Mit ‘Komödie’ getaggte Beiträge

In meinen Texten geht es immer wieder auch um die Schwierigkeiten, einen Film von Anfang bis Ende zu schaffen, ohne einzupennen. FUZZ, auf den ich eigentlich sehr viel Lust hatte, hatte besonders darunter zu leiden. Ich glaube, ich habe drei oder vier Anläufe gebraucht und einzelne Passagen demzufolge gleich mehrfach gesehen. Am Ende war die Luft irgendwie raus. Dabei liest sich FUZZ auf dem Papier super: Polizeifilm von 1972, Schauplatz Boston, Burt Reynolds in der Hauptrolle. Aber ganz ehrlich: Der Film ist furchtbar. Und es ist kein Wunder, dass Regisseur Colla gleich im Anschluss wieder dahin ging, wo er herkam: ins Fernsehen. Und genauso wenig ist es ein Wunder, dass mich immer wieder der Schlaf einholte.

FUZZ ist zunächst mal ein typischer Polizeifilm seiner Zeit: In ihm schlägt sich sowohl die vom Police Procedural übernommene Strategie nieder, den Polizeialltag in all seiner mürbe machenden Dumpfheit zu zeigen. Dann zeichnet er sich durch die damals in Mode gekommene Kolportagehaftigkeit aus: Mehr als von einer stringent durchgehaltenen Dramaturgie wird der Film von einer losen Folge von Episoden oder Vignetten zusammengehalten, die in ihrer Inszenierung bisweilen etwas Theater- oder eben Fernsehserienhaftes haben. Ein Großteil des Films spielt im gammeligen Großraumbüro, in dem die einzelnen Beamten immer wieder zusammentreffen, Ermittlungen oder auch de Alltag bequatschen, sich mit zwei dusseligen Malern herumschlagen oder ihre neue Kollegin mit lustigen Streichen aufziehen. Reynolds spielt Detective Steve Carella, der in einer Reihe von Mordanschlägen auf Obdachlose ermittelt. Jack Weston ist der dicke, stets genervte Detective Meyer Meyer, der zu Beginn einen Drohanruf erhält, dem dann tatsächlich ein Mordanschlag auf ein hohes Tier der Stadt folgt. Tom Skerritt ist Detective Bert Kling, der freundliche, geerdete Typ des Teams und die Welch eben die Neue, die viel zu gut aussieht für diesen Film. In einer diesen Coup noch übertoppenden Fehlbesetzung spielt Yul Brynner den Kopf der Verbrecher hinter der Anschlagsserie. Der mühsam errichtete Realismus bricht krachend zusammen, als seine imposante Glatze im Bild erscheint.

FUZZ kann sich nie entscheiden, was er sein will: amüsant-komödiantischer Blick auf ein Polizeirevier und das dieses bevölkernde Panoptikum leider nur wenig interessanter Pappkameraden, realistischer Cop-Film im Stile eines THE FRENCH CONNECTION oder doch lieber spannender Großstadt-Crimethriller mit imposantem Superschurken. Stattdessen schmeißt er die unterschiedlichen Ansätze planlos zusammen, mit dem Ergebnis, dass sich die einzelnen Elemente gegenseitig auf den Füßen stehen. Für eine Komödie ist der Film nicht witzig genug, für ein Police Procedural zu unrealistisch, für einen Thriller zu öde. Dazu kommen dann schlicht ärgerliche Szenen wie jene, in der die Polizistin von einem Vergewaltiger im Park überfallen wird und darauf reagiert wie ein x-beliebiges Häschen, statt wie eine ausgebildete Gesetzeshüterin. Man merkt, dass die Welchs Figur nur in den Film geschrieben (und mit ihr besetzt) wurde, um ein bisschen Eye Candy in die Sausage Party zu schleusen. Ein Scheißfilm, bei dem es mir um den geilen Akzent leid tut.


Teil drei der HANGOVER-Reihe wirkt nach dem sehr auf Nummer Sicher gedrehten zweiten Teil ganz so, als wolle sich jemand für die mangelnde Risikobereitschaft entschuldigen. War der Vorgänger dem ersten Teil nahezu bis in Detail nachempfunden, macht der Abschluss der Trilogie nun bewusst alles anders: Es gibt keinen drogeninduzierten Rausch mit folgendem Blackout und Hangover in exotischer Kulisse, keine verzweifelte, von bitterer Selbsterkenntnis gesäumte Spurensuche mehr, auch keine Bildershow zum Abschluss (wohl aber einen Gag, der einen möglichen vierten Teil anteasert, mit dem dann alles wieder von vorn beginnen könnte). Stattdessen werden einige lose Plotfäden aufgegriffen bzw. eher nachträglich erdichtet, um sie für den Abschluss der Trilogie aufgreifen zu können. Im Zentrum von THE HANGOVER PART III steht Alan, in der Darstellung durch Zach Galifianakis auch in den vorangegangenen Teilen der heimliche Star, für den der Rest des Wolfpack samt angeschlossener Familie eine Intervention einberuft. Alan soll sich in psychiatrische Behandlung begeben und er willigt tatsächlich ein. Doch auf der Fahrt zu seinem Kurort werden die Freunde vom Gangsterboss Marshall (John Goodman) überfallen: Er erklärt ihnen, dass es auch ihr Treiben gewesen sei, dass ihn um insgesamt 21 Millionen Dollar in Gold gebracht habe, die sich nun in Chows Händen befinden, dem es in der Zwischenzeit wiederum gelungen ist, sich aus seinem thailändischen Gefängnis zu befreien. Das Wolfpack wird beauftragt, die 21 Millionen Dollar zurückzuholen, doch dazu benötigen sie Chows Hilfe. Und dem chinesischen Großmaul ist einfach nicht zu trauen.

„The epic finale to THE HANGOVER trilogy“ versprach die oben abgebildete Ankündigung im Vorfeld – und damit auch etwas, womit wahrscheinlich keiner der Zuschauer der ersten beiden Teile überhaupt gerechnet hatte. Zwar bauten die ersten beiden Teile rein chronologisch aufeinander auf, doch mutete das erste Sequel eher wie eine Wiederholung des Erfolgsrezeptes an als wie der zweite Akt einer Trilogie. Niemand hätte sich gewundert, wenn auch Teil drei das bewährte Rezept noch einmal neu aufgekocht hätte, vielleicht mit ein Paar kosmetischen Änderungen, die nach THE HANGOVER PART II angebracht schienen. Wo Teil 2 also etwas zu risikoarm war, hat Teil 3 im Gegenzug abseits der Hauptfiguren und dem Verweis auf vergangene Plotelemente kaum noch etwas mit der Grundidee der Vorgänger zu tun,  entwickelt sich stattdessen zu einer Art Heist Movie, dessen zentrale Verfolgung des amoklaufenden Chow die Helden zurück nach Las Vegas führt und für sie Züge einer Konfrontationstherapie annimmt, von der vor allem Alan profitiert. Was dann das Happy End der Serie ist.

Die Veränderungen tun einerseits gut, weil ein erneutes Aufkochen des zweifachen Erfolgsrezepts zwangsläufig auch einen erneuten Qualitätseinbruch mit deutlichen Ermüdungserscheinungen bedeutet hätte, andererseits fühlt sich THE HANGOVER 3 durch den völligen Verzicht auf den zentralen Witz, der die HANGOVER-Serie erst zur HANGOVER-Serie machte, auch etwas beliebig an. Die Story selbst rechtfertigt für sich genommen kaum das Interesse und dass wir ihr dennoch gern folgen, liegt einzig und allein darin begründet, dass wir die Charaktere aus den Vorgängern in unser Herz geschlossen haben. Bevor sich das alles zu negativ anhört, sei gesagt, dass Phillips Inszenierung ordentlich Tempo macht, und die zahllosen turbulenten Einfälle und haarsträubenden Gags dann auch wieder ganz dem Geist der Vorläufer entsprechen. Dass sich der dritte Teil verstärkt Alan und Chow zuwendet, macht Sinn, denn beide sind natürlich die schrillsten Figuren der Reihe und damit ideal für den Over-the-Top-Charakter der ganzen Unternehmung. Wenn zum großen Finale noch einmal einige Locations des ersten Teils angesteuert werden, Alan gar seine große Liebe (Melissa McCarthy) finden darf und somit endlich die Stabilität findet, die er vorher vermissen ließ, entspricht das dem humanistischen Gestus, der schon die Vorgänger über den bloßen Klamauk hob. Trotzdem bleibt der Eindruck, dass Phillips hier etwas zu Ende brachte, was erst seine Produzenten und der bahnbrechende Erfolg überhaupt zu einer „Sache“ gemacht hatten. Der Film riecht ein wenig nach Kompromiss, nach großer Anstrengung und „Augen zu und durch“  und er täuscht darüber hinweg, indem er retroaktiv eine große, „epische“ Geschichte „dahinter“ konstruiert, die eigentlich niemand wirklich brauchte und die mehr als nur etwas forciert wirkt. Trotzdem: mit kleineren Abstrichen gut.

 

Beim Sommer-Wunschfilm-Special bei Pelle im BaLi stimmte die überwältigende Mehrheit für diesen Horror-Komödien-Fantasy-Road-Movie-Hybrid, den der Niederländer Ate de Jong nach DROP DEAD FRED mit kleinem Budget, aber beachtlicher Besetzung im Jahr 1991 inszenieren durfte. HIGHWAY TO HELL erhielt hierzulande tatsächlich einen Kinostart und wurde auch recht positiv rezipiert, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Zwar ist er durch und durch derivativ, von allen möglichen Vorbildern inspiriert, um nicht zu sagen zusammengeklaut, aber wie er die einzelnen Versatzstücke zusammenfügt ist dann doch recht eigenständig und originell. Mit dem Abstand von knapp 30 Jahren überrascht vor allem die Besetzung, die mit vielen damals bekannten oder erst noch bekannt werdenden Gesichtern aufwartet: Es tummeln sich Ben, Amy und Jerry Stiller, Gilbert Gottfried, Richard Farnsworth, Lisa Ford und Kevin Peter Hall, den deutlich von Freddy Krueger und dem T-1000 inspirierten Höllen-Cop gibt One-Time-Jason-Darsteller C. J. Graham. Eindruck machte damals sicher auch die fantasie- und liebevolle visuelle Gestaltung mit ihren unzähligen visuellen und Make-up-Effekten und der beeindruckenden Kulisse des Originalschauplatzes Nevada: Es wird viel fürs Auge geboten und die meisten Spezialeffekte funktionieren auch heute noch ganz gut. Brian PAYBACK Helgeland, der das Drehbuch schrieb, gab sich ganz augenscheinlich große Mühe, eine mit Anleihen bei der großen Epik – Pate für die Geschichte stand augenscheinlich „Orpheus und Eurydike“ – ausgestattete, turbulente Geschichte zu erzählen, die de Jong dann zum großen Entertainment-Paket schnürte, in dem für jeden Geschmack was drin ist – Witz, Action, Horror, Romantik, Phantastik. So weit, so gut.

Leider funktioniert HIGHWAY TO HELL für mich überhaupt nicht. Ich finde den Film durchaus sympathisch in seinem Bemühen, etwas Eigenes zu machen, dabei auf „handgemachte“ Effekte, aufwändige Set-Designs und eine ansprechende visuelle Gestaltung zu setzen, aber am Ende fällt mir zur Beschreibung des Ganzen vor allem die Floskel „gewollt, aber nicht gekonnt“ ein. HIGHWAY TO HELL geriet für mich recht schnell zur langweiligen bis nervtötenden Nummernrevue, der vor allem das für eine solche Geschichte so wichtige Gespür fürs Timing vollkommen abgeht. Spannung kommt zu keiner Sekunde auf, auch weil Robs Bruder Chad zwar ganz niedlich, aber als Protagonist, mit dem man mitfiebern soll, einfach viel zu blass ist, seine Liebe zu seiner vom Höllenfürsten entführten Perle nie mit dem notwendigen Leben gefüllt wird. Seine fieberhafte Reise in die Hölle sollte der Stoff für eine mitreißende Heldengeschichte sein, in der es darum geht, unbezwingbare Herausforderungen zu meistern und sich mit dem Mute der Verzweiflung dem Leibhaftigen höchstselbst entgegenzustellen, aber de Jong macht aus dieser epischen Story einen totalen Kindergeburtstag, bei dem man nie das Gefühl hat, dass wirklich etwas auf dem Spiel steht. (Wie man den Teufel mit Pfannkuchengesicht Patrick Bergin besetzen und ihn so jeder Bedrohlichkeit berauben kann, ist ein zusätzliches Geheimnis, das wahrscheinlich nie gelüftet werden wird.) Auch die Versuche in Humor fand ich eher kläglich: Das mag auch der suboptimalen deutschen Synchro geschuldet sein, wenn ich mir aber die Grimassiererei von Ben Stiller in seinem Kurzauftritt anschaue, vermute ich eher, dass sie sich dem Niveau ganz gut anpasst. HIGHWAY TO HELL ist vom Ton her bunt bis hysterisch, der Film hat etwas musicalhaft Künstliches und ihm gehen sowohl Eleganz als auch jegliche sophistication total ab. Der Film greift nach den Sternen, aber die Arme sind deutlich zu kurz.

So bleibt unterm Strich ein „gut gemeinter“, in seiner Anlage aus dem Gros des zeitgenössischen Horrorfilms herausstechender Film, den man sich mal angucken kann, der aber vor allem schmerzhaft deutlich macht, wie viele Ressourcen hier verschwendet wurden. Schade.

THE HANGOVER war im Jahre des Herrn 2009 ein Riesenerfolg, schloss in den Jahrescharts mit einem Einspielergebnis von über 277 Millionen US-Dollar auf Platz sechs ab – kein Wunder, dass die Fortsetzung nicht lang auf sich warten ließ. Ob man hinter der Tatsache, dass Phillips das Erfolgsrezept für Teil 2 einfach noch einmal verwendete, Faulheit, Ideenarmut, Zynismus oder vielmehr punkerhafte Fuck-you-Attitüde vermutet, bleibt jedem selbst überlassen: Fakt ist, dass THE HANGOVER PART II logischerweise ohne den Überraschungseffekt des Vorgängers auskommen muss, mithin zwangsläufig schwächer ist, aber dafür alles noch eine Nummer größer und wilder macht und sich darüber hinaus zu Recht auf seine clevere Prämisse und seine Charaktere verlassen kann, die auch beim Aufguss noch ausreichend interessant sind.

Diesmal geht es also nach Thailand zu Stus (Ed Helms) Hochzeit, nicht zum Junggesellenabschied – auf den verzichtet Stu nach den Erlebnissen des ersten Teils dankend und überaus nachvollziehbar. Weil aber auch der instabile Alan (Zach Galifianakis) wieder mit dabei ist, kommt es zum erneuten Blackout: Die drei Kumpels wachen völlig zerstört in einem schäbigen Hotelzimmer in Bangkok auf, ihr Begleiter, Stus jugendlicher Schwager Teddy (Mason Lee), ist verschwunden, nur ein abgetrennter Finger ist von ihm übrig. Die Hatz durch die thailändische Metropole führt das „Wolf Pack“ erneut mit dem chinesischen Kriminellen Chow (Ken Jong) zusammen und enttarnt den so auf Besserung bedachten Stu wieder einmal als von dunklen Obsessionen getriebenes Tier.

THE HANGOVER PART II führt für eigentlich jedes Detail des Vorgängers eine Entsprechung ein: Statt drogenversetzter Drinks gibt es mit Drogen versetzte Marshmallows. Statt Doug verschwindet Teddy, der keine Matratze, sondern einen Finger als Hinweis hinterlässt. Stu fehlt kein Zahn, dafür hat er nun ein Gesichtstattoo. Die Rolle des Babys übernimmt ein Äffchen, die des gestohlenen Polizeiautos ein entführter buddhistischer Mönch. Der geehelichten Stripperin entspricht hier ein Transsexueller, mit dem Stu eine Nummer geschoben hat, und dem Stand-off mit Chow und seinen henchmen steht ein Stand-off mit dem Interpol-Mann Kingsley (Paul Giamatti) gegenüber, der das Wolf-Pack missbraucht, um Chow dingfest zu machen. Dafür müssen die Kumpels keine 80.000 Dollar aufbringen, sondern einen Zettel mit einem Code in ihren Besitz bringen. Der missglückten Rettungsaktion folgt wie in Teil eins der kleinlaute Anruf bei der wartenden Familie und selbst ornamentale Elemente wie das Ständchen am Piano, mit dem Stu im ersten Teil in einer Pause das Geschehen kommentierte, werden im Sequel wiederholt – hier singt er ein Lied, während er auf einer Akustikklampfe spielt. Im großen Finale muss die heimliche Hauptfigur sich nicht der dominanten Freundin stellen und ihr den Laufpass geben, sondern seinem herablassenden Schwiegervater beweisen, dass er keineswegs ein Waschlappen, sondern ein echter Kerl ist, der sich nicht länger herumschubsen lässt. Schließlich darf sogar Mike Tyson einen Auftritt absolvieren und wie gehabt endet das Ganze mit einem Blick auf die während der rauschenden Nacht entstandenen Fotos, die danach für immer gelöscht werden. Sogar das über dem ersten Teil stehende Motto „What happens in Vegas, stays in Vegas“ findet sein Echo in der wiederholt fallenden, aber weniger gut zitierbaren Aussage, dass Bangkok jemanden „gekriegt habe“.

Man entnimmt dieser Aufzählung schon, dass sich Philipps und seine beiden Co-Autoren nicht unbedingt ein Bein ausgerissen haben, sondern vielmehr nach dem Motto  „Don’t fix ist it isn’t broken“ verfahren sind. Ganz falsch liegen sie damit nicht: Die Geschichte um drei Typen, die schmerzhaft erfahren müssen, was für ein Chaos sie im Rausch angerichtet haben, funktioniert auch ein zweites Mal noch ganz gut – zumal das exotische Setting für zusätzliche Schauwerte und noch mehr Fallhöhe sorgt. Überhaupt muss man sagen, dass die HANGOVER-Reihe visuell aus dem Einerlei der meist doch eher einfach gehalten US-Komödien positiv heraussticht: Die beunruhigenden Unterströmungen der Story um drei „brave“ Männer, die keine Grenzen mehr kennen, wenn man sie einmal von der Kette lässt, spiegelt sich auch in der optischen Gestaltung, die Bangkok abwechselnd zum schillernden Sündenbabel, dann wieder zur postapokalyptischen Einöde verzeichnet. Begrüßenswert ist die Entscheidung, dem Chinesen Chow diesmal eine etwas größere Rolle zu geben: Eine Gelegenheit, die Ken Jong für eine komplett freidrehende Performance nutzt, die nur noch von Tyson Darbietung des Murray-Head-Gassenhauers „One Night in Bangkok“ getoppt wird. Tyson ist ja eh sowas wie der Schutzpatron dieser ersten beiden Filme: Er ist nicht nur deshalb am Start, weil er ein Promi mit Gesichtstattoo ist, sondern weil er eine Art Seelenverwandten der Protagonisten darstellt. Ein Mann, dessen Karriere gesäumt ist von idiotischen, impulsiv getroffenen Entscheidungen, die ihm aber kein Stück peinlich zu sein scheinen.

Ich fand THE HANGOVER PART II fast zwangsläufig eine Nummer schlechter als den ersten Teil, aber eine Sache gelingt ihm noch besser als diesem: Wenn Stu mit der Tatsache konfrontiert wird, dass er Sex mit einem Mann hatte, reagiert er nach dem Gesetz der Gay Panic mit dem obligatorischen Brechreiz. Doch dann erklärt ihm sein One-Night-Stand, dass sie gleichzeitig gekommen seien, dass er vor Glück geweint habe. Diese Aussage benutzt Phillips keineswegs dazu, die Demütigung für Stu noch größer zu machen, sondern im Gegenteil dazu, ihn liebevoll zu besänftigen, seine vermeintliche Schmach zu verringern: Stu hat Seiten, die nur zum Vorschein kommen, wenn er völlig frei ist von den gesellschaftlichen Zwängen, die ihn sonst gefangen halten – und er ist tatsächlich glücklich, wenn er sie zeigen kann. Diese Haltung macht die HANGOVER-Reihe sehr ungewöhnlich und liebenswert – und sie ist darin absolut untypisch für eine „Männerkomödie“.

 

Mein Urteil nach der Erstsichtung von THE HANGOVER vor knapp zehn Jahren war zwar positiv, meinem damals entstandenen Text merkt man aber an, dass der Film keine große Leidenschaft entfacht hatte. Ich wusste nicht so richtig, was ich mit dem Teil anfangen sollte, sein Witz hatte bei mir nicht gezündet. Die Sequels, die dann 2011 und 2013 entstanden, habe ich mir dann demzufolge gar nicht erst angeschaut. Erst das Wiedersehen mit OLD SCHOOL, einem anderen Phillips-Film, den ich vorher „nur“ gut gefunden hatte, war jetzt ausschlaggebend dafür, auch THE HANGOVER nochmal eine Chance zu geben. Und was soll ich sagen: Die Sichtung geriet zum Triumphzug, der Film ist das totale Meisterwerk.

Ich habe bei dieser Sichtung auch verstanden, warum ich beim ersten Mal Schwierigkeiten mit ihm hatte. Ich schrieb damals, dass der eigentliche Witz des Films, die zentrale Ellipse, um deren Rekonstruktion es dann für die Protagonisten geht, mich auch um das gebracht hatte, was ich eigentlich lieber gesehen hätte: die Party und den Exzess, die dann zum titelgebenden Hangover und dem partiellen Gedächtnisverlust der Protagonisten führen. Partyfilme üben seit je her großen Reiz auf mich aus: Ich mag nicht nur, dass die besten von ihnen in der Lage sind, einem das Gefühl zu vermitteln, mitgefeiert zu haben, sondern auch den Aspekt von Freund- und Gemeinschaft, der bei allen diesen Filmen eine wichtige Rolle spielt. Die Prämisse von THE HANGOVER bot die Möglichkeit, diesen Charakteren durch die Nacht zu folgen, durch die verschiedenen Etablissements, in denen sie dann wiederum verschiedenen Nebenfiguren begegnet wären, die für kurze Zeit eine gewisse Bedeutung erhalten hätten. Vielleicht hätten sich ihre Wege zwischendurch getrennt, nur um sich dann später wieder zu kreuzen. THE HANGOVER wäre auch ein Film über eine rauschende Nacht gewesen – und ich liebe Filme, die in einer Nacht spielen, einem den Eindruck von Echtzeit vermitteln. THE HANGOVER lässt diese Möglichkeit aus. Er verweigert sie dem Betrachter mit Absicht. Er wartet noch nicht einmal mit einer verschworenen Gemeinschaft alter Freunde auf: Die vier Hauptfiguren – der wölfische Lehrer Phil (Bradley Cooper), der etwas biedere Zahnarzt Stu (Ed Helms), der angehende Ehemann Doug (Justin Bartha) und der unreife Psychotiker Alan (Zach Galifianakis) – sind nur noch lose miteinander verbändelt, zum Teil bereits auf dem Wege der Entfremdung, Alan ist als Dougs Schwager in spe, der um des Familienfriedens willen mitgenommen wird, nur geduldet. Das Miteinander ist geprägt durch kaum noch unterschwellig zu nennende innere Spannungen, die sich in „kumpelhaften“ Beleidigungen und Demütigungen niederschlägt. Zum Blackout kommt es dann auch nicht, weil die vier so wahnsinnig viel Spaß miteinander haben: Alan mischt ihnen heimlich Ecstasypillen in den Drink, die sich dann als Roofies entpuppen (der Dealer hatte sich im Beutel vergriffen). Nach dem Erwachen ist die teure Suite des Caesar’s Palace in Las Vegas, in der sie sich eingemietet haben, vollkommen verwüstet, Stu fehlt ein Zahn, im Badezimmer lauert ein Tiger, ein mutterloses Baby liegt im begehbaren Kleiderschrank und Doug ist spurlos verschwunden. Die Suche nach ihm gerät zur detektivischen Ermittlungsarbeit, bei der die drei Partybiester die Ereignisse des vorigen Abends Stück für Stück rekonstruieren müssen, um den Junggesellen rechtzeitig zu seiner Hochzeit nach Hause bringen zu können. Auf dem Weg dahin sind sie auch gezwungen, sich mit ihren verborgenen Obsessionen auseinanderzusetzen. Am Ende sind sie geläutert – und zu jener verschworenen Gemeinschaft zusammengewachsen, die sie am Anfang nicht waren.

Schon OLD SCHOOL hatte seine Untiefen, die durch die insgesamt sehr wohlwollende, überzeichnete Darstellung seiner Hautfiguren – wie hier Männer, die sich mit dem Erwachsenwerden und den Anforderungen der „Reife“ schwertun – aber noch verdeckt wurden. In THE HANGOVER kommt kaum ein Gag ohne Preis, eigentlich zeichnet Phillips ein Horrorszenario, legt das (selbst)zerstörerische Potenzial seiner männlichen Protagonisten gnadenlos bloß und wirft die Frage auf, was mit „uns Männern“ eigentlich falsch ist. Schon das Ritual des Junggesellenabschieds, dem die Begleiter deutlich mehr entgegenfiebern als der Junggeselle selbst, stellt eine Lizenz zum unverhohlenen Regress dar und man fragt sich unweigerlich: Warum überhaupt heiraten, wenn man sich doch viel lieber wie eine enthemmte Wildsau ohne jeden Sinn für Verantwortung benehmen will? Der Eindruck, dass die Beteiligten sich von den Anforderungen des langweiligen Alltags mit Karriere und Familie heftigst eingeschnürt fühlen, bewahrheitet sich dann, als die Drogen ins Spiel kommen und alle Hemmungen gnadenlos fallen: Am deutlichsten zeigt sich das an Stu, dem vermeintlich vernünftigsten der vier: Er heiratet im Vollrausch gleich eine Stripperin (Heather Graham) und zieht sich selbst einen Zahn, um seine Männlichkeit unter Beweis zu stellen. Der Wahnsinn, den die Kumpels auf ihrer Reise durch Las Vegas entfacht haben, ist so allumfassend, dass sie sich mit der Möglichkeit auseinandersetzen müssen, absolute Monster zu sein. Mehr noch: Sie stellen fest, dieses Potenzial wirklich in sich zu tragen. Las Vegas gerät zum Vorort der Hölle, der die niedersten Instinkte in ihnen anspricht und hervorkitzelt. Der Spruch „What happens in Vegas, stays in Vegas“, auf den sie sich zu Beginn ihrer Odyssee einschwören, erhält noch eine dunklere, beinahe apokalyptische Bedeutung: Vielleicht wäre es besser, wenn diese Irren gleich hier blieben, zwischen all den Verdammten und Gestrandeten, die in diesem an ein Gemälde von Hieronymus Bosch erinnernden Labyrinth ihren eigenen Trieben nachgehen, bis sie ausgezehrt im Wüstensand verenden.

Das Schöne an THE HANGOVER und seinen Sequels, aber auch von OLD SCHOOL ist, dass er weder bei der langweiligen Erkenntnis stehenbleibt, dass Männer eine „dunkle Seite“ haben, noch als einfache Lösung vorschlägt, dass wir unsere Begierden entsagen sollten, vielmehr strebt er eine Synthese an. Erst durch den Druck gesellschaftlicher Zwänge können auch unsere Obsessionen überhaupt erst so monströs anwachsen. Wenn wir der Wildsau nur ein wenig mehr Freiraum gäben oder uns auch nur eingeständen, dass es sie gibt, müsste sie beim Junggesellenabschied nicht so gnadenlos mit uns durchgehen.

 

 

 

 

Wiedersehen mit einem Film, den ich damals, nachdem er ohne große Aufregung zu verursachen, aus den Kinos verschwunden war, auf DVD erwarb und den ich dann schnell ins Herz schloss: THE LADIES MAN ist (zum Glück) kein Remake des gleichnamigen Jerry-Lewis-Klassikers, sondern eine kleine Komödie, die auf einem SNL-Charakter basiert (ähnlich wie zuvor z. B. THE BLUES BROTHERS, A NIGHT AT THE ROXBURY oder WAYNE’S WORLD): Der „Ladies Man“ ist Leon Phels (Tim Meadows), ein Sexberater im Radio, der modisch und geistig in den Siebzigerjahren steckengeblieben ist, lispelt, haarsträubende Ratschläge gibt und ein aufregendes Dasein als Frauenbeglücker führt.

Im Film wird Leon, der von seiner Entdeckerin, der etwas konservativen Julie (Karyn Parsons) protegiert wird, nach einer Reihe von Beschwerden von seinem Sender rausgeschmissen und sucht verzweifelt mit ihr einen neuen Arbeitgeber. Gleichzeitig befindet sich eine Gruppe von Ehemännern, deren Frauen von Leon beglückt wurden, auf der Suche nach ihm. Als das neueste Opfer zu ihnen stößt, erhalten sie einen wichtigen Hinweis auf seine Identität. Zur selben Zeit knüpfen Leon und Julie romantische Bande.

THE LADIES MAN wurde damals weitestgehend verrissen und heute kann ich das dann auch besser nachvollziehen als von 18 Jahren. Auch wenn ich den Film streckenweise immer noch ganz witzig finde, wirkt er doch sehr hingeschludert, und die Idee, die für ein paar improvisierte Sketche vielleicht ganz gut funktionierte, trägt das nur knapp 80 Minuten lange Vehikel kaum. Dazu kommt, dass THE LADIES MAN seinen Witz zum einen ganz wesentlich daraus beziehen soll, dass Phelps am laufenden Band Schweinereien loslässt, ohne dies wirklich zu bemerken, der Film sich also als „anstößig“ positioniert, aber nicht nur in den tatsächlichen Äußerungen seines Helden, sondern auch insgesamt unglaublich brav und bieder wirkt. Ein Beispiel: Als Leon für einen Testlauf bei einem christlichen Radiosender unterkommt, muss er eine Nonne interviewen. Es kommt zum erwartbaren Eklat, weil Leon den Begriff „missionary position“ falsch auslegt: Ein Missverständis, dass zusätzliches Feuer dadurch erhält, dass die Nonne dann auch noch von „Bangkok“ und dem „Yellow River“ spricht. Der ganze Witz wirkt einfach ungelenk konstruiert und albern, keineswegs „racy“, sondern schlicht infantil. In einer anderen eigentlich ganz schönen Szene tritt Leon Phelps in einem ungewöhnlichen Wettkampf gegen den arroganten Exfreund Aloysius (Regisseur Reginald Hudlin) von Julie an: Die Herausforderung besteht darin, das eklige Barfood zu essen, dass Wirt Lester (Billy Dee Williams fungiert auch als Voice-over-Erzähler) auf der Theke bereithält – Schweinefüße, eingelegte Eier, Rinder- und Schweinehoden. In der misslungenen Pointe wird dann enthüllt, dass die letzte „Spezialität“, die der Exfreund da triumphierend verdrückt hat, nichts anderes als menschlicher Kot war. Unter dem lauten Gelächter der „Guten“ zieht er schließlich gedemütigt ab. Mal davon abgesehen, dass ich bezweifeln möchte, dass ein Barkeeper ein Einmachglas voll mit Scheiße bei sich für den Fall aufbewahrt, dass er jemandem einen bösen Streich spielen möchte, finde ich, dass Menschen, die einen anderen in einen solchen Streich verwickeln, eigentlich nicht unsere Sympathie erhalten sollten. Witzig ist THE LADIES MAN aber immer dann, wenn Will Ferrell als Anführer der Selbsthilfegruppe auftritt. Sein Lance DeLune ist ein closeted gay man, der von seiner Gattin (Tiffani Thiessen) betrogen wurde, weil er lieber Griechisch-römisches Ringen mit seinem Freund Brian trainierte, als zärtlich ihr zu sein. Seine großen Reden, in denen er sich sehr zur Irritation seiner Jünger immer wieder in schwulen Fantasien verliert, sind die Höhepunkte des Films.

Die erste Sichtung nach etlichen Jahren war demnach ernüchternd: Zwar finde ich einige Szenen immer noch lustig, aber insgesamt ist THE LADIES MAN in vielerlei Hinsicht unbeholfen. Dass das Urteil noch einigermaßen versöhnlich ausfällt, liegt auch daran, dass er so kurzweilig und unterambitioniert ist, dass man ihm nicht wirklich böse sein kann. Beachtlich ist lediglich, welchen Aufwand man für die Adaption eines TV-Sketches betrieb: In Nebenrollen sieht man neben den schon Genannten außerdem solche Leute wie John Witherspoon, Eugene Levy, Tamala Jones und Julianne Moore, der Klassiker-gespickte Soul-Soundtrack dürfte auch nicht so billig gewesen sein. Hätte man das Geld lieber mal in ein Drehbuch gesteckt …

Ich habe OFF THE MARK unter seinem Alternativtitel CRAZY LEGS gesehen, der gleichzeitig sowohl blöder als auch treffender ist. Es handelt sich um eine Low-Budget-Komödie, die wieder einmal dem damaligen Vorbild der Zucker-Abrahams-Zucker-Filme mit ihren hundert Gags pro Minute nacheifert, ohne jedoch zum einen deren Produktionsstandards noch zum anderen deren sophistication auch nur annähernd erreichen zu können. Was OFF THE MARK an humoristischem und filmischem Feinschliff fehlt, macht er aber mit viel Herz und einer über die 90 Minuten Spieldauer unweigerlich einnehmenden Unermüdlichkeit wett. Ich glaube, ich habe nicht einmal wirklich gelacht, dafür einige Male die Augen verdreht, aber dass ein Filmteam sich diesem Blödsinn über einen Zeitraum von mehreren Wochen voll und ganz verschrieben hat, nötigt mir dennoch den höchsten Respekt ab. OFF THE MARK ist auch nicht offensiv unwitzig oder ohne objektiven Wert: Er ist einfach nur extrem bescheuert.

Erzählerisch ist OFF THE MARK sogar einigermaßen ambitioniert: Er gibt sich die Form eines TV-Specials, das die Karriere dreier Triathleten nachzeichnet, immer wieder unterbrochen von zwei Waldorf-&-Stadler-artigen Kommentatoren, die sich im Verlauf des Films immer mehr in die Wolle kriegen. Die Hauptfiguren sind Howard Markel (Mark Neely), ein unter spastischen Anfällen (den titelgebenden „crazy legs“ eben) leidender Sportler, der zudem über ein unzähmbares, sich bisweilen in Tourette-artigen Schimpftiraden niederschlagendes Konkurrenzdenken verfügt, seit ein boshafter russischer Austauschschüler ihm einst den Lieblingshund wegnahm. Er verliebt sich in die Sportlerin Jenell (Terry Farrell), eine superattraktive Athletin, die allen Männern den Kopf verdreht, ihre Reize aber nicht wirklich einschätzen kann. Und der dritte im Bunde ist der schwarze James B. White (Clarence Gilyard jr.), der seinem Namen entsprechend ein Weißer in der Haut eines Schwarzen ist und erst durch ein bizarres Ritual zum „echten“ Schwarzen wird. Am Ende treten die drei Freunde gemeinsam gegen den fiesen Russen aus Howards Vergangenheit an, der – wie es sich für einen Russen gehört – ausschließlich die niedersten menschlichen Charakterzüge auf sich vereint.

Die erwähnte Schwarzen-Therapie ist der absurde Höhepunkt und auch gleichzeitig die beste Sequenz des Films: James wird über mehrere Tage in einer komplett weiß eingerichteten Wohnung eingesperrt. Er bekommt ausschließlich weißes Essen und weiße Kleidung. Wie weiß er ist, zeigt sich auch daran, dass ein auf Schwarze abgerichteter Kampfhund auf ihn nicht reagiert (eine herrliche Anspielung auf Fullers Meisterwerk WHITE DOG). Am Ende der Therapie ist James endlich mit dem swagger eines echten Schwarzen ausgestattet: Aber dafür muss er die Begegnung mit dem lieb gewonnenen Wauwau teuer bezahlen. Wirklich witzig fand ich auch die Anfälle Howards, die an eine verlängerte Version des „Silly Walks“-Sketches von Monty Python erinnern, was gewiss auch nicht die schlechteste Referenz ist. Ansonsten bezieht OFF THE MARK seinen Humor vor allem aus sight gags und der Strategie, Dinge wortwörtlich ins Bild zu übersetzen. Gleich zu Beginn bricht ein Journalist zusammen, weil die Passanten unentwegt mit dem Finger auf das „Press“-Schild an seinem Hut drücken. Als Jenell ihren Howard nach einem verlorenen Rennen mit den Worten „It’s not the end of the world“ tröstet, explodiert im Bildhintergrund eine Atombombe. Das Sixpacks des versoffenen Trainers enthält nicht etwa sechs Dosen Bier, sondern sechs Flaschen Jack Daniels. Und natürlich gibt es auch einen Gag auf Kosten des in diesem Rahmen obligatorischen Mannsweibs aus der DDR. Diese kleine Aufzählung vermittelt einen ganz guten Eindruck sowohl von der Bandbreite als auch vom Niveau des Films. Was sie nicht annähernd leistet, ist einen Eindruck von der schieren Menge an Gags zu ermöglichen, die hier im Sekundenrhythmus abgefeuert wird. Auch wenn die Quote nicht ganz so beeindruckend ausfällt: Ein bisschen schade ist es schon, dass sich heute niemand mehr traut, 90 Minuten lang einfach nur albern zu sein.