Mit ‘Starr Andreeff’ getaggte Beiträge

Nach dem Atomkrieg: In einem Bunker in der Mojave Wüste sitzt ein Forschungsteam und wartet darauf, dass sich die Zeichen für ein erneut mögliches Leben an der Erdoberfläche verdichten. Bei einem „Landgang“ werden zwei Crewmitglieder jedoch von etwas überfallen, was sie als „Gargoyle“ bezeichnen, bevor der Funkkontakt schlißlich abbricht. Die von David (Andrew Stevens) geleitete Rettungsmission kann nur noch die Leichen der beiden Männer bergen, findet dafür aber eine Frau, die nicht nur an der Erdoberfläche überlebt hat, sondern auch noch schwanger ist. Das „Kind“ entpuppt sich jedoch als rasend schnell wachsendes Monstrum, das nach seiner „Geburt“ sofort beginnt, die Besatzung zu dezimieren …

Auch im Jahr elf nach ALIEN lief die Rip-off-Maschine noch auf Hochtouren. THE TERROR WITHIN ist ein ziemlich typischer Vetreter der unzähligen ALIEN-Klone und als solcher entweder als todsterbenslangweilig oder aber als OK zu bezeichnen: Er ist nämlich weder mies genug, um ihn als Baddie zu verlachen, noch gut genug, um tatsächlich mitzugehen. Das Monster, das aussieht wie ein auf links gedrehter Donald Duck, wird mit zunehmender Spielzeit alberner und warum es eine solche Bedrohung darstellt, wird auch nicht ganz klar. Das Original-Alien hatte immerhin scharfe Zähne, einen gefährlichen Schweif und das gemeine Säureblut, der Gesell hier hat eigentlich keine größeren Talente als ein engagierter Kirmesboxer, für den auch die raren Waffen ausreichen müssten, die die panischen Crewmitgleider zusammensuchen. Tun sie aber, dank ausreichend vorhandener menschlicher Blödheit, nicht. Weil die Hatz auf das Monster (oder umgekehrt) also nicht so besonders aufregend ist (noch nicht einmal George Kennedy, die personiiziere Rettung in letzter Sekunde, kann etwas gegen das Biest ausrichten) hat man sich noch eine tragische Liebesgeschichte für den Film ausgedacht, die dann auch für den einen Moment sorgt, bei dem einem das Geschehen dann mal ausnahmsweise nicht zu 100 Prozent am Arsch vorbeigeht.

Für den gestrigen Trashmarathon war THE TERROR WITHIN dann aber doch ein geeigneter, immerhin recht kurzweiliger Kandidat, der zudem eine der immer wieder gern gesehenen blutigen Aliengeburten als Refenrenz aufweisen kann.