amüsante Projekt wird in den nächsten Tagen hier gestartet. Warum, mag sich der geneigte Leser fragen, der von mir vor allem Texte zu traditionell eher männlichen Genres gewohnt ist und mich für meinen ausgezeichneten Geschmack schätzt, kommt man auf eine solche Idee? Warum schaut sich ein Mann freiwillig Filme an, zu denen sich andere allerhöchstens von ihrer besseren Hälfte zwingen lassen? Die Antworten auf diese Fragen sind vielfältig und sollen hier kurz erörtert werden.

Zu allererst: Matthew McConaughey ist für mich in den letzten Jahren, mit Auftritten in Filmen wie TROPIC THUNDER, THE WOLF OF WALL STREET oder MAGIC MIKE zu einer verlässlichen Quelle der Freude geworden. Ein Kurzauftritt von ihm reicht aus, um einen Film automatisch besser zu machen. Er ist zudem der überaus seltene Glücksfall eines Schauspielers, dem man sein exorbitantes Talent, sein fantastisches Aussehen, überbordenden Charme und den immensen Schneid bei den Frauen nicht übelnimmt: Anders als etwa Tom Cruise, der unangenehm verbissen darin wirkt, wie er sein öffentliches Bild modelliert und optimiert, seine Karriere akribisch plant und streamlinet und sich selbst vermarktet, ging McConaughey im Verlauf seiner Karriere überaus fahrlässig und entspannt mit seinen erheblichen Assets um. Die szenenstehlende Nebenrolle des Südstaaten-Slackers Wooderson in Linklaters wunderbarem DAZED AND CONFUSED (Lieblingsfilm!) machte ihn vom Start weg zur Attraktion, die jedoch in den folgenden zehn Jahren auch eine eher suboptimale Rollenauswahl an den Tag legte. Neben vereinzelten Höhepunkten wie John Sayles LONE STAR, sympathischen Bizarrerien wie Kim Henkels THE RETURN OF THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE oder Genrequark wie REIGN OF FIRE oder FRAILTY häufte McConaughey Engagements in langweilig-respektabler Hollywood-Kost wie CONTACT, A TIME TO KILL oder EDTV an, die ihn nicht wirklich weiter brachten. Als er irgendwann erkannte, dass er sich allein durch Herzeigen seines beachtlichen Waschbrettbauchs ein schönes Leben sichern konnte, ergriff er die Chance, drehte eine romantische Komödie nach der anderen und verkam so zu einer Art Running Gag, aber einem, an dem er selbst in sympathischer Art und Weise partizipierte. Erst in den letzten Jahren besann er sich wieder auf seine ursprünglichen Qualitäten, was ihm 2014 schließlich den Oscar als Bester männlicher Hauptdarsteller in DALLAS BUYERS CLUB einbrachte. Ich erhoffe mir von den sechs RomComs, die wir schauen werden, den Blick auf einen entspannten, mit sich selbst und der Welt im Reinen befindlichen Hauptdarstellern, der als einsames Glanzlicht in tristen kreativen Totgeburten umso heller funkelt.

Gleichzeitig freue ich mich natürlich, mich ein wenig an diesem von mir nicht sonderlich geliebten Genre abarbeiten zu können. Einer Geheimthese meinerseits nach, werden RomComs vor allem für den Einsatz bei Langstreckenflügen gedreht. Sie vertragen problemlos den Transfer auf den Minibildschirm, bieten vorhersehbares und daher stets angenehm beruhigendes, anheimelndes Entertainment, das keinerlei kognitive Aktivität voraussetzt, aber schön einlullt. Romantische Komödien sind wahrscheinlich das am stärksten konventionalisierte Genre überhaupt und damit prädestiniert für Ideologiekritik. Weil aber die ideologiekritische Rezeption der romantischen Komödie selbst wieder so ein Klischee ist, freue ich mich auf die Herausforderung, die Filme bewusst ganz anders zu betrachten, sofern das möglich ist. Dann geht es mir natürlich auch um die persönliche Horizonterweiterung: Wenn man sich für das kommerzielle US-amerikanische Kino interessiert, kommt man auch um dieses Genre eigentlich nicht herum, das bis vor Kurzem eines der einträglichsten überhaupt war und regelmäßig große Hits hervorbrachte. Vielleicht wird mein RomCom-Fortbildungskurs ja sogar Erkenntnisse für meine anderen Ausflüge mit sich bringen. Wer weiß?

Zu guter Letzt erhoffe ich mir natürlich ein gewisses Druckmittel gegenüber meiner Gattin, die die Filmauswahl meistens mir überlässt und Vorurteils-Vorwürfe meinerseits gern mit dem (richtigen) Hinweis darauf kontert, dass ich bestimmte Genres ja auch meide wie der Teufel das Weihwasser. Damit wird dann bald Schluss sein und wir können zusammen deutsche Sexfilme aus den Siebzigerjahren schauen. Ich hoffe nur, sie vergleicht mein One-Pack nicht mit McConaugheys Six-Pack.

Mit der Voice-over-Narration schlägt Scorsese gleich von Anfang an die Brücke zu jenen beiden Titeln, die bei der filmischen Sozialisation von Angehörigen meiner Generation erhebliche Bedeutung genießen: den Gangsterfilmen GOODFELLAS und CASINO. Und allein damit, dass Scorses diese Linie zieht, von den betuchten Mördern der Mafia hin zu Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio), einem dubiosen Börsenmakler, der keine Menschen ermordet, dessen Geschäft sich der Sphäre des Greifbaren überhaupt hartnäckig entzieht – davon abgesehen, dass er Reichtümer in obszönem Ausmaß anhäuft –, scheint die Aussage seines Films schon klar, noch bevor er richtig begonnen hat: Der Mob der Gegenwart, das sind die Finanzspekulanten der Wall Street. Doch was Scorsese über das in den vergangenen Jahren heftig in Verruf geratene Spekulantentum zu sagen hat, das erschöpft sich in den Erklärungen, die Belforts Mentor Mark Hanna (Matthew McConaughey) seinem neuen Schützling ganz zu Beginn des Films an dessen erstem Arbeitstag angedeihen lässt: Sie handeln mit einem Fugazi, mit Nichtmateriellem, Nichtgreifbarem, verkaufen gewissermaßen Illusionen, und es ist ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass sich dieses Nichtgreifbare allenfalls auf ihrem eigenen Konto materialisiert. Alles, was der andere hat, kann man selbst nicht mehr besitzen, daher gilt es, ihn kleinzuhalten. Als Belfort nach dem Börsencrash von ’87 umsattelt und beginnt, wertlose Penny Stocks an Arbeiter und Mittelständler zu verhökern, die vom schnellen Reichtum träumen, ist das die denkbar konsequenteste Umsetzung von Hannas Lehren. Während die, die auf ihn reinfallen, arm werden, streicht Belfort mit jedem abgeschlossenen Deal eine Provision von 50 % des Verkaufswerts ein. Es dauert nicht lang, bis sich das FBI für seine Geschäfte zu interessieren beginnt, doch bis dahin wollen noch viele Menschen betrogen und benutzt, Statussymbole erworben, Drogen konsumiert und Prostituierte gevögelt werden. Die Spezifika von Belforts Geschäftsmodell interessieren Scorsese nicht, er hält sie für langweilig und irrelevant. An zwei Stellen, an denen Belfort – direkt an den Zuschauer gerichtet – anhebt, seine Methoden zu erklären, unterbricht er sich selbst, erinnert sich und den Zuschauer daran, dass sich niemand diesen Film für die schnöde Theorie ansieht. THE WOLF OF WALL STREET ist damit kaum weniger zynisch als seine Hauptfigur, und im Kern hat er einiges mit den voyeuristischen Artikeln der Regenbogenpresse gemeinsam, die das Leben von Monarchen in all seinen pompösen Details ablichten. So sehr Scorsese diese Branche auch verachtet, der Exzess, der das Leben Belforts und seiner Partner auszeichnet, hat auch etwas unmittelbar Anziehendes. Aus der Perspektive des Regisseurs haftet seinem Protagonisten sogar etwas Rebellisches an, das ihn zum Seelenverwandten jener Rockidole der Sechziger und Siebziger macht, denen Scorsese auch heute noch gern huldigt. Der Finanzemarkt ist eh so verkommen, jemand, der diese Verkommenheit gewissermaßen umarmt, sich ihr ganz verschreibt, wird aus dieser Perspektive zum genialischen Guerilla-Künstler.

THE WOLF OF WALL STREET ist letztlich genauso wenig ein Film über den Wahnsinn der Finanzbranche wie APOCALYPSE NOW ein Film über den Vietnamkrieg ist und deshalb taugt er auch nicht dazu, irgendeine echte oder auch nur neue Erkenntnis über die Finanz- und Bankenkrise zu bringen. Es ist ein Film über Gier, Exzess und Macht im Allgemeinen. Dass er einen Broker in den Mittelpunkt seines Interesses stellt, ist kaum mehr als ein oberflächliches, dem Zeitgeist geschuldetes Detail. Die 180 Minuten erinnern daher in ihrem rasenden Tempo an den Stream-of-Consciousness-Schlussakt von GOODFELLAS, in dem der vom Kokain paranoid gewordene Verräter Henry Hill (Ray Liotta) panisch versucht, seine Spuren zu verwischen. Der Sinn für Drama ist in THE WOLF OF WALL STREET allerdings gänzlich abwesend: Der Film ist eine grelle Farce, ein Schelmenstück, und jede Bedrohung, sei es durch das Gesetz oder den möglichen Drogentod, prallt an Belforts Larger-than-Life-Fassade ab. Die Lebensmüdigkeit gehört zu seinem Dasein dazu, je größer die Beträge werden, die auf seinem Konto angehäuft sind, umso größer müssen auch die Kicks werden, die ihm überhaupt noch eine Gefühlsregung abverlangen. Die Energie, die Scorsese entfesselt, ist durchaus beeindruckend für einen Regisseur, der längst nicht mehr zu den „jungen Wilden“ gehört, sondern mitten im Herbst seines Lebens steckt. Ich habe tatsächlich großen Spaß mit THE WOLF OF WALL STREET gehabt und mir mehr als einmal gewünscht, den Film noch einmal in meiner eigenen wilden Phase vor 15, 20 Jahren mit Freunden sehen zu können. Es wäre ein Fest gewesen! Das Lachen mag einem mehr als einmal im Halse steckenbleiben, es greift dennoch dieser bekannte Affekt, nach dem man sich mit dem Protagonisten eines Films identifiziert, mit ihm mitfiebert und -leidet, auch wenn er ein noch so großer Schuft ist. Die Chuzpe, mit der er sein Ding durchzieht, die Entschlossenheit, mit der er den Plan verfolgt, filthy stinking rich zu werden, nötigte mir durchaus eine gewisse Bewunderung ab. Abgemildert wird das allenfalls durch die nagende Frage, zu was er imstande wäre, wenn er nicht nur seinen eigenen Vorteil im Sinn hätte, wenn er nicht bloß materialistische Ideale verfolgte. Die eine Szene, die ihn als sozialen Menschen zeichnet, wirkt leider wie nachträglich zur dringend nötigen Ausdifferenzierung eingefügt. Es überwiegt die Lust daran, ihm und seinen Kumpels dabei zuzusehen, wie sie ihre wildesten Fantasien in die Tat umsetzen, und sich dabei einen Scheißdreck um irgendwelche Konsequenzen scheren. Ihr Fall am Ende ist weniger gerechte Strafe oder gar Triumph der Moral, als das Äquivalent zum Kater nach dem Rausch, zur unweigerlichen Baisse nach der Hausse. Es folgt auch nur den Gesetzen des Marktes. Daher übersteht Belfort seine Haftstrafe auch problemlos (die Marktwirtschaft ist auch im Bau installiert und an Geld mangelt es ihm nicht), kann er sein erworbenes Fachwissen anschließend vor erwartungsvoll an seinen messianischen Lippen hängenden Teilnehmern von Managementseminaren zum Besten geben. Aber dass die Welt ungerecht und Leute wie Belfort am Ende auch als Verlierer noch auf der Gewinnerseite stehen, ist keine allzu neue Erkenntnis. Das Herz Scorseses schlägt sicherlich am richtigen Fleck, formal gelingt der Coup einer dreistündigen Orgie ohne Netz und doppelten Boden auf beeindruckende Art und Weise, aber intellektuell hängt der Altmeister den Dingen mit THE WOLF OF WALL STREET weit hinterher.

 

 

 

Körper, Licht, Bewegung, Verführung, Begehren. Die Essenz des Kinos. Aber auch die Essenz von Soderberghs MAGIC MIKE. Es ist eigentlich noch zu früh für mich, Aussagen darüber zu machen, was von diesem Film bleiben wird, schließlich habe ich ihn erst vor ein paar Stunden gesehen. Aber ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich vermute, dass es etwas damit zu tun hat: mit den sich lustvoll präsentierenden Körpern der Tänzer, die in jenen Minuten auf der Bühne des Stripclubs der Mittelpunkt des Seins für das enthemmt kreischende Damenpublikum sind; mit der Leichtigkeit, die das Leben in diesen Minuten für beide Seiten gewinnt, einer Leichtigkeit, die die Tänzer verzweifelt versucht sind, auf das restliche Leben auszudehnen, aber dabei immer wieder mit seinen Zwängen kollidieren; und, am wichtigsten vielleicht, mit diesem Licht. Zunächst natürlich mit dem Licht im Stripclub, das die perfekt ausdefinierten Körper stechend scharf aus dem Schwarz der Dunkelheit herausschält und sie immer wieder fetischistisch mit gleißenden Lichtpunkten umspielt. Aber mehr noch mit dem Licht der floridianischen Sonne. Soderbergh fängt nicht einfach eine Langnese-Sommerferienstimmung ein. MAGIC MIKE ist nicht, wie etwa Korines SPRING BREAKERS oder Bays PAIN & GAIN, von dieser neonfarbenen Poppigkeit. Ein immer etwas angetrübtes, goldenes Licht umfängt seine Protagonisten zwar so warm wie eine Fruchtblase, aber es lässt keinen Zweifel daran, dass diese Wärme trügerisch ist, dass ihr das harte Erwachen in Kälte und Dunkelheit folgen wird. Einmal malen die Lichtreflexe des in der müden Mittagssonne dösenden Golfs von Mexiko glitzernde Wellen auf die Körper von Mike (Channing Tatum) und Brooke (Cody Horn), der Schwester seines Protegés Adam (Alex Pettyfer): Ihre Körper werden zu Projektionsflächen, zu Trägern eines ungeborgenen Potenzials, das sie selbst noch nicht ganz erkennen können.

Die Geschichte, die Soderbergh erzählt, kann mit der Suggestionskraft seiner Bilder leider nicht ganz mithalten. Man hat das schon tausendmal gesehen: Wie der zweifelhafte Ruhm, in diesem Fall eines Strippers, seiner Reife im Weg steht. Wie das vermeintliche „Traumbusiness“, das Selbstverwirklichung und Fun, Fun, Fun verspricht, plötzlich sein hässliches Gesicht zeigt, unzertrennliche Männerfreundschaften sich bei ersten Schwierigkeiten als reine, kalte Zweckgemeinschaften entpuppen. Wie der zunächst unschuldige Neuling dem Zugriff seines Mentors immer mehr entgleitet, sich zu einem regelrechten Monstrum entwickelt. Wie erst die große Liebe dem Leben eine Richtung geben kann. MAGIC MIKE hakt die Kischees gleich reihenweise ab, betrügt seine erste Hälfte, die das Stripshow-Treiben als für beide Seiten geradezu befreiende Erfahrung zeichnet, mit seiner zweiten, in der er das alles als höchst flüchtige Tarnung eines harten Geschäfts zeichnet, dem fast jedes Mittel recht ist. Dass ich ihm diesen Umschwung gern verzeihe, mehr als anderen, vergleichbaren Filmen, liegt nicht zuletzt an den Darstellern, die auch im breitesten Klischee noch die feine Nuancierung finden, die es goutierbar macht und ihm ein Fünkchen Wahrheit verleiht. Neben Channing Tatums natürlichem Boy-next-door-Charme und dem aufmüpfigen Selbstbewusstsein Cody Horns ist es vor allem Alex Pettyfer, dessen Verwandlung vom naiven Spätpubertierenden zum hedonistischen Arschloch einem einen leisen Schauer über den Rücken jagt. Er entwickelt ungemeine Präsenz in der Art und Weise, wie seine Figur nie ganz da ist. Und dann dieser Schlussdialog, mit der wahrscheinlich romantischsten Frühstücksverabredung der Filmgeschichte. Wenn sich Mike und Brooke in der letzten Sekunde des Films diesen ersten, noch zurückhaltenden, aber doch ungemein verheißungsvollen Kuss geben, den die Kamera nur aus pietätvoller Distanz zeigt, wird klar, dass es in MAGIC MIKE gerade darum geht, die Klischees aus dem eigenen Leben zu räumen, um zur Wahrhaftigkeit zu gelangen.

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