Mit ‘William Lustig’ getaggte Beiträge

Immer wieder erstaunlich, wie sich Filme über die Jahre und mit wiederholten Sichtungen verändern. MANIAC war für mich immer unglaublich brutal, unbarmherzig, furchteinflößend und deprimierend. Verantwortlich dafür waren vor die realistischen und detaillierten Splattereffekte von Tom Savini, aber natürlich auch andere Aspekte: das glaubwürdige Spiel Joe Spinells, der gleichermaßen kalte wie tmelancholische Score von Jay Chattaway, Lustigs effiziente, suggestive Inszenierung sowie Details wie etwa das brillante Set-Design. Das alles summierte sich zu einem Film, der auf Plot weitestgehend verzichtete, um stattdessen einen unverstellten Blick auf „Leben und Werk“ eines psychopathischen Serienmörders zu gewähren. Ein unangenehmer, schmerzhafter Blick.

Nun, vor allem die Wirkung der Effekte hat sich über die Jahre dann doch etwas abgeschliffen. Zu viel habe ich schon gesehen, zu durchsichtig ist aus heutiger Sicht ihre Technik, als dass sie noch so unmittelbar wirken könnten, wie sie dies taten, als ich den Film mit 18, 19 Jahren zum ersten Mal sah und er mir einen heftigen Hieb in die Magengrube verpasste. Und die meisterliche Suspense-Sequenz um die Krankenschwester, für mich immer noch eine der bestinszenierten und effektivsten der Horrorgeschichte (die Alexandre Aja dann auch in HAUTE TENSION referenzierte), kenne ich mittlerweile einfach zu gut, um noch wie damals die Panik des verfolgten Opfers 1:1 nachvollziehen zu können, vor dem Fernseher ähnliche Ängste auszustehen wie die junge Frau, die sich in einer Bahnhofstoilette versteckt und verzweifelt versucht, keinen Laut von ishc zu geben, während sie fast wahnsinnig wird. Aber es ist längst nicht nur eine gewisse Abnutzung, die dafür sorgte, dass ich MANIAC diesmal ganz anders gesehen habe als bei den vergangenen Sichtungen.

Mehr als der reine Terroraspekt trat diesmal für mich die psychologische Ebene des Films in den Vordergrund, die Zeichnung von Frank Zito, Joe Spinells Serienmörder, und damit vor allem die Tragik, die diesen Charakter umgibt. Dass der sehr differenziert gezeichnet wird, war mir zwar auch schon vorher aufgefallen, aber das hatte bislang nie ausgereicht, um meine Aufmerksamkeit ganz einzufangen. Das beginnt schon mit der Szene gleich nach dem Auftakt-Doppelmord am Strand, in der Zito aufsteht und im Spiegel die Narben an seiner Brust begutachtet: Später wird er eine Zigarette an der Brust einer seiner Schaufenster-Puppen ausdrücken, während er Zwiesprache mit seiner Mutter hält. Spätestens da ist dann klar, dass dieser Mann als Kind von seiner Mutter brutal misshandelt wurde. Es gibt aber noch  einen sehr deutlichen Hinweis, der mir seltsamerweise nie zuvor aufgefallen ist – möglicherweise, weil die bisherigen Fassungen immer deutlich dunkler waren als die Bluray-Disc: Als Zito die Prostituierte erdrosselt, zeigen einige kurze Aufnahmen nicht ihr Gesicht, sondern das seiner Mutter, die man vorher auf einem Foto in seiner Wohnung gesehen hat. Jeder Mord ist eine Rache an der Frau, die ihn zu dem machte, was er heute ist. Eine Rache, die natürlich folgenlos bleiben muss: Zito wird seine Mutter niemals loswerden, egal wie oft er sie auch umbringt.

Dieses Schicksal ist umso trauriger, als man in seinen Szenen mit der Fotografin Anna D’Antoni (Caroline Munro) sieht, dass er eigentlich ein sehr liebenswerter Mann sein könnte – wie er da im Anzug und mit gestriegeltem Haar in ihrem Fotostudio sitzt, auf dem Schoß den Teddybären, den er ihr als Geschenk mitgebracht hat, möchte man ihn fast in den Arm nehmen. Das ist übrigens noch so etwas, das mir aufgefallen ist: Wie streng Lustig seinen Film in zwei Hälften gliedert, die vom Ton sehr unterschiedlich sind. In der ersten zeigt er den Killer auf der Jagd, reiht mehrere Morde aneinander, konzentriert sich auf das „Monster“, in der zweiten lässt er die Frau auftreten, die die Bestie vorübergehend zu bändigen in der Lage zu sein scheint. Er entwirft eine Art Utopie, weckt die Hoffnung auf eine mögliche „Heilung“, deren letztlich zwangsläufiges und unabwendbares Platzen die unauflösbare Gefangenheit seines Protagonisten erst greifbar macht – und Zitos Freitod mithin unumgänglich. Diese Entwicklung, der Übergang von der nummernhaften Dramaturgie der ersten 40 Minuten, die die Zwänge aufzeigt, denen Zito unterliegt, zu einer „erzählerischen“ zweiten Hälfte, die jedoch ins Leere laufen muss, ist der eigentliche Geniestreich Lustigs: Ein normales Leben ist für Zito nicht möglich. Es gibt keine „Erzählung“ für ihn jenseits der endlosen Abfolge austauschbarer Nächte und Morde. Murmeltiertage für den Maniac.

Der ehemalige New Yorker Cop Sam Dietz (Leo Rossi) absolviert seinen ersten Tag für das Morddezernat des L.A.P.D., da bekommt er es gleich mit einem Serienmörder zu tun, der seine Opfer zur Abenddämmerung rund um den Sunset Strip umbringt und sie dazu zwingt, an ihrer eigenen Tötung zu partizipieren. Dietz‘ Engagement ist für seinen erfahrenen Partner Malloy (Robert Loggia) zunächst ein Grund zum Spott, doch schließlich lässt er sich von dessen Methoden überzeugen. Als Malloy selbst dem Killer zum Opfer fällt, wird Dietz von seinem Vorgesetzten vom Fall abgezogen. Doch er denkt nicht daran, den Mörder einem anderen zu überlassen …

Fast zehn Jahre nach MANIAC widmete sich William Lustig erneut dem Serienmörderfilm: Doch der Unterschied zwischen dem splatterigen Psychodrama, das in Deutschland immer noch beschlagnahmt ist, und RELENTLESS könnte größer kaum sein. RELENTLESS konzentriert sich nicht auf das Innenleben des derangierten Mörders, vielmehr rückt Lustig die beiden Polizisten, ihre unterschiedlichen Ansichten, aber auch ihre aufkeimende Freundschaft in den Fokus. Er erzählt eigentlich eine typische Fish-out-of-Water-Geschichte: Der New Yorker Dietz muss sich mit den anderen Methoden an der Westküste arrangieren und vor allem wieder bei null anfangen, sich als Anfänger behandeln lassen und sich beweisen. Dass Lustig trotzdem nicht nur Klischees des Cop- und des Buddy Movies abspult, sein Film tatsächlich sehr warmherzig, originell und wahr rüberkommt, liegt zum einen an der großartigen Leistung von Leo Rossi und Robert Loggia, die den Streit zwischen West und Ost, alt und jung greifbar und lebendig machen, zum anderen an den humorvollen, niemals platten Dialogen, die das Kernstück des Filmes sind. William Lustig hat es ja wie auch sein Kumpel Larry Cohen immer gut verstanden, Genrestoffe solchermaßen mit gut beobachteten Details aufzufüllen und sie mit einem untrüglichen Gespür für Orte, Milieus und Leute authentisch und lebendig werden zu lassen: RELENTLESS, mit dem sich der New Yorker Lustig gemeinsam mit seinem Protagonisten auf unbekanntes Terrain begibt, belegt das eindrucksvoll. Was unter anderer Regie einfach nur ein weiterer Serienmörderfilm geworden wäre, überwindet dank seiner Ideen die engen Grenzen des Genres – und berührt tatsächlich emotional.

Es ist vielleicht ein bisschen ungerecht, dass ich  Judd Nelson bisher noch nicht erwähnt habe: Er ist sehr glaubwürdig und bedrohlich als Killer mit Vater- und Minderwertigkeitskomplex; keine Spur von der BREAKFAST CLUB-Coolness, die er nach dem Klassiker von Hughes immer wieder reproduzieren musste. Aber er hat das Pech, zwar den eigentlichen Antagonisten des Films, neben Rossi und Loggia und ihrem Buddy-Plot aber eben doch irgendwie nur die zweite Geige spielen zu dürfen. Die Jagd auf den Killer ist eigentlich nur Anlass für Lustig, die Fehde zwischen West- und Ostküste von zwei Cops austragen zu lassen und dabei als willkommenen Nebeneffekt zwei wunderbare Charaktere zu schaffen, denen man auch zwei Stunden lang beim Angeln zusehen könnte. Das heißt nun nicht, dass RELENTLESS als Thriller versagen würde. Aber atemlose Spannung ist nicht das, was Lustigs Film in erster Linie auszeichnet. Er ist um Einiges vielseitiger als das. Ich empfehle auf jeden Fall, diesen wirklich tollen, etwas weniger bekannten Film Lustigs anzuschauen und sich von seinen Qualitäten selbst zu überzeugen. Ich bin mir sicher, dass Freunde von Lustigs Schaffen RELENTLESS sofort in ihr Herz schließen werden. Mich hatte er zwar nicht mit „Hello“, aber dafür bereits mit den ersten Klängen von Jay Chattaways monströsem Score. Der Mann hat für Lustig ausschließlich Großes vollbracht. Wen wundert’s?

Detective Sean McKinney (Robert Davi) ist am Boden zerstört, als sein Protegé, die wegen ihrer eigenwilligen Methoden schon mehrfach in die Schlagzeilen geratene Polizistin Katie Sullivan (Gretchen Becker), bei einem Einsatz so schwer verwundet wird, dass nur noch der Hirntod diagnostiziert werden kann. Aufgrund manipulativ geschnittener Filmaufnahmen zweier erfolgssüchtiger Nachrichtenreporter sieht es zudem so aus, als habe Katie eine Unschuldige erschossen. Diese Geschichte beschäftigt jedoch nicht nur McKinney, sondern auch den von den Toten auferstandenen Matt Cordell (Robert Z’Dar), der in der Polizistin eine Seelenverwandte erkennt und ihr zu Hilfe eilt …

Hatte ich bei MANIAC COP 2 zunächst noch Probleme, die sich erst bei einer Zweitsichtung weitestgehend auflösten, machte ich mit MANIAC COP 3 genau die umgekehrte Erfahrung: Am Freitag direkt nach Teil 2 gesehen, gefiel er mir zunächst besser, schien er der interessantere, spannendere und abwechslungsreichere Film zu sein; eine Einschätzung, die ich korrigieren muss, nachdem ich auch diesen Film der Nachprüfung unterzogen habe. Gelang es Cohen und Lustig mit dem zweiten Teil noch, ein gängiges Handlungsmuster des Copfilms mit den Mitteln des Horrorfilms zu überspitzen, ohne dabei jedoch den Rahmen des Glaubwürdigen ganz zu verlassen, so ist Teil 3 mit seinen Voodoo- und Wiederauferstehungsritualen ganz eindeutig dem Bereich des Fantastischen zuzuordnen und büßt damit einiges an Wirkungskraft ein. Die Idee mit der seelenverwandten Polizistin, die Cordell vor der postmortalen Zerstörung ihres Rufs bewahren will, ist eigentlich sehr schön und verleiht dem Film emotionale Schwere: Als hoffnungsloser Fall in einem Krankenhausbett vor sich hin vegetierend ist Katie Sullivan die Seele des Films, doch weiß Lustig nicht so recht, wie er diesen nachhaltigeren Strang des Films mit dem eher formelhaften und auch irgendwie albernen Slasherplot verknüpfen soll. So kollidieren die deutlich schwarzhumorigen und gallig-satirischen Elemente des Films – bitterer Höhepunkt in dieser Hinsicht ist ein Dialog zwischen dem Chefarzt des Krankenhauses (Robert Forster) und einem fiesen Politiker (Paul Gleason), in dem ersterer letzterem gegen ein paar Baseballkarten verspricht, die Kate am Leben erhaltenden Maschinen abzuschalten – mit dem menschlichen Kern des Films und die eh schon nicht rundlaufende Geschichte wird dann noch zusätzlich von einem zombiefizierten Cordell gestört. Wenn der Zombiecop einen zynischen Chirurgen mit einem Defibrillator bis aufs Dach des Krankenhauses verfolgt und dort mit Stromstößen umbringt oder einen frechen Punk in die Luft wirft, um ihn dort wie ein Kunstschütze zu durchlöchern, fühlt man sich eher an die späten Einträge der FRIDAY THE 13TH-Reihe erinnert als an Lustigs/Cohens düstere Selbstjustiz-Saga. Was man MANIAC COP 3 nicht absprechen kann, sind auch diesmal wieder eine erstklassige Besetzung und einige exzellente Feuerstunts: Die finale Verfolgungsjagd mit einem brennenden Maniac Cop am Steuer ist ein Highlight, dem man aufgrund des eingegangenen Risikos gern nachsieht, dass sie ein bisschen zu lang geraten ist.

In New York werden unbescholtene Bürger ausgerechnet von jemandem umgebracht, der sie eigentlich beschützen sollte: einem Polizisten. Der ermittelnde Frank McCrae (Tom Atkins) hat den Verdacht, dass der Mörder sich nicht bloß als Cop verkleidet hat, sondern tatsächlich aus den Reihen des NYPD kommt. Der Verdacht fällt zunächst auf Jack Forrest (Bruce Campbell), dessen Gattin ermordet wurde, nachdem sie ihren Mann im Bett einer anderen Frau erwischt hat. Doch auch nach Jacks Inhaftierung reißt die Mordserie nicht ab. Die Spur führt zu dem wegen seiner Methoden verurteilten Ex-Cop Matt Cordell (Robert Z’Dar), doch der sollte eigentlich längst tot sein …

MANIAC COP hat es zwar auf immerhin zwei Sequels gebracht, deren Existenz ja schon als Indikator dafür fungiert, dass Regisseur Lustig und Drehbuchautor Cohen einen Nerv beim Horror-Publikum getroffen hatten. Der Maniac Cop Matt Cordell hat seinen Platz im Pantheon der in den Achtzigerjahren so populären Slasherfiguren sicher, auch wenn er sich dort mit einem der billigeren Plätze zufrieden geben muss. Ich fand ja schon immer, dass der Film sein Potenzial nicht ganz ausschöpfen, die Erwartungen, die an eine Zusammenarbeit von Lustig und Cohen zwangsläufig geknüpft werden müssen, nicht ganz erfüllen kann und diese Meinung hat sich auch bei dieser ersten Sichtung seit einigen Jahren wieder bestätigt: Aber irgendwie macht ihn auch gerade das für mich so liebenswert und hebt ihn von den zahlreichen anderen seriellen Filmkillern, die die Willkommensfreude im Laufe ihrer zahlreichen Wiederauferstehungen gnadenlos überstrapazierten, positiv ab.

Cohens finstere Story um einen No-Nonsense-Cop, der für sein hartes Durchgreifen bestraft wird und es im Gefängnis schließlich mit genau jenen Subjekten zu tun bekommt, die er zuvor mit der Macht des Gesetzes ausgestattet drangsaliert hatte, daraufhin für tot erklärt wird, nur um dies dann für einen persönlichen Rachefeldzug gegen die Polizei zu nutzen, ist ohne Zweifel von der aufgeheizten Stimmung im New York der Prä-Giuliani-Ära mit ihrem Zero-Tolerance-Großreinemachen geprägt (und darüber hinaus eine schlagfertige Überspitzung der Tough-Cop-Filme der Siebzigerjahre). Cohen – einer der essenziellen New-York-Filmemacher – verfügt über ein ausgezeichnetes Gespür dafür, soziale Missstände und die aus diesen resultierenden Ängste der Stadtmenschen zum Ausgangspunkt für seine potenten, doppelbödigen und intelligenten, niemals aber verkopften Genrefilme zu machen, und auch MANIAC COP ist da keine Ausnahme: Was wäre, wenn sich in einer Stadt, in der die Straßen nach Einbruch der Dunkelheit kaum noch gefahrlos zu betreten sind, ausgerechnet ein Polizist als größte Bedrohung entpuppte? Lustig setzt diese Angst in der ersten Hälfte des Films, die eben fast ausschließlich nachts spielt, sehr effektiv ins Bild, verzeichnet die Straßen Manhattans ganz im Sinne des düsteren Crime- und Selbstjustiz-Thrillers  seines Jahrzehnts zum Kriegsschauplatz (hier müssen Lustigs VIGILANTE und MANIAC unbedingt genannt werden). Man merkt dem Film in jenen Szenen an, dass seine Urheber mit Leib und Seele New Yorker  sind: Der Film erreicht eine Intimität und Authentizität, die durchaus bemerkenswert und keineswegs selbstverständlich ist. Selbst eigentlich unspektakuläre Füllszenen – ein Dialog zwischen McCrae und seinem Kollegen Ripley (William Smith) in einer schummrigen Bar – geraten so unverhofft zum Kern eines Horrorfilms, der mit dieser Etikettierung reichlich unterbewertet ist.

Es ist dann auch die überwiegend mit Plotabwicklung beschäftigte zweite Hälfte des Films, die ihm eines Teils seiner Wirkung wieder beraubt. Wenn der Täter enttarnt ist, mit McCrae plötzlich gar der bisherige Protagonist abtreten muss und Lustig ganz zur Hatz auf das Monster übergeht, die vorher gesichtslose Bedrohung mithin konkretisiert, gliedert sich der Film ins generische Maniac-on-the-loose-Subgenre ein, das eher mit Vordergründigkeiten beschäftigt ist. Vor allem zeigt sich aber in dieser zweiten Hälfte, warum Bruce Campbell nie den Sprung nach ganz oben geschafft hat und seine Brötchen wohl bis ans Ende aller Tage mit langweiliger Selbst- bzw. Ash-Kopie oder selbstreflexiver Fanboy-Fütterung wie MY NAME IS BRUCE fristen wird: Als straighter Held, der keine Gelegenheit zu Slapstick-Verrenkungen erhält, bleibt er vor allem im Vergleich mit Atkins fürchterlich blass. Die in der zweiten Hälfte von MANIAC COP vollzogene enttäuschende Entwicklung lässt sich also ganz explizit an ihm festmachen. Dennoch: Die genannten Stärken von Lustigs Film reichen aus, ihm einen Platz in meinem Herzen einzuräumen. Und ein Film, der sein Versprechen nicht ganz einlösen kann, ist mir immer noch lieber als einer, der erst gar keins macht, das er brechen könnte. Ach ja: Teil 2 und 3 sind bestellt, ick freu mir!