Mit ‘Steve James’ getaggte Beiträge

Ich muss das vorab ganz deutlich sagen: THE EXTERMINATOR ist ein faszinierender, wunderbarer Film.

Ich weiß nicht, wie oft ich ihn mittlerweile gesehen habe. In meinem Kopf erscheint er mir als „abgeschlossen“: Ich weiß, worum es geht, ich glaube zu wissen, was Glickenhaus sagen wollte, kenne seinen Plotverlauf und kann mich an seine wesentlichen Set Pieces erinnern. Aber dann ist er doch immer wieder anders, als ich ihn in Erinnerung hatte.

Wenn wir über Rache- und Selbstjustizfilme sprechen, sind die Rahmenbedingungen klar. Die meisten verfahren nach einer etablierten Strategie: Als Betrachter wird man dazu gebracht, sich emotional mit dem Protagonisten zu identifizieren, der in der Regel nahestehende Angehörige durch ein meist feiges, sinnloses Verbrechen verliert. Manchmal trägt er schwere Verletzungen davon, in anderen Fällen bleibt er selbst verschont, was dann auch noch zu belastenden Schuldgefühlen führt. Selbstjustizfilme beobachten nun zunächst den inneren Kampf, den der „Held“ auszutragen hat: Als zivilisierter Mensch erkennt er die Notwendigkeit von Gesetzen an, es bedarf also einer gewissen Überwindung, bevor er zur Waffe und zum Mittel der Selbstjustiz greift. Wir leiden mit ihm während dieses Kampfes, denn das emotionale Bedürfnis, Rache zu üben, ist nachvollziehbar. Der Selbstjustizfilm schlägt dann irgendwann um: Er macht mehr oder weniger klar, dass Rache kein adäquates Mittel zur Trauer- und Traumabewältigung und schon gar nicht zur Wiederherstellung von Gerechtigkeit ist. In DEATH WISH, dem vielleicht nominell berühmtesten dieser Filme, ermordet der Architekt Paul Kersey nach einem Überfall auf seine Frau und seine Tochter ganze Dutzendschaften New Yorker „Punks“ bei seinen nächtlichen Rundgängen, findet daran nach anfänglichen Schwierigkeiten – nach dem ersten Mord übergibt er sich zu Hause – eine fast diabolische Freude: Nur die wirklichen Täter, die erwischt er nicht. Sie kommen gar nicht mehr vor im Film.

Man kann nicht sagen, dass John Eastland (Robert Ginty), der titelgebende Exterminator, die „Falschen“ umbringt: Auf seine Rechnung gehen neben diversen Gangmitgliedern ein führender Kopf des organisierten Verbrechens, ein sadistisch veranlagter Politiker, der in einem schmierigen Etablissement Strichjungen und Prostituierte quält, sowie der Betreiber dieses Ladens. Auslöser für seine Mordtour ist der Überfall der „Ghetto Ghouls“ auf seinen besten Freund Michael (Steve James), mit dem er zusammen in Vietnam war, aber eine große Krise löst dieser Überfall nicht aus. Es gibt auch keine Fallhöhe wie beim anzutragenden Architekten Kersey, denn Eastland hat bereits Erfahrungen mit brutaler Gewalt, Folter und Mord. Der Auftakt des Films, eine Vietnam-Rückblende, ist die mit Abstand brutalste Szene des ganzen Films, was der eine als Etikettenschwindel, der andere als ziemlich cleveren Schachzug betrachten mag. Abgesehen davon erfährt der Zuschauer wenig über Eastland, die Figur bleibt eine Chiffre. Nach außen hin wirkt er kontrolliert, aber nicht unsympathisch, wie er sich um die Hinterbliebene Familie von Michael kümmert (interessanterweise weiß er über dessen Gesundheitszustand immer vor der Gattin Bescheid). Er ist kein brutaler Rohling wie Travis Bickle aus Scorseses TAXI DRIVER – er liest zu Hause Jean-Paul Sartres „Der Gefangene von Altona“ – und sein Rachefeldzug bereitet ihm auch keine Freude. Man sucht vergeblich nach irgendeinem Anflug von Emotion in seinem Gesicht.

Wahrscheinlich ist diese Leere im Zentrum von THE EXTERMINATOR auch der Grund dafür, dass Glickenhaus den Kriminalbeamten James Dalton (Christopher George) neben Eastland zur eigentlichen Identifikationsfigur macht. Die Figur ist eine Parallele zu Vincent Gardenias Lieutenant Frank Ochoa aus Winners DEATH WISH, aber während der Cop dort zum enabler des Vigilanten mutiert, begegnen sich Dalton und Eastland in THE EXTERMINATOR erst ganz zum Schluss. Am Ende gibt Dalton, selbst durch eine Kugel von gedungenen Killern getroffen, die eigentlich auf Eastland angesetzt waren, dem Selbstjustizler Rückendeckung. Ob er aber wirklich mit dessen Ideen von Gerechtigkeit konform geht? Viel eher steht Dalton in der Interpretation von George, ein Schauspieler, der sein sonniges Gemüt und seinen grundsätzlichen Optimismus auch inmitten des totalen existenzialistischen Chaos wie Fulcis PAURA NELLA CITTÁ DEI MORTI VIVENTI nicht verliert, für eine Philosophie der Versöhnung und Empathie. Während andere Cops durch die ständige Konfrontation mit Verbrechen, Hass und Niedertracht abstumpfen und den Glauben an die Menschheit verlieren, hält er umso entschlossener an ihm fest. Man beachte, wie er eine einfache Freude wie die Zubereitung eines Hot Dog mithilfe eines selbstgebauten Wursterhitzers am Schreibtisch zelebriert! Wie zärtlich und liebevoll die Romanze mit der Ärztin Megan Stewart (Samantha Eggar) verläuft. Sie hat inhaltlich keinerlei Funktion für den Film, dient lediglich als emotionaler Fels in der Brandung, weil Glickenhaus seinem Exterminator nicht das Ruder überlassen will.

Und so reißt er auch den Zuschauer immer wieder aus dem Flow, den andere Regisseure von Selbstjustizfilmen aufbauen, um sie in ihre Falle zu locken. THE EXTERMINATOR ist enorm sperrig, arhythmisch und unvorhersehbar – und lässt nie einen Zweifel daran lässt, dass Eastland auf dem Holzweg ist. Man versteht sehr schnell, dass das Schicksal seines Freundes nur der Katalysator für ein tieferliegendes Problem ist, dass es ihm nicht um die Wiederherstellung von Recht und Ordnung geht. Hinter seinem Rachefeldzug steckt zum einen einen seine soziale Lage – er weiß nicht, was er mit seiner Zeit anfangen soll, ist nach dem Krieg nicht mehr in der Lage, einem erfüllenden Job nachzugehen (er arbeitet in einer Fleischfabrik) – und das daraus resultierende Gefühl, verraten worden zu sein, zum anderen natürlich seine derangierte Psyche. Er hat den Krieg mit nach Hause genommen. Das macht Glickenhaus gleich zu Beginn deutlich, wenn von Vietnam auf die Hochhäuser Manhattans geschnitten wird, der Armeehubschrauber seinen Flug über der Metropole fortzusetzen scheint. Man hat Mitleid mit ihm und den anderen armen Seelen, die ziellos durch die 42nd Street wandern, aber man möchte nicht unbedingt etwas mit ihm zu tun haben. Ich habe immer aufgeatmet, wenn sich THE EXTERMINATOR wieder Dalton und seiner Eroberung zuwendete und zeigte, dass es möglich ist, in diesem Moloch zu leben. Verschließt Dalton die Augen vor der Realität? Nein, das würde ich nicht sagen. Aber er hat akzeptiert, dass er nicht alle Missstände allein beheben kann. Schon gar nicht würde er sich anmaßen, über Leben und Tod anderer Menschen zu richten. Es steckt nichts Resignatives darin, keine Bitterkeit. Jedenfalls nicht für mich.

Wer noch einmal den mittlerweile zwölf Jahre alten Text lesen möchte, den der Außenseiter und ich damals im Rahmen unseres Himmelnde-Blogs geschrieben haben: Hier ist er.

Auf Hard Sensations kann man ab sofort den zweiten Teil meines kleinen Aufsatzes über Actionfilme mit Südamerikabezug lesen.  Gegenstand der Betrachtung sind der schöne Robert-Ginty-Film THE MISSION … KILL, Aaron Norris‘ DELTA FORCE 2: THE COLOMBIAN CONNECTION, James Glickenhaus‘ MC BAIN und zu guter Letzt J. Lee Thompsons ultrabrutaler Bronson-Knaller THE EVIL THAT MEN DO. Viel Vergnügen!

Als Sean (David Bradley) noch ein kleiner Junge war, wurde sein Papa, ein Karatekämpfer, umgebracht und Sean fortan von Izumo (Calvin Young) in der Kunst des Ninjitsu unterwiesen. In der Gegenwart reist er in den fiktiven Staat Triana, um an einem Karateturnier teilzunehmen. Als er dort seinem alten Meister begegnet und dieser kurz darauf entführt wird, macht er sich mit Jackson (Steve James) und Dexter (Evan J. Klisser) auf die Suche nach ihm. Die führt ihn zu „The Cobra“ (Marjoe Gortner), der für General Andreas (Yehuda Efroni) eine Rasse von Supersoldaten kreieren soll und nur auf Sean gewartet hat …

Aller Guten Dinge sind zwar nach Volksmund drei, doch AMERICAN NINJA 3: BLOOD HUNT ist wohl die berühmte Ausnahme von der Regel. Alle Jubeljahre wird er von mir in der Hoffnung eingeworfen, dass er mir vielleicht endlich seine mir bislang verborgen gebliebenen Qualitäten offenbart, aber auch bei dieser Sichtung steht am Ende nur die Erkenntnis, dass der dritte Eintrag der Erfolgsserie eine reichlich freudlose Angelegenheit ist. Selbst wenn man die Ansprüche ganz weit runterschraubt und AMERICAN NINJA 3 lediglich als hohlen Trashfilm betrachtet, gibt es hier rein gar nichts zu holen. Wirklich alle Beteiligten haben ihr Schlechtestes gegeben – oder aber sie haben in dem Bemühen, auch noch den letzten Funken Spaß aus dem Film zu saugen, Überstunden gemacht. Die Story ist selbst dann noch unfassbar dämlich, wenn man sie nur als Wegbereiter für die Actionszenen begreift, die Inszenierung hausbacken und angestrengt, die Kampfchoreografien unter aller Sau und – der Todesstoß für den Film – David Bradley ein so dermaßen unsympathischer Protagonist, dass das Unterfangen eigentlich von vornherein hoffnungslos ist. Die Cannon wollte den einstigen Karatechampion wohl zum neuen Actionstar aufbauen, doch das ist gründlich in die Hose gegangen und vielleicht das beste Beispiel dafür, wie Golan und Globus in der zweiten Hälfte der Achtzigerjahre von ihrem Urteilsvermögen verlassen worden sind. Bradley lässt sich in eigentlich allen seinen Filmen nur ertragen, wenn es einem gelingt, sich an seiner prollig-machohaften Art hochzuziehen. Klar, auch Dudikoff war kein guter Schauspieler, aber er war als Handkanten-James-Dean gut besetzt und vor allem sympathisch. Wenn David Bradley mit Leichenbittermiene die Muckis anspannt, denkt man hingegen an Steroidmissbrauch, Date Rape und Demütigungen in der Jungsumkleide beim Sportunterricht. Im Vergleich mit dem sonnigen Fun-Actioner AMERICAN NINJA 2: THE CONFRONTATION wirkt Teil 3 unfreundlich, düster und misanthropisch. Das ist nicht per se schlecht, nur gibt der Stoff das gar nicht her. Sundstroms Film ist albern, ohne dabei Spaß zu machen. Eigentlich das vernichtendste Urteil, das man über einen Film verkünden kann. Bis zum nächsten Mal.

Zur Belohnung für den immensen Erfolg von AMERICAN NINJA spendierten Menahem Golan und Yoram Globus ihrem Regisseur Sam Firstenberg und dem Darstellerduo Michael Dudikoff und Steve James wohl einen schönen Urlaub – mit der Vorgabe, statt Urlaubsfotos und kitschiger Souvenirs ein knalliges Sequel mitzubringen. Diese Geschichte habe ich mir zwar ausgedacht, wenn man den in Südafrika gedrehten AMERICAN NINJA 2: THE CONFRONTATION aber so sieht, kann man sich durchaus vorstellen, dass es sich genauso abgespielt hat. Er sieht aus wie ein TUI-Werbespot, in den Godfrey Ho ein paar Ninjas reingemogelt hat: weiße Traumstrände, türkisfarbene Buchten, saftig grüne Palmen, ein strahlend blauer wolkenloser Himmel, Männer in bunten Hawaiihemden und braungebrannte Strandnixen in farbenfroher (und knapp geschnittener) Bademode, wohin das Auge auch sieht. Auf den flotten, dabei auch schon nicht gerade ungemein harten Vorgänger setzt Firstenberg also noch einen drauf: Wenn es mal einen Feelgood-Actioner gab, den man am besten mit einem sommerlichen Cocktail in der Hängematte liegend genießt, dann ist es dieser hier. Nachhaltigkeit oder gar Ernst sollte man dann auch nicht unbedingt erwarten: Trotz der gesteigerten Ninjapräsenz wirken die schwarzen Killer wie eine Randerscheinung, die die Helden mal schnell wegkloppen müssen, um sich wieder am Wasser tummeln zu können. Inhaltlich schießt der Film dann auch einen Bock nach dem anderen, von denen der größte nicht einmal der ist, dass der „The Lion“ genannte Oberschurke mit viel Aufwand Superninjas aus der Retorte züchtet, die dann in einem Testlauf ohne größere Anstrengung von seinem menschlichen Ninjaanführer weggemurkst werden. Nein, nein, der Knaller ist der, dass dies weder einen der anwesenden Kaufinteressenten abschreckt, noch dem Schöpfer selbst als Scheitern seiner Pläne erscheint. Da sieht man mal wieder, dass der beste Verkäufer der ist, der selbst am meisten an sein Produkt glaubt. Und wenn es dazu des Selbstbetruges bedarf, bitteschön!

Ich fand AMERICAN NINJA 2: THE CONFRONTATION lange Zeit besser als seinen Vorgänger, was ich heute zwar nicht mehr behaupten würde, aber toll ist das Sequel trotzdem. Wenn ich mal in einem Film Urlaub machen dürfte, wäre er auf jeden Fall ein sicherer Kandidat. (Wer sich gern über Unzulänglichkeiten und Goofs beömmelt, sollte um 12:05 mal genau aufpassen: Offensichtlich musste da eine Szene in Abwesenheit von Dudikoff nachgedreht werden. Kann passieren. Aber normalerweise filmt man das Double dann so, dass sein Gesicht nicht zu erkennen ist.)

Joe Armstrong (Michael Dudikoff) ist ein Einzelgänger mit Stahl im Blick und rätselhafter Vergangenheit, das ist schon klar, als man ihn zum ersten Mal teilnahmslos an einem Army-Transporter lehnen sieht, während seine Kollegen sich benehmen wie auf dem Schulhof. Dieses Auftreten macht ihn sogleich verdächtig und bringt ihm den Neid der anderen ein. Als er eine Ninjaattacke auf einen Militärkonvoi allein zerschlägt, anstatt sich ruhig zu verhalten, und so den Tod einiger Soldaten mitzuverantworten hat, wird er nicht als Held gefeiert, sondern als Kollegenschwein tituliert. Was in der Realität eine durchaus angemessene Reaktion wäre, ist in Firstenbergs AMERICAN NINJA – dem erfolgreichsten Film des Ninjabooms und Auftakt zu einer insgesamt fünfteiligen Reihe – Ausdruck von Missgunst und Mittelmaß: Joe ist nämlich ein amerikanischer Ninja und er weiß genau, dass man mit Stillhalten gegen Ninjas nicht weit kommt. Für ihn wendet sich jedoch alles zum Guten, als er den Anführer der Front gegen ihn, den toughen Jackson (Steve James) im Zweikampf besiegt. Hatte der ihn kurz zuvor noch als Schlappschwanz, Verräter, Feigling und mithin Oberarsch ausgemacht, den es zu bestrafen gilt, ist er nach seiner Niederlage plötzlich ganz anderer Meinung: Wer ihm die Fresse poliert, der muss ja ein dufter Typ sein – andernfalls hätte man sich ja auch einen gefährlichen Feind gemacht. Was man als Indiz für den unfreiwilligen Humor eines Trashfilms abtun könnte, ist tatsächlich ziemlich gut beobachtet. Ja, so geht es ab in Männerbünden.

Die Ninjas sind die Privatarmee des verbrecherischen Millionärs Ortega, der mit Armstrongs Vorgesetzten einen Waffenhandel vereinbart hat. Angeführt vom „Black Star Ninja“ (Tadashi Yamashita), dem ranghöchsten Ninja Japans, sollen die Profikiller erst einen Überfall vortäuschen (eben jenen, den Joe zu Beginn verhindert hat), dann schließlich für die Erledigung des Störenfrieds sorgen. Das misslingt, weil Joe selbst ein Ninja ist, was in sich schon ein Sakrileg darstellt: Der Black Star Ninja weiß nämlich, dass nur Japaner die Kunst des Ninjitsu erlernen dürfen. So kommt es am Schluss zum unausweichlichen Kampf der guten Army-Soldaten gegen ihre schurkischen Vorgesetzten, Ortega und dessen Ninjaarmee sowie von Joe gegen den Black Star Ninja. Am Ende steht Joe auf dem Dach von Ortegas Riesenvilla, sein stahlblauer Blick in die ferne Zukunft gerichtet, wo weitere Aufgaben auf ihn warten.

Ich habe AMERICAN NINJA schon als Jugendlicher unzählige Male als Videoaufzeichnung von RTLplus gesehen, war begeistert von den Ninjas und ihren coolen Waffen und Dudikoff, der ein bisschen wie eine glattpolierte Actionfigur von James Dean wirkt. Vor ein paar Jahren, als ich den Film nach längerer Abstinenz mal wieder eingeworfen hatte, war viel vom Zauber verflogen, sah das alles doch recht preisgünstig und trashig aus. Diesen Eindruck muss ich jetzt erneut revidieren: Ich habe AMERICAN NINJA nämlich fast so genossen wie damals mit schätzungsweise 13 Jahren und kann ihm zubilligen, einer der schönsten Actionfilme der Achtzigerjahre zu sein. Zwar ohne große Durchschlagskraft oder Nachhaltigkeit, dafür aber mit viel Tempo gelingt es Sam Firstenberg – der auch schon die letzten beiden Teile von Cannons vorangegangener Ninja-Trilogie inszeniert hatte – hier, den Ninja als Figur für den amerikanischen Actionfilm nutzbar zu machen. Die in AMERICAN NINJA verwendete Blaupause wird in jedem der vier kommenden Sequels zum Einsatz kommen: ein amerikanischer Held mit Ninjatalenten auf der einen, eine im Dienste eines Schurken stehende Ninjaarmee mit einem hervorgehobenen Anführer auf der anderen. So umging Firstenberg das bis dahin bestehende Protagonistenproblem, machte dafür aber ein neues Fass auf: Dadurch, dass durch die Figurenkonstellation unzählige Ninjas ins Gras beißen musste, unterminierte er deren Ruf als Meister des Tötens. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich ein anderes Mal erzählen werde.