Mit ‘Ninja’ getaggte Beiträge

miami-connection-1Wie der zuletzt besprochene ROAR ist auch MIAMI CONNECTION eine Wiederentdeckung des Alamo Drafthouse in Austin. Bei seinem Kinostart im Jahr 1988 ging der für rund eine Million Dollar unabhängig produzierte Actionfilm gnadenlos unter – unter dem Titel AMERICAN STREETFIGHTER erlebte er sogar einen Deutschlandstart -, nach seiner Neuveröffentlichung 2012 avancierte er zum Kultfilm der So-bad-it’s-good-Fraktion. Ich habe hier schon häufiger versucht zu erklären, warum ich diese Haltung gegenüber meist mit bescheidenen Mitteln, aber dafür viel ungebremstem Enthusiasmus produzierten Filme reichlich unsympathisch finde: Und MIAMI CONNECTION ist ein gutes Beispiel dafür, warum es einfach idiotisch ist, kleine Filme an Maßstäben zu messen, die man üblicherweise an professionelle Hollywoodproduktionen anlegt. MIAMI CONNECTION wäre unter solchen Studiobedingungen niemals entstanden. Es ist gut, dass er da ist und in genau dieser Form existiert. Er ist einzigartig, voller Passion, voller Ideen. Warum sollte man das kleinreden, indem man ihm unterstellt „schlecht“ zu sein? Er ist anders. Punkt.

MIAMI CONNECTION packt Elemente zusammen, die in dieser Form – aus gutem Grund – nie zusammengeführt wurden, vereint alles, was in den Achtzigern angesagt war, in einer wüsten Story, ohne sich jemals die Mühe zu machen, die Welt, in der das alles zusammengeht, aufzubauen. Der Film beginnt mit dem Überfall einer Gruppe von Ninjas auf zwei Gangsterbanden, die gerade einen Drogendeal abwickeln, wechselt danach zu den eigentlichen Protagonisten, einer sechsköpfigen multikulturellen Musiktruppe namens „Dragon Sound“, deren Mitglieder zusammen wohnen, studieren und außerdem Taekwondo praktizieren. Die Verbindung zu den mafiös organisierten Ninjas besteht darin, dass Jeff (William Ergle), der Bruder der Sängerin Jane (Kathy Collier), mit diesen gemeinsame Sache macht, und von einer anderen Band, deren Engagement zugunsten von „Dragon Sound“ gekündigt wurde, angeheuert wird, sie aus dem Club zu vertreiben, in dem sie jeden Abend frenetisch gefeiert werden. Natürlich setzen sich die Freunde unter Aufbietung ihrer Martial-Arts-Skillz gegen die Bösewichte zur Wehr. Diese hanebüchene Story wird ohne jeden Flow, ohne jedes Gespür für eine innere Dramaturgie oder Handlungslogik als Aneinanderreihung allerdings ziemlich geiler, bisweilen haarsträubend absurder Szenen erzählt. Dass kein einziger der Akteure den Begriff „Schauspieler“ verdient, MIAMI CONNECTION sich teilweise zu einer auf naivem Sesamstraßen-Niveau angesiedelten Huldigung grenzenloser Freundschaft versteigt, und nach seinem Schlussgemetzel mit einer Schrifteinblendung schließt, die den Weltfrieden propagiert, setzt dem Ganzen dann noch die wohlverdiente Krone auf.

Unmöglich, hier auf alles einzugehen, was Woo-sang Park und Y.K. Kim in den Topf geworfen haben, deshalb nur die herausragendsten Elemente. Als erstes ist da natürlich die Band „Dragon Sound“, die nicht nur den lahmarschigsten Plastik-AOR der Welt spielen, sondern auch eine geradezu verstörende Bühnenpräsenz hat. Die Mitglieder sind jeder für sich genommen schon nicht die attraktivsten Menschen des Planeten, darüber hinaus passen sie optisch aber auch kein Stück zusammen, wissen offensichtlich nicht, wie man sich anzieht, und benehmen sich auf der Bühne in einer Art und Weise, die selbst den frenetischsten Fan ihres eierlosen Sounds nach kürzester Zeit in die Flucht schlagen müsste: Einmal etwa kneift Mark (Y.K. Kim) seinem Bandkollegen Jim (Maurice Smith) auf der Bühne mit zum Tritt hochgerechten, nackten Fuß in die Nase. „Coolness“ oder „Souveränität“ sind diesen Heinis definitiv Fremdwörter. Der Song „Friends“, den die mit lockiger Vokuhila und Schnurrbart ausgestattete Trichterbrust Tom (Angelo Janotti), der „Spaßvogel“ der Combo, zum Besten gibt, verfügt über die folgenden herzerwärmenden Lyrics: „Friends through eternity, Loyalty, honesty, We’ll stay together, Through thick or thin. Friends forever, We’ll be together, We’re on top, Cause we play to win.“ Der andere voll ausgespielte (!) Hit lautet „Against the Ninja“ und wird von der in ihren biederen Tanzmoves und tantigem Outfit etwas an Schlagertante Paola erinnernden Sängerin Jane intoniert. Natürlich rastet das alle Alters- und Gesellschaftsschichten abdeckende Publikum trotzdem völlig aus. Es ist nur seltsam.

Ein sehr merkwürdiger Subplot dreht sich um die Suche des Afroamerikaners Jim nach seinem leiblichen Vater: Die Mitglieder von „Dragon Sound“ eint nämlich nicht nur der mangelnde Sexappeal, die Begeisterung für Taekwondo und indiskutable Musik sowie die Tatsache, dass sie allesamt Kinder von Einwanderern, sondern auch Waisen sind. Es wird sich den ganzen Film unheimlich viel Mut zugesprochen und sich liebgehalten, bedröppelt dreingeschaut und Verständnis füreinander gehabt, einmal träumen die Musiker gemeinsam von einer Welttournee, die sie in die Heimatländer ihrer Eltern führen soll, und am meisten leiden darf eben Jim, dessen Vater irgendwo da draußen ist. Irgendwann erhält er einen Brief mit seiner Adresse, woraufhin alle ihr Geld zusammenschmeißen, um ihm einen chicen Anzug für das Wiedersehen zu kaufen. Der Vater taucht dann am Schluss auf, ein mit grau gefärbten Haaren und Augenbrauen wenig überzeugend auf alte getrimmter Mann, der seinem Sohn nun ewige Unterstützung anbietet. Entrückt grinsend formieren sich alle zu einem Freeze Frame, mit dem MIAMI CONNECTION in einer wahren Harmonieüberdosis schließt. Dass die Kumpels kurz zuvor eine ganze Armee von Ninjas massakriert haben, ist da schon wieder vergessen.

Das Bild von Freundschaft, dass dieser Film zeichnet und dass ihn auszeichnet, so viel sollte jetzt klar geworden sein, ist einfach nur bizarr. Die Protagonisten benehmen sich wie kleine, schlecht erzogene oder auch geistig behinderte Kinder, haben eine erschreckend zu nennende Vorstellung von Humor und man fragt sich, was sie überhaupt auf einer Universität verloren haben. Sie leben komplett in ihrer eigenen Welt und es ist absolut unvorstellbar, dass sie außerhalb ihres vertrauten Bandrahmens überhaupt existieren könnten, einen respektablen Beruf ausüben oder gar eine Familie ernähren. Das nimmt dann auch für den Film ein, der über ganz ähnliche Eigenschaften verfügt. Teilweise wirkt es so, als hätten seine Macher selbst noch nie einen Film gesehen, als hätten sie sich die Welt über dämliche Comics oder drittklassige Fernsehshows erschlossen, als hätten sie wegen einer schweren Kinderkrankheit ihr Zimmer in einer prägenden Lebensphase nicht verlassen dürfen und sich hoffnungslos in ihren Tagträumen verloren. MIAMI CONNECTION ist der Autist unter den Actionfilmen. Er entführt seine Zuschauer in eine Welt, in der nur er zu Hause ist.

 

 

Als Sean (David Bradley) noch ein kleiner Junge war, wurde sein Papa, ein Karatekämpfer, umgebracht und Sean fortan von Izumo (Calvin Young) in der Kunst des Ninjitsu unterwiesen. In der Gegenwart reist er in den fiktiven Staat Triana, um an einem Karateturnier teilzunehmen. Als er dort seinem alten Meister begegnet und dieser kurz darauf entführt wird, macht er sich mit Jackson (Steve James) und Dexter (Evan J. Klisser) auf die Suche nach ihm. Die führt ihn zu „The Cobra“ (Marjoe Gortner), der für General Andreas (Yehuda Efroni) eine Rasse von Supersoldaten kreieren soll und nur auf Sean gewartet hat …

Aller Guten Dinge sind zwar nach Volksmund drei, doch AMERICAN NINJA 3: BLOOD HUNT ist wohl die berühmte Ausnahme von der Regel. Alle Jubeljahre wird er von mir in der Hoffnung eingeworfen, dass er mir vielleicht endlich seine mir bislang verborgen gebliebenen Qualitäten offenbart, aber auch bei dieser Sichtung steht am Ende nur die Erkenntnis, dass der dritte Eintrag der Erfolgsserie eine reichlich freudlose Angelegenheit ist. Selbst wenn man die Ansprüche ganz weit runterschraubt und AMERICAN NINJA 3 lediglich als hohlen Trashfilm betrachtet, gibt es hier rein gar nichts zu holen. Wirklich alle Beteiligten haben ihr Schlechtestes gegeben – oder aber sie haben in dem Bemühen, auch noch den letzten Funken Spaß aus dem Film zu saugen, Überstunden gemacht. Die Story ist selbst dann noch unfassbar dämlich, wenn man sie nur als Wegbereiter für die Actionszenen begreift, die Inszenierung hausbacken und angestrengt, die Kampfchoreografien unter aller Sau und – der Todesstoß für den Film – David Bradley ein so dermaßen unsympathischer Protagonist, dass das Unterfangen eigentlich von vornherein hoffnungslos ist. Die Cannon wollte den einstigen Karatechampion wohl zum neuen Actionstar aufbauen, doch das ist gründlich in die Hose gegangen und vielleicht das beste Beispiel dafür, wie Golan und Globus in der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre von ihrem Urteilsvermögen verlassen worden sind. Bradley lässt sich in eigentlich allen seinen Filmen nur ertragen, wenn es einem gelingt, sich an seiner prollig-machohaften Art hochzuziehen. Klar, auch Dudikoff war kein guter Schauspieler, aber er war als Handkanten-James-Dean gut besetzt und vor allem sympathisch. Wenn David Bradley mit Leichenbittermiene die Muckis anspannt, denkt man hingegen an Steroidmissbrauch, Date Rape und Demütigungen in der Jungsumkleide beim Sportunterricht. Im Vergleich mit dem sonnigen Fun-Actioner AMERICAN NINJA 2: THE CONFRONTATION wirkt Teil 3 unfreundlich, düster und misanthropisch. Das ist nicht per se schlecht, nur gibt der Stoff das gar nicht her. Sundstroms Film ist albern, ohne dabei Spaß zu machen. Eigentlich das vernichtendste Urteil, das man über einen Film verkünden kann. Bis zum nächsten Mal.

Zur Belohnung für den immensen Erfolg von AMERICAN NINJA spendierten Menahem Golan und Yoram Globus ihrem Regisseur Sam Firstenberg und dem Darstellerduo Michael Dudikoff und Steve James wohl einen schönen Urlaub – mit der Vorgabe, statt Urlaubsfotos und kitschiger Souvenirs ein knalliges Sequel mitzubringen. Diese Geschichte habe ich mir zwar ausgedacht, wenn man den in Südafrika gedrehten AMERICAN NINJA 2: THE CONFRONTATION aber so sieht, kann man sich durchaus vorstellen, dass es sich genauso abgespielt hat. Er sieht aus wie ein TUI-Werbespot, in den Godfrey Ho ein paar Ninjas reingemogelt hat: weiße Traumstrände, türkisfarbene Buchten, saftig grüne Palmen, ein strahlend blauer wolkenloser Himmel, Männer in bunten Hawaiihemden und braungebrannte Strandnixen in farbenfroher (und knapp geschnittener) Bademode, wohin das Auge auch sieht. Auf den flotten, dabei auch schon nicht gerade ungemein harten Vorgänger setzt Firstenberg also noch einen drauf: Wenn es mal einen Feelgood-Actioner gab, den man am besten mit einem sommerlichen Cocktail in der Hängematte liegend genießt, dann ist es dieser hier. Nachhaltigkeit oder gar Ernst sollte man dann auch nicht unbedingt erwarten: Trotz der gesteigerten Ninjapräsenz wirken die schwarzen Killer wie eine Randerscheinung, die die Helden mal schnell wegkloppen müssen, um sich wieder am Wasser tummeln zu können. Inhaltlich schießt der Film dann auch einen Bock nach dem anderen, von denen der größte nicht einmal der ist, dass der „The Lion“ genannte Oberschurke mit viel Aufwand Superninjas aus der Retorte züchtet, die dann in einem Testlauf ohne größere Anstrengung von seinem menschlichen Ninjaanführer weggemurkst werden. Nein, nein, der Knaller ist der, dass dies weder einen der anwesenden Kaufinteressenten abschreckt, noch dem Schöpfer selbst als Scheitern seiner Pläne erscheint. Da sieht man mal wieder, dass der beste Verkäufer der ist, der selbst am meisten an sein Produkt glaubt. Und wenn es dazu des Selbstbetruges bedarf, bitteschön!

Ich fand AMERICAN NINJA 2: THE CONFRONTATION lange Zeit besser als seinen Vorgänger, was ich heute zwar nicht mehr behaupten würde, aber toll ist das Sequel trotzdem. Wenn ich mal in einem Film Urlaub machen dürfte, wäre er auf jeden Fall ein sicherer Kandidat. (Wer sich gern über Unzulänglichkeiten und Goofs beömmelt, sollte um 12:05 mal genau aufpassen: Offensichtlich musste da eine Szene in Abwesenheit von Dudikoff nachgedreht werden. Kann passieren. Aber normalerweise filmt man das Double dann so, dass sein Gesicht nicht zu erkennen ist.)

Joe Armstrong (Michael Dudikoff) ist ein Einzelgänger mit Stahl im Blick und rätselhafter Vergangenheit, das ist schon klar, als man ihn zum ersten Mal teilnahmslos an einem Army-Transporter lehnen sieht, während seine Kollegen sich benehmen wie auf dem Schulhof. Dieses Auftreten macht ihn sogleich verdächtig und bringt ihm den Neid der anderen ein. Als er eine Ninjaattacke auf einen Militärkonvoi allein zerschlägt, anstatt sich ruhig zu verhalten, und so den Tod einiger Soldaten mitzuverantworten hat, wird er nicht als Held gefeiert, sondern als Kollegenschwein tituliert. Was in der Realität eine durchaus angemessene Reaktion wäre, ist in Firstenbergs AMERICAN NINJA – dem erfolgreichsten Film des Ninjabooms und Auftakt zu einer insgesamt fünfteiligen Reihe – Ausdruck von Missgunst und Mittelmaß: Joe ist nämlich ein amerikanischer Ninja und er weiß genau, dass man mit Stillhalten gegen Ninjas nicht weit kommt. Für ihn wendet sich jedoch alles zum Guten, als er den Anführer der Front gegen ihn, den toughen Jackson (Steve James) im Zweikampf besiegt. Hatte der ihn kurz zuvor noch als Schlappschwanz, Verräter, Feigling und mithin Oberarsch ausgemacht, den es zu bestrafen gilt, ist er nach seiner Niederlage plötzlich ganz anderer Meinung: Wer ihm die Fresse poliert, der muss ja ein dufter Typ sein – andernfalls hätte man sich ja auch einen gefährlichen Feind gemacht. Was man als Indiz für den unfreiwilligen Humor eines Trashfilms abtun könnte, ist tatsächlich ziemlich gut beobachtet. Ja, so geht es ab in Männerbünden.

Die Ninjas sind die Privatarmee des verbrecherischen Millionärs Ortega, der mit Armstrongs Vorgesetzten einen Waffenhandel vereinbart hat. Angeführt vom „Black Star Ninja“ (Tadashi Yamashita), dem ranghöchsten Ninja Japans, sollen die Profikiller erst einen Überfall vortäuschen (eben jenen, den Joe zu Beginn verhindert hat), dann schließlich für die Erledigung des Störenfrieds sorgen. Das misslingt, weil Joe selbst ein Ninja ist, was in sich schon ein Sakrileg darstellt: Der Black Star Ninja weiß nämlich, dass nur Japaner die Kunst des Ninjitsu erlernen dürfen. So kommt es am Schluss zum unausweichlichen Kampf der guten Army-Soldaten gegen ihre schurkischen Vorgesetzten, Ortega und dessen Ninjaarmee sowie von Joe gegen den Black Star Ninja. Am Ende steht Joe auf dem Dach von Ortegas Riesenvilla, sein stahlblauer Blick in die ferne Zukunft gerichtet, wo weitere Aufgaben auf ihn warten.

Ich habe AMERICAN NINJA schon als Jugendlicher unzählige Male als Videoaufzeichnung von RTLplus gesehen, war begeistert von den Ninjas und ihren coolen Waffen und Dudikoff, der ein bisschen wie eine glattpolierte Actionfigur von James Dean wirkt. Vor ein paar Jahren, als ich den Film nach längerer Abstinenz mal wieder eingeworfen hatte, war viel vom Zauber verflogen, sah das alles doch recht preisgünstig und trashig aus. Diesen Eindruck muss ich jetzt erneut revidieren: Ich habe AMERICAN NINJA nämlich fast so genossen wie damals mit schätzungsweise 13 Jahren und kann ihm zubilligen, einer der schönsten Actionfilme der Achtzigerjahre zu sein. Zwar ohne große Durchschlagskraft oder Nachhaltigkeit, dafür aber mit viel Tempo gelingt es Sam Firstenberg – der auch schon die letzten beiden Teile von Cannons vorangegangener Ninja-Trilogie inszeniert hatte – hier, den Ninja als Figur für den amerikanischen Actionfilm nutzbar zu machen. Die in AMERICAN NINJA verwendete Blaupause wird in jedem der vier kommenden Sequels zum Einsatz kommen: ein amerikanischer Held mit Ninjatalenten auf der einen, eine im Dienste eines Schurken stehende Ninjaarmee mit einem hervorgehobenen Anführer auf der anderen. So umging Firstenberg das bis dahin bestehende Protagonistenproblem, machte dafür aber ein neues Fass auf: Dadurch, dass durch die Figurenkonstellation unzählige Ninjas ins Gras beißen musste, unterminierte er deren Ruf als Meister des Tötens. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich ein anderes Mal erzählen werde.

Christie (Lucinda Dickey), eine fesche Aerobiclehrerin und Elektrikerin, wohnt der Exekution eines Ninjas durch mehrere Polizisten bei, bei der der Geist des Toten von ihr Besitz ergreift und sie zum Instrument seiner Rache macht. Ihre Gedächtnislücken bringen sie gegenüber ihrem neuen Freund, dem Cop Billy (Jordan Bennett), in Erklärungsnotstand. Und dann ist da noch Yamada (Sho Kosugi), der mit dem toten Ninja eine Rechnung zu begleichen hat …

NINJA III: THE DOMINATION zeigt recht eindrucksvoll, auf welch holprige Pfade sich die Drehbuchautoren begaben, um das dem Ninjafilm inhärente Problem der Protagonistenrolle zu lösen. Für diesen dritten Teil von Cannons Ninjatrilogie (nach ENTER THE NINJA und REVENGE OF THE NINJA) bemühte man kurzerhand eine eigentlich eher dem Horrorfilm entstammende Besessenheitsgeschichte, um eine geeignete Identifikationsfigur aufbieten zu können: ein maskierter Killer – ein Japaner zumal – war dem westlichen Publikum wohl nur schwerlich als Protagonist zu vermitteln. Der Leser ahnt schon, dass NINJA III: THE DOMINATION weder Fisch noch Fleisch ist: Die Ninjaaction tritt über weite Strecken des Films in den Hintergrund, stattdessen gibt es Aerobic- und Tanzeinlagen sowie erst Beziehungs- und dann schließlich psychische Probleme mit der Hauptdarstellerin aus dem Cannon-Erfolgsfilm BREAKIN‘, die mit ihrer dunklen Lockenpracht als auch ihrem handfesten Malocherjob Assoziationen zu Jennifer Beals und FLASHDANCE wecken soll. So beschränken sich die nennenswerten Martial-Arts-Sequenzen dann auf die Exposition, in der der später als Geist herumspukende Ninja einen amerikanischen Golfplatz auf furiose Art und Weise aufmischt und das Finale, in dem der nun wieder in seinem eigenen Körper befindliche böse Ninja gegen Yamada antritt.

Über die Laufzeit von 85 Minuten ist das ein bisschen zu wenig, wenngleich NINJA III: THE DOMINATION dieses Manko durch seine Beknacktheit einigermaßen wettzumachen sucht. Das Ninja-Waffenarsenal wird um gemeine Injektionsnadeln erweitert, die der Killer zwischen den Fingern versteckt, und es gibt reichlich übersinnlichen Hokuspokus mit fliegenden Schwertern, sich in den Erdboden bohrenden Ninjas und ähnlich absurdem Kram. Übersinnlich ist übrigens auch die flächendeckend wuchernde Körperbehaarung des süßen Love-Interest-Polizisten, die einem schlagartig bewusst macht, wie sehr sich Schönheitsideale in den vergangenen 25 Jahren verändert haben. Und das nicht unbedingt zum Schlechteren. Lucinda Dickey indes wäre auch heute noch zum Anbeißen.

Der ehemalige Söldner Cole (Franco Nero) ist in Japan zum Ninja ausgebildet worden – sehr zum Missfallen seines japanischen Konkurrenten Hasegawa (Sho Kosugi). Als Cole von seinem alten Kriegskumpel Frank (Alex Courtney) zu Hilfe gerufen wird, weil der von dem Immobilienhai Venarius (Christopher George) und dessen Männern behelligt wird, kann er seine Kampfkünste gleich im Ernstfall erproben. Und als Venarius erfährt, mit wem er es zu tun hat, engagiert er ausgerechnet Hasegawa zur Untersterstützung …

THE OCTAGON erblickte ein Jahr früher das Licht der Welt, trotzdem darf man ENTER THE NINJA als Auftakt des in den folgenden Jahren grassierenden Ninjatrends betrachten. Menahem Golan und Yoram Globus hatten mit ihrer Produktionsgesellschaft wie so oft das richtige Näschen und führten den maskierten Killer in einem Film ein, der als bunte Mischung aus Action- und Martial-Arts-Einlagen,  Abenteuerfilm-Flair, viel Exotik, wohldosierter Erotik, einer Prise Melodram und den obligatorischen komischen Elementen sowie einer beachtlichen Besetzung um die Gunst der Zuschauer warb. ENTER THE NINJA lässt eine klare Linie dann auch etwas vermissen und ich kann auch nach dieser zweiten Sichtung nicht so genau sagen, ob das jetzt ein harter Actionfilm oder doch eher ein jugendfreundlicher Abenteuerfilm ist. Vor allem die Anwesenheit Zachi Noys als rückgratloser Unterhändler mit Hakenhand verhindert, dass ich ENTER THE NINJA so richtig ernst nehmen kann, obgleich er in seinen Actionszenen von durchaus zupackender Härte ist.

Im Gegensatz zu THE OCTAGON jedoch, der mit seinen Ninjas rein gar nichts anzufangen weiß, sind hier schon fast alle Details, die im Subgenre später nicht mehr fehlen dürfen, vorhanden: die unterschiedlich farbigen Ninjaanzüge, das fantasievolle Waffenarsenal, der Ost-West- bzw. Bruderkonflikt, das Gewese um Spiritualität und Ninjaethos. Aber auch die Macken, die das Subgenre nie ganz losgeworden ist, weil sie tief in seine Struktur eingegarben sind, findet man schon: So ist Franco Nero zwar ein erstklassiger Schauspieler, aber ein nur mäßiger Kämpfer (der dann auch mehr als einmal gedoubelt wird). Und sein markantes Gesicht – also sein wichtigstes „Werkzeug“ – verschwindet in den Passagen, in denen er als Ninja unterwegs ist, unter der weißen Kapuze. Richtig gelesen: Cole ist ein weißer Ninja. Wahrscheinlich, weil man ihn farblich von seinem Gegner abheben musste und Schwarz konventionell den Schurken vorbehalten ist.

Eines von April O’Neils (Paige Turco) Mitbringseln für die Turtles entpuppt sich als magisches Zepter, das einen oder mehrere Personen in feudale Japan bugsiert und dafür mehrere Japaner in die Gegenwart holt. Das erste Opfer des Zepters ist April selbst und die Turtles reisen ihr kurzerhand hinterher, um sie zurückzuholen. Im alten Japan angekommen geraten die Kampfschildkröten in einen tobenden Konflikt – und verlieren das Zepter, das ihnen wieder die Rückreise ermöglichen soll …

Alles, was ich vorurteilsbeladen schon über die ersten beiden TURTLES-Filme gedacht hatte, bevor sie mich dann eines etwas Besseren belehrten, verkörpert dieser dritte Teil, der den letzten Nagel im Sarg eines schon maroden Franchises bedeutete. Plastik regiert und anstatt die recht gelungenen Bemühungen der beiden Vorgänger fortzusetzen, die ein geschlossenes Turtles-Universum kreierten, in dem die Figuren dann ihre Abenteuer erlebten, hat man sich stattdessen dafür entschieden, eine zwar spektakuläre und mit vielen Schauwerten garnierte Geschichte um die Comichelden herumzustrecken, die aber leider vollkommen austauschbar und darüber hinaus so involvierend wie nasse Pappe ist. Man hat etwas den Eindruck, dass eine 20-minütige Cartoonepisode auf Gedeih und Verderb auf Spielfilmlänge gestreckt wurde, doch was im Kleinformat vielleicht angenehme Kurzweil (für Kinder) geboten hätte, ufert so zur langweiligen Materialschlacht aus, deren letzten 30 Minuten ich mir nur noch aus missverstandenem Pflichtbewusstsein heraus angeschaut habe. Der Aufwand, der für Kostüme und Bauten betrieben wurde, ärgert umso mehr, als TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES 3 trotz solcher Schmankerl visuell nie über das Niveau eines DTV-Filmchens oder, schlimmer noch, eines Fernsehfilms hinauskommt. Alles ist immer schön hell ausgeleuchtet, damit man alles gut erkennen kann, und jeder Anflug von Stimmung wird im Keim erstickt. Das Drehbuch passt sich dem an und hakt ein abgedroschenes Klischee nach dem anderen ab, um bloß niemanden aus dem Schlaf zu reißen, oder erfindet sinnlose Mysterien, ohne sich dann um deren Auflösung zu scheren. Beispielhaft dafür ist etwa die Entscheidung, Elias Koteas nicht nur eine Rückkehr als Casey Jones zu ermöglichen – wohl um eine Anbindung an den populären ersten Teil zu schaffen und so für die Kontinuität zu sorgen, die man sonst im dritten Teil schmerzlich vermisst -, sondern ihm auch noch eine zweite Rolle angedeihen zu lassen, die nicht nachvollziehbar ist, weil die äußerliche Verwandtschaft der beiden Figuren inhaltlich gar nicht motiviert wird. Aber selbst, wenn man mit weitestmöglich nach unten korrigierten Erwatungen an den Film herangeht und einfach nur bunten Comicfiguren zuschauen will, wird man enttäuscht: Mit Splinter wird die schönste und interessanteste Figur des Turtle-Franchises zu einem sprechenden (und äußerst zerzaust aussehenden) Kopf degradiert, der Erinnerungen an die deutsche Sesamstrassen-Tiffy weckt, die ja auch stets unterleibslos hinter einem Tresen stand. Wo die mutierte Ninja-Ratte in den ersten beiden Filmen eine archaische Würde und Anmut ausstrahlte und den Vergleich mit den berühmtesten Schöpfungen Jim Hensons nicht zu scheuen brauchte, ist sie hier zum sinn- und charakterlosen Stichwortgeber verkommen, der nur noch da ist, damit man eine zugehörige Actionfigur verhökern konnte. Und die Turtles-Kostüme sind zwar detailreicher und insgesamt beweglicher als zuvor, doch sehen sie so schmerzhaft nach Plastik aus, dass der durch diese Verbesserungen angepeilte „Realismus“ sich gleich wieder ad absurdum führt. Es spricht Bände, dass der Auftritt eines Vanilla Ice, der im zweiten Teil noch seinen „Turtles Rap“ (Refrain: „Go, Ninja! Go, Ninja, go!“) samt dazugehöriger Choreografie vortragen durfte, in diesem Film tatsächlich einen Höhepunkt bedeutet hätte. So läuft unter den Anfangscredits ein Song von ZZ Top, deren Retro-Bluesrock anno 1993 ähnlich maschinell und seelenlos klang, wie dieser Film aussieht. Nuff said.

Als ein Chemiekonzern entdeckt, dass die von ihm einst achtlos entsorgten Abfälle zu Mutationen in der Pflanzenwelt geführt haben, ahnt der weise Splinter, was die Ursache für seinen und den Wachstum seiner amphibischen Ziehsöhne Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo ist. Als der für tot gehaltene Shredder (Francois Chau) zurückkehrt und ebenfalls ein großes Interesse an dem gefährlichen „Ooze“ entwickelt, kommt es erneut zur Auseinandersetzung zwischen den Parteien, bei der den Turtles der Pizzaboy Keno (Ernie Reyes jr.), die Fernsehreporterin April (Paige Turco) und der Wissenschaftler Professor Jordan Perry (David Warner) zur Seite stehen …

Nachdem der erste TURTLES-Film in den USA zum Superhit avanciert war – er löste seinerzeit Mike Nichols THE GRADUATE als erfolgreichste Indieproduktion ab -, signalisierte der Flop des Sequels schon den Niedergang des wohl doch etwas zu exzentrischen (oder zu blöden, je nach Perspektive) Franchises, das dennoch auch noch für einen dritten Teil gemolken wurde. Wie man Michael Pressmans Sequel bewertet, hängt wohl nicht zuletzt davon ab, wie einem der Vorgänger gefallen hat: Mochte man dieses wegen seiner an die Comics angelehnten visuellen Gestaltung, wird man von der stromlinienförmigeren Fortsetzung wohl eher enttäuscht sein, vermisste man beim ersten Teil jedoch eine stringente Narration und eine stärkere emotionale Anbindung, könnte THE SECRET OF THE OOZE durchaus gefallen. Schrieb ich über Steve Barrons Film noch, dass man die titelgebenden Hauptfiguren als Zuschauer nur schwer auseinanderhalten könne und es deshalb schwer fiele, sich mit ihnen zu identifizieren, so gelingt es Pressman im Sequel wesentlich besser, verschiedene Charakterzüge herauszuarbeiten und den Turtles eine Identität zu verleihen, die über den bloßen Namen und die farbige Augenbinde hinausgeht. Gleichzeitig habe ich aber die kunterbunte Wildheit des Originals vermisst, der sich nicht wirklich darum zu scheren schien, die Erwartungshaltung des Publikums zu bedienen, sondern streckenweise ebenso chaotisch wirkte wie das Innenleben seiner pubertären Hauptfiguren. Im Sequel verläuft das Geschehen auf relativ ausgetretenen Pfaden und folgt der üblichen Überbietungslogik des Sequels: Es gibt mehr Turtle-Action, mehr Sprüche und Gags und mehr Schauspieler in Kostümen: Shredder kreiert mithilfe des Ooze nämlich noch zwei weitere Mutanten – einen Riesenwolf und eine Riesenschnappschildkröte -, deren Design das Herz des Kindes im Mann aufgehen lassen und den Höhepunkt des Films markieren. Das alles sorgt wie gesagt dafür, dass der Film besser reinläuft, aber auch, dass man ihn schneller vergisst. TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES war doch eine reichlich seltsame Angelegenheit, mit seinen Referenzen an ein erwachseneres Kino, der brüchigen Narration, dem Antiklimax zum Finale und den „leeren“ Protagonisten. THE SECRET OF THE OOZE ist bunter, runder, lauter, aufregender und greller … aber paradoxerwesie auch vorhersehbarer und daher langweiliger. Aber für meinen gestrigen Abend, an dem mir ein dank kurz ausgefallener Nachtruhe immens langer Tag Hirn und Körper beschwerte, war TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES 2: THE SECRET OF THE OOZE genau das Richtige.

New York wird von einer Welle des Verbrechens überrollt, hinter der die Fernsehreporterin April O’Neil (Judith Hoag) das Treiben des japanischen Foot-Clans vermutet. Als die Reporterin dem Anführer dieser Bande, dem bösen Shredder (James Saito), zu nahe kommt, lässt er sie von seinen Schergen überfallen. Zum Glück kommen ihr die vier mutierten Schildkröten Raphael, Michelangelo, Donatello und Leonardo zur Hilfe: Die wurden von der Ratte Splinter (Kevin Clash) in der New Yorker Kanalisation großgezogen und in der Kunst des Ninjitsu unterwiesen. Zusammen mit dem selbst ernannten Vigilanten Casey Jones (Elias Koteas) stellen sie sich dem Foot Clan …

Die Teenage Mutant Ninja Turtles waren in den mittleren bis späten Achtzigerjahren ein relativ erfolgreiches Comicfranchise für Kinder, schafften mit den ach so beliebten „coolen Sprüchen“, catchphrases wie „Cowabunga!“ und einer unstillbaren Pizzavorliebe den Sprung auf Merchandising aller Couleur, in Video- und Computerspiele, ins Fernsehen, in die Spielwarenläden und natürlich auch auf die Kinoleinwände, auf denen es insgesamt drei Filme zu sehen gab, bevor die Filmreihe 1993 zunächst eingestellt und 2007 relativ erfolglos reanimiert wurde. 1990 war ich der Zielgruppe für einen Film mit sprücheklopfenden Kampfschildkröten schon entwachsen, und so ging der neue Trend an mir vorbei, obwohl ich für solch albernem Quark eigentlich damals schon ein Faible hatte. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass ich überaus euphorisch zugegriffen habe, als mir die DVDs der ersten drei Kinofilme in Amsterdam günstig in die Hände fielen. Nachgeholte Kindheit hat ja was für sich und wäre ich mit 14 von meinen Klassenkameraden für einen Kinobesuch wohl ausgelacht und stigmatisiert worden, verleiht mir der Besitz der DVDs heute eine Aura glanzvoller Exzentrik. Na gut, wahrscheinlicher ist es, dass man mich als kaufsüchtigen Nerd bezeichnet. Egal, denn TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES ist gar nicht mal so schlecht.

Regisseur Steve Barron, der sich mit dem berühmten A-ha-Video zu „Take on me“ für Comicadaptionen empfahl und ein paar Jahre später noch den liebenswerten THE CONEHEADS nachlegte, schafft es nämlich ganz gut, die alberne und ja auch reichlich egale Story zugunsten der Betonung der visuellen Seite des Films in den Hintergrund zu schieben: Was vom ersten TURTLES-Film in Erinnerung bleibt, das sind die herrlich verwitterten, zwischen Comic-Verklärung und Authentizität oszillierenden New-York-Kulissen, die detailreiche Kanalisationswelt, die tollen Puppen aus der Werkstatt Jim Hensons – allen voran Splinter, der tatsächlich Erinnerungen an selige THE DARK CRYSTAL-Tage weckt -, die herrliche, mit altmodischer Stop-Motion-Animation realisierte Rückblende, die die Origin Story der Turtles erzählt,  und die von den kiloschwer beladenen Schauspielern ausgezeichnet umgesetzten Kampfchoreografien, die belegen, dass das Golden-Harvest-Siegel, das zu Beginn erstrahlt, nicht bloß müder Promogag ist. Was man dem Film hingegen vorwerfen muss – und diesen Schwachpunkt teilt er lustigerweise mit „echten“ Ninjafilmen und ihren gleichförmigen Maskenmännern – ist, dass die vier amphibischen Protagonisten keinerlei Identifikationspotenzial aufweisen, weil man sie einfach nicht auseinanderhalten kann. Ihre Persönlichkeit erschöpft sich in Charakterzügen, die wohl nur begeisterte Sechsjährige herausfiltern und dann dem entsprechenden Namen zuweisen können, und verschiedenfarbigen Augenbinden. TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES hinkt deswegen gewaltig, wenn er zur Ruhe kommt und sich von der Action ab- und den vier Helden zuwendet. Dass Barron ihnen zwei menschliche Partner zur Seite stellte, spricht Bände. Andererseits könnte man im Sinne des Films argumentieren, dass sich gerade in dieser Identitätslosigkeit das „Teenage“ des Titels entbirgt, das man gern überliest. Michelangelo, Donatello, Raphael und Leonardo sind eben noch keine fertigen Charaktere, sie üben erst noch.

Will man sich nicht damit abfinden, dass TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES nicht mehr als 90 Minuten harmlosen Eskapismus liefert, kann man Barrons Film relativ fruchtbar als Kinderversion von Burtons BATMAN betrachten: Dem düstergothischen Gotham City, das von wahnsinnigen Verbrechern und traurigen Rächern bevölkert wird, setzt Barron ein lebhaftes Manhattan entgegen, das trotz seines Trubels fast dörflichen Charakter hat, der Schurke auf eine ihm hörige Kinderarmee, die großen Spaß daran hat, auf offener Straße Fernseher zu klauen und im Geheimsversteck nach Herzenslust zu skaten oder an Spielautomaten zu zocken (unter ihnen befindet sich ein junger Sam Rockwell) und die Turtles auf ihren kaum zu bändigen Esprit und das Vorrecht der Jugend, laut, aufmüpfig und frech zu sein. Die Verbrecherhatz ist für sie ein großer Spaß, auch wenn der im Laufe des Films dadurch getrübt wird, dass der arme Splinter den Bösen in die Hände fällt. Da müssen die vorlauten Teenager dann doch mal Verantwortung übernehmen.

der ninja-marathon, tag 2

Veröffentlicht: Oktober 30, 2010 in Film
Schlagwörter:, , , , ,

1:26: In knapp zehneinhalb Stunden geht es hier weiter, nämlich um 12 Uhr.

1:29: Herzlichen Glückwunsch an den lieben Alex von den Hypnosemaschinen, dessen Blog heute, dem Betreiber höchst angemessen, seit 666 Tagen online ist. Ein dreifaches „Hail Satanas!“ geht nach Aachen!

1:31 Uhr: Oder steht das immer da, du Schlingel?

10:03 Uhr: Falls schon jemand hier ist: Hier findet sich ein interessantes Interview mit Richard Harrison, in dem der auch auf seine Erfahrungen mit Godfrey Ho eingeht. Quintessenz: „This experience made me feel very dirty. I really felt like a prostitute.“

10:17 Uhr: Habe meiner Linkliste die ReviewseiteThe Revenge of the Ninjas“ hinzugefügt. Etliche Reviews zu Ninjafilmen und Fotos von Videocovers verschiedener Provenienz.

10:23 Uhr: Next up:

Imperium der Ninjas (Hongkong 1986)
Regie: Godfrey Ho

10:27 Uhr: Einer der internationalen Verleihtitel lautet TWINKLE NINJA FANTASY, was mich an einen Ninja-Natursektfetisch-Film denken lässt …

11:49 Uhr: Gleich geht’s weiter.

11:59 Uhr: Und ab dafür.

0:00: Los geht’s!

0:28: Eine Thomas Tang Production. Juhuuh!

1:18: Soldaten in Turnschuhen halten einen Transporter an. Es kommt zum Kampf!

2:25: Der Soundtrack hängt fest.

3:00: Atonales Dröhnen. Einer der Kämpfenden konnte entkommen. Jetzt: Ninjas schnüffeln Heroin. Der Ninjachef ganz in Orange sieht aus wie ein Müllmann.

4:02: Er probiert den Stoff und ist überzeugt. Sein Untergebener: „Da war mal ’n guter Fang. Mindestens 10.000 Dollar.“ Wissen die, dass man Drogen verschneiden kann, um den Gewinn zu maximieren?

4:15: Die Ninjas giggeln erst freudig erregt und bedanken sich dann artig beim Chef für dessen Lob. Aber jetzt kommt ein CIA-Agent dazwischen. Kampf!

5:12: Tod durch Wurfstern.

5:44: Ein Bauarbeiter, der während der Arbeit Wetten angenommen hat, wird von seinen Bossen dafür verdroschen. Und in den Steinbruch geschubst. Und nassgespritzt. Dazu: Lustige Musik.

7:19: „Paul, sie machen Jim fertig. Unten im Steinbruch!“

7:53: Jetzt prügeln sich Paul und Mr. Smith. Eine Frau geht mit Revolver dazwischen.

8:33: Sie droht mit der Freundschaft mit einem Warren Clay.

9:31: Der, so erfahren wir, kontrolliert das Drogengeschäft. Aber ein Agent wird auf ihn angesetzt.

10:40: Der Agent heißt Peter. Die Ninjas überlegen, ob sie enttarnt werden. Aber noch weiß niemand von ihnen. Die Ninjas wollen den Drogenmarkt übernehmen. Sie wollen die Drogenbanden gegeneinander ausspielen und so auch das CIA täuschen.

12:24: Es fliegen die Vornamen durch den Raum, dass es eine Freude ist. Das wichtigste hat der Ninja seinem Chef nur ins Ohr geflüstert. Geheimnisvoll.

13:47: Die asiatische Drogenbande, die nicht Clay gehört, beratschlagt sich.

14:44: Prügelei. Ein Mann versteckt sich hinter einem Baum und kommt als Ninja hervor!

15:39: Es ist der Ninja mit dem schlauen Plan. Aber der andere ist auch ein Ninja und zwar ein blauer.

16:31: Der Blaue gewinnt erstmal und geht einkaufen.

18:48: Die Quintessenz des Ninjafilms: Vom Denken bekommt man Falten.

19:45: Clay redet mit Mr. Wells. Der ist böse, weil er seine Drogen nicht bekommen hat und will Ersatz.

20:31: Wells will wissen, ob die nächste Lieferung denn sicher ist. Clay so: „Ja, öhm, morgen bin ich selbst dabei. Danach bin ich in Urlaub.“ Aber sein Sohn Bob kommt aus Übersee, um ihn zu vertreten.

21:08: Der andere Drogenboss will Clay und Paul loswerden. Letzterer wollte nämlich nicht mitmachen.

21:50: Ein Drogentransport geht durch Ninjaland. Paul fährt, die Ninjas wollen die Straße sprengen!

23:10: Es kommt zu einer Schießerei. Da kommt zufällig der blaue Ninja in Zivil mit Freundin vorbei.

23:58: Clay flieht, alle anderen hinterher.

24:35: Clay nervt etwas: „Ist es noch weit?“ Er schickt Paul allein voraus. „Paul, ich habe solchen Durst.“

25:33: Kaum ist Paul weg, wird Clay von den Dealern erschossen. Die sind jetzt hinter Paul her. Und der blaue Ninja will ihm mit seiner Freundin Peggy helfen.

25:38: Peggy hat ein fliehendes Kinn. Ninjas bewerfen Peggy und Ninja bleu mit Rauchbomben. Ninjafight am Strand. Jetzt schwimmen sie durch die Bucht und der Blaue fängt einen Fisch.

28:11: Dekorativer Zeitlupenschwertkampf in knietiefem Wasser.

29:25: Zwei Schwarze kommen dem Roten zur Hilfe. Derweil haben die Dealer Paul gestellt. Aber der entkommt wieder mit einer Frau im Schlepptau. Die Dealer werfen ihm ne Granate hinterher und sagen: „Das dürfte gereicht haben.“ Hat es aber nur für Sue.

31:35: Der Mord an Clay wird Paul in die Schuhe geschoben. Der blaue Ninja und Peggy werden von den Ninjas gefangen genommen. Und die Ninjas wollen jetzt auch Paul killen.

32:39: Ich kann mein Glück nicht fassen. Das scheint jetzt wirklich ein „richtiger“ Ninjafilm zu sein.

33:24: Der andere Drogendealer, ein Untergebener von Clay, hat ein Verhältnis mit Rose, Clays Frau. Gemeinsam beraten sie, wie sie Bob, Clays Sohn, loswerden.

35:02: Es wird jemand verfolgt. Kann eigentlich nur Paul sein.

35:51: Paul ist verwundet und gestellt. Aber da kommt ein Streifenpolizist des Weges und jagt die Bösen in die Flucht. Eine Frau findet Paul und nimmt ihn mit.

37:36: Aha! Das ist gar nicht Paul, sondern Bob!

38:16. Bob ist ein schüchterner, freundlicher Spargeltarzan, der Clays Geschäfte bestimmt nicht übernehmen kann. Der ist doch total aus der Art geschlagen.

39:14: Dialoge für die Ewigkeit. Bob zum Vater des Mädchens: „Mein Hemd ist so (Grunzlaut) durchgeschwitzt.“ Vater: „Dem können wir abhelfen. Ich hole ihnen ein frisches.“ Bob: „Gute Idee!“

39:36: Das Mädchen heißt Ada und wird jetzt von den fiesen Möppen ausgequetscht. Sie leugnet alles.

41:36: Bob kann ganz gut zuhauen. Er lehrt die Häscher Mores.

42:42: Jetzt muss Adas Papa dran glauben. Bob eilt zur Hilfe. Und jetzt kommt Ada angerollt. Die Welt ist ein Dorf.

43:50: Zurück bei den Ninjas. Die Ninja wissen, dass Bob in der Stadt ist. „Unser Plan hat geklappt!“ „Du bist genial!“ Beide: „HAHAHAHAHA!“

45:07: Bob hat Rose im Verdacht, was mit dem Mord an seinem Vater zu tun zu haben.

45:55: Er folgt ihr zu … Paul! Kampf zwischen Paul und Bob!

47:16: Ich glaube meine Vorfreude kam zu früh. Die Ninjas sind auch in nem anderen Film als Bob, Paul und Konsorten.

48:12: Paul kann entkommen. Bob will ihn töten, weil Rose behauptet, er habe Clay gekillt.

48:59: Jetzt bahnt sich was zwischen Rose, der Schlampe, und Bob an.

49:40: „Du bist lieb, Stiefmutter.“ Oh ja.

50:29: Bob schiebt Rose weg, weil er zu Ada will. „Bin ich zu alt für dich?“ „Nein, aber du bist meine Stiefmutter.“

51:30: Mr. Smith, der Verräter, schickt jemanden zu Rose, um Bob zu töten.

52:25: Faustkampf in einem blau gestrichenen Raum ohne Möbel.

53:11: Mr. Smith ist angepisst, weil Bob schon wieder entkommen konnte. „Es wird immer schwerer, ihn zu schnappen!“ Äh, nein.  Sein Handlanger schlägt vor, Ada zu entführen, um Bob aus der Reserve zu locken. „Glaubst du, das funktioniert?“ „Das klappt, ich verwette mein Leben drauf.“ „Gut, Mann. Die Wette gilt.“

54:02: Jetzt schnappen sie Ada. Ich warte darauf, dass jemand zur Hilfe eilt. Und siehe da, da kommt ein Freund von Paul.

55:34: Er wehrt sich tapfer, kann ihre Entführung aber nicht verhindern.

57:27: Jetzt hat Bob den Freund umgehauen, um Paul zu finden. Aber er schießt aus zwei Metern daneben, obwohl Paul im Bett liegt.

58:47: Der Freund geht in letzter Sekunde dazwischen. Bob wird über den wahren Mörder aufgeklärt.

60:06: Jetzt mal wieder der blaue Ninja in Zivil.

60:57: Mr. Smith sieht ein bisschen aus wie Oliver Stone vor 10, 20 Jahren.

62:11: „Halt die Stellung, ich geh mal pissen!“

62:45: Paul will jetzt Schurken umklatschen. Es gelingt ihm mit Bravour.

64:00: Und sein Freund kümmert sich um den Typen, der so dringend pissen musste.

65:05: Aber die Bösen wissen auch nicht, wo Ada ist. „Ich glaube, Mr. Smith will sie zu seiner Geliebten machen.“ Und Paul steckt seinem Bösen ne Handgranate ins Maul.

66:19: Die Explosion sieht man leider nicht, dafür aber Rose, die Ada befreit. Das wird immer mysteriöser.

67:07: Smith tötet Rose, als er den Verrat bemerkt.

67:39: Ein Ninja am Funkgerät und der blaue Ninja weiß jetzt, wo seine Peggy ist.

68:33: Es sieht so unfassbar behindert aus, wenn Ninjas nix zu tun haben und einfach nur rumlaufen oder dastehen.

69:27: So, noch 10 Minuten.

70:53: Ada wird auf ein Boot geschleppt. Paul hat das Militär zur Verstärkung geholt.

71:55: Wollte Smith Ada nicht nur, um Bob zu kriegen? Davon ist jetzt keine Rede mehr. Er will Ada heiraten!

72:42: Und überhaupt: Was ist mit Bob?

73:20: Paul vs. Smith.

73:47: Damit sich der Kreis schließt: Der Freund von Paul ist der Jim, der zu Beginn von Smith aufs Maul bekommen hat. Und Smith verendet mit einer Harpune im Wanst. Bob ist jetzt auch da.

74:57: Jetzt muss der Blaue nur noch seine Peggy bekommen. Dabei hilft ihm ein Bruce-Lee-Verschnitt mit gelber Jogginghose und gelbem Unterhemd.

75:56: Er macht Dutzende Ninjas platt. Unter anderem einen nach dem anderen auf einem schmalen Feldweg, was so aussieht, als könnten die Ninjas nicht durch das hohe Gras links und rechts daneben laufen. Jetzt ist er tot. Und also muss der Blaue selbst eingreifen.

77:41: Der Blaue schnitzelt sich durch die Ninjahorden. Auch bunte Rauchgranaten können ihn nicht aufhalten.

78:33: Der böse schwarze Ninja explodiert, fehlt noch der Müllmann, der mit explosiven Gymnastikringen kämpft.

79:22: Auch der ist tot und so kann der blaue Ninja seine Peggy in den Arm schließen und auch diesen elaborierten Handlungsstrang zum Ende führen.

13:27: Um 14 Uhr geht es weiter.

Die Macht der Ninja 2 (Philippinen/USA 1986)
Regie: John Lloyd

13:58 Uhr: Sind alle versorgt?

0:00: Erlesen schöne Titeleinblendung. Kotz.

1:01: Ein Schnurrbärtiger schraubt an nem Auto rum. Ein anderes Auto kommt an und Füße steigen aus. Die Füße gehören zu einem Vollbart namens Jack, der Geld vom Mechaniker John will.

2:26: John kann nicht zahlen und wird vor den Augen seiner Frau zersiebt. Und die wiederum wird vor den Augen ihres Sohnes zersiebt. Wer wird wohl der Protagonist des Films sein?

3:55: 20 Jahre später ziehen sich Rocker Koks rein.

4:33: Sie haben sich für nen bewaffneten Überfall heiß gemacht. Auf eine Tankstelle.

5:38: Es wird rumgeballert. DIe Tankstelle befindet sich Ecke Fränklien und Först Ävenju. Der Held ist Polizist, hört den Funkspruch und übernimmt den Job.

6:55: Schusswechsel. Der Held mit Sonnebrille und Dreitagebart wie dereinst die City-Cobra.

7:43: Weil die Bösen nicht rauskomen, beginnt der Held Benzin zu verteilen. Er steckt sich ne Fluppe an und sagt „Sie haben das Recht zu schweigen.“ WIE IN CITY-COBRA!

8:55: Der Boss vom Held ist saumäßig sauer auf seinen Cop, weil der immer übertreiben muss. Aber auch, weil sein Büro ausschließlich in ungesund aussehenden Sandtönen eingrichtet ist, die den Helden ganz grün werden lassen. Ich glaube, dem Darsteller ging es nicht gut während der Szene. Jetzt aber: Bewaffneter Überfall auf einen Supermarkt!

10:46: Ein Auto kommt an. Es ist die Cobra mit seinem Freudn Jim. „Aber beeil dich, ich lass die Ladies nur ungern warten.“ „Du sagst es, Mark.“ Der Held heißt also Mark. Und sein Freund Jim wird von den Räubern geschnappt.

12:01: Durch cooles Rumstehen vertreibt Mark den Fluchtwagenfahrer.

12:37: Ein Ninja steht im Supermarkt und hilft Jim. An seiner Stimme erkennen wir den Mark hinter der Maske.

13:40: Jim aber nicht. Er schleicht dem Ninja hinterher und trifft auf Mark, der sich die Birne reibt.

14:05: Jim ist auch Polizist und wird vom Chef befragt: „Was faseln sie denn da von einem Nienscha, Jackson?“ Jim erzählt von einer Fernsehserie mit Lee van Cleef.

14:18: Der Chef wird kreativ: „Als nächstes erzählen sie mir, dass Rambo die Kundschaft bei Mc Donald’s niedergemäht hat und Supermann ihn verhaftet, weil er sich unberechtigt als Samurai ausgegeben hat.“ WTF?!

14:32: Ein Wissenschaftler bringt einen Laborbericht. Die Opfer wurden von einer ganz besonderen Waffe getötet. Eine Art Eigenbau, wie sich der Chef ausdrückt.

Der Wissenschaftler ist ganz begeistert und schwärmt. Der Chef: „Jaja, das ist ihr Problem.“ Sie einigen sich aber darauf, dass es eine Ninjawaffe war.

16:32: Jetzt rastet ein Mann auf dem Polizeirevier aus und bedroht einen Cop. Mark greift ein …

17:33: Mark überredet den Mann! Es gibt keine Verwundeten!

18:25: Was ist das für eine Welt? Gerade klettern Einbrecher aus einer Villa, da kommt der Ninja dazwischen.

19:27: Der Ninja alarmiert die Polizei. Und jetzt sind wir bei der Familie des Mannes vom Polizeirevier. Die leben in reichlich desolaten Zuständen. Und deshalb kommt der Ninja vorbei. „Wer sind sie?“ „Ein Freund.“ „Nein, das glaube ich nicht. Ich kenne alle Freunde von Carlos.“ Aber der Ninja gibt ihr das Geld, das er von den Einbrechern abgenommen hat.

21:23: Und schon ist der Ninja wieder weg.

21:51: Chef ist aufgeregt: „Dieser Ninjaclown!“ Aber Mark beschwichtigt. Solange er Verbrecher fängt, stellt der Ninja kein Problem dar.

22:43: Jetzt Jim Gaines als Pimp, der einer Prostituierten in den Bauch schlägt und ihr die Kohle abnimmt.

23:38: Gaines, der Sly heißt, wird von einer Frau beobachtet, wie er seine Hure umbringt, sie flieht, er hinterher. Sie trifft auf Mark, der sofort eingreift.

25:34: Die tote Nutte heißt Ingrid.

25:49: Und Mark immer auf Slys Fersen.

26:29: Mark schnappt Sly. Er wird verhört.

27:18: Sly wird auf Kaution rausgelassen.

28:00: Mark fühlt sich wie ein Popanz. Er beschwert sich und bekommt wieder mal ne Standpauke vom Chef.

28:54: Der Film reiht ein Verbrechen ans nächste. Jetzt sind es ein paar Schläger. Der Ninja gräbt sich wie ein Maulwurf zu ihnen, haut einen um und verpufft dann in einer Rauchwolke. Jim stellt den Ninja.

30:13: Der Ninja verpufft schon wieder. Im Boden bleibt nur ein kleines Loch zurück. Jim berichtet Mark.

31:03: Jetzt kommt ein Frank zu den beiden Kumpels. Er ist ein alter Freund von Mark. „Hallo, einen dreistöckigen Whiskey bitte!“ „Hast du Probleme, Frank?“

32:25: Am nächsten Tag besucht Mark Frank in dessen Büro.

33:03: Frank hat jede Menge grausigen Nippes im Büro rumstehen, den er „selbst gemacht“ hat, und der „sehr wertvoll“ sei. Häh?

34:01: Nachts kommt Mark ins Büro zurück und fängt an, an den Nippesfiguren rumzuklopfen. Er findet Rauschgift!

34:52: Mark wird von Frank überrascht. Mark stellt den Kumpel zur Rede. Der sei dazu gezwungen worden. Antonio wurde gefangen genommen. Deshalb habe er auch mit „dem Saufen angefangen“. Wo Antonio ist, weiß Frank auch nicht.

36:45: Mark will mit Jims Hilfe rausfinden, wo Antonio ist.

27:46: Zwei Typen kommen in Franks Büro: „Mist, das ist ein Bulle!“ Die Typen hauen ab und entwischen, Frank erschießt sich selbst. Das Pulsieren des Plots ist absolut unberechenbar.

39:15: Mark und Jim wollen Tony raushauen. Schießerei.

41:44: Sly kifft und lässt eine Nutte zu seinen Füßen umsonst um Drogen betteln. Als er sie verdreschen will, kommt der Ninja. Der will Slys Drogenquelle wissen.

40:43: Alle Bösen sind tot. Der letzte stirbt durch einen gezielten Kopfschusss über die Schulter Tonys.

43:01: Schade, Sly ist jetzt tot. Aber die Nutte kann jetzt auf Geheiß des Ninjas ein neues Leben anfangen. Wie bei Capra.

44:09: Der Drogenobermufti heißt Mr. Ramsey. Und in seiner Lieferung hat sich ein Ninja versteckt!

45:41: Ein Bärtiger (der vom Anfang?) will das der Ninja ausgeschaltet wird.

46:34: Jim sieht mit seinem Truckerhat, dem Riesenschnauz, den langen Haaren und dem Flanellhemd aus wie ein texanischer Tankwart, und nicht wie ein Polizist.

47:53: Ein Hilfesuchender wird von der Polizei abgewimmelt. Aber Mark hat alles mitbekommen …

48:56: Wieder ein Ninjakampf. Gegen wen, habe ich aber nicht mitbekommen. Auf jeden Fall hat der Ninja nem kleinen Jungen und einem etwas älteren geholfen.

50:07: Marks Haus ist eher klassisch eingerichtet. Da würden sich auch Frau Holle oder Klaus-Jürgen Wussow wohlfühlen.

50:57: Wenn Helden nach getaner Arbeit nach Hause kommen, gibt es für sie nichts schöneres als mit freiem Oberkörper zu essen und Dosenbier zu trinken. Aber jemand scheint das Bier vergiftet zu haben. Mark fällt nämlich hin und hustet.

52:20: Ahh, verstehe. Da strömt Gas ein. Und jetzt kommt da noch ein Ninja! Mark ist gefangen.

Toilettenpause!

54:00: Der Polizeichef steckt mit dem Bösen unter einer Decke! „Sie waren ein verdammt guter Bulle. Aber sie sind dumm!“

54:47: Mark hat den Mörder seines Vaters erkannt: Es ist der Bärtige, der Jack Maraccio oder so heißt. Aber der weiß nicht, wo er Mark hinstecken soll.

56:11: Mark wird jetzt drogenabhängig gemacht. Die Kamera immer schön in Schräglage.

57:05: in halbbewusstem Zustand erinnert sich Mark an die weisen Worte seines Meisters.

57:53: Jim macht sich Sorgen um Mark und spricht beim Chef vor. Der behauptet, Mark habe um seine Entlassung gebeten. Als Jim nachhakt, wird der Chef ziemlich grantig. Jim ahnt was …

59:10: Mark soll mit einer Überdosis ins Jenseits befördert werden. Danach schmeißen sie ihn auf die Straße.

59:58: Penner klauen ihm sofort die Schuhe, dann kommt Jim angefahren. Wie wahrscheinlich war das?

60:39: Mark auf cold turkey. „ICH VERRECKE!!!!“

61:17: Am nächsten Morgen geht es Mark schon wieder ganz gut. Er verrät Jim, wer Maraccio ist und dass der Chef mit ihm unter einer Decke steckt.

62:20: Trainingsmontage! Jim schaut dabei zu.

63:42: Maraccio: „Keiner bleibt am Leben, der versucht, mich zu linken.“

64:22: Ein explodierendes Auto gab es bis hierhin noch nicht, doch dieser Missstand wurde jetzt behoben.

65:42: Mark erinnert sich an die schönen Jahre auf der Ninjaakademie.

66:32: Damals sah Mark deutlich asiatischer aus als heute.

67:24: Dafür, dass uns diese Rückblende nichts verrät, was wir uns nicht vorher schon ausmalen konnten, dauert sie recht lang.

68:21: „Kaum ein anderer Mann beherrscht die Technik der Ninjas so gut wie du.“

69:00: „Ich bin du und du bist ich.“

69:42: Jetzt kommen endlich mal diese Fingerverrenkungs-Meditationen vor.

70:28: Mark zählt irgendwelche Silben auf, die sich für jemanden, der nicht versteht, was sie bedeuten soll, einfach nur debil anhören.

71:25: Er will es dem Chef heimzahlen! Bei dem strömt Nebel in die Wohnung.

72:19: Auftritt Ninja. Schwupps, schon ist er wieder verschwunden.

73:14: Also langsam könnte Mark mal zum Punkt kommen. Aha, so wie es aussieht, wolte er den Chef zu Tode erschrecken. Und der hält sich jetzt wirklich sein Herz. Mark gibt sich zu erkennen.

74:19: Der Chef ist tot. Auf zu Maratscho, würde ich vorschlagen!

75:34: Der Ninja hat ne Lieferung für Maratscho abgefangen. Maratscho will ihn fassen, aber der Ninja kommt ihm zuvor und schickt eine Botschaft, die er mit „Ninja“ unterzeichnet. Super.

77:07: Maratscho hat sich für das Treffen extra in Schale geschmissen.

77:42: Maratscho hat gemogelt und Verstärkung mitgebracht. Aber Ninjamark schießt Raketen aus seinem Armband und mischt die Gegner auf.

78:38: Hey, das ist ganz spaßig. Viele Tote und lustige Booby Traps.

79:27: Maratschos Männer haben keine Schnitte.

80:42: Der lebt jetzt als Letzter und bettelt um sein Leben.

81:17: Ninjamark gibt ihm zwei Minuten Vorsprung. Siegessicher setzt er sich erst mal auf seinen Ninjahosenboden.

82:03: Schluss mit lustig jetzt. Wurfsterne!

82:43: Maratscho verletzt. Mark macht weiter mit den Wurfsternen. Wieder ein Treffer! Und der schöne Anzug vom Maratscho ist jetzt ganz schlammig.

83:22: Jetzt ist er in eine besonders fiese Booby Trap gelaufen, die seine Beine komplett durchbohrt hat. Aber Mark lässt sich erstmal bitten. „Ich möchte sehen wie du leidest und vor Schmerzen winselst.“

84:31: Martatscho will sterben. Mark zieht das Schwert und fordert Maratscho zum Harakiri auf. Er lässt ihn liegen und geht.

Ende!

Um 16 Uhr geht es weiter.

Ninja – Kämpfer des Feuers (Hongkong 1987)
Regie: Godfrey Ho

15:41 Uhr: Nach diesem Film werde ich zwecks Essenfassen und Sportschaugucken eine längere Pause machen, bevor ich dann gegen 20 Uhr den letzten Film meines Marathons einschmeiße. Ich tendiere derzeit dazu, dafür nach dem Ganzen Godfrey-Ho-Müll mal einen „richtigen“ Film auszusuchen. Mal gucken.

15:57 Uhr: Ich bin so weit. Und ihr?

0:00: „A Thomas Tang Production of a Bruce Lambert Film“. Der heißt hier: NINJA 8: WARRIORS OF FIRE.

1:11: Blonder Mann auf Golfplatz, einen Pulli lässig um die Schultern. Er locht ein! Ein Schnurrbärtiger mit Dauerwelle und Sonnenbrille applaudiert Victor. Der gibt sich als Ninja zu erkennen. Zwei Ninja kommen angehüpft und zählen das Geld, dass Schnurrbart für eine „Kopie“ gebracht hat.

3:11: In einem anderen Film reden zwei Asiatinnen über die bevorstehende Hochzeit der einen. Jetzt wieder ein Amerikaner mit Schnubi. Und Ninjas, die ihn angreifen!

4:24: Schnubi haut die Ninjas mit einer Keule kaputt, haut ab, jetzt schießt er mit einer Armbrust, trifft aber nicht. Gerangel, seine Tasche geht auf, darin ein Foto von der Braut. Der Mann wird zu einem roten Ninja gebracht. Schnitt: Kriegsfilmmaterial!

6:01: Soldaten. Ein Hinterhalt!

6:52: Amerikaner werden von Vietnamesen angegriffen!

7:30: Die Amerikaner unterliegen. Schnitt: Roter Ninja und Schnurrbartmann. Der rote Ninja will was. Die Braut ist die zukünftige Frau vom Schnubi, der jetzt abgeführt wird.

8:52: Amerikanische Nacht. Ninjas im Büro vom Schnubi (erkennt man an dem Foto der Frau auf dem Schreibtisch). Ein weißer Ninja lugt hervor. Schnitt. Die Verwandten vom Schnubi beklagen dessen plötzliches Verschwinden. Ein Mann,, der im Schatten steht, will seine Männer schicken, um rauszufinden, wo der Schnubi ist.

10:38: Jugendliche, die von Alfred kommen, wollen in einem Nachtklub Auskunft über den Verbleib von Robin. Schlägerei.

11:32: Der rote Ninja sinniert. Leute sind gekommen, die Robin suchen. Das scheint wohl der Schnubi zu sein. Was der mit den asiatischen Jugendlichen zu tun haben soll, kann uns nur „BruceLambert“ sagen.

13:10: Der rote Ninja gibt sich gegenüber Robin zu erkennen. Der kennt ihn! Schnitt: Im Krieg beginnen die Vietnamesen, die Amerikaner zu exekutieren.

14:22: Wieder bei Robin und den Ninjas wird ersterer gefoltert. Jetzt Japaner bei Robins Braut. „Komm her, Pfirsichblüte, hähähähähä.“ Sie behaupten, sie hätten Robin in ihrer Gewalt.

16:07: Sie wollen die Kopien und fangen an, ihr die Kleider vom Leib zu reißen und sie zu vergewaltigen. Da kommt die Brautjungfer des Weges! Sie findet die geschundene Frau, die Marie heißt.

17:26: Sie wird sterben, bevor sie die wichtige Information rausrückt. Yep. Der Blick auf ein Grab lässt keine Fragen offen.

18:32: Die Brautjungfer heult am Grab und schwört, die Mörder zu finden und sie zur Rechenschaft zu ziehen. „Rache, Rache!“ schreit sie und das wird schön mit Echo unterlegt.

19:36: Jetzt plärrt sie bei ihrem „Master“ vor der Tür rum. „Ich bin eine hilflose Frau!“ Sie beschimpft ihn als Feigling. Die Synchro sei hier besonders gelobt. Die Plärre der Frau ist wirklich unerträglich.

20:48: Sie plärrt weiter und wir erfahren, dass sie die Schwester der toten Braut ist. „Ich will ein weißer Ninja werden!“ Der Meister will sie aber lieber töten.

21:54: Auf der Tonspur werden unglaubliche Nichtigkeiten darüber, wer wem was gesagt hat, breit getreten. Die Schwester lebt noch. Sie zeigt ihm ihre Wunden. Spannungsmusik. Er: „Sehr hässlich. Tut es weh.“ Sie sagt, sie spüre nur, wie ihr Herz brenne. Er: „Spielst du Schach?“ (Sie spielen tatsächlich Go.)

23:53: Der Meister will aber weder Go noch Schach spielen. Er ist stolz auf die Frau. „Normalerweise sind Frauen das schwache Geschlecht.“ Sie aber habe die Prüfung überstanden und kann jetzt ein Ninja werden. Hätten wir das auch geklärt.

25:08: „Die Narben bleiben wie kleine Fehler in einem makellosen Juwel. … Ich tätowiere die Regeln in deine Haut, damit du immer daran erinnert wirst.“

26:12: Zu völlig unpassender funkiger Nachtklubmusik malt der Meister ihr eine Blume zwischen die Schulterblätter. Der kann das gar nicht!

27:07: „Du bist fertig. Eine perfekte Ninja. Du hast die Schmerzen erduldet, jetzt kannst du die Freuden genießen.“ Dafür hat sie ein Summsebienchen auf dem Brustbein.

28:03: Der Meister bringt ihr eine neue Würfeltechnik bei, bei der alle 6 Würfel aufeinander liegen bleiben sollen, und schwafelt Schlaues. Er gibt ihr einen Ninjanamen: „Crazy like a Bee“. I’m not making this shit up!

29:38: Die Operation der weißen Ninjas, zu der sie jetzt gehört, wird von Jefferson geleitet. Warum hat der denn keinen Ninjanamen? Oder ist Jefferson sein Ninjaname? Und wenn ja: Wie hieß er vorher: Fucks like a horse?

30:58: Schwesterherz nachdenklich. Sie liest einen Brief von Robin. Der Brief ist gefälscht, aber wir hören trotzdem Robins Stimme aus dem Off. Jetzt liest sie noch einen Liebesbrief von einem Alex. Und noch einen Brief von Alex. Was soll das?

32:46: „Alex, ich werde nie wieder wie früher sein.“

33:24: Ein Ninja bringt dem Golfplatz-Victor die Kunde, dass die Schwester (Jenny) jetzt auch ein Ninja ist.

34:09: Pause, der Film schafft mich: Jensen und Alfred glauben, dass Jenny entführt worden sei. Die wiegelt ab. Einer: „Da will uns einer verarschen.“ Jenny: „Ja, genau. Scheint ne Falle zu sein.“ Schnitt: Jetzt erschüttert eine Explosion das Auto von Jennys Meister!

34:13: Sein Auto wird beschossen und explodiert. Ein Anzugtyp mit Brille grinst. Und Victor (der rote Ninja!) macht: „Ha!“ Dazu guckt ein weißer Ninja bedeutungsschwer. Er zu seinen Ninjas: „Alfred wurde brutal ermordet!“

35:46: Ein weißer Ninja mahnt Jenny zur Besonnenheit.

36:31: Jenny beim Grinsetypen. „Kommen wir also zur Sache jetzt!“ Die Streicher quietschen wie bei PSYCHO.

37:29: Die beiden spielen ein Würfelspiel. Jenny verliert, weil Frauen bei sowas immer verlieren, wie der Brillenmann sagt.

38:15: Jenny schaut sich beim Autohändler einen Fiat an. Derr Verkäufer sagt, das Auto passe zu ihr. Und wie zur Erklärung: „Geringer Benzinverbrauch, leicht zu fahren …“

38:42: Auch er hat eine Tätowierung, die Jenny kritisch beäugt …

39:25: Einer der Japanischen Freunde von Jenny. Szene mit Gruseleinschlag. In einem dunklen Keller, komische Geräusche, Stimmen, die ihn rufen, und jetzt eine merkwürdige Gestalt im Gegenlicht. Sie lacht wie eine Hexe. EVIL DEAD! Fässer fallen um, ist die Gestalt weg? Nein, sie fliegt durch die Luft. Es ist einer Frau in einem weißen Gewand. Es scheint alles nur ein Traum gewesen zu sein. Der Mann wacht auf.

41:30: Der Mann heit: David. Jenny in Lederbuxe kommt aus dem Schatten auf ihn zu. „Du hast das Glück meiner Schwester zerstört.“ Sie will wissen, wer ihm geholfen hat. Sie schnippt, und Dämonenfrauen stürzen sich auf David.

43:06: Der rote Ninja regt sich bei einem Geschäftsmann über die weißen Ninjas auf. Der mahnt, Jenny sei viel gefährlicher. Der Rote ist außer sich und dampft ab. Der andere: „Ich dachte, Ninjas könnten sich beherrschen.“

44:29: Es kommt zum Kampf zwischen einem weißen und diversen schwarzen Ninjas auf einer Baustelle. Die schwarzen Ninjas haben Robin im Schlepptau.

45:23: Zwei schwarze Ninjas rennen mit Robin weg. Der Weiße hinterher. Kampf am Baggersee!

46:25: Nee, doch ne Bucht. Der weiße gewinnt, schießt einem Ninja eine Wunderkerze durch den Bauch.

47:20: Zurück im Krieg. Die Vietnamesen spielen Karten.

48:05: Einer ihrer Gefangenen ist Victor und der soll jetzt mit Robin russisches Roulette spielen. Aha! Das ist eine Rückblende!

49:15: Robin hat Glück gehabt. Jetzt Victor.

49:54: Auch Victor hat Glück. Jetzt wieder Robin.

50:19: Wieder kein Schuss. Der Viertnamese ist sichtlich genervt. „Okay. Neues Spiel.“ Warum machen die denn nicht einfach weiter? So viele leere Kammern gibt es ja nicht. (Diese mangelnde Geduld kommt wohl von der Reizüberflutung im Krieg.)

50:20: Jetzt soll Robin Victor erschießen.

50:55. Kein Schuss. Jetzt umgekehrt.

51:25: Wieder kein Schuss. Die Waffe wandert zu Robin, Victor winselt, aber gerade rechtzeitigwird das Lager von außen unter Beschuss genommen. Robin und Victor fliehen.

52:23: Der Film ist irre! Zurück in der Gegenwart: Robin erfährt vom weißen Ninjameister, dass seine Braut tot ist. Ihm entgleisen die Gesichtszüge, er rennt auf eine Klippe, reckt seine dünnen Ärmchen gen Himmel, fuchtelt rum, und schreit: „Ich werde sie rächen. Sie werden bezahlen. Sie sollen ersticken an ihrem eigenen Blut!“ Dass er nur einen Verband um seine nackte Trichterbrust gewickelt hat, raubt der eh schon peinlichen SItuation die letzt Würde.

53:07: Jenny ist zu Funkmusik mit ihrem neuen Auto liegengeblieben. Sie macht das Beste draus.

54:03: Wir sehen sie seeehr lange einen Weg langlatschen. Sie trifft einen Mann, sagt, sie wolle nur etwas malen. Jaja, sie latscht weiter. Dazu F-F-F-Funk.

54:50: Der Mann hat direkt zwei Kumpels geholt: „Ey Mann, da is ’n geiles Huhn da oben.“ (Man muss dazu sagen, dass er mit so einer albernen übertriebenen Heiserkeit spricht.) Sie wollen zu ihr.

55:09: Die drei Lustmolche bespannen sie. „Verdammt, Mädchen wie die machen einem nur Probleme.“ Einer macht sich an sie ran. „Ähhh, Süße, ich hätt ne tolle Idee, interessiert sie dich?“ Er will wissen, ob sie überall tätowiert ist. Es kommt zum Kampf.

56:50: Zwei halten sie fest, der dritte soll sie bespringen, aber sie erkennt ihn von der Vergewaltigung der Schwester und gibt sich als Ninja zu erkennen. Sie erkennen in ihr wiederum die Mörderin Davids.

58:48: Sie dürfen wegrennen, sie will sie jagen. Ungerecht, sie hat ein Jagdgewehr.

59:35: Auf der Tonspur zirpt, wummert und rummst es, dass man bekloppt wird. Aber jetzt sind alle Vergewaltiger erledigt. Einer kriecht noch rum.

61:02: Er hat doch nur einen Befehl ausgeführt, von Jensen.

61:44: Sie rammt ihm den Gewehrlauf ins Maul: „Ich steck ihn dir rein. Das wolltest du doch auch. Nur ein bisschen anders.“ Schuss. Schnitt.

62:44: Jetzt Jenny beim Brillenmann. Das ist wahrscheinlich Jensen. Wieder mal ein Kampf, aber Jenny haut alle um.

63:49: Jenny und Brille umschleichen sich in einer Garage.

Kurze Pause.

65:12: Brille ist tot.

65:39: Jenny in einem Nachtklub. Es läuft „Nowhere to run, nowhere to hide“. Sie will irgendwen fertigmachen, er sagt, sie solle es „ihnen“ überlassen. Aber sie ist ganz sicher.

66:51: Sie macht ein Würfelspiel mit eine Typen mit tätowiertem Oberkörper. Sie kann wohl hören, was er würfelt, wenn ich den Zoom auf ihre Lauschmuschel richtig interpretiere.

68:17: Beim Schütteln flitschen die immer zwei Würfel in so an der Dekce hängende Körbe. Jetzt ist die Szene vorbei und ich habe keine Ahnung, wer da gewonnen hat. Oder ob überhaupt wer gewonnen hat.

69:29: Klassisch: Sie erinnert sich an diverses Unglück der vergangenen 70 Minuten, dazu schwafelt ihr Meister aus dem Off.

70:14: Der Würfelmann ist mies drauf. Sein Sohn ist in seine Todfeindin Jenny verliebt. Der Mann beschimpft den Sohn als Waschlappen.

71:21: Auf finsterster Straße wird Jenny von dreckig lachenden Typen verfolgt. „Ich hatte mich entschieden, mit dem Töten aufzuhören. Aber ihr Jungs ändert meine Meinung.“ „Wir werden dir den Arsch aufreißen!“ Kampf!

72:39: Sie kennt keine Gnade. Würfelmann bekommt einen Satz abgeschnittener Ohren geschickt.

73:22: Jenny wartet auf den Würfelmann, den sie wohl zum Kampf herausgefordert hat. Aber er lässt sich Zeit. Sie ruft einen „Mark“. Ich hoffe, das ist der Würfelmann, ich kann nämlich nicht mehr.

74:28: Jenny ist überwältigt worden. Vom Würfelmann! Aber da spuken noch andere Leute herum. Und Jenny steht wieder.

75:50: Man sieht nix. Jenny erledigt einen Typen. Würfelmann schießt daneben.

77:22: Würfelmann hat kein Bock mehr auf das ewige Umlauern und ruft Jenny. Die lässt sich aber sehr bitten.

78:15: Würfelmann heißt anscheinend „Mark Lo“, was sich, wenn man es ausspricht, ziemlich dumm anhört.

79:34: Ein fairer Kampf: Er mit Knarre, sie mit einem Giftspitzen verschießenden Fächer.

80:22: Er ist getroffen, lebt aber noch. Und er will nachladen. Sie: „Du Feigling!“ Alex, Marklos Sohn, geht dazwischen und wird vom Papa erschossen, der sich daraufhin selbst umbringt. Schnitt zu Robin im Krieg.

81:47: Victor sieht aus wie Peter Stormare, nur platinblond. Robin fordert Victor heraus. Ah, das ist gar nicht im Krieg, sondern in der Gegenwart. Ninjas sterben.

83:15: Aber weil sie wie Spargel aus dem Boden schießen, können sie Robin überwältigen. Sie drehen ihn im Kreis herum. ???

84:18: Robin bewusstlos, Victor will ihn erschießen, aber der weiße Ninja kickt ihm die Knarre weg. Kampf Rot gegen Weiß!

85:39: Robin erschießt den Roten, nachdem der auf den Weißen geschossen hat. Friedliche Musi, ein Blick auf die Leichenberge. Ach, wie schön. Das ist schon einen Asbach Uralt wert.

Robin trägt den Weißen weg und Ende.

17:38 Uhr: Ich hoffe, es hat euch bis hierhin gefallen. Um 20:30 Uhr steigt die Abschlussvorstellung. Kurz vorher gebe ich den Film bekannt. Bis dann!

19:45 Uhr: Den glanzvollen Abschluss bildet dieser Film:

American Ninja 4: The Annihilation (USA 1990)
Regie: Cedric Sundstrom
Darsteller: Michael Dudikoff, David Bradley

20:25 Uhr: Mir ist nach den ganzen Ho-Schnibbelfilmen einfach nach klassischer Filmkunst.

0:00: Ach, die Cannon. Schnüff.

0:45: Söldner fliehen vor irgendwas.

1:20: Vor Ninjas!

1:53: Der erste Söldner wurde erwischt. Und ein anderer ist verwundet.

2:47: Die Ninjas kommen näher. Ballerei, aber die Ninjas im Vorteil.

3:41: Man stellt hier tatsächlich Kameraarbeit fest. Hatte ich nach den letzten beiden Tagen ganz vergessen, dass das ja auch zum Film gehört.

4:48: Die Söldner steigen in ein Schlauchboot, aber das ganze Wasser ist ninjaverseucht. Sie sitzen in der Falle. Und James Booth guckt zufrieden.

5:29: Jetzt eine Hochzeit. Bradleydavid und seine schwarzer Sidekick sind im Publikum. Der Pfarrer sieht aus wie Joachim Fuchsberger.

6:51: Der Schwarze ist der Bräutigam! Und er und Bradley müssen leider gehen, weil der Chef anruft.

7:47: Missionsbriefing: Bradley und Sidekick sollen Mulgrew (James Booth) fassen. Auf einem Bild im Hintergrund: Bush sen. Und jetzt Videomaterial von gefolterten Spezialagenten (= die Söldner). Die Ninja wollen Lösegeld.

9:52: Der Schwarze heißt Carl.

10:36: Bradley redet Klartext. Carl sei nicht bereit, obwohl er ein Topagent ist. „Those were Ninja!“ Bradley will Joe Armstrong (= Dudikoff). Aber der ist längst ausgestiegen.

12:01: Bradley und Carl springen mit dem Fallschirm ab.

13:16: Zum Glück hat Bradley einen todschicken Lederblouson dabei. Den lässt er sich bestimmt vertraglich zusichern. Jetzt treffen sie auf einen schießwütigen Jugendlichen namens Pablo, ihre Kontaktperson.

14:44: Wir befinden uns in einer steinigen Wüstenei, damit ihr einen Eindruck vom Setting habt. Wahrscheinlich Mexiko.

16:02: Nee, da laufen ja Araber rum! Und in einer Kneipe ein Rastafari. Ich schätze, es gibt gleich die typische Kneipenschlägerei. Die Neuen werden schon gut beäugt.

17:27: Bradley gibt sein Bestes, die Lust auf einen Proteinshake zu unterdrücken.

18:25: Bradley haut Leute um und macht dabei Mobiliar kaputt. Der Wirt zieht den Schwanz ein und bittet die Helden in sein Büro.

19:45: Der Wirt berichtet über die Lage der Festung, während Polizisten die Kneipe stürmen. Mulgrew wird sich persönlich beim Wirt für den Verrat bedanken.

21:15: Bradley & Carl konnten sich verstecken, jetzt wird Pablo bedroht. Sie sind im Schrank! Mit einem gezielten Sprung aus dem Fenster entkommen die Helden. Verfolgungsjagd!

22:36: Man ahnt es schon: Die Rolle des lustigen Sidekicks nimmt gar nicht Carl, sondern Pablo ein. Jetzt suchen sie Hilfe bei einer Frau.

23:49: Die Frau versteckt sie in einer Leichenhalle. Sie sollen zu den Toten auf die Bahren.

24:44: Mulgrew hat so einen naziarzthaften Schergen in schwarzer Uniform unter sich.

25:42: Der durchsucht die Halle, findet aber niemanden. Die Polizei rollt ab. Und Bradley heißt hier „Sean“ oder „Shawn“. Ich tendiere zu letzterem, das passt besser zu Bradleys Fresse.

27:11: Mulgrew foltert höchstselbst. Ein Chef, der mit anpackt, der sich für nix zu fein ist. Peng, jetzt hat er einen Amerikaner exekutiert. Und den zweiten auch.

28:24: Dem letzten, der an der Decke aufgeknüpft auf einem Stuhl steht, erzählt er jetzt, wie langweilig sein Leben sei. Dann schießt er dem Stuhl die Beine ab. Der Mann hat Agressionsprobleme.

29:54: Shawn meditiert. Kann er damit nicht bis zum Showdown warten? Jetzt werden erstmal die Ninja-Devontionalien ausgepackt und liebevoll verschraubt. Er hat nen Flitzebogen! Ah, ja, besser geht das natürlich im Spagat. Angeber.

31:29: Shawn schießt Ninjas mit dem Bogen ab, schleicht sich hinter sie (was geografisch nicht möglich ist, ohne dass sie ihn sehen) und erwürgt sie. Zeitlupe.

32:41: Super. Zig Ninjas latschen in die falsche Richtung, während 5 Meter hinter ihnen der Kollege gekillt wird. Die Kameraeinstellung beschönigt nichts.

33:40: Shawn und Konsorten sind den Ninjas aber doch ins Netz gangen. Eine riesige Ninjaarmee (blau, rot, schwarz, gelb) trainiert auf einem Hochplateau, das jetzt der Hubschrauber umkreist. Sieht schick aus und könnte ich mir auch von Playmobil vorstellen, so nen Ninjastützpunkt.

35:28: Ein Ninja mit Augenklappe überwacht die Übungen. Und von einer Tribüne aus schauen Mulgrew und ein Scheich zu.

36:34: Die Ninja müssen über ein Klettergerüst laufen, auf dem Glassplitter befestigt sind. Am Boden sind links und rechts Spieße. Einer fällt voll mit den Klöten auf die Scherben, ein anderer auf die Spieße. Wieder ein anderer wird bei einer anderen Übung aufgespießt.

38:08: Mann, das ist alles so albern. Jetzt ist Shawn da und wird sofort in den Staub getreten. Er muss gegen Ninjas fighten!

39:15: Shawn haut sie alle weg.

39:49: Aber sie kommen immer wieder. Jetzt ist Shawn betäubt worden. Mulgrew flüstert ihm Liebkosungen ins Ohr: „You American fuck!“

40:46: Der Scheich will, dass Shawn und Co. in 48 Stunden hingerichtet werden. Mulgrew will erst wissen, was sie wollen.

41:42: Er peitscht einen der Gefangenen, der seinen Schuh nicht lecken will. Jetzt tut er es doch.

42:22: Wenn Shawn weiter schweigt, wird er weitere US-Boys quälen. Jetzt peitscht er Carl. Aber Shawn, das Schaf, schweigt mit der Beharrlichkeit einer Elefantenkuh.

43:54: Die Frau rotzt Mulgrew beherzt in die schurkische Visage.

44:28: Joe Armstrong betritt den Film. Er ist Lehrer und lehrt seine Klasse über die Umwelt. Es sind lauter kleine schwarze Kinder. Aber ein CIA-Mann ist da. Er gibt den Trautman für Armstrongs Rambo.

46:22: Joe sinniert barfuß an einem See und trinkt Kaffee direkt vom Lagerfeuer. Ein Naturbursche. Aber jetzt steigt er schon aus dem Flugzeug.

47:33: Er trifft am Flughafen auf Pablo, der ihn mitnimmt. Der Zollbeamte hat übrigens gleich mal telefoniert, nachdem er Joes Pass gestempelt hat.

48:44: Richtig. Es gibt da eine Stadt namens Sulphur Springs, eine ehemalige Häftlingskolonie, die heute kommunenhaft Zuflucht für alle Mulgrew-Flüchtlinge bietet.

50:07: Ninjas überfallen den Wagen!  Joe hat nix verlernt. Auch mit dem Schwert nicht.

51:03: Alle Ninjas tot, weiter im Text: Sulphur Springs. Sieht aus, als würde Bad Segeberg jetzt MAD MAX aufführen.

52:36: Joe sucht Hilfe bei Punks, Rockern, Gammlern und anderen Gestrandeten …

53:50: Joe wird zum Kampf rausgefordert. Mann, immer diese Rituale. Gleich ist er einer von ihnen.

54:40: Joe gewinnt. Der „Bürgermeister“ von Sulphur Springs sagt, dass sie Leute wie Joe brauchen. Sie heißen ihn willkommen.

56:19: Joe will die Hilfe der Einwohner, um das Fort von Mulgrew anzugreifen.

57:15: Ein edles Bankett im Freien. Der Scheich und Mulgrew sind am Start.

58:27: Der amerikanische Botschafter äußert Mulgrew gegenüber seine Verachtung. Aber Mulgrew hat ja ein As im Ärmel.

59:18: Ätsch, die Hinrichtung wird vorgezogen! Joe erscheint bei der Party.

60:04: Als Priester verkleidet. Aber er wird vom Nazischergen ertappt. Joe macht den Vulkaniergriff.

60:53: Er schleicht weiter umher, was er sucht, man weiß es nicht.

61:40: Der Botschafter warnt, dass er alles dem Erdboden gleichmachen lasse, wenn die Amerikaner hingerichtet werden. Der Scheich lacht, sagt, dann sei New York das nächste Ziel …

63:03: Joe muss abhauen. Pablo holt ihn ab.

63:47: Ok. Joe hat eine Karte der Festung entwendet.

64:45: Mulgrew weist den betenden Scheich darauf hin, wo Mekka tatsächlich liegt. Köstlich!

66:45: Shawn hält Sarah lieb, Joe schleift sein Schwert.

67:03: Dudikoff macht wieder den B-Film-James-Dean.

68:07: Die Sulphur Springser machen sich auf den Weg in die Schlacht.

68:42: Joe fährt derweil Schlauchboot. Jetzt wieder Mulgrew und der Scheich. Der Scheich will die Gefangenen sehen.

69:52: Mulgrew befummelt Sarah. Er watscht ihr ein paar. James Booth war wirklich ausgezeichnet für solche Rollen und war fast in jedem Cannon-Film dabei. Naja, in vielen jedenfalls.

71:19: Der Scheich ist wahnsinnig. Er schaltet eine Bombe ein und lässt den Countdown laufen. mulgrew kann sie noch stoppen. Der Scheich sagt, es erfülle ihn mit Ekstase, nur eine Sekunde vom Tod entfernt zu sein. Brrrr …

72:47: Der Mad-Max-Fabklub rollt derweil vor der Festung an.

73:25: Joe macht es sich schwerer und klettert mit seinen Ninjakrallen einen ganzen Felsen hoch. Da ist auch ein Staudamm oder sowas.

74:14: Haha, der Nazi stellt sich den Anarchos mit einem Megafon in den Weg. „You are all under arrest.“ Er wird nur ausgelacht. Und die Ninjas stehen doof da mit ihren Schwertern, als das Geballer losgeht.

76:18: Mulgrew und Scheich dämmert’s, dass der Angriff wohl über irgendwelche Tunnel erfolgen soll. Genau da eben, wo Joe ist.

77:16: Mulgrew und Scheich wurden eben von drei weißen Ninjas begleitet, die genau einen Koffer getragen haben. Ninjainflation!

78:17: Immerhin haben die Amis schicke Kostümchen für die Exekution bekommen. Und die Ninjas alle im Chor, ohne Unterlass: „Kill! Kill! Kill! Kill! Kill!“

79:25: Joe fängt einen Pfeil mit den Zähnen und ersticht damit einen, der ihn von hinten klammert.

80:14: Dafür, dass die wissen, wo der Eindringling ist, haben sie ganz schön viel Publikum bei der Hinrichtung. Sollten die nicht verhindern, dass Joe ihre Bude in die Luft sprengt?

81:18: Joe befreit Shawn. Doch der hat den irren Blick und greift Joe an. Jetzt erzählt der Scheich von irgendwelchen Omen, die er im Schlaf gesehen habe. Mulgrew ist genervt.

82:49: Joe vs. Shawn!

83:24: Joe rammt Shawn ein Messer in den Bauch. Der war es natürlich nicht wirklich, der echte Shawn ist ja draußen. Es war nur ein Japaner mit Maske.

84:26: Glück gehabt, der Shwan wird hingerichtet, kann man da nur sagen. Und dem geht langsam die Düse. Ha, da kommt Joe als gelbschwarzer Ninja. Er killt wieder Ninjas in plain sight, ohne dass sich jemand daran stört.

86:03: Joe wartet die erste Hinrichtung ab, bevor er eingreift. Faire Geste.

86:50: Joe, Sarah und Carl konnten sich zurückziehen, Joe muss gegen den Oberninja antreten. Shwan leistet Beistand. „Kill the cowards!“ schreit Mulgrew. Angriff der Anarchos!

88:15: Das Fort wird gestürmt und die Ninjas haben keine Schnitte gegen den Mob. Meister des Tötens, my ass. Hier eher Meister des Sterbens.

89:16: Joe und die Gefangenen mischen sich ins Getümmel.

90:38: Der Scheich haut mit dem Helikopter ab, Carl pustet ihn vom Himmel.

91:23: Mulgrew hat Sarah. Joe hinterher. Sarah schreit! Wo ist dieser Mulgrew bloß? Versteckspiel.

92:12: Joe un der Oberninja. Pathetische Begrüßungsrituale. Jetzt der Fight, derweil Shawn weiter nach Mulgrew und Sarah sucht.

93:28: Doppelfight! Jetzt kriegt Mulgrew einen auf die Mappe.

94:35: Shawn kostet jeden Schlag aus. Paralleler Finalschlag. Aber der Oberninja wird zu Sicherheit in die Luft geeprengt. „It’s over.“ Shawn herzt Sarah.

95:32: Joe schenkt Pablo den Ninjaanzug und verabschiedet sich schwermütig und würdevoll von diesen tollen Menschen.

96:43: „Shawn, you find me at the school.“ Er geht zwischen den Leichen raus, alles qualmt. Musik, Ende.

97:55: Herrlicher Abschluss-AOR-Song: „Fight Fire with Fire“. Natürlich nicht von Metallica, wo denkt ihr hin!

98:54: Der Film wurde tatsächlich in Lesotho gedreht.

Aus.

Das war es mit dem Ninja-Marathon. Ich hoffe, es hat allen Mitlesern und Reinguckern ein bisschen Spaß gemacht. Ich danke für euren Besuch!

Mal sehen, was ich mir als nächstes ausdenke.

Jetzt aber: Feierabend!