Mit ‘Steve Austin’ getaggte Beiträge

THE PACKAGE ist von den DTV-Actionern, die ich zuletzt gesehen habe, wahrscheinlich der beste. Regisseur Johnson verfügt über zwei starke Hauptdarsteller und eine Idee, wie er sie einzusetzen hat, wovon vor allem Steve Austin immens profitiert. Kommt der ehemalige Profiwrestler in seinen schwächeren Filmen eher persönlichkeitsarm rüber, gefällt er hier als ahnungsloser Schuldeneintreiber eines Gangsterbosses, der ein mysteriöses „Paket“ an „den Deutschen“ (Dolph Lundgren) liefern soll und plötzlich eine ganze Armee gedungener Killer im Nacken sitzen hat. Austin, wenn auch nicht gerade das, was man einen „Durchschnittstypen“ bezeichnet, ist in solchen tragisch angehauchten Loserrollen am besten, weil sie seine mangelnden Ausdrucksmöglichkeiten auffangen. Und Lundgren hat hier einen supersaftigen Part an Land gezogen, darf als todkranker Gangster lange, wahnwitzige Monologe halten und dabei den Bass seiner Grabesstimme rollen lassen. Einmal mixt er sich vor einem Sterbenden einen Fruchtsaft und zählt all die wichtigen Inhaltsstoffe auf, die in den verschiedenen Früchten enthalten sind. Sobald er zu sehen ist, zieht sich der ganze Film um ihn zusammen.

Das charakterisiert auch Johnsons ästhetisches Programm: THE PACKAGE ist vordergründig ein geradliniges, einfach strukturiertes Action-Roadmovie, allerdings mit heftiger Schlagseite gen parabelhafter Schicksalserzählung, deren Twist am Ende an eine weltliche Version von ANGEL HEART erinnert, mit Dolph Lundgren als Teufel. Der Look des Films ist monochrom, mit vielen Grau- und Brauntönen, schlechtem Herbstwetter und schummerig beleuchteten Räumen, deutet die Tragweite der Ereignisse, die Austins Protagonist Tommy nicht durchblickt, bereits an, ohne aber auszusprechen, worum es eigentlich geht. Was verbirgt sich in dem verdammten Paket, einer unscheinbar aussehenden Brieftasche, hinter der plötzlich alle her sind? Die Action ist sehr ruppig gehalten, großkalibrige Schusswaffen kommen ausgiebig zum Einsatz, der Tod ist schmerzhaft, unbarmherzig und blutig. Das Leben in THE PACKAGE ist ein einziges Rennen, bei dem man aber nicht weiß, was einen am Ziel eigentlich erwartet. Vielleicht ist es nur zu folgerichtig, dass die Auflösung des Ganzen nur sehr bedingt Sinn macht. Der Twist ist etwas zu clever for its own good, passt aber auch wieder, weil die Welt von THE PACKAGE sowieso nicht mehr nach Gesetzen der Logik funtioniert, sondern bereits völlig aus den Fugen geraten ist.

Die Klage, dass Filme (vor allem aus Hollywood) heute nicht mehr so gut und bedeutsam sind, wie sie es vor Jahrzehnten einmal waren, gehört zum Standardrepertoire des leidgeprüften Cinephilen. Weitaus weniger oft gehört, aber kaum weniger zutreffend ist die Feststellung, dass Filme heute auch auf andere Art und Weise beschissen sind, eine bestimmte Spielart des Schrotts leider völlig verschwunden ist. Vorbei die Zeit, als mit markigen Airbrush-Covermotiven ausgestattete Billighuber von ahnungslosen Videothekaren im Regal neben den starbesetzten Actionknaller geräumt wurden, der Amateurhobel dank Kreativität und Fleiß des Effektmannes zum „Klassiker“ avancierte, berühmte Publikumsschlager unbeholfene Rip-offs aus aller Herren Länder erfuhren, die die Lachmuskeln der mehr oder weniger überraschten Zuschauer strapazierten. Sicher, Dilettanten gibt es im Filmgeschäft immer noch, aber es ist leichter geworden, das eigene Unvermögen zu kaschieren (oder natürlich es absichtlich zu betonen, um das verblödete SchleFaZ-Publikum abzuholen). Auch wenn mancher selbsternannte Digitalkameramann beim Wort „Achsensprung“ wahrscheinlich erschrocken unter seinen Golf GTI kriecht: Moderne Schnittprgramme erlauben es mit ein bisschen Fingerfertigkeit alle Spuren des Versagens zu tilgen und den aus der Portokasse des örtlichen Gebrauchtwagenhändlers finanzierten Film fast aussehen zu lassen wie den neuen McG. Dass Realismus und Authentizität das vorherrschende Paradigma geworden sind, hat ebenfalls dazu beigetragen, überbordende Absurdität, Albernheit und Infantilität, die manchen Actioner früher zur Lachnummer machten, zum No-Go zu erklären. Grimmigkeit und heiliger Ernst sind Trumpf und nicht gerade der beste Nährboden für Humor, egal ob freiwiliger oder unfreiwilliger Couleur. Aber manchmal wird man überrascht, was mich zu CHAIN OF COMMAND bringt, einem Billigfilm, der die Grenze zum Amateurbereich mehr als nur haarscharf streift und von Minute zu Minute blöder wird.

Zunächst beginnt der Film von Kevin Carraway ganz ordentlich, nämlich mit der besten Einstellung des Films, die wahrscheinlich irgendwo geklaut oder aber Archivmaterial ist, denn der Unterschied zum Rest des Films ist eklatant. CHAIN OF COMMAND (Alternativtitel: ECHO EFFECT) ist eines jener Werke, dessen Figuren allesamt in blitzblanken, völlig unbewohnt und seltsam steril aussehenden Fertighäusern wohnen und mit Autos herumfahren, die gerade frisch vom Fließband gerollt zu sein scheinen. Gedreht wurde im schönen Hamilton, Ohio, das mit seinen unbelebten Straßen an ein besonders attraktives Gewerbegebiet erinnert, auch wenn die meistens nicht über ein schlammfarbenes Flüsschen verfügen, an dessen begrünten Ufern Parkbänke zum gemütlichen Verweilen mit Aussicht auf Lager- und Fabrikhallen einladen. Star der Show ist Michael Jai White, der einem nur leid tun kann: Seine große Chance auf Ruhm und Stardom verflog einst mit dem Flop von SPAWN, danach konnte er immerhin in DTV-Actionern wie UNDISPUTED 2 oder BLOOD AND BONE punkten und war zuletzt bei mir in Form von TACTICAL FORCE und SKIN TRADE zu Gast. Hier bleibt ihm nichts anderes übrig als gute Miene zum bösen Spiel zu machen, was ihm nur bedingt gelingt. Ich meine, im Verlauf des Films eine gewisse Genervtheit und Ernüchterung in seinem Gesicht gesehen zu haben, die ich nur zu gut verstehen kann, denn was einem hier geboten wird, spottet jeder Beschreibung. Der zweite „Hauptdarsteller“ Steve Austin hat kaum mehr als einen verlängerten Cameo, der darauf schließen lässt, dass er eher zufällig in der Gegend war und engagiert wurde, um mit seinem Namen prahlen zu können. Er bekommt nichts zu tun und wird ziemlich traurig durch einen über Bande abgefeuerten Schuss getötet, was seine vorangegangenen Großmaulsprüche, mit denen er als unbesiegbarer badass charakterisiert wurde, umso armseliger erscheinen lässt. Alle anderen Darsteller sehen aus wie erfolglose Schuhverkäufer und gleichen mangelndes Talent oder Charisma durch überbordenden Enthusiasmus aus. Immer eine tödliche Kombination. So schleppt sich die uninteressante Geschichte höhepunktarm von einer miserabel geblockten, einfallslos abgelichteten und schlicht scheiße aussehenden Szene zur nächsten, in den kurzweiligen Schusswechseln immer wieder „ansprechend“ garniert von grottenschlecht animierten CGI-Blutspritzern. Der große „Twist“ am Ende schlägt dem Fass dann engültig den Zacken aus der Pfanne: Die Kohle, die die bösen Drogendealer vermissen, wurde beim Helden im Garten unter ca. 6 Zentimetern Erde vergraben, auf dass er sie dort irgendwann finden würde. Gern hätte ich hier gern spektakulärere Erkenntnisse oder Beobachtungen weitergeben, aber die Scheißigkeit von CHAIN OF COMMAND ist eher von der tristen Art. Plastikkraken oder an der Schnur gezogene Torpedos sucht man also vergebens, aber wer Freude an sinnlos eingestreuten reaction shots trantütiger Visagen, abscheulichen Bildhintergründen, mit dem Rücken zur Kamera stehenden Darstellern, einschläfernd pluckernder Spannungsmusik oder langweiligen Laufszenen hat, der findet hier einen treuen Freund fürs Leben.

Nach HUNT TO KILL der nächste eher mittelprächtige Film um den ehemaligen Profi-Wrestler Steve Austin, der diesmal aber leider keine Aufwertung durch eindrucksvolle Naturaufnahmen erfährt. Der Plot, der sich um ein vierköpfiges SWAT-Team dreht, das sich bei einer Übung plötzlich mit einer Bande schießwütiger Schwerkrimineller konfrontiert sieht, läuft wieder einmal weitestgehend überraschungsfrei ab. Weder ist TACTICAL FORCE auch nur im Geringsten spannend, noch reißt einen die Inszenierung der Actioneinlagen vom Hocker. Heute, an einem verpennten Nachmittag, war das durchaus ganz adäquat und als Genrefan nehme ich auch solches Füllmaterial ganz gern mit, aber ein bisschen mehr Leben hätte es schon sein dürfen. TACTICAL FORCE lässt jegliche Details, die einem das Geschehen irgendwie nahebrächten, fast komplett vermissen. VIelleicht ist das auch ein Problem von Hauptdarsteller Steve Austin, der als stoischer Mann fürs Grobe nicht gerade der größte Spaßmacher des Fimbiz ist. Er arbeitet sich mit größtmöglicher Effizienz durch seinen Output und ist dabei gewiss nicht unsympathisch, aber echte Spuren lässt er nicht. Er hat noch keine echte Persona für sich entwickelt, kein Profil, und so lange sich das nicht ändert, ist er extrem von seinen Drehbüchern abhängig. Der großartige DAMAGE hat gezeigt, wohin die Reise gehen könnte, ist aber bisher leider eine Ausnahme in Austins Filmografie geblieben.

TACTICAL FORCE fängt immerhin sehr witzig und einigermaßen seltsam an, nämlich so als handele es sich um eine Parodie von Cop-Action-Filmen. Mit seinem Team nimmt der SWAT-Leader Tate (Steve Austin) einen Supermarkt und die Gang auseinander, die ihn überfallen, Angestellte und Kunden als Geiseln genommen hat. Am Ende sind die Schurken allesamt tot, diverse Unschuldige verletzt, das Geschäft vollkommen verwüstet. Der wutentbrannte Chef verdonnert die vier uneinsichtigen Cops zum Nachsitzen, wo sie sich gegenüber dem Dozenten verhalten wie schwer erziehbare 13-Jährige mit ADS. Es ist eine wunderbare Szene, weil sie so unverhohlen klar macht, worum es im Actionfilm nicht zuletzt geht: Eben nicht darum mit Maß und Weitsicht zu operieren, sondern mit massiver Feuergewalt und maximaler Zerstörungswut. Der bemitleidenswerte Ausbilder ist angesichts der idiotischen Vorschläge und der Beratungsresistenz von Tate und seinen Partnern mit seinem Latein völlig am Ende, während die reichlich spätpubertären Rüpel sich für ihre Dummheit high fives geben. Cultraro geht nicht etwa auf Distanz zu seinen Protagonisten, ihr Verhalten soll den Zuschauer im Gegenteil Bewunderung abnötigen. Was für geile Typen! Der infantile Blödsinn geht weiter, als sich die Vier anschließend zu einer Übung an einem verlassenen Flugplatz einfinden. Diese Übung, so will uns der Film glauben machen, findet unter Ausschluss jeder Kontrollinstanz oder Überwachung statt, die Polizisten dürfen im Gegenteil ganz allein Cowboy und Indianer spielen. Das ist dann die Ausgangssituation für den folgenden Konflikt: Denn die Cops sind lediglich mit Trainingsmunition ausgestattet und gegen die Gangster, die sich bald einfinden, zunächst machtlos. Aber das wird natürlich nicht lang so bleiben.

Sobald die Belagerungssituation eintritt, ist es mit dem Spaß vorbei, denn TACTICAL FORCE wird ab diesem Zeitpunkt zum bemühten Actioner ohne echte Vision. Inszenatorische Eleganz darf man nicht erwarten, filigrane Kampfchoreografien gestattet Steve Austins kantiger Körper auch nicht, und so wird die gute alte Brechstange ausgepackt. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, aber ist in der hier vorliegenden Form eher Unzulänglichkeit als ästhetische Entscheidung.

„What an asshole!“ Das sagt die Teenagerin Kim (Marie Avgeropoulos) am Ende, als der schurkische Banks (Gil Bellows) eine unerwartete Wiederauferstehung feiert und Kims Vater Jim (Steve Austin), seines Zeichens ehemaliger Grenzpolizist und jetziger Mountain Man, manisch lachend und schreiend zum letzten Duell herausfordert. Der hat die Faxen auch ziemlich dicke, steigt mit dem titelgebenden Oneliner „When I hunt, I hunt to kill“ auf sein Quadbike, rast kurzentschlossen in den kreischenden Nervbolzen hinein, nagelt ihn so gegen eine Wand und bringt ihn mitsamt des Gefährts durch einen gezielten Pistolenschuss zur Explosion. Es ist der lauteste und grellste Augenblick in einem Film, der über seine 98 Minuten Laufzeit von der stoischen Miene und dem granitenen Muskelberg seines Hauptdarstellers sowie der seit Jahrtausenden ungerührt daliegenden Berg- und Waldwelt Montanas (gedreht wurde weiter nordwestlich in British Columbia) bestimmt werden würde, wenn dieses „Asshole“ nicht immer wieder dazwischenfunkte. Man weiß nicht genau. ob Jim Rhodes da den Bösewicht Banks bestraft, der ihn und seine Tochter bedroht hat, oder Steve Austin den Darsteller Gil Bellows dafür, dass der ihm den schönen Film mit seiner Chargiererei kaupttgemacht hat.

HUNT TO KILL beginnt mit einer Rückblende, in der Jim seinen Partner Davis (Eric Roberts) bei einem Routineeinsatz durch eine Unachtsamkeit verliert. Ein schön gesetzter Schnitt führt den Zuschauer vier Jahre in die Zukunft und den Cop in die Regenwälder des pazifischen Nordwestens, wo er als Mountain Man und Survivalist seine Wunden leckt. Es kommt, wie es kommen muss: Eine Bande von Verbrechern sucht einen abtrünnig gewordenen Partner, der sich mit der Beute verkrümelt hat, und die Spur führt sie natürlich in Jims Heimat, wo sie ihm mit der Geisenahme der aufmüpfigen Tochter keine andere Wahl lassen, als ihnen bei der Suche zu helfen. Waxmans Film folgt dem mit dieser ausgelutschten Prämisse vorgegebenen Handlungsverlauf geradezu sklavisch, kann demzufolge nicht mit Überraschungen oder gar echter Spannung punkten, aber eben mit der überaus reizvollen Waldkulisse, in die die menschgewordene Urgewalt Steve Austin sich vervorragend einfügt. Schade, dass HUNT TO KILL erst in der letzten halben Stunde dazu kommt, ihn sich das Gesicht schwärzen, mit einer Hightech-Armbrust und selbstgeschnitztem Speer ausrüsten und im Raubtiermodus durch den Wald jagen zu lassen, denn in diesen Szenen ist Waxmans Film eine Schau. Stattdessen verschwendet er aber viel zu viel Zeit mit den Konflikten der zerstrittenen Gangster und damit, Banks als echten Psychopathen herauszustellen. Das ist der Hauptfehler: Gil Bellows ist ein guter Schauspieler, aber als Oberschurke eine absolute Fehlbesetzung. Wenn er augenrollend und geifernd den unberechnebaren Killer mimt, wirkt er einfach nur nervtötend: Eine echte Bedrohung geht nie von ihm aus, was der Spannung auch nicht gerade zuträglich ist. Man weiß einfach, dass Steve Austin ihn mit zwei Handgriffen in eine Herrendhandtasche verwandeln wird, ohne dabei überhaupt in Schweiß auszubrechen. Besser kommt da schon Gary Daniels als Banks Partner Jensen weg: Der Kampf zwischen Austin und Daniels ist dann auch der actiontechnische Höhepunkt des Films, der für den Hochspannungsthriller, der er sein will, einfach viel zu vorhersehbar ist.

So bleibt als Fazit: HUNT TO KILL kann man sich anschauen, am besten auf dem Rechner, und dann die schönsten Naturaufnahmen als Wallpaper abspeichern. Keine totale Zeitverschwendung und schon gar kein echtes Ärgernis, aber definitiv auch kein Muss.

Ich habe zwei Filme aus dem rasant wachsenden DTV-Werk des ehemaligen Wrestlings-Weltmeisters Steve Austin angeschaut: den aktuellen RECOIL mit Danny Trejo als schurkischem Anführer einer Rockergang und den schon etwas älteren DAMAGE. Letzterer fügt sich lückenlos in die Riege großer DTV-Action-Meisterwerke, zeigt den schauspielerisch eher limitierten Austin in großartiger Form, bietet THE SHIELD-Powerhouse Walton Goggins in einer maßgeschneiderten Nebenrolle auf und rührte mich mit seiner hoch emotionalen Story tatsächlich zu Tränen (naja, fast jedenfalls). Den Text gibt es bei Hard Sensations.

Für Hard Sensations habe ich einen Text geschrieben, in dem ich mich mit drei aktuellen Actionfilmen auseinandersetze, die dieser Tage in Deutschland auf DVD erschienen sind/erscheinen: Es handelt sich um John Hyams‘ DRAGON EYES mit Jean Claude Van Damme und up-and-coming Martial-Arts-Star Cung Le, den neuen Seagal namens MAXIMUM CONVICTION und einen weiteren Film mit den „Muscles from Brussels“, Ernie Barbarashs großartigen SIX BULLETS. Hier geht’s lang, viel Vergnügen!

Ich hatte ja anlässlich meines Kinobesuchs schon im vergangenen Jahr einen Text zu THE EXPENDABLES verfasst, (fast) pünktlich zur DVD-Veröffentlichung gibt es nun auf F.LM – Texte zum Film eine echte Rezension von mir. So viel vorab: Der Film gefällt mir immer noch, einige Kritikpunkte konnten sogar noch etwas revidiert werden.