Mit ‘Will Rogers’ getaggte Beiträge

steamboatDer Mississippi ist fast 3.800 Kilometer lang. Er durchfließt in Nord-Süd-Richtung das komplette Staatsgebiet der USA und passiert dabei acht Bundesstaaten. Gemeinsam mit dem Nebenfluss Missouri bildet er das viertlängste Flusssystem der Welt (nach Nil, Amazonas und Jangtsekiang). Liebevoll wird er auch „Old Man River“ bezeichnet und ihm kommt eine wichtige quasimythologische Bedeutung in der Americana zu. Mit STEAMBOAT ROUND THE BEND widmet ihm auch John Ford einen Film, seine letzte Zusammenarbeit mit Will Rogers, der im selben Jahr bei einem Flugzeugabsturz sein Leben ließ (der Film startete wenige Wochen nach seinem Tod in den US-Kinos).

Liest man vorab die Inhaltsangabe, scheint sich an geradliniger, schneller Film anzukündigen: Duke (John McGuire), der Neffe des Quacksalbers und frischgebackenen Dampferkapitäns Doctor John Pearly (Will Rogers), hat einem Menschen das Leben genommen, als er die Ehre seiner Geliebten Fleety Belle (Anne Shirley) verteidigen wollte, eines Mädchens aus den Sümpfen. Der Onkel überzeugt den Neffen davon, sich zu stellen: Er habe nichts zu befürchten, da er in Notwehr gehandelt habe. Doch er irrt sich: Duke wird zum Tode verurteilt. Es gibt jedoch einen Zeugen, den John Pearly nun erreichen will, um seinen Neffen zu retten. Auf der Suche nach ihm gerät er in ein Dampfschiff-Rennen gegen seinen Rivalen Eli (Irvin S. Cobb) …

Es liegt wohl auch an Will Rogers und seiner Persona, dass STEAMBOAT ROUND THE BEND keineswegs straight, sondern ebenso mäandernd und voller Untiefen ist wie der Mississippi – oder eben wie sein Hauptdarsteller. Rogers lässt sich in kein enges narratives Korsett zwängen. Er ist ein Kommunikator, ein Mann, der eine gute Geschichte ebenso liebt wie den ornamentalen Schlenker, der die Pointe hinauszögert. Ein amerikanischer man of the people – aber dabei kein märtyrerhaft-selbstloser Wohltäter, sondern eher ein schelmischer, manchmal durchaus auch gerissener Diener einer größeren Wahrheit, die das Individuum übersteigt. Der Mensch muss in seiner Einfalt manchmal zu seinem Glück gezwungen werden. Oder man muss ihm einen kleineren Schaden zufügen, um ihm mittelfristig zu helfen. Bis es zum großen Dampfschiff-Rennen kommt, ist STEAMBOAT ROUND THE BEND eigentlich schon fast wieder vorbei. Davor hat John den alten Säufer Efe (Francis Ford, Bruder des Regisseurs) sowie den schwarzen Taugenichts Jonah (Stepin Fetchit) unter seine Fittiche genommen, sich mit der aufgrund ihrer Herkunft zunächst kritisch beäugten Fleety Belle angefreundet, ein Wachsfigurenkabinett mit allerlei Helden der amerikanischen Geschichte eröffnet und seine Rivalität mit Captain Eli auf die Spitze getrieben. Nichts davon übertrifft den zentralen Handlungsstrang an Bedeutung, aber es ist doch auffällig, dass dieser Film, in dem immerhin das Leben eines Unschuldigen auf dem Spiel steht, so überaus verspielt und über weite Strecken überhaupt nicht dramatisch oder gar existenziell ist.

Die Gefahr, der Duke ausgesetzt ist, wird keinesfalls heruntergespielt: Die Szenen, die sich seinem Schicksal widmen, sind dann auch die theatralischsten des Film. Die Gerichtsverhandlung, bei der der Junge entgegen der Erwartungen nicht freigesprochen, sondern für schuldig befunden wird, spart Ford ganz aus, setzt erst mit einer Fahrt durch den bereits wieder leeren Gerichtssaal ein, in dem nur noch die enttäuschten und ernüchterten John und Belle sitzen, die kaum fassen können, was sie eben erlebt haben. Auch wie der Einspruch abgeschmettert wird, ereignet sich außerhalb des Bildes, der Zuschauer erfährt eher nebenbei, dass Duke nun gehängt werden soll. Die folgende, im Gefängnis abgehaltene Hochzeitszeremonie, ist gewiss der emotionale Höhepunkt des Films, aber Duke trägt sein Schicksal mit solcher fast an Todessehnsucht grenzender Fassung, dass es schwerfällt, wirklich mit ihm mitzuleiden. Aber darum geht es auch nicht: STEAMBOAT ROUND THE BEND ist ein Film über die unerschöpflichen Ressourcen des amerikanischen Underdogs. Er handelt von all dem Leid und der Unbill, die man ertragen kann, wenn man seinen Mut nicht verliert und unverdrossen nach vorn schaut. Davon, dass nichts wirklich schlimm ist, wenn man sich einen gewissen Grundoptimismus bewahrt. John hat eine Crew aus Säufern, Faulpelzen und anderen denkbar ungeeigneten Schifffahrern, einen alten klapprigen Kahn, dessen besten Tage lange vorbei sind, aber am Ende triumphiert er, gewinnt das Rennen, das schicke Schiff von Captain Eli und rettet das Leben seines Neffen. Und wie ihm das gelingt, ist ein solch schöner Einfall, dass ich ihn hier nicht verraten werde. Film anschauen und sich verzaubern lassen!

judge priest (john ford, usa 1934)

Veröffentlicht: Juni 26, 2016 in Film
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JPIn einer Kleinstadt in Kentucky hilft Richter Priest (Will Rogers) seit über 20 Jahren mit seiner Vernunft, gesundem Menschenverstand, Empathie und jener Altersweisheit, die ihm sagt, wann es besser ist, die Leute reden zu lassen und wegzuhören, die Harmonie zu wahren. Ein aktueller Fall birgt jedoch Sprengstoff, weil sein Konkurrent Senator Horace Maydew (Berton Churchill) die Neutralität von Priest in Frage stellt und ihn zwingt, den Platz am Pult an einen Vertreter zu übergeben. Es geht um eine Körperverletzungsfall: Bob Gillis (David Landau), ein einfacher Mann, der in der Stadt aufgrund einer Vorstrafe keinen guten Ruf genießt, verletzt den großmäuligen Barbier Flem Talley (Frank Melton), der die schöne Ellie May Gillespie (Anita Louise) beleidigt hat. Was außer Priest und Gillis niemand weiß: Ellie ist die Tochter des Angeklagten, der seine Vaterschaft stets verheimlicht hat, um sie vor Ressentiments zu schützen. Und Ellie ist auch die große Liebe von Priests Neffe Rome (Tom Brown), seinerseits frisch gebackener Anwalt, der Gillis‘ Verteidigung übernommen hat.

Wie zuvor schon DOCTOR BULL ist auch JUDGE PRIEST seinem Hauptdarsteller Will Rogers auf den Leib geschrieben und ähnlich locker strukturiert. Mehr als von einer Handlung wird der Film durch seine kleinen Beobachtungen und eine bestimmte Geisteshaltung geprägt: einer auf Empathie und Verzeihen beruhenden Philanthropie sowie einer Art salomonischen Weisheit. Rechtsprechung ist im Gerichtssaal von Judge Priest keine Sache staubtrockener Paragrafen, sie bezieht das Individuum und seine Lebensumstände immer mit ein. Und wenn es der guten Sache hilft, die Menschen, die über Schuld und Unschuld entscheiden sollen, mit der spontanen Intonation von „I wish I was in Dixie“ auf seine Seite zu ziehen, dann macht man das eben. JUDGE PRIEST ist tief sentimental, erklärt schon mit einer vorangestellten Texttafel, dass es ihm darum geht, eine bestimmte Epoche und den Geist, der sie charakterisierte, zum Leben zu erwecken. Wahrscheinlich ist vieles davon auch Verklärung: Stepin Fetchit, einer von Fords Stammschauspielern, wenn es um die Besetzung von Schwarzen geht, könnte man in seiner Rolle als simpleton Jesse auch als quasirassistische Karikatur bezeichnen, und der Stolz der Südstaatler, die Romantik, mit der sie die blutigen Schlachten des vergangenen Bürgerkriegs aufladen, führen für den heutigen Zuschauer (einem von außerhalb der USA zudem) auch einen etwaskomischen Beigeschmack mit sich. Aber die Werte, die JUDGE PRIEST vertritt, sind über jeden Zweifel erhaben, der Film von einer unbedingten Wärme und Toleranz, die man aus dem modernen Kino mit seinem Gewalt- und Konfliktfetisch kaum noch kennt.

Das Geheimnis von JUDGE PRIEST ist seine ganzheitliche Perspektive. Die Menschen, der Ort, die Zeit, in der sie leben, das alles gehört zusammen. Deshalb gibt es für Judge Priest auch keine „Gegner“ oder „Verbündete“. Jeder leistet seinen Beitrag zur Lebensrealität im Ort und letztlich entscheidend sind seine Handlungen: Nur für diese wird er bestraft oder eben belohnt. Bob Gillis ist ein vorbestrafter Mörder, aber eben auch ein Soldat, der sich während seines Einsatzes im Krieg durch Selbstlosigkeit und Tapferkeit ausgezeichnet hat. Er hat es verdient, dass man diese Tatsache in die Beurteilung seines Charakters miteinbezieht. Wer die Verachtung von Priest erntet, das sind die Heuchler und Bigotten, die vordergründig Tugend predigen, sehr kleinlich und genau sind, wenn es um Menschen geht, die ihnen nicht genehm sind, aber sehr großzügig, wenn es sie selbst oder ihre Freund betrifft. Aber JUDGE PRIEST ist sehr viel versöhnlicher als der oben erwähnte DOCTOR BULL, dessen Protagonist am Ende vor der Übermacht der Scheinheiligen kapitulieren musste. In JUDGE PRIEST darf der Richter triumphieren, den Namen seines Klienten reinwaschen, dem Neffen bei seinem ersten Berufserfolg zur Seite stehen, Ellie einen Vater und einen Ehemann schenken. Und bei der Weisheit und Bauernschläue, die er dabei an den Tag legt, müssen ihm selbst seine ärgsten Konkurrenten ihren Respekt zollen. Der Film endet mit den Feierlichkeiten zum Memorial Day, einem Volksfest, bei dem die Einwohner in ihren Bürgerkriegsuniformen durch die Straßen ziehen und ihre alten Lieder singen. Der Gemeinschaftssinn wurde gestärkt, alle ziehen wieder an einem Strang, fühlen sich eins mit ihrem Nächsten und der Stadt, die ihre Heimat ist.

JUDGE PRIEST ist ein wunderschöner Film, ausgestattet mit einem beeindruckenden sense of place und hinsichtlich seines Einflusses gewiss nicht zu unterschätzen. Ein Film wie Robert Mulligans TO KILL A MOCKINGBIRD kann seine Inspirationsquelle kaum verbergen, Steven Spielberg hat sich bei seinen Sichtungen von JUDGE PRIEST wahrscheinlich auch ziemlich viele Notizen gemacht. Am schönsten und bewegendsten ist die Szene, in der sich der Richter nach einem langen Tag in sein Haus zurückzieht und in Zwiesprache mit dem Bildnis seiner verstorbenen Frau tritt. Wen es da nicht zerreißt, der muss ein Herz aus Stein haben. Ein Meisterwerk.

doctor bull (john ford, usa 1933)

Veröffentlicht: April 16, 2016 in Film
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580full-doctor-bull-posterDr. George Bull (Will Rogers) lebt in einer amerikanischen Kleinstadt, in der auf den ersten Blick nur wenig passiert: Aus dem durchfahrenden Zug steigt nie jemand aus, in der Milchbar lassen sich die jungen Mädels ihre Malted Milk ausschenken, während die Männer Zeitung lesen und Kaffee schlürfen, am Sonntag geht es in die Kirche, wo man stolz vorführt, was man in der Woche während der Chorprobe gelernt hat. Im Mittelpunkt steht der gutmütige, etwas grummelige Arzt, der die kleinen Zipperlein der Bürger versorgt, Babys zur Welt bringt, Kühe behandelt, ein offenes Ohr für die Sorgen seiner Mitmenschen und stets einen guten Ratschlag hat und sich außerdem rührend um Joe Tupping (Howard Lally) kümmert, den Mann der hübschen Telefonistin May (Marian Nixon), der der Aussage der Stadtärzte zufolge unheilbar gelähmt ist. Aber unter der Oberfläche der Picket-Fence-Idylle brodelt es und es ist ausgerechnet der aufopferungsvoll seiner Tätigkeit nachgehende Dr. Bull, der zur Zielscheibe des gehässigen Tratsches wird: Seine Beziehung zur Witwe Cardmaker (Vera Allen) ist den scheinheiligen Bedenkenträgern nicht genehm, und als dann auch noch eine Typhus-Epidemie ausbricht, macht der Stadtrat gegen den unbeugsamen Bull mobil …

DOCTOR BULL greift einige der Elemente von Fords Arzt- und Wissenschaftlerfilm ARROWSMITH auf: Auch dort praktizierte der Protagonist in einer Kleinstadt (wenn auch nur vorübergehend), therapierte dort sowohl Menschen wie Kühe und entwickelte wie sein älterer Kollege im späteren Film gar ein sensationelles Heilmittel. Die Tätigkeit stellt sich aufgrund der großen Nähe zu den Patienten in beiden Filmen als emotional aufreibend dar, doch beide Ärzte gehen ganz anders damit um: Während der eher kalte Stadtmensch Arrowsmith bald die sterilen Labors einer Forschungsstelle in der Großstadt der mühsamen Arbeit im direkten Kontakt mit den Menschen vorzieht, ist Bull ein echtes „Original“, tief verwurzelt in der Gemeinschaft seines Heimatortes, wo er jedes Geheimnis, jede Marotte der Einwohner kennt. Beim Besuch im Labor des Kollegen Dr. Verney (Ralph Morgan) beäugt er die modernen Gerätschaften (und die fesche Assistentin) mit den großen Augen eines neugierigen, aber auch etwas skeptischen Jungen: Er bewundert die intellektuellen Höhen, in die sich die Wissenschaft im Idealfall emporschwingt, aber er hat sich den Glauben an das Wunder bewahrt. Verney sieht keinerlei Hoffnung für den jungen Tupping, wissenschaftlich betrachtet ist sein Schicksal besiegelt, aber Bull weiß, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die die Lehrbücher nicht erfassen.

Bull ist ein Praktiker, weshalb er den Vorwürfen, der Typhus-Epidemie nicht frühzeitig Einhalt geboten zu haben – die Wasserverschmutzung durch die Fabriken des Unternehmers Banning (Berton Churchill) hätte ihm auffallen müssen, so seine Gegner -, nur entgegnet, dass er alle Hände voll damit zu tun habe, sich um die Menschen zu kümmern, und nicht auch noch prophylaktische Wasserproben entnehmen könne. Aber es geht eh um etwas anderes bei der Kampagne gegen ihn: Bull ist den Menschen suspekt, weil er seine eigene Meinung hat, diese auch zu vertreten weiß, und sich weigert, die albernen Gesellschaftsspielchen mitzuspielen, nur um sich beliebt zu machen. Als man ihm das Vertrauen aufkündigt, wehrt er sich nicht lang dagegen. Dass Joe Tupping dank seiner Beharrlichkeit wieder laufen kann, ist eine mehr als deutliche Antwort. Fraglich, ob man noch einmal einen wie ihn finden wird.

DOCTOR BULL ist zunächst eine Komödie, die vor allem von der Darbietung des schrulligen Will Rogers lebt, 1933 schon ein Nationalheiligtum, zudem ein absoluter Hollywood-Superstar und der angeblich bestbezahlte Schauspieler seiner Zeit. Rogers kam ursprünglich vom Vaudeville, hatte sich neben seiner Tätigkeit als Schauspieler aber nicht zuletzt als Kolumnist und Humorist einen Namen gemacht: Für die New York Times war er von 1922 bis zu seinem Tod 1935 im Alter von nur 56 Jahren tätig, zunächst mit einer wöchentlichen Kolumne, ab 1926 dann sogar täglich. Er kommentierte das aktuelle Tagesgeschehen und kritisierte die Prominenten und Mächtigen mit Humor und Biss, aber auch mit Wärme und Menschlichkeit, was ihm die Achtung, Wertschätzung und Vertrauen von Politikern und Präsidenten einbrachte. Heute bezeichnet man ihn in den USA als wichtigsten politischen Humoristen seiner Zeit und als legitimen Nachfolger eines Mark Twain. Man erkennt viel von dieser Persönlichkeit in seinem Doctor Bull, der zwar auf deutlich kleinerer Bühne aktiv, aber in seinem Dorf ähnlich engagiert ist. Er bezieht gegen die Scheinheiligen deutlich Position, aber er verurteilt sie nicht von oben herab: Ein Demokrat wie er im Buche steht. Wieder einmal singt Ford ein Loblied auf den „kleinen Mann“, der mit dem täglichen Einsatz in seiner Kommune das Rückgrat der Nation stärkt, auch wenn es ihm nicht wirklich gedankt wird. Bull lebt in Bescheidenheit mit seiner greisen Tante, die ihn immer mit dem Namen ihres toten Sohnes anspricht, und als er das teure Auto von Dr. Verney bestaunt und sich danach zu seiner Rostlaube umdreht, da fährt ihm förmlich ein Schreck durch die Glieder. Rogers erweckt seinen Protagonisten gerade mit solchen kleinen Details zum Leben.

Ford erzählt seine Geschichte in einer – zumindest bei der ersten Sichtung – sehr locker und entspannt anmutenden Form, ganz dem verschlafenen Alltag in dem kleinen Städtchen angemessen, springt von einem Haus zum nächsten und wartet dort auf die Ankunft des umtriebigen Arztes oder trifft ihn dort bereits an. Die einzelnen Plotstränge werden durch Bull und die Dorfgemeinschaft zusammengehalten, wie die Telefonistin schaltet Ford kunstvoll, aber immer ökonomisch und unaufdringlich zwischen ihnen hin und her. Wie stringent der Film erzählt ist, bemerkt man eigentlich gar nicht, weil immer wieder kleine Nebenepisoden für Ablenkung sorgen. Wunderschön etwa die Szene, in der Dr. Bull das Baby italienischer Immigranten zur Welt bringt. Bitter eine andere, in der er den Tod eines jungen Hausmädchens feststellen muss: Nur subtile Details in den Dialogen und Bulls strafender Blick am Ende lassen erkennen, dass es sich um eine Schwarze gehandelt haben muss, die nicht gerade unter den besten Bedingungen lebte. So entsteht der Handlungsort in knapp 80 Minuten als lebendes Biotop vor dem Zuschauer, eine Miniatur der USA gewissermaßen. Ein Ort, den man lieben und hassen kann und muss, so wunderschön und widerwärtig wie das Leben.