Mit ‘Na Hong-jin’ getaggte Beiträge

Es gibt drei Arten von Besessenheitsfilmen: den ernsten Horrorfilm, der durch Friedkins THE EXORCIST oder auch von De Martinos L’ANTICRISTO idealtypisch repräsentiert wird, das sleazige Rip-off, das schwerpunktmäßig in Europa beheimatet ist (man denke etwa an Walter Boos‘ MAGDALENA, VOM TEUFEL BESESSEN oder an Gariazzos L’OSSESSA), aber auch in Asien einige Vertreter hat, die allerdings nicht auf der christlichen Religion fußen. Die dritte Spielart ist weniger bedeutend und eher am Rande dem Horrorfilm zuzurechnen: Ich denke etwa an Hans-Christian Schmids REQUIEM, der einen realen Exorzismus-Fall aus den Siebzigerjahren behandelt und sich mit den sozialen Ursachen und Wirkungen von religiösem Fanatismus auseinandersetzt. Na Hong-jins Gok-seong – internationaler Verleihtitel THE WAILING – ist ziemlich exakt in der Schnittmenge dieser drei Spielarten angesiedelt: Er spielt im authentisch dargestellten südkoreanischen Provinzalltag, in den plötzlich das Übersinnliche einbricht. Der Film befasst sich mit dem Schrecken dieser unerklärlichen, grausamen Ereignisse, der kulturellen Bedeutung von Magie, Schamanismus und Geisterglaube, ohne jedoch offen „gesellschaftskritisch“ zu sein. THE WAILING ist ein Schocker, der aber im Gewand eines impressionistischen Dramas und/oder Polizeifilms daherkommt.

Wie schon in Na Hong-jins meisterlichem HWANGHAE ist der Kontrast von Langsamkeit, Tempoverschleppung und Stille gegenüber plötzlichen „Beschleunigungen“ und dem damit einhergehenden Chaos ein bedeutendes stilistisches Merkmal von GOK-SEONG, das seinen Verbündeten in einem lakonischen Humor findet, der mit zunehmender Dauer – der Film dauert opulente 160 Minuten – immer mehr auf die Probe gestellt wird. Das Gesicht und Herz des Films ist Hauptdarsteller Do Won-kwak, der als stiller Provinzcop und Familienvater Jong-goo mit einer Serie bizarrer Verbrechen konfrontiert und bald auch ganz persönlich involviert wird. Alles beginnt mit einem brutalen Mord: Der Täter wird an Ort und Stelle festgenommen, blutverschmiert und apathisch ist er am Tatort verblieben. Wenig später gibt es einen Brandstiftungsfall, der das Opfer, eine alte Frau, vollkommen hysterisch hinterlässt. Während Jong-goo sich bemüht, nicht die Nerven zu verlieren, häufen sich Gerüchte über einen vampirischen Japaner (Jun Kunimura), der im Wald lebe, rot leuchtende Augen habe und arglose Wanderer überfalle. Nach anfänglicher Skepsis scheinen sich die Gerüchte zu bewahrheiten: Im Haus des Japaners finden sich Fotografien von Vermissten und Mordopfern, Spuren rätselhafter okkulter Rituale sowie ein Schuh von Jong-goos Tochter (Hwan Hee-kim), die wenig später Zeichen dämonischer Besessenheit an den Tag legt. Entgegen seiner Überzeugungen engagiert Jong-goo schließlich einen Schamanen (Jung Min-hwang), um seine Tochter zu retten.

Es ist nicht ganz einfach, über GOK-SEONG hinsichtlich seiner möglichen Bedeutung zu schreiben oder ihn spontan zu interpretieren. Ich könnte nicht zusammenfassen, worum es geht, was das zentrale Thema des Films ist. Über weite Strecken beobachtet Na Hong-jin einfach nur, begleitet seine Charaktere durch den Provinzalltag, der immer mehr in Schieflage gerät. Schon der erste Mordfall stellt im Leben Jong-goos und seiner Kollegen eine Zäsur dar: Die abgezockte Professionalität, mit der die Professionals des Großstadt-Copfilms noch die übelsten Leichenfunde taxieren, weicht hier einem bis ins Mark reichenden Entsetzen und einer Erschütterung des bis dahin gefestigten Urvertrauens. Im Folgenden bezieht GOK-SEONG nicht wenig Komik aus der Verängstigung seines Protagonisten und seiner Kollegen, lässt sie sich angesichts unheimlicher Geistererscheinungen kreischend unter dem Schreibtisch verstecken und alles andere als routinierte Souveränität an den Tag legen. Doch dann geht eine Veränderung mit Jong-goo einher: Als sich die Beweise immer mehr zugunsten übersinnlichen Wirkens verdichten, legt er auch die Angst ab und wappnet sich für die bevorstehenden Konfrontation. In der zweiten Hälfte wird GOK-SEONG zu einer Art Selbstjustizfilm, mit dem Unterschied, dass sich der Mob nicht gegen Punks, Vergewaltiger und Gesindel formiert, sondern gegen einen bösen Geist. Scheint es zu Beginn noch so, als könnte es in Na Hong-jins Film um die destruktive Kraft von Vorurteilen, Gerüchten und Aberglauben gehen, wird eine solche Lesart schließlich komplett verworfen. Das Dorf aus GOK-SEONG wird tatsächlich vom Bösen heimgesucht, Jong-goos Tochter tatsächlich von einem Dämons besessen und der Schamane, der mit einer ziemlich geilen Zaubershow anrückt und sich dabei inszeniert wie ein Popstar, ist mitnichten ein gemeiner Bauernfänger, sondern weiß ganz genau, was er tut. Es gibt kein Happy-End, aber auch keinen gemeinen Twist am Ende: GOK-SEONG endet einfach auf einer denkbar nihilistischen Note, die er aber nicht als Pointe behandelt, sondern mit derselben Nüchternheit, die er in den 160 Minuten zuvor an den Tag legte.

Die Welt ist in Na Hong-jins Film so weit aus den Fugen geraten, dass es nur als logische Konsequenz erscheint, dämonisches Treiben als Teil unserer Realität zu akzeptieren. Wie in THE EXORCIST, in dem das Grauen ja auch gerade keine religiöse Familie, sondern eine alleinstehende, linksintellektuelle Künstlerin trifft, entscheidet sich Jong-goo mangels glaubwürdiger Alternativen, seine Vorstellungen von der Welt und den Dingen beiseite zu schieben. Zum Glaubenden wird er dennoch nicht: Er folgt einfach den Indizien. Letztlich führt ihn nicht die Abwendung vom Pfade der Ratio ins Verderben, sondern die Tatsache, dass er die Zweifel nicht ganz zur Seite wischen kann.

Ich würde gern mehr sagen über diesen Film, aber er ist nicht zu greifen für mich. Ich fand ihn hochgradig faszinierend, großartig inszeniert, bisweilen kreuzunheimlich, dann wieder sehr komisch, dabei immer spannend, interessant und unterhaltsam. Ich weiß nicht genau, welche Weltsicht Na Hong-jin vertritt, was er glaubt oder auch nur vermitteln möchte. Vielleicht weiß er das selbst nicht so genau. Seine Filme zeigen aber einen sehr genauen Beobachter und sie scheinen mir geprägt von dem Wunsch, die Dinge vorurteilsfrei und genau zu betrachten, uns bei ihrer Beurteilung und Bewertung von bestehenden Konzeptionen und Überzeugungen freizumachen. GOK-SEONG beinhaltet in jedem Fall eine Aufforderung, ganz genau hinzuschauen, der ich sehr gern nachgekommen bin.

hwanghae (na hong-jin, südkorea 2010)

Veröffentlicht: März 15, 2015 in Film
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Die Tollwut ist wieder da, weiß Gu-nam (Ha Jung-woo) zu berichten, ein koreanischer Taxifahrer, der als „Joseonjok“, als wertloser, unerwünschter Migrant, sein Leben in der chinesischen Stadt Yanji, im Dreiländereck von Russland, China und Nordkorea, fristet. Er erinnert sich noch daran, wie sein Hund von der Krankheit befallen worden war und daraufhin alles totbiss, was sich in seine Nähe wagte. Es ist kein besonders subtiles Bild für die Situation, in die auch Gu-nam immer weiter hineingedrängt wird, aber das macht nichts. Weil es in HWANGHAE – internationaler Verleihtitel: THE YELLOW SEA – nicht um eine Analyse der sicherlich komplexen ökonomischen sowie sozio- und geopolitischen Umstände geht, denen Gu-nam seine widrige Situation verdankt, sondern um die Darstellung der Härten, denen er ausgesetzt ist, der wachsenden Verzweiflung, die damit einhergeht, und der Taten, die er zur Verbesserung seiner Situation zu verüben bereit ist.

Seine Frau ließ sich von Schleppern nach Südkorea bringen und versprach, Geld an den mit der kleinen Tochter in Yanji zurückgebliebenen Ehemann zu schicken, doch der hat seit Monaten nichts mehr von ihr gehört, wartet vergeblich auf das versprochene Geld. Beim Gangster Myun-ga (Kim Yun-seok) hat er einen Berg Schulden angehäuft, ohne Hoffnung, sie jemals begleichen zu können, und so willigt er ein, als der ihm ein Angebot macht: Er soll sich ebenfalls nach Südkorea verschiffen lassen und dort einen Geschäftsmann umbringen, ohne weitere Begründung. Gu-nam begibt sich auf die beschwerliche Reise, bezieht ein heruntergekommenes Drecksloch und beginnt das Büro zu observieren, in dem sich seine Zielperson aufhalten soll. Gleichzeitig sucht er vergeblich seine verschwundene Gattin. Als er sich schließlich ein Herz gefasst hat, den Auftragsmord zu verüben, kommt ihm jemand zuvor. Mit Mühe und Not gelingt Gu-nam die Flucht vor der Polizei, und er wird im Folgenden nicht nur von ihr, sondern auch von den Gangsterfreunden des Toten und den Männern Myun-gas gesucht.

HWANGHAE ist einer der trostlosesten, traurigsten und herunterziehendsten Actionfilme, die ich jemals gesehen habe: Die Lage, in der sich Gu-nam befindet, ist aussichtslos, entwürdigend und tragisch, Yanji eine Kloake, in die sich die Ärmsten der Armen zum Sterben verkrochen haben. Mit gesenktem Haupt läuft Gu-nam später durch die südkoreanische Stadt, in der als als Joseonjok ein Mensch dritter Klasse ist, wie ein trauriger Hund, der sich daran gewöhnt hat, getreten zu werden. In seinen schäbigen Klamotten friert er sich draußen fast zu Tode, und bevor er sich auf dem Boden seiner siffigen Behausung zum Schlafen einrollt, schlingt er im Supermarkt noch eine Mikrowellensuppe herunter. Von seiner Frau fehlt jede Spur, aber der Bericht über einen weiblichen Joseonjok, deren zerstückelter Leichnam gefunden wurde, eröffnet eine erschütternde Perspektive. In einem der stilleren, aber kaum weniger furchtbaren Momente des Films ruft Gu-nam bei der Polizei an, um herauszufinden, ob es sich bei der Toten um seine Gattin handelt, aber man verweigert ihm die Auskunft. Der Mord, den er verüben soll, ist vollkommen sinnlos, ohne Bedeutung für die Auftraggeber wie für die Mittelsmänner, aber trotzdem setzt seine Ausführung eine Kettenreaktion in Gang, die man nur als Massaker beschreiben kann. Mittendrin der arme Tropf Gu-nam, der sich mit allem, was er hat, an das nackte Leben klammert, obwohl es doch kaum noch etwas wert ist. Immer wieder stemmt er sich im Verlauf des Films gegen Türen, entweder um sie vor ihn verfolgenden Gangstern zu versperren oder um zu verhindern, eingeschlossen zu werden. Hände greifen durch den sich darbietenden Spalt, versuchen Arme, Schultern, Gesichter auf der anderen Seite zu fassen zu bekommen oder sie mit blind geführten Messer- und Axthieben zu verletzen. Es ist ein Bild, das frappierend an den Zombiefilm und natürlich vor allem an NIGHT OF THE LIVING DEAD und seine Fortsetzungen erinnert, nur dass die Vorzeichen hier gewissermaßen umgekehrt sind. In HWANGHAE  kämpfen keine Mittelklasse-Protagonisten verzweifelt darum, die Unterprivilegierten draußen zu halten, vielmehr muss sich ein vollkommen Mittel- und Rechtsloser mit allem, was er hat, seines Lebens wehren.

Es wird viel gekämpft, gerannt, gefahren und gemordet, aber nichts davon ist in irgendeiner Form auch nur annähernd befreiend und schon gar nicht elegant, wie es die Kugelballette eines John Woo vor mehr als 20 Jahren einmal waren. Gemordet wird mit roher Gewalt und dem Mut der Verzweiflung, meist mit fürchterlich aussehenden Küchenmessern, die dem Gegenüber stakkatoartig in den Leib gerammt werden, oder mit Äxten, mit denen die Täter auf den feindlichen Leibern herumhacken wie auf einem Stück Holz. Das Blut, das sich aus klaffenden Wunden ergießt, fließt schmutzig-braun in den Rinnstein, und niemand, wirklich niemand, darf sich am Ende als Gewinner fühlen. Selbst wenn am Ende noch jemand stünde, er hätte in diesem Gemetzel seine Menschlichkeit für immer verloren. Das ist das eigentlich Furchtbare an der Welt, die HWANGHAE zeichnet: Nicht, dass das scheußliche Gräueltaten verübt werden, sondern dass alle Menschen sich in einer Lage befinden, in der sie sich schlicht nicht mehr anders entscheiden können. Tollwut eben.

Acolytes (Australien 2008)
Regie: Jon Hewitt

Ein paar hastig hinuntergestürzte Biere und ein deftiges Schnitzel waren Schuld, dass ich bei ACOLYTES nach 20 Minuten vom Schlaf übermannt wurde. Verpasst habe ich einen Thriller, der vor allem visuell herausragend komponiert ist. Und mehr kann ich auch schon gar nicht mehr sagen.

Vikaren (Dänemark 2007)
Regie: Ole Bornedal

Aus Bornedals zweitem Festivalfilm wurde ich von der „Hyäne“ vertrieben: Einem der vielen ausgesprochen liebenswerten Festivalbesucher, die auch noch den letzten Kalauer mit einem kreischenden, übermotivierten Lachen würdigen, dass stets auch zu sagen scheint: „Schaut her, ICH habe den Witz verstanden und amüsiere mir den Arsch ab!“ Unerträglich. Nach 30 Minuten war VIKAREN damit für mich beendet. Danke, Hyäne!

Transsiberian (Großbritannien/Deutschland/Spanien/Litauen 2008)
Regie: Brad Anderson

Das Ehepaar Roy (Woody Harrelson) und Jessie (Emily Mortimer) reist nach karitativer Mission in China mit der transsibirischen Eisenbahn nach Moskau. An Bord lernen sie ein anderes Pärchen kennen, den undurchsichtigen Carlos (Eduardo Noriega) und seine Jahre jüngere Freundin Abby (Kate Mara). Als Roy bei einem kurzen Zwischenstopp den Zug verpasst und Jessie mit Carlos allein ist, zeigt dieser dann auch sein wahres Gesicht. Und so hat Jessie wenig später nicht nur einen Mord auf dem Gewissen, sondern auch eine Ladung Heroin im Rucksack …

Enttäuschender Thriller vom MACHINIST-Regisseur Brad Anderson, von dem man sich doch ein wenig mehr erwartet hätte als das typische Braves-Ehepaar-wird-bedroht-Szenario. Das schöne Lokalkolorit wird leider für eine recht hohle Russland-Paranoia missbraucht und die Handlungsentwicklungen der zweiten Hälfte locken nun wirklich keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Enttäuschend.

The Chaser (Südkorea 2008)
Regie: Na Hong-jin

Zuhälter und Ex-Polizist Joong-ho (Kim Yun-seok) ist wütend: Ein Unbekannter scheint ihm seine Mädchen zu rauben, also begibt er sich auf die Fährte des Mannes, von dem er doch nur eine Telefonnummer hat. Was Joong-ho nicht weiß: Dieser Mann ist mitnichten ein Frauenhändler, sondern der fleißige Serienmörder Young-min (Ha Jung-woo). Joong-hos Initiative trägt zur Verhaftung Young-mins bei und tatsächlich gesteht dieser bereitwillig und für alle überraschend seine Morde. Doch äußere Umstände führen bald zu seiner Freilassung: Und Joong-hos Mädchen liegt noch immer in dessen Mordverlies. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …

THE CHASER besticht vor allem in der ersten Hälfte durch einen exzellenten und sehr geduldigen Spannungsaufbau, der nicht nur die Charaktere glaubwürdig charakterisiert, sondern auch dem Handlungsort Konturen verleiht. Leider geht der Debütfilm in der zweiten Hälfte baden, entpuppt sich gar als ausgesprochen unangenehmes, spekulatives Manipulationsvehikel. Die Drehbuchvolten scheinen keinem anderen Zweck verpflichtet als Thrill zu erzeugen, für den Regisseur Na Hong-Jin wohl auch seine Mutter verkaufen würde. Seinen geschmacklosen Höhepunkt findet THE CHASER, wenn er sein weibliches Opfer nach filmlanger Tortur erst entkommen und dann doch sterben lässt. Letztlich soll dies nur die Rachegelüste des Zuschauers steigern und die wieder einmal als inkompetent dargestellte Polizei trägt ihren zur Eskalation dieses Wunsches bei. THE CHASER verwehrt zwar letztlich sowohl seinem Protagonisten als auch dem Publikum die Triebabfuhr, kann somit einige der geäußerten Vorwürfe abfangen, muss aber doch als ärgerliche Festivalenttäuschung durchgehen. Es wird Zeit, dass Genreregisseure ihr Gewissen wieder entdecken: Der Zynismus, von dem ein Großteil der Beiträge durchzogen ist, ist nicht mehr nur ein alter Hut, er dreht auch schlechte Filme wie diesen hier, der sein Potenzial leider vollkommen verschenkt.

Fazit:

Das Festival konnte nach das Niveau des herausragend besetzten letzten Jahres erwartungsgemäß nicht mehr erreichen, dennoch muss man das Programm als zufriedenstellend bezeichnen. Die Zahl der vollkommen missratenen Rohrkrepierer hielt sich arg in Grenzen, leider fehlten aber sowohl ein wirklich herausragender Titel als auch eine große Überraschung. Auffallend: Vor allem die reinen Horrorfilme waren für die Enttäuschungen verantwortlich. Hier mein Festival im Kurzabriss:

Highlights:
LAT DEN RÄTTE KOMMA IN
JUST ANOTHER LOVE STORY
JCVD
KUNSTEN A TENKE NEGATIVT
DOWNLOADING NANCY

Enttäuschungen:
EDEN LAKE
MARTYRS
MIRRORS
TRANSSIBERIAN
THE CHASER

Hoffnungslos:
LADY BLOOD

Spaß:
JACK BROOKS: MONSTER SLAYER
MY NAME IS BRUCE
THE RAGE